Vertreibung und Integration (?)
Arbeitsteilige Recherche
Zeitraum: 25.10. bis 03.11.2006
Zu verschiedenen Themen und Problemen wird zunächst arbeitsteilig recherchiert, um Dokumente, Fotos und andere Darstellungen auswählen zu können.
Diese Zwischenergebnisse und Vorschläge können auf dieser Plattform festgehalten und dargestellt werden.
Recherchegruppen und Themen
| Thema | Namen |
| Nahost 1945 - 1960 | Daniel, Tobi |
| Nahost 1960 - 1980 | Julia S., Christine |
| Nahost 1980 bis heute | Jenny, Yvonne |
| Nahost: Situation in Flüchtlingslagern | Marc, Matthias |
| Vertreibungen Afrika | Sina, Alina |
| Religionsflüchtlinge: Afrika, Israel | Anto, Jason, Jonas |
| Jugoslawien: Bürgerkrieg | Marie, Theresa, Lisa |
| Irak | Christine |
| Indianer | Yvonne M. |
| Vertreibungen durch Nazi-Deutschland | Julia Z., Manuel, Fabian F., Kalle |
| Schicksale von Polen | Nadine, Alena, Lena |
| Untergang der "Wilhelm Gustloff" | Julia S., Christine |
| UN-Flüchtlingskommissar | Nadine K., Gabi, Anika, Julia B. |
Nahost: Situation in den Flüchtlingslagern heute
Im Mai 2006 haben die sudanesische Regierung und verschiedene Rebellengruppen einen Friedensvertrag geschlossen. In ihm sind unter anderem die Entwaffnung der Rebellen sowie die gerechte Verteilung der Güter und des politischen Einflusses verankert. Von diesen Zielen jedoch ist bislang zumindest nichts umgesetzt und die humanitäre Lage hat sich seither sogar dramatisch verschlechtert. Bewaffnete Überfälle finden nun auch innerhalb der Flüchtlingscamps statt und wieder leiden die Menschen Hunger.
"Die Situation wird immer bedrohlicher, statt dass sich etwas verbessert", so die Leiterin des kirchlichen Hilfsverbands Anne Masterson. Bis zu 3,5 Millionen Menschen sind, den Vereinten Nationen zufolge, auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.
Mit verantwortlich für die drohende Hungesnot ist aber auch die internationale Gemeinschaft, denn die Regierungen der Länder der Vereinten Nationen haben ihre Hilfsversprechungen nur zu einem Bruchteil erfüllt. Zudem hat weltweit die Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge in Darfur dramatisch nachgelassen. So musste das Welternährungsprogramm (WFP) die Lebensmittellieferungen um die Hälfte kürzen und die Unterstützung für die Dörfer, die Flüchtlinge aufgenommen haben, wurde vollständig eingestellt. Die Folgen sind katastrophal: Noch im Jahr 2005 hatte das WFP 2.000 Kalorien pro Person veranschlagt. Nun müssen die Menschen in Darfur mit nur der Hälfte in der schwierigen Regenzeit überleben.
Oft auch werden Hilfskonvois mit Nahrung und anderen Gütern überfallen und ausgeplündert.
Fazit: Die Situation wird nicht besser, sondern nur schlechter.
Quelle:http://www.caritas-international.de9557.html
Von Marc und Matthias
Vertreibungen im Irak
Die Zahl der im Irak Vertriebenen oder flüchtenden Menschen nimmt nach Beobachtungen des UNO- Flüchtlingshilfswerk stetig zu. Dabei zählt das palästinensische Volk zu der größten Flüchtlingsgruppe WELTWEIT.
Sprecher Ron Redmond äußerte sich, dass seit dem Sturz der irakischen Diktatur 2003 754.000 Menschen davon betroffen seien. Davon seien fast die Hälfte allein seit dem vergangenen Februar geflohen. ,,Wir sind über die sich rasant verschlechternde Lage im Irak und die anhaltenden Vertreibungen äußerts besorgt ´´, äußerte sich Redmond weiterhin.
Zu ihrer Integration ist zu sagen, dass sie in den Aufnahmeländern keine angemessene Unterstützung erhalten. Zusätzlich sind sie einer unbeständigen und bedrohlichen Sicherheitslage ausgesetzt.
