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Nahostkonflikt / Start Seite

Zusatzkurs Geschichte - Jahrgangsstufe 13 (Frau Franke)

Geschichte fra

Der Konflikt im Nahen Osten


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Themen

Die Rollen anderer Staaten im Nahost-Konflikt

Vermutlich an den Beispielen Iran, USA und Syrien und angelehnt an "Pardon, wir haben gewonnen, von Ephraim Kishon.'' Gruppe: Swetlana, Philipp, Valerie

Organisation & Länder Syrien, Libanon und Palästina

Wie kam es zu dem Konflikt?, wie ist die Politik der Länder? Gruppe: Nadine Fasse, Katarina Müller, Lisa Greiner, Jens Beverung

Friedenstruppen der UN; Einsatz im Libanon?

Gruppe: Milena G., Leonie F.

Historische Wurzeln des Nahostkonfliktes

Gruppe: Gesche A., Sarah S., Lisa M.

Wiederaufbau im Libanon

Gruppe: Sven Lörscher, Fabian Donay, Rabea Veldhuis und Franziska Blome


Präsentationsform

Nach Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Präsentationsformen beschließt der Kurs, die Ergebnisse der Gruppenarbeiten zu Aspekten des Nahostkonflikts auf Stellwänden im Eingangsbereich des Hauptgebäudes zu präsentieren (pro Gruppe eine Stellwand).

Zeitplan

Di, 05.09.: weitere Recherche, Planung der Plakate

Di, 12.09.: Herstellung der Plakate u. der Stellwände?

Di, 19.09.: Lk-Klausuren

Kursfahrten

Herbstferein

Leider gibt es unüberwindbare Schwierigkeiten mit F 111, sodass wir dort nicht arbeiten können. Wir treffen uns in der Aula und ich habe bis dahin hoffentlich einige einzelne PCs besorgt. Oder wir werfen alles um ???

Nach Kursfahrten und Herbstferien müssen wir in zwei Sitzungen unser Projekt präsentabel machen, d.h.:

Di, 17.10.06: Fertigstellen der Plakate, Gestaltung der Stellwände

Di, 24.10.06: Gruppenvorträge an den Stellwänden

Termine bitte unbedingt einhalten! In der Woche zwischen den beiden Sitzungen müssen die Stellwände präsentabel aussehen und Informationen bieten. Zusammen mit den Gruppenvortragen (jeder ca. 15 Min.) bilden sie die Grundlage für die Notengebung fürs 1. Quartal.

Dienstag, 31.10.2006

Guten Morgen,

leider kann ich wegen der Beteiligung an einem Staatsexamen heute nicht bei Ihnen im Unterricht sein.

Bitte erarbeiten Sie in Gruppen folgende Themenaspekte, die ein wenig eine Verbindung herstellen zwischen unseren beiden Großthemen:

  1. Entstehung und Geschichte der Bundeswehr

Rabea, Lisa M., Gesche, Sarah

  1. Regierungen und Kanzler der Bundesrepublik Deutschland

Milena, Leonie, Fabian, Franziska, Sven

  1. Entstehung und Geschichte der SPD

Jens, Nadine, Lisa G.

  1. Entstehung un Geschichte der CDU und / oder einer anderen der jetzt im Bundestag vertretenen Parteien.

Valerie, Swetlana, Philip

Nächste Woche halten wir die Vorträge.

Da Sie bisher als Kurs wirklich gut gearbeitet haben, liegen Ihre Noten fürs 1. Quartal alle im sehr oberen Bereich.

Arbeiten Sie auch heute gut und eigenverantwortlich.

Bis nächste Woche,

Marion Franke

AB HIER BITTE NIX MEHR AENDERN!

1. Die Entstehung der Bundeswehr

Im Zuge des Kalten Krieges bekam Deutschland ein Jahrzehnt nach der völligen Entmilitarisierung nach dem 2. Weltkrieg von den westlichen Siegermächten 1955 die Erlaubnis zum Aufbau einer eigenen Armee, die als Bündnispartner in die NATO und die Westeuropäische Union (WEU) integriert wurde. Die verfassungsrechtlichen Voraussetzungen zur so genannten Wiederbewaffnung wurden durch Änderungen des Grundgesetzes geschaffen.

Ursprünglich als Freiwilligenarmee konzipiert, wurde bereits 1956 die allgemeine Wehrpflicht (ersatzweise Zivildienst) für alle männlichen Staatsbürger eingeführt. Die Bundeswehr rekrutiert sich seitdem je zur Hälfte aus Wehrpflichtigen und Soldaten auf Zeit bzw. Berufssoldaten. Die Bundeswehr hatte bis zur Einleitung einer allgemeinen Truppenreduzierung im Zuge der Entspannungspolitik mit dem Osten nach der Auflösung des Warschauer Paktes in den neunziger Jahren eine Friedensstärke von rund 495 000 Soldaten. Im Verteidigungsfall hätte sie durch Mobilisierung von 750 000 ständig in Bereitschaft stehenden Reservisten rasch auf 1,2 Millionen Mann aufgestockt werden können.

Die Bundeswehr ist eine konventionelle Streitmacht, die zwar über atomare Waffensysteme verfügt, deren dazugehörige Atomsprengköpfe sich aber unter der Kontrolle der USA befinden Als Mitglied des Nordatlantikpaktes ist die Bundeswehr Teil einer gemeinsamen Abschreckungs- und Verteidigungsstrategie für Westeuropa, ihre eigentliche Aufgabe besteht aber in der Behauptung des Territoriums und im Schutz der freiheitlichen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Bis 1999 soll eine 53 600 Mann starke Krisenreaktionstruppe aus Berufs- und Zeitsoldaten gebildet werden. Die Mindestdienstzeit wird auf zehn Monate herabgesetzt, die höchstmögliche Dienstzeit für Wehrpflichtige beträgt 23 Monate.

