Die 4. Revolution - das Diskussionsforum
Filmkritik
Aufgaben:
- Verschaffe dir einen Überblick über die Filmkritiken zu "Die 4. Revolution"
- Kommentiere die Kritik von "telepolis.de" und mindestens eine weitere Filmkritik durch eigene Kommentierungen.
Die vierte Revolution
Die vierte Revolution“ ist ein Dokumentarfilm von Carl-A. Fechners, der sich mit unserem Weltenergiesystem beschäftigt. Schon im Trailer zu „ Die vierte Revolution“ wird deutlich worum es in dem Film geht: Den Wechsel von Atom und Kohlenregie hin zu erneuerbaren Energien wie Wasser-, Wind oder Sonnenenergie.
Mit klaren Fragen wird der Zuschauer schon im Trailer zum Nachdenken angeregt. Die klare Botschaft: Weg von der „schmutzigen“ Energie und weg von wenigen Eigentümern hin zu sauberer Energie, die tausende Menschen erzeugen. Eine weitere zentrale Aussage des Film ist: Mit Energie lässt sich Geld machen- viel Geld. Und vielen Investoren ist das Geld wichtiger als die Umwelt. Den Machern des Film ist es wichtig gegen diesen Materalismus vorzugehen und sich mehr für die Umwelt einzusetzen . Afrika zum Beispiel hat unglaublich viele Ressourcen, die sie nur nicht nutzen können, weil sie nicht die Möglichkeiten dazu haben. Sie haben viel ungenutze Fläche, in die investiert werden muss. Doch die, die das Geld haben, zeigen nicht wirklich Interesse an neuen Methoden- wieso auch? Sie machen ihr Geld ja auch so. Der Film versucht, auf die Missstände in der Energieindustrie aufmerksam zu machen. Denn wenn keiner Atomstrom kauft, müssten sich auch die Großkonzerne umstellen- auf erneuerbare Energien.
Des weiteren versucht der Film deutlich zu machen, wie viel wir in den letzten dreißig Jahren hätten erreichen können. Erreichen heißt in diesem Fall- erneuerbare Energien nutzen. Die Protagonisten von Die 4. Revolution - Energy Autonomy zeigen wie es gehen soll: Die Konzepte sind dabei ebenso neu wie simpel und nachvollziehbar: Aus Solar- und Windkraft, sowohl mit großen Systemen, wie kleineren Anlagen, bis hin zur hauseigenen Photovoltaik-Anlage, wird in Zukunft dafür garantieren, dass jeder, dass heißt jede Stadt, Gemeinde und Haushalt unabhängig von zentral Energie sein wird. Außerdem sollen hocheffiziente Speichersysteme weitere Möglichkeiten aufdecken. Nach Filmen wie „eine Unbequeme Wahrheit“ zeigt „ die vierte Revolution“ wieder einmal wie schlimm die Folgen unseres unbedachten Umgangs mit dem Thema „Klimaerwärmung“ wirklich sind.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass dieser Dokumentarfilm eine klare Botschaft übermittelt. Diese aber durch Fakten und ausreichend Informationen untermauert und somit Alternativen aufzeigt.
Ann-Cathrin Müller
http://www.youtube.com/watch?v=a2Bxi5YhREI
Das ist der Trailer zu " eine unbequeme Wahrheit", den ganzen Film kann man sich auf Youtube ansehen.
Didaktisch aufbereitete Dokumentation über Al Gore und seinen unermüdlichen Ökofeldzug gegen die Klimaerwärmung
Der einstige Vizepräsident der USA, Al Gore, ein Experte auf dem Gebiet der Klimaproblematik, tourt seit Bushs Wahlsieg mit einer Kampagne durch das Land, um über eine sich anbahnende Klimakatastrophe zu referieren. Über 1000 Mal hat er den gleichen Multimediavortrag über die globalen Auswirkungen von Treibhauseffekt bis Polkappenschmelze gehalten.