Eine große Rolle spielen weiterhin die irakischen Kurden die damals von Saddam Hussein vertrieben worden sind. Heutzutage werden sie jedoch wieder aufgenommen, haben Selbstbestimmungsrechte und bilden zum Teil sogar die Mehrheit der Sitze im Stadtrat. Viele Turkmenen und Araber boykottierten daraufhin die Wahlen, da jetzt viel mehr Kurden ins Land zurückkämen als Saddam Hussein damals vertrieben haben soll.
von Christine Kassir
Tausende Flüchtlinge aus dem Kosovo
Nach Schätzungen von Hilfsorganisationen flüchteten von 19998 bis 1999 zwischen 100000 und 150000 Kosovo-Albaner vor der Gewalt des serbischen Militärs. Insgesamt wurden bis zu diesem Zeitpunkt 850000 Albaner aus dem Kosovo vertrieben. Viele von ihnen halten sich in den Nachbarländern.
Die meisten Kosovo-Albaner wurden bis jetzt in Albanien aufgfenommen:442000.
Mit Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen wurden entlang der Grenzen große Flüchtlingslage aufgebaut.
Das zweitwichtigste Aufnahmeland ist Mazedonien. Doch die Anwesenheit der etwa 250000 Flüchtlingen wird jedoch von einem großen Teil der Bevölkerung als eine Bedrohung für die innenpolitische Stabilität angesehen.
Zahlreiche westliche Staaten und Hilfsorganisationen unterstützen mittlerweile Albanien und Mazedonien bei der Aufnahme von Flüchtlingen, so hat die Hilfsorganisation der EU (UNHCR) bisher ca. 70000 Flüchtlinge aus Mazedonien in andere Länder gebracht. Auch Montenegro und Bosnien-Herzegowina haben Flüchtlinge aus dem Kosovo aufgenommen.
Man schätzt, dass innerhalb des Kosovos tausendeAlbaner auf der Flucht sind, die sich in den Wäldern und Tälern verstecken. Um die Aufnahmestaaten Albanien und Mazedonien zu entlasten haben sich auch EU-Staaten dazu bereit erklärt Flüchtlinge aufzunehmen.Das Aufnahmeangebot der westlichen Staaten ist bei weitem noch nicht ausgeschöpft, z.B. könnte Deutschland noch ca. 7000 Flüchtlinge aufnehmen.
Ex-Bundeskanler Schröder erklärte, dass die Flüchtlinge hauptsächlich in Albanien und Mazedonien versorget werden sollten. Die Bundesregierung sei aber bereit "eine gewisse Anzahl von Flüchtlingen vorübergehend aufzunehmen". Sie erwartet jedoch, dass auch andere EU-Länder ebenfalls Flüchtlinge aufnehmen und eine „angemessenen Teil der Lasten tragen.“
Trotz der Zusage von Deutschland Flüchtlinge aufzunehmen gibt es einen innenpolitischen Streit über die Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Kosovo.
Einige Politiker kritisieren die Entscheidung Flüchtlinge aus dem Kosovo seht scharf und sind der Meinung, dass die Rückführung der Flüchtlinge in ihre Heimatregion sich als sehr schwierig erweisen würde, wenn diese erst einmal erkannt hätten, dass sie in Deutschland von Sozialhilfe besser leben könnten als in ihrer Heimat.
Andere Politiker sprechen sich jedoch für eine großzügigere Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Kosovo aus.
Fazit: Da sich die Aufnahme der Flüchtlinge aus dem Kosovo schon als sehr schwierig erwies kann man davon ausgehen, dass die Integration dieser Flüchtlinge sehr schwierig war oder überhaupt nicht stattgefunden hat.
Lisa,Marie&Theresa
www.migration-info.de
Informationen über das UN-Kommissariat
Ein Flüchtling ist eine Person, die
". . . aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will . . ."
• Ein Flüchtling hat das Recht auf Sicherheit in einem anderen Land.
• Flüchtlinge sollten zumindest die gleichen Rechte und Hilfsleistungen erhalten wie andere Ausländer, die sich rechtmäßig in dem betreffenden Land aufhalten.
• Sie sollten Zugang zu medizinischer Versorgung, Schulbildung und zum Arbeitsmarkt haben.
• Flüchtlinge müssen die Gesetze und Bestimmungen des Asyllandes respektieren.
• Im Normalfall müssen Personen vor ihrer Anerkennung als Flüchtling nachweisen, dass ihre Furcht vor Verfolgung begründet ist.
