Planung eines "Zentrums gegen Vertreibungen"
1. Welche Ereignisse sollten in Erinnerung gerufen werden?
2. Welche Schicksale von Einzelpersonen oder Bevölkerungsgruppen sollten dargestellt werden?
3. Welche aktuellen Bezüge sollten hergestellt werden?
4. Welche Erkenntnisprozesse sollten bei den Besuchern angeregt werden?
5. Welche Möglichkeiten der Darstellung und Präsentation sind denkbar?
- Große Lösung, z.B. in Berlin
- Kleine Lösung, z.B. in unserer Schule
Linktipps:
Interview der Online-Redaktion von "mitmischen.de", der Internet-Jugendseite des Deutschen Bundestages, mit Prof.Dr.Maria Böhmer, der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung.
Vertreibungen in verschiedenen Teilen der Welt
1)
Man sollte schlimme Ereignisse, die bestimmten Menschen sehr geschadet hatten, in Erinnerung rufen. Es ist wichtig, dass andere Menschen sehen, wie sehr Vertiebene leiden mussten und müssen.
Man kann zudem Vergleiche aufstellen zwischen Vertreibungen, z.B. im 2. Weltkrieg sowie heutzutage, z.B. im Sudan. Daran lässt sich deutlich erkennen, dass Vertreibungen, egal in welcher Zeit, für Betroffene grausam sind.
2)
Interessant wären Schicksale von Personen, die in ihrer Heimat alles aufgeben mussten, die in einem völlig fremden Land um ihre Existenz kämpfen mussten und müssen. Es wäre sehr interessant zu sehen, wie das Leben eines Vertriebenen in der Zukunft verläuft und wie dieser es neu aufbaut!
3)
Der Nahost Krieg
4)
Sie sollten erkennen, wie schlimm so eine Vertreibung für den Betroffenen und Angehörige sein kann. Sie sollten erkennen, dass sie froh sein können kein Vertriebener zu
sein und selbst so zu handeln, dass Vertreibungen verhindert werden.
5)
- große Lösung
- Power-Point Päsentation auf einer großen Leinwand!!!
- kleine Lösung
- Power-Point Päsentation in der Aula
Jonas B. und Antonin S.
Vertreibungen auch durch Nazi-Deutschland
1.
1.+2. Weltkrieg: Die Menschen wurden von ihrer Situation vertrieben, da z.B. Deutschland aufgeteilt wurde.
Hitler: Ausländer ( Juden ) wurden aus Deutschland vertrieben und sogar getötet. Außerdem litten viele Menschen ( Flüchtlinge ) an Hungersnot.
2.
Von den Juden ( Hitler ) weil es eines der schlimmsten Ereignisse der Welt gewesen ist. Von den Flüchtlingen bzw. von den Vertriebenen im 1. bzw. 2. Weltkrieg.
3.
Flüchtlinge bzw. Vertriebene werden von ihrer Situation vertrieben, da sie keine Chance haben ( z.B. Afrika ).
4.
Es sollte Mitleid angeregt werden, die Besucher sollten eventuell spenden, und sollen sich eine Meinung darüber bilden können, damit sie mitreden können.
5.
Es könnte z.B. eine Powerpointpräsentation genutzt werden oder ein ausführlicher Bericht eines Schülers.
Autoren: Fabian F. und Daniel F.
Aktuelle Flüchtlingssituation
zu 1:
zu 2.:
- von Ausländern
- Menschen mit verschiedenen Religionen
- von Dunkelhäutigen
- Menschen, die aus dem heutigen Polen fliehen mussten
zu 3.:
- wo gibt es (in welchen Ländern) im Moment Flüchtlinge und warum
- wie geht es den damaligen Flüchtlingen heute
zu 4.:
- man soll keine Vorurteile haben
- wissen, wie sie vertrieben wurden und warum
- zur Kenntnis nehmen, wie schlimm manche Schicksale waren
- alle Menschen sind gleich
zu 5.:
- Diashow (falls Dias vorhanden)
- Filmmaterial (falls vorhanden)
- Powerpointpräsentation
- Liveberichte von Flüchtlingen
- verschieden Szenen spielen (Theater)
- Plakate
- Internetseite erstellen und in der Präsentation anpreisen
Nadine K., Gabi K.
