Geschichtskurs 12 (Friedrich): Der Erste Weltkrieg
Präsentationen
Vorgeschichte
Ausbruch
Ausbruch und Verlauf
Epochenjahr 1917
Ausbruch
Ergebnisse und Folgen
Kriegsziele und Schuldfrage
Verlauf (Richard)
Verlauf (Tobias) Δ - Datei zu groß
Ich stelle hier einmal den reinen Text der Powerpoint-Präsentationen online, da die bis jetzt - Donnerstag - noch nicht zum Download bereit stehen. Ich habe keine Quellenangaben für die Feldpostbriefe und andere Quellen und sie deshalb weggelassen. Insgesamt handelt es sich ausschließlich um ... jede Menge Text. Wenn jemand die Präsentationen per Mail bekommen möchte, kann er sich bei mir melden: katharina . glock at gmx . de.
Katharina
Vorgeschichte
1871
* Deutsch - französischer Krieg mit Friedensvertrag beendet
* Reichsgründung in Versailles
1872
* Dreikaiserbund ( Deutschland, Österreich-Ungarn und Russland )
1878
* Berliner Kongress
* volle Unabhängigkeit Rumäniens, Montenegros & Serbiens vom Osmanischen Reich
* neue Spannungen im Balkan
1879
* Gründung des Zweibundes ( Deutschland & Österreich-Ungarn )
1882
* Erweiterung des Zweibundes mit zum Dreibund mit Italien
* Österreichisch - italienischer Gebietskonflikt ( Trentino & Triest )
1887
* Ende des Dreikaiserbundes
* geheimer Deutsch - russischer - Rückversicherungsvertrag bis 1890
1890
* Wilhelm II. entlässt Bismarck
* "Neuer Kurs" von Wilhelm II.
* Rückversicherungsvertrag wird nicht erneuert
1894
* Russisch - französisches Bündnis
1896
* Krügerdepesche:
* - Glückwunschtelegramm für die erfolgreiche Verteidigung gegen die Engländer in
* England verärgert
1898
* Faschodakrise:
* Konflikt zwischen Frankreich und England um Ländereien in Nordost-Afrika
* Beginn des Wettrüstens
* Dreyfusaffäre
1899
* Franz. - russisches Bündnis erneuert
1900
* Geheimabkommen zwischen Frankreich und Italien
1902
* Allianz zwischen England und Japan
1904
* Russisch - japanischer Krieg
* Frankreich und England schließen Entente Cordiale
* Verständigung, aber kein formelles Abkommen
1905/1906
* Erste Marokkokrise ( Frankreich und Deutschland )
* Schlieffenplan gegen Frankreich und Russland
Schlieffenplan
* Frankreich möglichst schnell schlagen
* Zweifrontenkrieg verhindern
* Verletzung der Neutralität Belgiens
* Kriegseintritt GB
1908/1909
* Balkankrise
* Krieg zwischen Russland und dem Osmanischen Reich
* Annexionskrise
* Annexion von Bosnien und Herzegowina durch Österreich vom Osmanischen Reich
1911
* Zweite Marokkokrise
* Deutschland Einspruch gegen Anspruch von Frankreich auf Marokko
* Frankreich und GB nähern sich an
* Marokko-Kongo Abkommen verhindert den Krieg
* Marokko wir franz. Protektorat
1912
* Italienisch-Türkischer Krieg: Italien bekommt Libyen
* Erster Balkankrieg: Balkanstaaten und Russland besiegen die Türkei
* Britisch-Französische Verständigung ( balance of power )
* Deutsch-Österreichische Verständigung
* Besetzung Serbiens durch Österreich
* Verhinderung eines Zweifrontenkriegs
* Plan mit U-Booten Ärmelkanal zu blockieren und den Krieg gegen Frankreich zu beginnen
1913
* Zweiter Balkankrieg
* Krieg der Sieger des ersten Krieges ( Balkanstaaten )
* Deutschland rüstet auf
* Frankreich verlängert Wehrdienst
1914
* Attentat auf Franz Ferdinand in Sarajewo ( 28. Juni )
* Kriegsauslöser
Ausbruch und Verlauf
Ausbruch des Krieges
Auslöser
* Aufbruchstimmung und Bereitschaft zum Krieg
* „Krieg als notwendige Selbstverteidigung und Akt der Befreiung“
* Friedens-, Antikriegsdemonstrationen
* National aufgewühlte Massen
* Welle des Patriotismus
* Innenpolitischer Burgfrieden
* Vorstellung von kurzem Waffengang: „Blitzkrieg“
Langfristige Wirkungsmechanismen
* Bündnissituation
* Wettrüsten in Europa
* Konkurrenz der Großmächte
* Versuch des Deutschen Reiches, Weltpolitik zu betreiben
* Nationalismus
Juli-Krise 1914
* Attentat durch Serbien auf österreichischen Thronfolger
* „Funke, der das europäische Pulverfass zur Detanation brachte“
Warum konnte sich ein Regionalkonflikt zwischen Wien und Belgrad zu einem großen europäischen Krieg ausweiten?
