Renate Maria Hendricks
1) Leben:
- geb. am 23. Januar 1952 in Aachen
- 1970 - 1978: nach dem Abitur -> Studium der Fächer Sozialpädagogik und Psychologie
-> Fachhochschule Köln & Universität Bonn
--> Abschluss zur Diplom-Sozialpädagogin
- 1973 - 1977: Arbeit in der Leitung des sozialen Dienstes in einer Werkstatt für Behinderte
- Familie: verheiratet, Mutter von fünf Kindern
2) Politik:
- seit 1983: ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Schulpflegschaft
- seit 2004: Mitglied der SPD
- seit dem 8. Juni 2005: Mitglied des Landtags von NRW
- Vorsitzende der Landeselterngesellschaft der Grundschulen und Gymnasien in NRW
- Vorsitzende der Stadtschulpflegschaft in Bonn
- Vorsitzende des Bundeselternrates
- in der Komission -> Sprecherin ihrer Partei
3) Interview:
Standpunkt:
- Schule wird sich schwer damit tun sich zu einer Ganztagsschule zu entwickeln
- folgende grundsätzliche Veränderungen sind die Bedingung für eine "gelungene" Ganztagsschule:
- Kinder und Jugendliche -> kein Aufenthalt im Schulgebäude ohne Aufsicht
- offene Schulgebäude -> in Deutschland selten
- nach jeder Stunde wird Klassenraum abgeschlossen
-> Schüler stehen wartend vor der Tür
--> kein kultivierter Umgang!
- offene Klassentüren -> Selbstverstädlichkeit
Ideal:
- Schule -> kultureller Mittelpunkt (nicht NUR Schüler, Lehrer und Eltern)
--> Interesse für Schule würde wachsen
- Schule->ein Ort zum wohlfühlen
- muss als Raum verändert werden
-> wenn dies nicht gelingt: Ganztagsschule wird kein "Haus des Lernens"!
Wunsch:
Schule, die klar macht:
- man ist gewollt
- man kann dort seinen Tagesablauf und die Schule mitgestalten
- man hat die Möglichkeit sich in eine Gemeinschaft einzugliedern
Pascal G.