Er zeigt eine überwältigende Fülle von Tabellen und Grafiken, alarmierenden Bildern und Beispielen, die einen planetaren Notfall skizzieren und von der Bush-Regierung konsequent als größte Falschmeldung der Geschichte geleugnet werden. Gore äußert sich zwischendurch frustriert über das Ergebnis.
Anschauliche Fakten
Didaktisch angelegte Dokumentation, die der Präsentation von Gores aufbereiteten Fakten weitestgehend folgt und nur kurz für biographische Einschübe oder persönliche Ansichten unterbrochen wird. So bietet Davis Guggenheims in Sundance gefeierter Beitrag einen für Laien leicht verständlichen Abriss des aktuellen Wissensstandes, der mit der Lektüre von Jared Diamonds "Kollaps" zu vergleichen ist.
http://www.mpex.net/movies/archiv/wahrheit.html
Ann-Cathrin Müller
Zusatz: "Eine unbequeme Wahrheit"
Ich habe vor einiger Zeit ein Refarat über diesen Film in Englisch gehalten und in diesem Zuge den Film natürlich auch gesehen.
Ich finde, er bringt viele erschreckende Erkenntnisse ans Licht und ist durch vielerlei Graphiken und wissenschaftliche Arbeiten besonders realistisch. Von Kritikern wird immer wieder behauptet, der Film sei maßlos übertrieben. Übertrieben hin oder her- Fakt ist nun mal, dass es die globale Erwärmung gibt, dazu braucht jeder nur in diesem Moment einmal aus dem Fenster gucken, daher ist es auch wichtig etwas dagegen zu tun.
Und genau deswegen ist der Film "Eine unbequeme Wahrheit" auch so empfehlenswert: Nicht nur das eigentliche Handeln- gerade der USA- wird kritisiert, sondern auch gute und inovative Ideen zur Verbesserung der bisherigen Lage werden gegeben.
Von daher: Schaut euch den Film unbedingt an. Er ist es auf jeden Fall wert!
Lisa Kurz
Zusatz: Die 4. Revolution
Lisa Kurz
Kurze Stellungnahme:
Ich fand "Die 4. Revolution" auch sehr interessant, da dieser Dokumentarfilm auf besondere Art und Weise über die verheerenden Ausmaße der Menschen und dessen selbstzerstörerischen Handlungen informiert und ebenso über zahlreiche Lösungen, die der ständigen Beschädigung unseres Planeten entgegenwirken können.
Es werden viele Methoden zur alternativen Energiegewinnung vorgestellt, die ich bislang nicht kannte bzw. wo nicht wusste, dass so etwas bereits existiert!
Der Film ist lohnenswert zu sehen, gerade in dieser Zeit, wo die Katastrophe in Japan als Paradebeispiel für menschliches Versagen gegen den Planeten/ die Natur dient.
Spätestens jetzt sollte es jedem bewusst werden, dass etwas getan werden muss oder, dass es schon fast zu spät ist.
Allein dieser Dokumentarfilm ist hilfreich für eine skeptischere Sicht auf die allgemeinen und oberflächlichen Stellungnahmen vieler Politiker, sowie die Handlungen der Energiekonzerne etc.!
Annabelle Vejmelka
Kurze Stellungnahme
Da ich mich selbst sehr mit dem Thema der globalen Erderwärmung und Möglichkeiten Risiken konventioneller wie auch erneuerbarer Energiegewinnung beschäftigt habe und ich es auch als eine Pflicht Aller empfinde, dies zu tun, denke ich, dass der Film "Die 4. Revolution" sehr gelungen ist. Entgegen der Meinung Reinhard Lükes gehe ich davon aus, dass diese filmischen Mittel bewusst eingesetzt werden mussten, um die alternativen Energiequellen nicht als Übel dazustellen, sondern um diese als Chance zu präsentieren. Der sogenannte „filmische Widerspruch“ unterstützt dies.