* Österreich- Ungarn beabsichtigt Strafaktion wegen Mord
* Rückendeckung durch Deutschland
* Deutschland drängt auf eine gewaltsame Lösung
* Ultimatum an Serbien über 48 Stunden (absichtlich unannehmbar formuliert)
* 25. Juli : Serbiens Mobilmachung
* Ultimatum akzeptiert
* Unterstützung von Russland
* 28.Juli : Kriegserklärung Österreich- Ungarns an Serbien
* Teilmobilmachung Russlands
* =>3. August 1914 : Kriegserklärung an Frankreich
* 30.7.1914: Zar Alexander II. veranlasst Generalmobilmachung in Russland
* 31.7.1914: Russische Mobilmachung wird im Deutschen Reich bekannt
* Generalmobilmachung Österreichs gefordert
* Österreich – Ungarn stellt Ultimatum an Frankreich und Russland
* Kriegserklärung Deutschlands an Russland
* Generalmobilmachung
* allgemeine Mobilmachung in Frankreich
* Italien neutral
Der Krieg im Westen
Der Schlieffen-Plan
* Benannt nach Alfred Graf von Schlieffen
* Plan sollte bevorstehenden Zweifrontenkrieg möglich darstellen
* Frankreich durch schnelle Mobilmachung schlagen, bevor Russland komplett mobilisiert werden konnte
* Französische Festungen über Holland, Belgien, Luxemburg umgehen
* Geplanter Einmarsch direkt in Frankreich
* Ende des Planes Schlacht an der Marne
Kriegsbeginn: Der Plan im Westen scheint aufzugehen
* Deutschland besetzt Luxemburg
* Deutsch – Türkischer Bündnisvertrag abgeschlossen
* Ultimatum an Belgien
* Deutsche Kriegserklärung an Frankreich
* Britische Mobilmachung
* Britisches Ultimatum an Deutschland => bevorstehender Angriff auf Belgien
* Rumänien neutral
* Britische Kriegserklärung an Deutschland
* Bewilligung der Kriegskredite
=> Burgfrieden
* Reichstagssitzung vom 04.08.1914:
* Alle stimmen für Kriegskredite
* Parteien schlossen Burgfrieden:
während des Krieges keine öffentlichen Auseinandersetzungen
* Wilhelm II. sehr erfreut: „Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche“
* Französische Kriegserklärung an Österreich – Ungarn
* Deutsche Kolonie Togo kapituliert vor Großbritannien und Frankreich
* Seegefecht bei Helgoland:
* Deutschland vs. Großbritannien
* klarer Sieg für Großbritannien
* Verluste:
Deutschland: 3 Kreuzer, 1 Torpedoboot, 1200 Soldaten
Großbritannien: 1 Kreuzer beschädigt, 35 Soldaten
* Folge: Keine Seegefechte ohne Zustimmung des Kaisers!
* Samoa wird von Briten besetzt
* Schlacht bei Tannenberg
* Deutschland vs. Russland: Deutschland siegt
* Echter Name: Schlacht bei Allenstein (Änderung für Propagandazwecke)
* Erster großer Sieg für Deutschland
* Leitung unter Hindenburg und Ludendorf
* Vormarsch deutscher Truppen (Befolgung des Schlieffenplans):
* Lüttich wird erobert
* Einzug in Brüssel
* In Lothringen werden die Franzosen zurückgedrängt
* deutschen Truppen kommen bis 40 km vor Paris
Die Schlacht an der Marne
* 5. - 12. September 1914
* Schlacht zwischen Deutschen und Alliierten Truppen
* Bringt Deutsche Offensive im Westen zum Scheitern
* Briten und Franzosen bringen deutschen Vormarsch zum Stehen
* Gegenangriff zwingt deutsche Truppen zum Rückzug
* 700 km lange Front von der Nordseeküste bis zur Schweizer Grenze
* Wendepunkt
* Schlieffen-Plan scheitert
* Hoffnung auf „Blitzkrieg“ verloren
* Bewegungskrieg erstarrt zum Stellungskrieg
Italien
* Italien auf Seiten der Alliierten
* 3.5.1915 Austritt aus Dreibund Deutschland - Österreich-Ungarn - Italien
* 23.5.1915 Kriegserklärung an Österreich-Ungarn
* Großbritannien, Frankreich, Russland sicherten Italien Gebietsgewinne
* Italiener bleiben dennoch erfolglos
Verdun - Symbol der Materialschlacht
* 21.2.1916 – 20.12.1916
* Verdun: Symbol für die Franzosen
* Eine der verlustreichsten Materialschlachten der Geschichte
* Verdun soll nicht erobert werden
* Die Offensive soll den Gegner „ausbluten“ lassen
* „Verdun soll die Blutmühle Frankreichs werden“ (Generalstabschef Erich von Falkenhayn)
* 550.000 Soldaten gehen in Stellung
* Trotz starker Artillerieunterstützung langsamer Fortschritt
* Großangriff sollte am 21. Juni 1916 die Entscheidung erzwingen
* Britisch-französische Großoffensive an der Somme macht die Verlagerung von Kräften notwendig
