Stellungnahmen zu einem "Zentrum gegen Vertreibungen"
Internationales Zentrum für Europa
Meiner Meinung nach wäre solch ein Zentrum nicht schlecht. Wenn man einmal daran denkt, wie viele Menschen Qualen erlitten haben und wie viele Menschen sogar gestorben sind, wie viele Menschen jahrelang gehungert haben und wie viele Menschen zu leiden hatten unter der Vertreibung. Wenn man das alles bedenkt, sollte man meiner Meinung nach solch ein Zentrum errichten.
Aber nicht nur ein Zentrum in Deutschland, sondern ein internationales Zentrum für Europa für alle Vertreibene und die darunter Leidenden. Vielleicht ein Zentrum, wo man aus ganz Europa schnell hingelangt und auch leicht, denn viele der Besucher werden ältere Menschen sein.
Marc Hüser
Keine schlechte Idee
Ich halte die Planung eines solchen Zentrums im Allgemeinen für eine gute Idee. So würde auf der einen Seite eine Möglichkeit geschaffen werden, presentative Informationen zu bekommen. Es würde Erinnerungen und Sonstiges festhalten , was uns ansonsten vielleicht nicht mehr lange erhalten bliebe.
Auf der anderen Seite halte ich jedoch auch einige Kritikpunkte an einem solchem Projekt für angebracht. So wird z.B. im Lexikonbericht das Argument genannt, dass das Zentrum die Vergangenheit aus ihren historischen Zusammenhängen reißen könnte.
Auch das Gegenargument, dass die Deutschen mit einem solchen Zentrum sich selbst als Opfer darstellen würden und somit die Tatsache leugnen würden, dass die völkische und antisemitische Politik von Nationalsozialisten und deutschen Minderheiten betrieben wurde, halte ich für stichhaltig.
Doch trotzdem halte ich aufgrund der oben genannten Gründe und auch aus denen , die Marc zum Teil am Anfang nennt, ein solches Zentrum für keine allzu schlechte Idee.
Christine Kassir
Zentrum gegen Vertreibungen
Einerseits halte ich ein solches Zentrum für eine gute Idee, da dort die Menschen über all das informiert werden können, was damals passiert ist. Denn viele können sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, wie es war vertrieben zu werden. Sein Hab und Gut zurückzulassen, seine Familienangehörigen zu verlieren, 1000 von Kilometern mit einem Wagen oder gar zu Fuß zurückzulegen, andere Menschen sterben zusehen. Für uns ist so etwas unvorstellbar, aber ein solches Zentrum könnte uns die Situationen von damals näher bringen.
Andererseits würde ein solches Zentrum vielleicht die schrecklichen Erinnerungen der Vertriebenen wieder hervorrufen. Somit verstehe ich auch diejenigen, die gegen eine Errichtung des Zentrums sind.
Theresa Ostermann
Zentrum gegen Vertreibung
Einerseits finde ich ein Zentrum gegen Vertreibung gut, da all die Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, ihre Familien vielleicht während der Flucht verloren haben, hungern und leiden mussten, einen Ort des Gedenkens hätten.
Auch die jüngeren Generationen könnten sich in so einem Zentrum über die Vertreibung während des 2.Weltkriegs informieren, wie es war, alles zu verlieren, aufzubrechen in ein Nichts, nicht zu wissen, wo man hin soll und was einen noch alles erwarten wird.
Außerdem könnten durch ein solches Zentrum versucht werden, Brücken zwischen den Ländern zu bauen, deren Verhältnis durch den 2.Weltkrieg und seine Folgen gestört ist vielleicht sogar ganz zerstört wurde.
Andererseits spricht auch einiges gegen ein Zentrum gegen Vertreibung z.B., dass das Zentrum die Vergangenheit aus ihren historischen Zusammenhängen reißen könnte. Auch dass dieses Zentrum vielleicht wieder all die schrecklichen Erinnerungen an die Flucht bei den Menschen wecken könnte, die die Flucht hautnah miterlebt haben.