Zum Einen rüttelt der Film auf und zeigt drastisch die Gefahren auf, die uns erwarten, wenn wir nicht handeln. Es wird hier sehr genau beschrieben und verdeutlicht, dass es die ganze Welt betrifft; nicht bloß einzelne Länder der 3. Welt. Besonders gefiel mir, dass in diesem Zuge auch Beispiele von L.A. bis Mali gezeigt wurden, die dieses drastische Problem untermauern. Ob der Film nun, wie oben angesprochen, übertrieben ist, bleibt im Ermessen des Einzelnen, doch erweckt er Interesse und bleibt im Gedächtnis.
Zum Anderen wird jedes Argument mit Fakten untermauert und somit bleiben keine Fragen offen. Besonders interessant sind dabei die Möglichkeiten, Energie aus erneuerbaren Resourcen zu schaffen und somit nachhaltig zu leben.
Wenn wir nicht mehr auf Atomkraft setzen, verlieren wir zwar Know-How, welches wir verkaufen könnten, doch wir gewinnen auch Fachwissen in Bereichen, die bisher noch wenig erschlossen sind - eine große Chance!
Am Ende liegt es doch an jedem Einzelnen, etwas zu tun gegen Klimawandel und Atomproblem. Jeder ist autonom und kann frei entscheiden; eine Macht, die an Verantwortung geknüpft ist.
Carlo Pause-Hohenner
Umstellung auf regenerative Quellen
Der Dokumentarfilm „Die 4. Revolution“ von Carl-A. Fechner ist absolut sehenswert und öffnet dem Zuschauer im Hinblick auf die fossilen und regenerativen Energien die Augen.
Hierbei kommen wirklich Menschen zu Wort, bedeutende Persönlichkeiten der Energiewirtschaft, Politiker und Nobelpreisträger, die sich für die erneuerbaren Quellen engagieren und alternative Energiekonzepte entwickeln, zu Wort.
Der Film ist beeindruckend und wirkt erschreckend zugleich, weil ich selbst über viele der Informationen, die angesprochen wurden, nicht Bescheid wusste. Im Mittelpunkt steht der Umbau: Weg von der Atomenergie und den fossilen Quellen und hin zu den erneuerbaren Energien.
Ich selbst glaube an die Umstellung auf regenerative Energiekonzepte, doch es fehlt an der richtigen Einstellung vieler anderer, wie die großer Energiekonzerne, die alles tun werden, um diesen Umbau zu verhindern. Meiner Meinung nach geht es hier, wie in vielen anderen Bereichen auch, schließlich um Unmengen von Geld und allein die Profitgier der Konzerne steht hierbei zum Teil im Weg der Umsetzung. Das allgemeine Umdenken in der Gesellschaft muss geschaffen werden. Ich war aber auch positiv überrascht von den Menschen, die wirklich alles tun, um sich von den fossilen Trägern abzulösen und neue, alternative Wege zu finden. Solche Personen sollten als Vorbilder für viele andere dienen, um in eine bessere und optimistische Zukunft blicken zu können.
Anna Trippel
Die 4. Revolution und erneuerbare Energien
Da es meiner Meinung nach wichtig ist, dass wir uns in der heutigen Zeit mit erneuerbaren Energien auseinandersetzen, finde ich, dass der Dokumentarfilm „Die 4. Revolution“ ein sehr gelungener und beeindruckender Film ist.
Eine Botschaft wird in diesem Film besonders deutlich: Die "Demokratisierung der Gesellschaft". In der Zukunft der Energien wird es daher wichtig sein, dass nicht nur die Atomkraftwerke dafür verantwortlich sind, als Stromproduzenten zu agieren, sondern dass jeder einzelne Bürger versucht, selbst Strom zu erzeugen und dadurch die Umwelt zu schützen und somit der globalen Erwärmung entgegenzuwirken.