* Nach Gegenoffensive der Franzosen ist die Ausgangsstellung fast wieder erreicht
* Deutsche: 500.000
* Briten: 500.000
* Franzosen: 200.000 Tote und Verwundete
Neue Oberste Heeresleitung (OHL)
* August 1916: gebildet durch Hindenburg und Ludendorff
* Höchste Kommandoebene der deutsche Armee
* großen Machteinfluss
* Züge einer Militärdiktatur
* politische Führung wird vom Militär ausgeübt
Der „Schwarze Tag“
* Auftakt der alliierten Schlussoffensive am 8. August 1918
* Militärischer Zusammenbruch an der Westfront
* Die letzte Deutsche Großoffensive 21.3.1918 - sollte eine Entscheidung herbeiführen, bevor die USA vollständig in den Krieg eingreifen können
* 700.000 deutsche Soldaten von Ost nach West verlegt
* Deutsche Offensive stößt an ihre Grenzen
* Vormarsch kommt zum Erliegen (3.6.1918)
* alliierte Gegenoffensive, Übermacht wegen USA
* Panzer brechen die Front: kaum Gelegenheit zum Rückzug
* Der Durchbruch der Alliierten Truppen war kein großer strategischer Verlust, vielmehr eine moralische Niederlage
* Die Wende des 1. Weltkriegs war endgültig besiegelt
* Niederlage Deutschlands offensichtlich
* Die Westfront bricht zusammen
Der Krieg im Osten
* Im Unterschied zum westlichen Stellungskrieg sehr wechselhafte Kampfgeschehen
* Die Hauptmacht der deutschen Truppen ist in Frankreich gebunden
* Russische Armeen dringen in Ostpreußen ein (schneller als erwartet)
* Paul von Hindenburg gelang es, die russischen Armeen zu schlagen
Die Schlacht bei Tannenberg
* (26. – 30.8. 1914)
* Konzentration an entscheidenden Brennpunkten, um jeweils im Vorteil zu sein
* Trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit Einkreisung und Vernichtung der Russischen Armeen
* in Wirklichkeit fand die Stadt bei Allenstein statt
* aus Propagandagründen: Mythos von Tannenberg; Wiedergutmachung für gegen Polen verlorene Schlacht bei Tannenberg 1410
Die Schlacht an den Maurischen Seen
* Rückzug der russischen Armee nach der Niederlage bei Tannenberg
* Deutsche Truppen umfassten die Verteidigungsstellung des Gegners
* völliger Rückzug (drohende Einkesselung)
* Russische Offensive in Ostpreußen scheitert
* Siegreiche Schlachten wurden in der Öffentlichkeit euphorisch gefeiert
* Kult um Hindenburg
Friede
Friede von Brest-Litowsk
* 3.3.1918
* Deutschland diktiert Russland den Frieden
* Kostet Russland ¼ seiner Bevölkerung und 27% seines wirtschaftlich nutzbaren Bodens
* Verliert Finnland, Estland, Livland, Kurland, Litauen und Polen
* Reparationszahlungen: 6 Mrd. Goldmark
Waffenstillstand
* 28.9.1918
* Gesuch durch Ludendorff
* OHL drängte die neue Regierung unverzüglich einen Waffenstillstand zu unterschreiben
* Die deutsche Front könne jeden Tag zusammenbrechen
* Ludendorff wurde vom Kaiser wegen seines Befehls zur Endschlacht des Westheeres entlassen
Waffenstillstand von Compiègne
* 11.11.1918
* Frankreich diktiert den Waffenstillstand
* Die Bedingungen kommen einer bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reichs gleich
* Große Mengen Kriegsmaterial abliefern (Schiffe + U-Boote ausliefern)
* Besetzte Gebiete räumen (Belgien, Frankreich, Luxemburg, Elsass-Lothringen)
* Im Osten sollen die Truppen auf die Vorkriegsgrenzen zurückgeführt werden (Friedensvertrag v. Brest-Litowsk wird für ungültig erklärt)
* Linksrheinische Gebiete räumen
* Die Seeblockade dauert an
Das Epochenjahr 1917
Russland
Die Februarrevolution
- Vorgeschichte: Petersburger Blutsonntag 1905:
* Streik wurden gewaltsam niedergeschlagen
* es kam zu weiteren Streiks, Aufstände, Meutereien, die den Zaren unter Druck setzten
* Erlass des Oktobermanifests: Duma als Parlament eingesetzt (jedoch keine wirkliche politische Verbesserung)
* während des Kriegs: Ressourcen des Landes nicht nutzbar, es kommt zu Hunger und Niederlagen gegen Deutschland
* Massenarmut und
* Friedenssehnsucht in der Bevölkerung
* 8.3. Hungerrevolte Petersburger Textilarbeiterinnen, rasche Ausbreitung der Aufstände
* Ziele der Protestierenden: Krieg beenden, Lebensmittel, Abdankung des Zaren