Planungsideen für ein „Zentrum gegen Vertreibung“
1.
Die Vertreibung vor und nach dem zweiten Weltkrieg sollte in Erinnerung gerufen werden.
2.
Die Schicksale von Deutschen, Polen und Sowjets auf ihrer Flucht, wo es viel Hungersnot gab, sollten dargestellt werden. Sie mussten Hindernisse überwinden, z.B. ob sie im neuen Land aufgenommen wurden.
3.
Ein weiterer Konflikt ist der Nahost-Konflikt, da auch dort Vertreibung zwischen Israel und dem Libanon betrieben wird.
Weitere: Bürgerkrieg in Kongo und andere Regionen Afrikas, Palästina werden mehr und mehr aus ihren Regionen betrieben, Konflikt (auch wenn schon fast vergessen) in Jugoslawien, wo auch die Bundeswehr Menschen „vertreiben“ musste, vielleicht auch Flucht von Afrikanischen Menschen auf Grund von Hungersnot, Dürre und andere Umweltkatastrophen.
4.
Bei den Besuchern sollten Mitleid, Gedanken darüber, wie die Menschen früher in Angst vor Vertreibung gelebt haben und auch die gelebt haben, die bereits vertrieben wurden.
Sie sollten auch darüber nachdenken, wie man Menschen, die noch heute vertrieben worden, helfen kann.
Beispiele zu Vertreibung heute in Aufg.5
Von Manuel Mundhenk und Fabian Kalle
„Plannungsideen für ein Zentrum gegen Vertreibung“
1. Welche Ereignisse sollten in Erinnerung gerufen werden?
In Erinnerung sollten die wichtigsten Ereignisse der Flucht gerufen werden:
Warum sind die Menschen geflüchtet?
Wann starteten die Flüchtlingsströme?
Wie sind die Menschen geflohen?
Aus welchen Gebieten/Ländern sind die Menschen geflüchtet?
Wie sind die Menschen geflüchtet?
Wohin sind die Menschen geflüchtet (Gebiete/Länder)?
Was ist ihnen während der Flucht alles passiert?
Wie wurden sie in ihrer neuen Heimat aufgenommen, wurden sie überhaupt von irgendjemand aufgenommen oder mussten sie sich alles selber aufbauen?
Auf alle diese Fragen sollten die Besucher in einem „Zentrum gegen Vertreibung“ Antworten finden, um alles Wichtige über die Flucht der Menschen während des zweiten Weltkrieges zu wissen.
2. Welche Schicksale von Einzelpersonen oder Bevölkerungsgruppen sollten dargestellt werden?
Unserer Meinung nach sollten Fluchtgeschichte von allen beteiligten Bevölkerungsgruppen dargestellt werden, sodass es zu keiner einseitigen Berichterstattung kommt.
Auch die verschieden Fluchtmöglichkeiten sollten beschrieben werden und natürlich besonders schlimme Schicksale zum Beispiel, wie viele Menschen die Flucht überhaupt überlebt haben, dass Familien auseinander gerissen wurden und Geschehnisse während der Flucht , zum Beispiel der Untergang der „Wilhelm Gustloff“ und anderer Flüchtlingsschiffe.
3. Welche aktuellen Bezüge sollten hergestellt werden?
Aktuelle Bezüge sollten zwischen den Kriegen in Afghanistan, dem Irak und dem Nahost-Konflikt hergestellt werden, denn auch in diesen Ländern sind Leute immer wieder auf der Flucht vor dem Krieg.