Internationaler Rechtsschutz:
• Flüchtlinge zu schützen heißt, ihr Leben, ihre Sicherheit und Freiheit zu schützen. Dies heißt auch, Flüchtlinge davor zu bewahren, in ein Land zurückgeschickt zu werden, in dem ihnen Verfolgung droht.
• Es ist Aufgabe des UNHCR die Rechte von Flüchtlingen in Lebensbereichen wie
Unterbringung, Ausbildung/Schulbildung, medizinische Versorgung und dem Arbeitsmarkt zu fördern.
• UNHCR bezieht sich in seiner Rechtsschutztätigkeit auf ein internationales Abkommen über die Rechtsstellung von Flüchtlingen. Es wurde am 28. Juli 1951 in Genf von einer Bevollmächtigtenkonferenz der Vereinten Nationen verabschiedet.
• Diese Genfer Flüchtlingskonvention trat am 22. April 1954 in Kraft. Neben Australien, Belgien, Dänemark, Luxemburg und Norwegen gehörte die Bundesrepublik Deutschland zu den ersten sechs Unterzeichnerstaaten.
• Die Genfer Flüchtlingskonvention gilt als "Magna Charta" des internationalen Flüchtlingsrechts. Sie regelt die Rechte und Pflichten eines anerkannten Flüchtlings in seinem Aufnahmeland und bietet eine völkerrechtlich verbindliche Definition des Begriffs "Flüchtling".
Dauerhafte Lösungen:
Bei der Suche nach dauerhaften Lösungen für Flüchtlinge stehen grundsätzlich drei Alternativen zur Verfügung:
• Freiwillige Rückkehr in das Heimatland.
Sie kommt in Frage, wenn die Betroffenen keine Verfolgung mehr befürchten müssen.
• Eingliederung in das Erstasylland.
Falls eine freiwillige Rückkehr nicht möglich ist, können Integrationsprogramme Flüchtlinge dabei unterstützen, eine Existenz in ihrem Asylland aufzubauen.
• Umsiedlung in ein Drittland.
Sie wird erforderlich, wenn Flüchtlinge in ihrem Erstasylland auf Dauer nicht bleiben können.
Quelle: UN-Kommissariat (www.UNHCR.de)
Nadine K., Gabi K.
Flüchtlinge im Kongo
Die jüngsten Bürgerkriegszustände im zentralafrikanischen Staat Demokratische Republik Kongo führten dort zu Flüchtlingsbewegungen von riesigem Ausmaß. Bis zu schätzungsweise 1 Mio. Menschen sollen nach Angaben der UN im Nordosten des Landes seit Beginn der Kämpfe Anfang Mai zeitweise auf der Flucht gewesen sein.
Besonders von den Flüchtlingsbewegungen betroffen war die Stadt Bunia mit rund 350.000 Einwohnern, von denen die Mehrzahl ins Umland flüchtete. Mindestens 50.000 Personen sollen die Grenze nach Uganda überschritten haben. Ein weiteres Flüchtlingsziel war die Provinz Nordkivu im Osten, das 40 km nördlich gelegene Erengeti sowie die Stadt Oicha. Zu diesen Orten gelangten die Menschen teilweise durch wochenlange Fußmärsche. Die improvisierten Auffanglager von Erengeti und Oicha sind überfüllt und gravierend unterversorgt.
Auf Fluchtbewegungen in dieser Größenordnung ist das Land nicht vorbereitet.
Den Kämpfen liegt ein ethnischer Stammeskonflikt zwischen den Volksgruppen der Hema (eine Ethnie im Osten der Demokratischen Republik Kongo) und Lendu (sesshafte Ackerbauern) um die Vorherrschaft in dem an Bodenschätzen reichen Gebiet zu Grunde. Der Konflikt schwelt bereits seit dem Jahre 1998.
Das Brisante an den kämpferischen Auseinandersetzungen ist, dass auf beiden Seiten in großer Zahl Kindermilizen mit Rekruten ab einem Alter von sechs Jahren zum Einsatz kommen.
Die jüngsten Auseinandersetzungen haben nach Schätzungen von Amnesty International seit Mai bereits 60.000 neue Todesopfer auf beiden Seiten gefordert. Viele Opfer, in der Mehrzahl handelt es sich um Zivilisten, wurden auf der Flucht getötet.