* Militär befolgt Schießbefehl des Zaren nicht, Verbündung von Soldaten und Demonstranten
* Duma verweigert Gehorsam und reklamiert weite Befugnisse für sich, Staatsstreich
* 15.3: Zar Nikolaus II dankt ab
* Bürgerliche Provisorische Regierung und Rat der Arbeiter- und Soldatendeputierten (Sowjet)
* die neue Regierung setzt den Krieg fort, den die Bevölkerung nicht möchte
Lenin
* Geb.: 22.4.1870 als Wladimir Iljitsch Uljanow
* Schließt sich revolutionärer Bewegung an
* Bruder wegen Verschwörung und eines geplanten Anschlags auf den Zaren hingerichtet
* Gefängnishaft
* Verbannung nach Sibirien
* Ab 1900 im Exil, Deckname Lenin
* Vorstellung: Partei aus Berufsrevolutionären
* seine Anhänger sind die Bolschewiki (Mehrheitler)
* Protest gegen Kriegspläne der eigenen Regierung - anders als z.B. die deutsche SPD
* 1917: Von Deutschland durch Transportmöglichkeiten und Geldzahlungen gefördert nach Russland, nachdem der Zar abgedankt hatte
* Aprilthesen: sofortiger Friede, Landreformation, Räteregierung
Die Oktoberrevolution
* Aus dem Exil zurückgekehrter Lenin plant Machtübernahme
* Gescheiterter Juliaufstand, Flucht Lenins
* 7.11. Staatsstreich, von Leo Trotzki organisiert
* Regierung kapituliert
* Allrussischer Sowjetkongress zur Absicherung der Machtübernahme
* Gegner verlassen aus Protest den Saal, Bolschewiki an der Macht
* 28.11. Bitte um Waffenstillstand, Waffenstillstand mit den Mittelmächten am 15.12
* 3.3.1918 Unterzeichnung des Friedens von Brest-Litowsk, Gewaltfriede unter dem Druck Deutschlands
Amerika
Vorgeschichte des Kriegseintritts der USA
* USA ursprünglich neutral
* Bemüht sich um Sicherung der Wirtschaftsverbindungen neutraler Staaten
* 1915: Deutsches U-Boot versenkt englische Lusitania, 139 Amerikaner sterben
* uneingeschränkter U-Boot-Krieg: Handelsschiffe werden von Deutschland ohne Vorwarnung abgeschossen
* Zimmermann-Depesche
Woodrow Wilson:
* Demokratischer Präsident 1917
* Verfechter der Monroe-Doktrin (Neutralität der USA in europäischen Konflikten)
* Wahlkampf: "He kept us out of War"
* Radikaler Rassist
* Setzte sich nach Kriegsende für den Völkerbund zur Bewahrung des Friedens ein (USA lehnte diesen jedoch später ab)
* Friedensnobelpreis für Gründung des Völkerbundes
Die Zimmermann-Depesche
* 19.1.1917: Telegramm von Deutschland an Mexiko
* Verfasst von Arthur Zimmermann, Staatssekretär
* Inhalt: Mexiko soll verloren gegangenes Territorium zurück erhalten, sollte sich die USA gegen Deutschland stellen
* Bedingung: Mexiko soll auf Deutschlands Seite kämpfen
* Telegramm wurde abgefangen und entschlüsselt
U-Boot-Krieg und Kriegseintritt
* Deutsche Marineleitung 22. Februar 1915:
* Schiffe der Feindstaaten ohne Vorwarnung torpedieren
* Scharfer Protest der neutralen Staaten, insbesondere der USA
* völkerrechtswidrig
* Angst vor einer weiteren Belastung der sehr gespannten Beziehungen zu den USA: uneingeschränkter U-Boot-Krieg wurde zunächst eingestellt
* Grund für Wiederaufnahme: die Annahme, England werde angesichts der immer schlimmer werdenden Versorgungslage in sechs Monaten kapitulieren
* kriegswichtige Materiallieferungen aus den USA an Großbritannien und Frankreich sollten verhindert werden
* 1. Februar 1917: Erklärung des uneingeschränkten U-Boot Krieges
* gegen Großbritannien verhängte Seeblockade, U-Boot-Angriffe auch auf Handelsschiffe
* zahlreiche alliierte Handelsschiffe versenkt
* ABER: es gelang den USA, ihre Lieferungen erheblich zu steigern
* deutsche Verluste wurden immer zahlreicher
* amerikanische Kriegserklärung am 6. April 1917
Fazit:
* Bildung der zwei prägenden Machtblöcke des 20. Jahrhunderts
* Amerikanische Involvierung in internationale Politik
* Bildung des kommunistischen Russlands; Ausweitung des Kommunismus
Der Moderne Krieg
Moderne Kampfmethoden
Menschen werden zu Material
* Die Angst dominiert die Kämpfe
* Man kämpfte gegen „Niemanden“, der Feind war nicht sichtbar
* Weniger offene Kämpfe
* Zunehmende psychische Belastung - Kriegszitterer
* An die Stelle der Feldschlacht tritt an der Westfront der Stellungskrieg mit Artilleriefeuer und gelegentlichen Durchbruchsversuchen