Man kann auch einen Bezug zum Kosovo Krieg herstelle, der ist zwar schon etwas länger her, doch auch aufgrund dieses Krieges mussten viele Leute flüchten. Auch Deutschland hat Flüchtlinge dieses Krieges aufgenommen.
Außerdem kann man einen Bezug zu den Flüchtlingen, die aus Afrika vor der Armut nach Spanien flüchten, herstellen.
Diese Fluchten kann man am besten mit den Fluchten während des zweiten Weltkriege vergleichen, da diese Menschen genauso wie die Menschen früher aufpassen müssen nicht erwischt zu werden. Wenn die Afrikaner es bis nach Spanien geschafft haben, können sie dort genau wie viele Flüchtlinge im zweiten Weltkrieg auf keine Unerstützung hoffen. Sie sind ganz auf sich alleine gestellt.
4. Welche Erkenntnisprozesse sollten bei den Besuchern angeregt werden?
Die Besucher eines solchen Zentrums sollten erkennen, wie schlimm der Krieg und seine Folgen wirklich waren und dass so etwas nie wieder passieren darf. Dies ist gerade wichtig und interessant für die jüngeren Leute, die den Krieg nicht selbst miterlebt haben.
Außerdem sollten die Besucher versuchen sich in die Leute, die damals flüchten mussten, hineinzuversetzen und versuchen zu verstehen, wie schwer es gewesen sein muss alles aufzugeben, nicht zu wissen, wo man hin soll und wie es weiter gehen soll.
Außerdem sollten sie erkennen, wie schwer es gewesen sein muss sich eine neue Existenz in einem fremden Land aufzubauen.
Wenn sie dieses erkannt haben, sollten sie darüber nachdenken Flüchtlingen, die in ihr Land kommen aufgrund eines Krieges in ihrer Heimat oder sonstiges, zu unterstützen und ihnen eine neue Heimat zu geben.
Die Leute sollten auch erkennen und verstehen, wie wichtig es ist Brücken zwischen den Ländern zu bauen, deren Verhältnis aufgrund des Krieges gestört oder überhaupt nicht mehr vorhanden ist.
5.Welche Möglichkeiten der Darstellung und Präsentation sind denkbar?
- Powerpointpräsentation
- Diashow
- Filmmaterial
- Liveberichte von Betroffenen
- Plakate
von Marie und Lisa
Planungen für ein „Zentrum gegen Vertreibung“: Flüchtlingsschicksale
zu 1) Es sollten alle Ereignisse rund um die Flucht in Erinnerung gerufen werden, z.B. wie es zur Flucht kam, wie man geflüchtet ist, was während der Flucht geschah(ob die Familie getrennt war), ob man etwas mitnehmen konnte, oder alles zurücklassen musste.
Wichtig ist auch, wohin man geflüchtet ist und woher die Flüchtenden kamen. Und ob sie dort, wohin sie geflüchtet sind, gut aufgenommen wurde und bei wem sie unterkamen (z.B. bei einem Bauern).
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist auch, ob sie immer noch dort leben, wohin sie damals geflüchtet sind oder ob sie immer noch Kontakt zu Personen dort, oder auch ich ihrer alten Heimat haben.
zu 2) Vielleicht sollten besonders schlimme Schicksale dargestellt werden, damit die Menschen sehen, wie schlimm Vertreibungen sind. Denn man kann sich gar nicht vorstellen, wie schlimm das damals gewesen seien muss. Mit solchen Schicksalen könnte man dieses den Menschen heute besser verständlich machen.
Oder auch besonders lange und beschwerliche Fluchten könnte man darstellen, denn diese prägen sich bei den Menschen am besten ein.
Auch wenn Familien bei der Flucht getrennt wurden und dann nach vielen Jahren sich wieder finden, wäre ein besonderes Schicksal, durch das man den Menschen die Problematik einer Flucht näher bringen kann.
zu 3) Auch in der heutigen Zeit gibt es noch Vertreibungen. Anders als zu der damaligen Zeit gibt es heute andere Formen der Vertreibung.