Die ersten Flüchtlinge sind Ende Juni wieder nach Bunia zurückgekehrt, mittlerweile sind es rund 1.000 täglich, doch aber die Lage gilt immernoch als instabil. Die vorgesehene Entwaffnung der Rebellengruppen blieb bislang erfolglos. Auch deshalb ziehen es viele Heimkehrer vor, in Flüchtlingslagern der Stadt zu bleiben.
Die internationale Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" warnt davor, dass die Flüchtlinge schon jetzt nicht mehr angemessen versorgt werden könnten. Es fehle besonders an Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Unterkünften und sanitären Einrichtungen. Auch die medizinische Versorgung werde innerhalb kürzester Zeit überlastet sein.
Mittlerweile ist Bunia auch zum Ziel von Flüchtlingen der Umlandgebiete geworden, da sich die Übergriffe der Milizen nun auf Dörfer in der weniger geschützten Umgebung der Großstadt konzentrieren. Auf diese Weise werde die Stadt "zu einem riesigen Flüchtlingslager, das unter Belagerung steht".
(Quelle: Wikipedia)
Sina und Alina
Indianer
Fünf Jahre nach der Entdeckung Amerikas (also 1497) drangen die Engländer und Spanier zeitgleich von Nordosten und Süden in Nordamerika ein. Um 1600 kamen dann auch die Franzosen und begannen mit der Kolonisation. Die Ureinwohner empfingen die Fremden zunächst freundlich, die Europäer hingegen sahen in ihnen nur Wilde und Heiden. Die erste direkte Auswirkung der Invasion stellten von den Europäern eingeschleppte Krankheiten dar. In den nächsten Jahrhunderten starben viele Indianer an Pocken-Epedimien.
Die Indianer begannen sich zu wehren, gegen die Waffen der „Weißen“ hatten sie jedoch selten eine Chance.
1830 wurden 100.000 Ureinwohner militärisch in Reservate vertrieben, um den Siedlern Platz zu machen. Während dieser Vertreibungsmärsche („Trail of tears“) starben Tausende von ihnen. Aufstände scheiterten.
Eine spezielle „Indianer Behörde“ sorgte für die Umerziehung der Ureinwohner in den Reservaten.
Die 400 Gesetze gegen die Indianer brach die Regierung immer wieder selbst.
Ab 1880 bemühte sich die Regierung die Konflikte in den Reservaten zu beenden, indem sie immer stärker versuchten den Indianern ihre Traditionen komplett aus zu treiben. Dazu verboten sie den Männern das tragen langer Haare und untersagten in den Schulen die indianische Sprache und Gebräuche. Die Indianer lebten wie Gefangene. Hunger, Armut und Elend war die Folge ihrer Abhängigkeit, da die Lebensmittelrationen sehr unregelmäßig oder auch teilweise gar nicht gebracht wurden. Es entstanden Aufstände und erst nach dem „Wounded Knee“- Massaker, bei dem 350 Indianer starben, war der Widerstand der Indianer endgültig gebrochen.
Die Indianer aus den Reservaten mussten schließlich sogar für Amerika in den ersten Weltkrieg ziehen und erhielten darauf 1924 die amerikanische Staatsbürgerschaft. Heute bilden die indianischen Ureinwohner in ihrer Heimat Amerika eine Minderheit (1.9 Mio von 290,81 Mio in den USA gesamt), obwohl sie heute wieder gewisse Rechte auf ihre Tradition zurückerlangt haben.
Yvonne M
Ende eines Riesen: Wilhelm Gustloff
Die "Wilhelm Gustloff" war damals mit über 200 Metern Länge und über 25.000 Tonnen der größte Passagierdampfer der Welt. Als "Kraft-durch-Freude"-Schiff befuhr es seit März 1938 die Weltmeere. Während des Krieges diente es vor allem als Lazarett- und Verwundetentransporter.
Der Angriff beginnt um 21.30Uhr.Die Marinesko schießt einen Torpedofächer auf die Gustloff ab und reißt das Schiff backbord auf. Auch das Schwimmbad,in dem sich die Marinehelferinnen befinden, wird getroffen. Sie entkommen indem sie das Panzerglas zerbersten lassen und duch eine Welle fortgespült werden.