* Anonymes Töten: Granaten, Artillerie
* Taktik: Artilleriefeuer, danach Infanterie-Sturm
* Gesamter 1.WK mehr als 800.000.000 Granaten verschossen
Moderne Kriegsführung:
* Zur Einstellung der Artillerie wurden z.B. Ballons eingesetzt, die per Funk die Kanonen berichtigten
* erster Einsatz von Flugzeugen
* Masseneinsatz von Soldaten als „Menschenmaterial"
* Massensterben
* Ganze Landstriche werden verwüstet
* Belastungsprobe für Volkswirtschaft: Hoher Munitionsverbrauch durch Artilleriedauerfeuer und automatische Waffen
Leben und Tod im Schützengraben
* Gräben waren nass, kalt und dreckig
* Ständige Gegenwart des Todes
* Führte oft zu Darmkrankheiten, entzündeten Füßen, Läuse, Ratten
* Gräben waren verhasst, aber die einzige Möglichkeit dem Granatehagel und Bombardement zu entkommen
* Alles war auf ein paar Grunderfahrungen reduziert: Hunger, Nässe, Durst, Erschöpfung, verbunden mit der ständigen Angst, getötet, verletzt oder verstümmelt zu werden.
Giftgas - Einsatz chemischer Waffen
* Chemische Kampfstoffe zur Durchbrechung der feindlichen Front
* In der 2. Schlacht bei Ypern setzen die Deutschen erstmals chemische Kampfstoffe in großem Umfang ein
* Einsatz erfolglos, konnte Stellungskrieg nicht überwinden
* Brachte keinen strategischen Vorteil
* Demoralisierte Soldaten an der Front
Kriegsschuld und Kriegsziele
Kriegsziele
* Ziele erst im Verlauf des Krieges deutlich geworden
* Kriegsziele waren Hindernis bei Friedensverhandlungen/-bemühungen und Machtaufteilung
* Beispiel: 1917 Reichstagmehrheit verfasst Friedensresolution („ Friede ohne Aneignungen fremder Gebiete und Entschädigungen“)
* allerdings keine Macht und keinen Einfluss
* Dauer und Härte des Krieges ließen Forderungen härter werden
-> Maßlosigkeit und Zerstörung Deutschlands
* Kriegsziele motivierten ermüdete Bevölkerung
Deutschland:
* Deutsche Kriegszielsetzung immer unwahrscheinlicher
* zu groß <=> Alliierte zurückhaltender
* Vorkriegsziel: koloniale Expansion des Reiches in Übersee und Vorderasien
=> Machterweiterung in Europa
* Hegemonialstellung sichern
- Septemberprogramm (9.9.1914) von Kanzler Bethmann Hollweg
* Abtretung Französischer Gebiete und Abhängigkeit Frankreichs an Deutschland; Kriegsentschädigungen
* Kontrolle Belgiens durch Annexionen
* Luxemburg wird Bundesstaat
* Wirtschaftliche mitteleuropäische Einheit mit deutscher Führung
* Kolonien in Afrika vergrößern
* Engeres Verhältnis mit Holland
* Hauptziele:
* 1. Beherrschung von Belgien
* 2. Beherrschung von Polen
Kriegszielprogramme
* 1914: Septemberprogramm; Kriegszielkatalog des Alldeutschen Verbandes
* 1915: Denkschrift der Wirtschaftsverbänd
* 1917: Kreuznacher Kriegszielprogramm der obersten Heeresleitung
* 1918: Russland im Friedensvertrag von Brest-Litowsk
* 1919: Versailler Vertrag
Frankreich
* Elsass-Lothringen zurück erobern
* Deutsche Vormachtstellung beseitigen
* Schwächung deutscher Reichseinheit
* Sonderfrieden von anderen Ländern mit Deutschland verhindern
* Niederwerfung des preußischem Militarismus
Großbritannien
* Vernichtung deutscher Flotte
* Wiederherstellung Belgiens
* Vernichtung des preußischen Militarismus
* Deutsche und türkische Kolonien erwerben
Russland
* Mehr Land durch territoriale Abtretung Deutschlands
* Panslawismus
* (Gleiche „Rest-Ziele“ wie schon genannt)
Die "14 Punkte" Woodrow Wilsons
* Kompromissfrieden
* 8. Januar 1918
* Keine Geheimdiplomatie
* Unabhängiger polnischer Staat
* Restitution aller souveränen Staaten (Frankreich, Belgien, Russland)
* Koloniale Neuordnung (Berücksichtigung der Interessen der Völker)
* Freiheit des Handels (Freiheit der Meere [Dardanellen])
* Abrüstung
* Neuordnung Italiens nach dem Nationalitätenprinzip
* Souveränität der Türkei, aber Autonomie der beherrschten Völker
* Autonomie der Völker Österreich-Ungarns
* Souveränität der Balkanvölker
* Abtretung Elsass-Lothringen
* Errichtung eines Völkerbunds gleichberechtigter souveräner Staaten
Auswirkungen durch Verfolgung der Ziele