Es flüchten zum Beispiel viele aus ihrem Land, da dort Armut und Elend herrschen. Sie erhoffen sich in anderen (meist europäischen) Ländern ein besseres Leben und flüchten vor Armut und Elend, bzw werden sie von der Armut vertrieben. Es flüchten z.B. viele Afrikaner von Afrika nach Spanien.
Im Gazastreifen gab es Vertreibungen, früher wurden die Indianer aus ihren Gebieten vertrieben und Europäer vertrieben Afrikaner aus ihrem Land, um es zu besetzen und als Eigentum zu betrachten.
Es gibt viele verschiedene Arten der Vertreibung, die in einem „Zentrum gegen Vertreibung“ anschaulich gemacht werden könnten, damit die Welt sieht, dass es eigentlich ständig Vertreibungen gibt.
zu 4) Den Besuchern sollte die Erkenntnis kommen, dass Vertreibungen etwas Schreckliches sind und sie vermieden werden sollten.
Sie sollen sehen, dass eine Flucht nicht einfach ist, da die Leute meist alles zurücklassen mussten (Tiere, Haus und Hof, Freunde, Familie). Und auch die Flucht an sich ist nicht einfach, da viele auch zu Fuß flüchteten oder nur langsam mit ihren Wagen vorankamen.
Auch war es sehr beschwerlich eine neue Existenz in der neuen Heimat aufzubauen. Ohne sein Hab und Gut, ohne Freunde, Familie.
Mit solch einem Zentrum sollten auch zwischen den Ländern „Brücken gebaut werden“. Menschen verschiedener Nationen sollten sich die Hände reichen und mit
von Theresa u. Alina
Kleines „Zentrum gegen Vertreibung“
Präsentationsmittel:
· Stellwände mit informierenden Texten, die anschaulich gestaltet und leicht zu verstehen sind, sodass auch Schülern der fünften Klasse das Thema näher gebracht werden kann.
· Berichte/Interviews von Zeitzeugen
· Man könnte zu bestimmten Zeiten Ausschnitte aus Dokumentarfilmen zeigen und Powerpointepräsentationen mit Bildmaterial
· Diashow
· Tunnel zum Durchgehen, durch den man eine Flucht nachfühlen kann
Aufbau:
Den Eingang zu unserem kleinem Zentrum gegen Vertreibung könnte der Tunnel darstellen, danach könnte man die Stellwände mit den Berichten der Zeitzeugen und den informierenden Texten aufstellen. Während der Ausstellung könnten auf einer Leinwand Dias oder Ausschnitte aus Dokumentarfilmen Ausschnitte über die Flucht gezeigt werden.
Die Powerpointepräsentation könnte an bestimmten Tagen gezeigt werden, sodass die Besucher auch genügend Zeit zum Anschauen hätten.
von Theresa und Lisa
Zentrum gegen Vertreibung an unserer Schule
Man könnte: - Stellwände mit Fotos, kurzen Infotexten und Interviews von Zeitzeugen aufstellen
- Powerpoint-Präsentationen
- Ausschnitte aus Dokus zeigen
von Marie
Kleines „Zentrum gegen Vertreibung“ in unserer Schule
Man könnte anschauliche Plakate anfertigen, Stellwände mit informierenden Texten und Fotos aufstellen, sodass es für alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule interessant ist und jeder verstehen kann, worum es geht.
Man könnte in Powerpoint-Präsentationen und Diashows Fotos zeigen und vielleicht immer aktuelle Berichte aus dem Fernsehen oder Dokumentationen zeigen, wenn möglich.
Während der Schulzeit könnte man sich über die Texte und Powerpoint-Präsentationen informieren, und dabei sich Fotos anschauen, z.B. bei einer Diashow, um sich die Fluchten besser vorstellen zu können.