An Bord befanden sich über 10.000 Menschen, überwiegend Frauen und Kinder. Auf dem Schiff gab es zum einen zu wenig Rettungsboote und zum anderen waren die meisten von ihnen zugefroren. In die wenigen Rettungsboote die noch zur Benutzung blieben, stiegen zuerst Frauen und Kinder ein. Jedoch war der Dampfer hoffnungslos überfüllt, sodass nur wenige sich retten konnten.
Viele Flüchtlinge rutschten nun durch das sich neigende Schiff ins eisige Wasser. Andere hingegen, die ins Wasser sprangen und sich versuchten mit in die Boote zu retten , wurden brutal von den Insassen abgewehrt. Für die im Wasser zurückgebliebenen war der Tod sicher- sie erfroren innerhalb weniger Minuten.
Sofort eilt das Torpedoboot T-36 zu Hilfe und versucht so viele wie möglich zu retten (insgesamt über 400). Während das Boot noch nach weiteren Opfern sucht, wird es von dem russischen U-Boot angegriffen und entkommt nur knapp den 2 Torpedos.Es wendet schnell, durch den heftigen Ruck fallen einige der Geretteten wieder vom Boot ins Wasser zurück.
Versenkung der ,,Gustloff´´ kein Kriegsverbrechen
Den Untergang des Schiffes überlebten rund 1.200 Menschen , die restlichen über 9.000 fanden den Tod. Jedoch soll die Versenkung kein Kriegsverbrechen gewesen sein.
von Christine K. und Julia S.
Unterdrückung und Massenmord in Nazi-Deutschland
Mit der Machtergreifung Hitlers begann die organisierte Diskriminierung verschiedener
Volksgruppen, der hauptsächlich die Juden unterfielen. Mehr als Zehntausend Juden fielen allein dem Massenmord in den Vorkriegsjahren zum Opfer. Der Beschluss zur Ermordung aller Juden weitete diesen Massenmord 1941 zum Völkermord aus.
Die Entrechtung der Juden begann mit der Entlassung aller jüdischen Beamten und wurde fortgesetzt mit der Kennzeichnung der Juden durch nur eine bestimmte Anzahl an Namen die den Juden zur Verfügung standen und durch die Kennzeichnung der Reisepässe um die Fluchtwelle zu stoppen. Die Diskriminierung, z. B. mit Schilder „Nur für Deutsche“, setzte sich auch im Alltag fort. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden alle Synagogen angezündet und die Wohnungen der Juden verwüstet. Viele Juden wurden gedemütigt und einige Hundert ermordet. Für den
Wird Flüchtlingen heute noch geholfen?
Der UN- Flüchtlingskommissar Antonio Guterres klärt auf
Die Arbeit des UN- Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen besteht schon seit über fünf Jahrzehnten. Die Organisation kümmert sich um Flüchtlinge und bietet ihnen Schutz und eine Hilfestellung für ihr zukünftiges Leben.
Am Weltflüchtlingstag 2005 sprach der UN- Flüchtlingskommissar Antonio Guterres über "die unglaubliche Courage" der Flüchtlinge, die den Mitarbeitern des UN- Flüchtlingskommissariats "stets eine Quelle der Inspiration" war.
Eine Verbindung, die es bei allen Flüchtlingen gibt, ist der große Mut und der starke Wille, das zerrüttete Leben wieder aufzubauen und das, obwohl jedes Schicksal unterschiedlich ist und erlebt wird.
Flüchtlinge müssen alles, was ihnen lieb und teuer ist, was ihnen lieb und teuer ist, verlassen und schreiten in eine neue, unsichere Zukunft. Es verlangt viel Optimismus, mit der Aussicht fertig zu werden, lange kein Haus, wenig Geld etc. zu haben.
Doch viele Flüchtlinge geben die Hoffnung nicht auf und versuchen mithilfe des UN- Kommissariats ihr Leben und die Strukturen neu aufzubauen.
Die UN- Flüchtlingskommissare und ihre Mitarbeiter leisten große Arbeit, sie versuchen den Flüchtlingen Sicherheit zu bieten und setzen dafür alles ein. Die Mitarbeiter versuchen eine dauerhafte Lösung zu finden und den vielen Flüchtlingen eine bessere Zukunft zu bieten.
''"Flüchtlinge sind gewöhnliche Menschen, die ungewöhnlichen Mut beweisen."
Anika und Julia B
Quelle: www.unhcr.de