* Desto mehr Opfer es gab, umso größer wurden die Ziele
* Papst und Wilson wünschten Kompromissfrieden
* unmöglich: keine Einsicht unter den Ländern
* „Kampf um Brot“
=> Unterschicht leidet am meisten
* Klassenkampf
* Lohnsenkung
* Preisanstieg
* Unterernährung
* Lebenstil stärkt sozialistischen Kampfgeist
Kriegsschuld
Deutschlands Schuld laut Fritz Fischer
* Annahme (anfangs): Deutschland hat bewusst das Kriegsrisiko auf sich genommen
* Annahme (später): Deutschland hat auf den Krieg hin gearbeitet
* Kriegsdrohung reichte nicht um sich wirtschaftlich, politisch oder militärisch durchzusetzen
* Bund Deutschlands mit Österreich-Ungarn soll gefestigt werden, sonst Weltmachtstreben in Gefahr
* Durchbruch nach vorn
* Mord an Ö-U Thronfolger als Anlass für Kampf gegen Serbien
* Sozialdemokraten auf die konservative antiparlamentarische antisozialdemokratische Seite
* D+Ö-U Bund kämpft gemeinsam
* Deutschland drängte auf den Krieg
* Ultimaten an Frankreich und Russland ( zu scharf gestellt) =>Ablehnung
* Kriegserklärungen an Russland und Frankreich ( Lüge: Frankreichs Bombenabwurf ) =>Krieg
* Durchmarsch durch Belgien =>Krieg
* GB greift ein =>Krieg
- Niemand hat den Frieden ernsthaft gewollt!
* Die Frage "Wer hat den Krieg gewollt?" wird zu "Wer hat den Frieden gewollt?"
* Niemand wollte wirklich Frieden
* Keiner machte Entscheidendes (Bündnisse/ Verpflichtungen verlassen, bestimmte politische Ziele nicht mehr weiter verfolgen)
Kriegsschuld-Kontroverse
- Versailler Vertrag: Deutschland musste alleinige Schuld tragen
=> Kriegsschuld-Kontroverse
- „Wir sind alle hineingeschlittert“
* deutsch-französische Schulbücher:
* kein bewusster Kriegswille
* Erster Weltkrieg zu verknotet für ein eindeutiges Ergebnis
* I. und II. Weltkrieg waren Eroberungskriege
* erkennbare Kriegsbereitschaft (deutsche Dokumente)
* Wissenschaftliche Untersuchungen (60er): Griff nach Weltmacht durch Deutschland
* Aggressive Weltpolitik
Ergebnisse und Folgen
Auswirkungen
* 10 Millionen Tote, davon 2 Millionen Deutsche
* 21 Millionen Verwundete, darunter auch mehrere mit bleibenden Schäden
* Teile Frankreichs und Belgiens wurden komplett zerstört
* Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie
* Sieg des Faschismus in Italien
* November-Revolution in Deutschland
* später brachen im Jahre 1923 Hungernöte in Deutschland aus, die aus den Kriegsfolgen entstanden sind
* Kosten von über einer Billion Goldmark
* Das Geld wurde durch Anleihen und Inflation aufgebracht
=> Ausnahme: Großbritannien
* Die Hoffnung das Geld durch Reparationen refinanzieren zu können, wurde nicht erfüllt
* Siegermächte mussten sich Geld von der USA leihen
Politische Folgen
Innenpolitische Folgen
* Deutschland verfiel in einen „Hurra-Patriotismus“ - auch Schriftsteller, Publizisten, Professoren und Kirchenvertreter
* Krieg sollte innenpolitische Spannungen beseitigen - Einheit der Nation nicht gefährden
- Während und nach dem Krieg:
* Mit zunehmender Kriegsdauer verbreitete sich Ernüchterung und Proteste
* Durch starke finanzielle Belastung, wachsende Inflation und Rationierung von Lebensmitteln
* Freiheit von Unternehmen und Arbeiterschaft wurde eingeengt - es kam zu Krisen, Massenstreiks und Protesten
* Kriegsmüdigkeit und politische Unzufriedenheit durch Strapazen des Krieges
Die Novemberrevolution
* Oberste Kriegsleitung war gegen Waffenstillstand und Einstellung des U-Bootkrieges
* Regierung verspricht “operative Freiheiten” bei einem Waffenstillstand, konkretisiert dies aber nicht weiter
* Folge: Flotte soll im Einsatz gegen die englische Flotte ihr leben lassen, anstatt durch Waffenstillstand kampfunfähig zu werden
* Matrosen erkennen Sinnlosigkeit, wollen Frieden
* 28. Oktober 1918: Widerstände bei Zusammenzug der Flotte, allerdings bekommen die Offiziere die Situation wieder unter Kontrolle
* 30. Oktober 1918: Befehl zum Auslaufen, Ausbruch von offenen Widerständen, 1000 Matrosen werden festgenommen
* Auslaufen der Flotte ist geplant
* 2. November 1918: Infanterie weigert sich gegen die Matrosen vorzugehen, Offiziere verlieren Druckmittel