Bestimmte Präsentationen, Dokumentationen oder Fernsehberichte die etwas länger dauern, könnten an bestimmten Tagen gezeigt werden oder mit Absprache eines Lehrers im Unterricht angeschauen werden.
Von Gabi
Planung eines "Zentrums gegen Vertreibungen"
1. Welche Ereignisse sollten in Erinnerung gerufen werden?
2. Welche Schicksale von Einzelpersonen oder
Bevölkerungsgruppen sollten dargestellt werden?
3. Welche aktuellen Bezüge sollten hergestellt werden?
4. Welche Erkenntnisprozesse sollten bei den Besuchern angeregt werden?
5. Welche Möglichkeiten der Darstellung und Präsentation sind denkbar?
Zu 1: An erster Stelle sollte natürlich an die Vertreibung nach oder in dem zweiten Weltkrieg erinnert werden. Außerdem sollte an die Aufnahme der Flüchtlinge und auch das Leben mit den neu Aufgenommenen denken. Die Lebensweise der Vertrieben sollte auch gut dargestellt werden. Vielleicht sollte auch eine Mappe angelegt werden mit Fluchtwegen und besonderen Orten. Die Qualen und Tode, die erlitten wurden, müssen sowohl gut als auch kindergerecht erstellt werden. Die Vorgehensweise, nach der vertrieben wurde, sollte auch aufgeführt werden und es sollte auch der oder die Gründe aufgeführt und gut dargestellt werden.
Zu 2: Wenn überhaupt irgendwelche Einzelschicksale dargestellt werden, dann welche, wo es besonders schlimm war. Denn unserer Meinung nach sollten gar keine Einzelschicksale dargestellt werden, denn sonst müsste man Tausende von Schicksalen auflisten, weil es so viele schlimm Ereignisse gab. Demnach kann man nicht einfach jemanden heraussuchen und der ganzen Welt über sein Schicksal Berichten.
Zu 3: Man könnte einen Bezug zur Nahost-Krise herstellen. Denn dort wurden auch die Menschen vertrieben und Leben seit schon mehr als 10 Jahren in Flüchtlingslagern in miserablen Verhältnissen.
Zu 4: Sie sollten vor allem gegen Vertreibung sein. Sie sollten Verständnis für die Vertrieben und überbleibenden haben. Außerdem sollte die Geschichte verstanden werden. Des weitern sollen sie zum Nachdenken angeregt werden.
Zu 5: Landkarte mit den Wegen die die Flüchtlinge zurückgelegt haben. Besondere Ereignisse auf der Karte kennzeichnen. Film- oder Fotomaterial, falls vorhanden, Informativ darstellen. Eine Präsentation erstellen ( Powerpoint-Präsentation).
Von Marc und Matthias
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Planungen zu einem "Zentrum gegen Vertreibungen"
Zukünftig soll in Deutschland ein „Zentrum gegen Vertreibung“ eingerichtet werden. Wir haben uns Gedanken über die Planung gemacht.
Hauptsächlich soll das Zentrum als Gedenkstätte für die Vertriebenen nach dem 2. Weltkrieg dienen. Aber auch Nichtbetroffenen soll hier die Möglichkeit geboten werden, sich die vergangenen Ereignisse nahe zubringen.
Unserer Meinung nach, sollten als erstes die Angriffe der Russen geschildert werden. Wie sie z.B. die fliehende Zivilbevölkerung auf Felder und durch Straßen hetzten oder sie mit ihren Jagdfliegern erschossen. Deswegen starben über 40 000 Menschen und 2.5 Millionen mussten ihre alte Heimat verlassen. Frauen und Kinder wurden überfallen und vergewaltigt. Darüber hinaus ist es wichtig, dass den Besuchern die verschiedenen Fluchtmöglichkeiten vor Augen geführt werden. Die harte Flucht über die tiefverschneiten Straßen, die engen Zugwagons und die zu gefrorene Ostsee. Im Westen angekommen, begann die Suche nach einer Unterkunft. Auch hier mussten sich manche Flüchtlinge mit nur wenig Platz zufrieden geben.