Nachdem Frankreich 1996 den Übergang zu einer Berufsarmee beschlossen hat, kam es in Deutschland immer wieder zu heftigen Diskussionen über Wehrpflicht und Struktur der Bundeswehr. Diskutiert wird dabei u.a. eine weitere Verringerung der Truppenstärke auf unter 300 000 Mann.

Gesche, Sarah, Lisa M., Rabea

4. Entstehung und Geschichte von Bündnis 90/Die Grünen

  • 13. Januar 1980: Gründung der Bundespartei DIE GRÜNEN in Karlsruhe
  • 1983: Einzug in den Bundestag mit 5,6%
  • 1985: erste rot-grüne Koalition in Hessen, Joschka Fischer wird hessischer Umweltminister.
  • 1989: die Grüne Partei der DDR wird gegründet
  • 1990: Fusion von Die Grünen und die Grüne Partei der DDR
  • 21. September 1991: Vereinigung der DDR-Bürgerbewegungen Demokratie jetzt, Initiative Frieden und Menschenrechte und Teile des Neuen Forums zum Bündnis 90
  • 14. Mai 1993: Fusion von Bündnis 90 und Die Grünen zu Bündnis 90/Die Grünen. Dieses Bündnis tat den Wählerzahlen gut, immer um die 8-10%
  • 1994: Gründung der Jugendorganisation Grüne Jugend
  • bis 2004: steigende Wahlerfolge, zweitstärkste Partei bei Europawahl 2004 mit 11,94%

Philipp, Swetlana und Valerie

Ergänzung von Fabian:

http://www.fabiandonay.de/download/schule/zk/chronik_gruene/index.html



das Grundgesetz

von Swetlana Penner und Valerie Obermeier

  • Ab 1947: Forderungen an die neue Verfassung von Seiten der Parteien (SPD, …)
    • Verurteilung vom Seperatismus (SPD)
    • Föderalismus (CDU)
  • 1948: Londoner Sechsmächtekonferenz
    • Frankreich, GB, USA (Niederlande, Luxemburg, Belgien)
      • GB: Vereinigung mit sowjetischer Besatzungszone!
      • USA: Föderalismus ohne sowjetische Besatzungszone!
      • Frankreich: Neues Deutschland möglichst schwach! (möglichst lange Besatzungszeiten, Saarland als französisches Staatgebiet)
  • Knappe Abstimmung
    • Föderaler Staat mit Möglichkeit zur Wiedervereinigung
  • 01.07.1948: Frankfurter Dokumente
    • Ermächtigung der Versammlungseinberufung zwecks demokratischer Verfassung bis spätestens 01.09.1948
    • Besatzungstatus
    • föderaler westdeutscher Staat
  • 08–10.07.1948: Koblenzer Beschlüsse
    • Annahme der Frankfurter Dokumente

ABER gegen:

  • Besatzungsstatus
  • endgültiger Ausschluss Ostdeutschlands
  • 10–23.08.1948: Verfassungskonvent auf Herenchiemsee
    • Herauskristallisierung wichtiger Punkte für das spätere Grundgesetz:
      • starke Bundesregierung
      • neutrales, relativ entmachtetes Staatsoberhaupt
      • Ausschluss von Volksabstimmungen
      • Vorform der „Ewigkeitsklausel“
  • Parlamentarischer Rat
    • Ausarbeitung der neuen Verfassung:
      • „Bonn ist nicht Weimar“
      • zeitlich und räumlich provisorisch (eigentlich nur bis zur Wiedervereinigung gültig)
      • Wiedervereinigung als Verfassungsziel
      • Gleichberechtigung
  • 24.05.1949: Bundesrepublik Deutschland
    • mit vorläufigem Grundgesetz; „Verfassung“ erst nach Wiedervereinigung
  • 1989: Wiedervereinigung
    • nahezu unveränderte Übernahme des Grundgesetzes von 1949
  • Reformen: (Auszugsweise)
    • 1956: Änderung der sog. Wehrverfassung wegen Einführung der Bundeswehr und der Wehrpflicht
    • 1968: Einführung der „Notstandsverordnung“ durch die große Koalition
    • 1969: Reform der Finanzverfassung
    • 1992: Art. 23 von Artikel zur Wiedervereinigung zum Artikel zur Europäischen Union
    • 1994: Umwelt- und Tierschutz
    • 1993: Einschränkung des Asylrechts
    • 1998: Einschränkungen der Privatsphäre
    • 2006: Föderalismusreform

Marshallplan

(European Recovery Program)

  • finanzielles Hilfsprogramm der USA für Europa nach dem zweiten Weltkrieg (die Sowjetunion lehnte ab, aus Angst vor Machtverlust)

Gründe für das amerikanische Eingreifen:

  • Europa war ein wichtiger Absarzmarkt für amerikanische Ware
  • wirtschaftlich schwaches Europa wäre der Sowjetunion und dem Kommunismus nicht abgeneigt(->Bedrohung der amerikanischen Sicherheit)
  • Abwendung der ökonomischen Weltwirtschaftskrise

der amerikanische Außenminister G.C.Marshall sagte dazu,"dass die USA die notwendige finanzielle Unterstützung leisten würde, falls Europa ein gemeinsames langfristiges Wiederaufbauprogramm erstellte" die Hilfe erfolgte in Form von Nahrungsmittel, Kredite, Fahrzeuge, Rohstoffe, usw. (insg. 13 Milliarden Dollar)

Erfolge:

  • sowjetischen Westexpansion Einhalt geboten
  • Verbesserung der Wirtschaftssituation in Westeuropa
  • Abwendung der Weltwirtschaftskrise