* 2. November 1918: Demonstration von Werftarbeitern und Matrosen
* 4. November 1918: Aufstand gegen die Offiziersherrschaft:
Abends sind alle militärischen und öffentlichen Gebäude von 40000 Matrosen besetzt
* Die 14 Kieler Forderungen werden an die Militärführung gestellt
* Ausbreitung über das ganze Reich
* 9.November 1918: Fernsprechverkehr wurde wieder aufgenommen
* Stadtschloss bleibt in Berlin abgeriegelt
* Am Morgen werden Flugblätter in den Betrieben verteilt
* Um neun Uhr begannen schließlich Demonstrationen
* Einnahme des Polizeipräsidiums
* Durch diese Vorgänge kommt es dazu, dass die Waffenstillstandkommission schließlich am 10. November den Vertrag der Allierten unterzeichnet -> Beendigung des Westfrontkrieges
Außenpolitische Folgen
* in Folge des 1.Weltkrieges zerbrachen vier große Monarchien (Deutschland, Russland, Österreich-Ungarn und Osmanisches Reich)
* neue Staaten entstanden in Osteuropa
* Am 28. Juni unterzeichnete die deutsche Delegation unter starkem Druck der Alliierten den Vertrag von Versailles.
* Gebiete mussten abgegeben werden
* Vorrangstellung Europas ging verloren
* USA stieg zur Weltmacht auf
* anti-kolonialistische Befreiungsbewegungen
* Sozialstrukturen wurden erschüttert
* russische Revolution war Grundlage für die Entwicklung der Sowjetunion
Die Pariser Vorortverträge
* Friedensverträge der alliierten Siegermächte des Ersten Weltkrieges mit den unterlegenen Mächten
* ausgehandelt als Folge der Pariser Friedenskonferenz 1919
* Vertrag von Versailles mit dem Deutschen Reich, unterzeichnet am 28. Juni 1919
* Vertrag von Saint-Germain-en-Laye mit der Republik Deutschösterreich, unterzeichnet am 10. September 1919
* Vertrag von Neuilly-sur-Seine mit Bulgarien, unterzeichnet am 27. November 1919
* Vertrag von Trianon mit Ungarn, unterzeichnet am 4. Juni 1920
* Vertrag von Sèvres mit der Türkei, unterzeichnet am 10. August 1920
1.) Friedensvertrag von Versailles (28.Juni 1919)
* der Kriegszustand zwischen dem Deutschen Reich und den Mächten der Triple Entente war damit beendet
* Im Artikel 231 heißt es: „Die alliierten und assoziierten Regierungen erklären, und Deutschland erkennt an, daß Deutschland und seine Verbündeten als Urheber für alle Verluste und Schäden verantwortlich sind, die die alliierten und assoziierten Regierungen und ihre Staatsangehörigen infolge des Krieges, der ihnen durch den Angriff Deutschlands und seiner Verbündeten aufgezwungen wurde, erlitten haben.“
* das Deutsche Reich soll für die Schäden verantwortlich gemacht werden
* Vertrag von Versailles war Grundstein für Reparationsforderungen
- das Reich musste Gebiete abtreten:
* Nordschleswig an Dänemark
* Elsass-Lothringen an Frankreich
* Westpreußen (ohne Danzig) und Posen (an Polen)
* Teile Kameruns an Frankreich
- dem Deutschen Reich wurden zudem weitgehende Beschränkungen auferlegt:
* Berufsarmee mit maximal 100.000 Mann und etwa 4.000 Offizieren
* keine allgemeine Wehrpflicht
* Marine mit 15.000 Mann
* keine schweren Waffen wie U-Boote, Panzer, Schlachtschiffe
* Verbot chemischer Kampfstoffe
* Beschränkung der Waffenvorräte
* Entmilitarisierung des Rheinlands
* Verbot des Festungsbaus entlang der deutschen Grenze
* Im Weiteren wurden jegliche Maßnahmen verboten, die als zur Vorbereitung eines Krieges geeignet betrachtet wurden
* auch die Siegermächte verpflichteten sich zur Abrüstung
* Vertrag sah vor, einen Völkerbund zu gründen( nach Woodrow Wilson)
2.) Vertrag von St. Germain( am 10.September 1919 unterzeichnet)
* Auflösung Österreich-Ungarn
* neue Bedingungen für eine Republik Österreich
* Österreichisch Schlesien und einige Gemeinden Niederösterreichs (u.a. Feldsberg, der Bahnhof Gmünd und andere Gemeinden) gehen an die neu gegründete Tschechoslowakei
* Galizien geht an Polen
* Südtirol, Welschtirol und das Kanaltal gehen an Italien
* Istrien geht an Italien
* Die Bukowina geht an Rumänien
* Teile der Untersteiermark sowie das Kärntner Mießtal und das Seeland gehen an das neue Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen.