Deshalb verstehe ich auch die Menschen, die gegen ein Zentrum gegen Vertreibung sind.
Lisa Lohmeier
Gedenkstätte der Vertriebenen
Ich finde die Idee eines Zentrums gegen Vertreibungen zu bauen gut.
Die jüngeren Generationen aber auch andere ältere Menschen, die nicht viel über Vertreibungen wissen, könnten sich so gut darüber informieren.
Viele Zeitzeugen, z.B. des 2.Weltkriegs, leben gar nicht mehr und man kann sich selbst nicht vorstellen wie schlimm es für viele gewesen sein muss. So könnten Zeitzeugenberichte erhalten bleiben. Man bekäme Informationen wieso die Menschen flüchten mussten und wohin sie flohen. Auch sind viele während dieser Zeit gestorben, aus Hungersnot oder weil sie erschossen wurden. Es war für viele sicherlich nicht leicht in so einer schrecklichen Zeit Angehörige zu verlieren. Außerdem sollten auch die nächsten Generationen über Vertreibungen informiert werden.
Von Gabi
Zentrum gegen Vertreibung
Meiner Meinung nach ist die Idee ein “Zentrum gegen Vertreibung” zu machen gut, da somit jüngere Generationen, die z.B. den 2. Weltkrieg oder andere Ereignisse, wo viele Menschen vertrieben wurden nicht mitbekommen haben und nicht viel über Vertreibung wissen einen Einblick in das Leben vieler Flüchtlinge bekommen. Darüber hinaus bekommen Erfahrene oder Zeitzeugen einen tieferen Einblick in die Hintergründe der Geschehnisse.
Aber bei diesem “Zentrum gegen Vertreibung” muss man sich immer im Auge behalten, dass hiermit nicht nur die Vertreibung der Menschen aus dem 2. Weltkrieg gemeint ist. Nicht nur in der Zeit von 1939-1945 war Vertreibung ein Thema. Viele Menschen z.B. in Afrika müssen heute noch aus verschiedenen Gründen (Politik, Religion) aus ihren Ländern fliehen.
Nadine K.
Meine Meinung zum "Zentrum gegen Vertreibung"
Meiner Meinung nach ist ein "Zentrum gegen Vertreibung" eine gute Einrichtung. In erster Linie soll es natürlich eine Gedenkstätte für Opfer und andere Zeitzeugen der Vertreibungen nach dem 2. Weltkrieg sein, aber auch Menschen, die diese Zeit nicht miterlebt haben, sollten die Geschehnisse einmal vor Augen geführt werden.
In dieser Einrichtung sollten allerdings nicht nur die Vertreibungen nach dem 2. Weltkrieg ein Thema sein, sondern Vertreibungen allgemein. Denn dieses Thema begegnet uns schließlich immer wieder.
Alles in einem denke ich, dass ein "Zentrum gegen Vertreibung" eine gute Einrichtung wäre um allen Menschen die Geschehnisse vor Augen zu führen.
Jenny S.
Zentrum gegen Vertreibung
Ich persönlich finde solch eine Einrichtung sehr gut, da "jungen Menschen" , die diese Zeit nicht miterlebt haben, die grausamen Geschenisse geziegt werden sollen. Denn so etwas darf nie wieder passieren.
Ein "Zentrum für Vertriebene" ist natürlich auch eine Gedenkstätte für Opfer und für Menschen die jene Zeit miterlebt haben.
Alina Opel
Wie stehe ich zu einem "Zentrum gegen Vertreibungen"?
Ich finde, dass ein „Zentrum gegen Vertreibungen“ eine gute Möglichkeit bietet um an vergangene Vertreibungen zu erinnern und Menschen zu informieren. Dass das Zentrum nicht nur über Vertreibungen im 2. Weltkrieg berichten möchte, sondern auch z.B. auch über Vertreibungen im ehemaligen Jugoslawien, die noch gar nicht so lange her sind, finde ich sehr positiv.