Der Film öffnet uns somit die Augen und versucht durch die Vorstellung verschiedener Möglichkeiten zur Erzeugung von erneuerbaren Energien uns zum Handeln anzuregen. Neue Konzepte von der Solar-, Wind- und Wasserkraft bis hin zur hauseigenen Photovoltaik-Anlage und hocheffizienten Speichersystemen, machen deutlich, dass die heutige Technik soweit fortgeschritten ist, um endlich etwas ändern zu können.
Natürlich werden ebenso einige Beispiele aufgezeigt, die in der Energiefrage als Vorbilder angesehen werden könnten. Ein umweltfreundliches und zugleich energiesparendes Gebäudekomplex oder kleine aber feine Windparks und Blockheizwerke in kleineren Gemeinden; diese Personen versuchen die Energien zu nutzen, die Mutter-Natur unserer Welt schenkt und mit ihren neuen Methoden in eine positive und natürlichere Zukunft zu schauen.
Insgesamt ist der Film sehr informativ, interessant und beeindruckend, da jede These mit sehr logischen Argumenten untermauert ist und daher keine Fragen offen bleiben. Zugleich ist es jedoch erschreckend, erkennen zu müssen, dass die Energiekonzerne nur auf ihren Profit aus sind und dabei unsere Umwelt aus dem Blickwinkel verlieren.
Schaut euch den Film an, er ist sehr sehenswert.
Kimberly Wujez
Warnung oder Werbung?!
In dem Film "Die 4. Revolution" wird eindrucksvoll und bildgewaltig ("So gut sah die Energiewende noch nie aus" Der Spiegel) über die Lage auf dem weltweiten Energiemarkt informiert, doch letztendlich weiß man nicht, ob hier eine gesunde und objektive Balance gefunden wurde oder ob es sich, wie telepolis.de meint, nur um einen aufwendigen "Werbefilm" handelt.Desweiteren stellte der Film die Alternativen zu herkömmlichen Energien dar,das Atomenergie und fossile Brennstoffe dabei eher negativ dargestellt werden war zu erwarten.
Jedoch trägt der Film durchaus zu einem Umdenken bei, welches unbedingt in den Köpfen der Menschen geschehen muss. Jedem muss bewusst werden, dass die Zukunft im Zeichen neuer Energiequellen stehen wird und bereits heute der Weg geebnet werden muss.
So ist der Film in unseren Augen ein sinnvoller Denkanstoß für ein Publikum ohne viel Vorwissen, allerdings keine objektive Grundlage für eine Diskussion.
Andreas Hecker & Velten Römer
Aktuell: Neues schweres Beben in Japan
Es gab keine direkte Seite zu Fukushima, daher poste ich das hier
Lisa Kurz
Kommentar zur Kritik von telepolis.de zum Film „die 4. Revolution -Energy Autonomy“
In der Kritik wendet sich telepolis.de eher negativ dem „Werbefilm“ von Carl-A. Fechner zu und behauptet, dass sie ebenfalls wie die atomar-fossilen Energieindustrien die Menschen gezielt manipulieren wollen. Zudem sei der Film eine reine Werbung und informiert dadurch die Menschen unzureichend.
Im Gegensatz zu telepolis.de sehen wir in dem Film mehr eine Dokumentation, die ausreichend informiert und keinen Werbefilm, der auf Manipulation des Zuschauers abzielt.
Der Film rüttelt wach und öffnet einem zunehmend die Augen im Hinblick auf alternative erneuerbare Energien. „Die 4. Revolution“ wirkt sehr ernsthaft und weist verschiedene Möglichkeiten auf, wie eine „Grüne Revolution“ in der Zukunft gefördert werden kann. Natürlich werden auch die Schattenseiten genannt, dass es z.B. schwer wird sich gegen die atomaren Energieindustrien durchzusetzen. Jedoch sollte man trotzdem optimistisch denken, da man viel mit erneuerbaren Energien erreichen kann.
Lucia Krause & Anna Trippel