* Westungarn geht an Österreich und erhält den Namen Burgenland
* Der Anschluss an das Deutsche Reich wird untersagt.
* Die Republik Österreich wird zu Reparationszahlungen verpflichtet.
* Eine allgemeine Wehrpflicht wird verboten.
3.) Vertrag von Neuilly-sur-Seine
* abgeschlossen am 27. November 1919
* zwischen Bulgarien und Belgien, China, Kuba, Griechenland, dem Hedschas, Polen, Portugal, Rumänien, dem Serbisch-Kroatisch-Slowenischen Staat, Siam sowie der Tschechoslowakei geschlossen
* Westthrakien kam unter die Leitung der Entente, mit ihm auch die wichtige Hafenstadt Dedeagaç (heute: Alexandroupolis). Bulgarien verlor den Zugang zur Ägäis an Griechenland
* Caribrod (heute Dimitrovgrad (Serbien), ein paar Ortschaften entlang des Timok-Flusses und Strumiza (Bulgarische Westgebiete) kamen an das neugegründete Königreich der Serben, Kroaten
* Die rumänisch-bulgarische Grenze von 1913 (nach dem Friede von Bukarest (1913) wurde wiederhergestellt.
* Weitere Reparationen und die Armee wurde beschränkt
4.) Friedensvertrag von Trianon
* bestimmte 1920 die Aufteilung des Königreichs Ungarn
* der mit Österreich abgeschlossene Vertrag von St. Germain hat bereits maßgebliche Entscheidungen im Grenzkonflikt getroffen
* Bestimmungen des Vertrages von Trianon:
* Kriegsschuldartikel
* Artikel über die Wiedergutmachung
* Artikel zu Rüstungsbeschränkungen
* Gebietsabtretungen:
* die heutige Slowakei und die Karpatoukraine an die Tschechoslowakei
* das heutige Burgenland an Österreich
* Kroatien, Slawonien, Prekmurje, die Regionen Batschka und Süd-Baranya (Drávaköz)
* Siebenbürgen mit dem Rest des Banats und mit Partium an Rumänien
Vertrag von Sèvres
* 10.August 1920 zwischen der Entente und dem Osmanischen Reich
* das Osmanische Reich verlor einen Großteil seines Territoriums
* Artikel 226 bis 230 sahen die Errichtung internationaler Militärgerichte zur Verfolgung von Kriegsverbrechen der Osmanen vor
Chronologie
11. April 1917
* Gründung der unabhängigen Sozialdemokratischen Partei
14. Juli 1917
* Sturz Bethmann Hollwegs durch die OHL; Ernennung Georg Michaelis zum Reichskanzler
19 Juli 1917
* Friedensresulotion des Reichstages: erstrebt Frieden der Verständigung und der Versöhnung
2. September 1917
* Gründung der Deutschen Vaterlandspartei - Gründer Alfred von Tirpitz und Wolfgang Kapp
1. November 1917
* Graf Hertling wird neuer Reichskanzler
Januar 1918
* Viele Streikbewegungen aufgrund von Unzufriedenheiten
29. September 1918
* Die OHL verlangt Waffenstillstandsangebot
3. Oktober 1918
* Max v. Baden wird Reichskanzler
28. Oktober 1918
* Parlamentarisierung; Hochseeflotte beginnt Meuterei; Bildung von Arbeiter- und Soldatenräten
9. November 1918
* Abdankung des Kaisers; Philipp Scheidemann (SPD) ruft die Republik aus