Außerdem spricht, meiner Meinung nach, für das Zentrum, dass es sich mit der Geschichte ganz Europas auseinandersetzt und nicht nur über Deutschland berichtet. So wird dieses Zentrum sicherlich die Länder mehr miteinander verbinden, denn dort können sich Menschen aus allen europäischen Ländern zusammenfinden. Man kann über Geschehenes sprechen und sich austauschen.
Jüngere Menschen lernen die Geschichte besser kennen und ältere Menschen können sich an die schlimme Zeit erinnern und gegebenenfalls Opfern und Verwandten gedenken.
Es darf allerdings nicht passieren, dass einem Land, wie z.B. Polen befürchtet, die Täterrolle zugeschrieben wird. Es muss alles der Wahrheit entsprechen und die Geschichte darf nicht einfach verdreht werden. Deswegen fände ich es auch nicht schlecht, wenn es in Europa vielleicht ein „Hauptzentrum“, wie z.B. in Berlin, gäbe und andere kleinere Zentren in anderen Ländern.
Ich glaube, dass so ein Zentrum auch ein gutes Projekt wäre, um zu zeigen, dass ganz Europa gegen Vertreibungen arbeiten muss und, dass man den Zusammenhalt der Länder stärken muss.
Insgesamt halte ich ein „Zentrum gegen Vertreibung“ für eine gute Idee, denn so wird auch den Verstorbenen gedacht und Unwissende bekommen einen Einblick in die schwierige und harte Situation während der Vertreibungen.
Yvonne R.
Zentrum gegen Vertreibungen?
Mittlerweile sind rund 400 Städte in Deutschland Pate des Zentrums gegen Vertreibungen. Meiner Meinung nach ist diese Tatsache gut und bewundernswert, denn für die, die schwere Schicksalsschläge durch Flucht, Krieg und Vertreibung erlitten haben, ist diese Patenschaft, aber vor allem auch die Organisation selbst, ein starker Rückenhalt.
Besonders gut finde ich, dass durch dieses Zentrum nicht nur an Flüchtlinge, Aussiedler und Vertriebene aus Deutschland erinnert werden soll, sondern auch an die Opfer aus aller Welt.
Ich finde es gut, dass eine „Erinnerungs- Stätte“ errichtet werden soll, denn man sollte den Krieg mit seinen schrecklichen Folgen und Eigenschaften nicht vergessen und so versuchen, die Menschen, die derartiges nie miterlebt haben, zu animieren, weitere Kriege dieser Art zu verhindern. Sie sollen erfahren, was die Vorfahren durchmachen mussten und dass der Krieg nichts Erstrebenswertes oder Positives an sich hat.
Alles in Allem ist das „Zentrum gegen Vertreibungen“ eine sehr gute Idee.
Julia Braun
Was halte ich von einem Zentrum gegen Vertreibungen?
Ich denke ein Zentrum gegen Vertreibungen ist eine gute Idee. Für die Menschen, die vertrieben wurden, ist es sicherlich gut zu wissen, dass es Leute gibt, die sich für ihr Schicksal interessieren. Jugendliche hätten einen Ort, an dem sie die Vergangenheit ihres Volkes besser kennen lernen könnten.
Allerdings sollte dieses Zentrum sich mit allen Formen der Vertreibung beschäftigen und nicht nur mit den Vertreibungen nach dem Krieg, sonst hätte dieses Zentrum keinen großen Nutzen mehr. Die Opfer der Vertreibung sind in den meisten Fällen nämlich bereits verstorben oder nicht mehr in der Lage, sich in dem Zentrum aufzuhalten.
Julia Schlidt
Link
Hier der Link zu dem Interview mit einer leitenden Person zu einem "Zentrum gegen Vertreibung"
www.dieneueepoche.com/articles/2006/08/09/43566.html
hier kann sich ja jeder selbst darüber informieren
von Manuel Mundhenk