Die Fluchten brachten einige schlimme Schicksale für die Familien. Die meisten Familien wurden getrennt. Natürlich gab es auch einige Todesfälle während der Flucht. Die Lebensbedingungen waren sowohl auf der Flucht, als auch bei der Integration hart. Überhaupt gab es oft Probleme bei der Integration der Flüchtlinge.
Immer noch gibt es weltweit Vertreibungen. Zum Beispiel wegen der Religionen, oder politischer Ansichten. Ein aktueller Bezug wäre der Nah- Ost- Konflikt, denn auch dort finden Vertreibungen wegen der Religion statt.
Es muss dargestellt werden, was für ein schweres Verbrechen damit an der Menschheit verübt wurde. Das Zentrum soll an die schlimme Zeit der Vertreibungen erinnern und Nichtbeteiligten die Möglichkeit geben, einen Einblick in die Situation von früher zu bekommen.
Eine Möglichkeit der großen Lösung wäre, dass man ein „Museum“ einrichtet, wo Leinwände, Texttafeln und evtl. Kurzfilme, über die Vertreibung berichten. Die kleinere Lösung für unsere Schule wäre, eine Ausstellung, wo die Geschehnisse mithilfe einer PowerPoint-Präsentation und Plakaten dargestellt werden.
Von Jenny und Yvonne R
Zentrum gegen Vertreibungen
1,2)
Das Ziel eines Zentrums für Vertriebene ist, allgemein an die Opfer von Völkermord und Vertreibung zu erinnern. Man sollte an jene, wichtigste Erfahrung Europas im 20. Jahrhunderts gedenken und den deutschen Vertriebenen jenes Maß an Mitgefühl signalisieren, das ihnen in den letzten Jahrzehnten weitgehend verweigert wurde.
Hauptsächlich sollte an die Opfer des Bombenkriegs gedacht werden, sowie an die Zwangsumsiedlungen zu politischen Zwecken. Vor allem sollte aber auch an die Opfer aus ganz Mittel-, Ost- und Südosteuropa, die Jahre von Zwangsarbeit und Lagerhaft ertragen mussten, erinnert werden, an die Veränderung Deutschlands durch die Integration entwurzelter Landsleute und ebenfalls an Vertreibung und Genozid an andere Völker.
Diese Erinnerungen, so Schily, sollten zur Überwindung der Wunden, die im und nach dem Krieg aufgerissen worden sind, beitragen.
3)
Nahostkonflikt
4)
In erster Linie soll sich der Besucher dieses Zentrums klar über die Ausmaße einer Vertreibung werden und somit erkennen, dass dies eine Menschenrechtsverletzung ist. Somit soll auf das Problem Vertreibung aufmerksam gemacht werden. Im weiteren Sinne könnte es auch sein, dass der Besucher ein verharmlosest Bild des dritten Reiches erhalten soll. Das Zentrum könnte dazu dienen, da es ja auch seinen Sitz in der Hauptstadt Deutschlands hat, dieses Land als Opfer einer ,,ethnischen Politik´´ darzustellen. Somit würde die Wahrheit verdrängt werden, dass diese Politik von Nationalsozialisten und deutschen Minderheiten betrieben wurde. ,,Man dürfe nicht vergessen, weshalb das Unrecht geschehen ist ´´, äußerte sich der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz Jozef Michalitz. Eine Folge, die viele befürchten ist die, Polen als Täter ins Blickfeld des Besuchers zu setzen- Fakten über die jetzt schon stark debattiert werden.
5)
Diashow,
Plakate,
Powerpoint-Präsentation
von Julia S. und Christine K.
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