Die Klasse 8a (2004/5)nimmt am Politik-Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung teil. Das Thema lautet: Mobbing in der Schule.
Nach ausführlicher Recherche und nach Befragungen von SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern soll eine Fotostory entstehen. Zusammen mit den Textpassagen soll die Fotogeschichte 8 Seiten DIN A 4 umfassen.
Rolf Eickmeier (rolf.eickmeier) am November 04, 2004 06:10 AM]
Fragestellungen für Recherche und Befragungen:
- Welche typischen Handlungen und Methoden gibt es?
- Welche Bedingungen fördern das Mobbing?
- Wovon lassen sich Täter/-innen und Mittäter/-innen leiten oder verführen?
- Wie kann man zum Opfer werden?
- Welche Gegenmaßnahmen sind hilfreich?
Rolf Eickmeier (rolf.eickmeier) am November 04, 2004 06:19 AM]
Der Beginn einer alltäglichen Geschichte ...
Kreszentia! Was haben sich ihre Eltern nur dabei gedacht? Ätzend, dieser Name! Und dann die Klamotten - alles total abgewrackt. Und außerdem kein Interesse an den korrekten Fernsehsendungen. Nicht mal VIVA kennt sie!Diese Streberin, wer weiß, was die den Lehrern alles petzt! Wenn die im Unterricht was sagt, da kriegst du echt das Kotzen. Und ob man in der Pause jetzt noch irgendwas offen liegen lassen kann? Kurz: Sie ist einfach uncool. Die passt nicht in unsere Clique! Der zeigen wir es!In der Pause lassen wir sie alleine stehen. Und wenn sie kommt, dann gibt es ´ne Schweigemauer oder wir gehen. Das ist ja alles noch harmlos, aber wir können auch ganz anders ...!!
Terminplanung:
- 04.11. bis 10.11.: Befragungen
- 10.11. und 11.11.: Auswertung von Recherche und Befragungen
- 11.11. bis 17.11.: Fortsetzung der Geschichte (Entwürfe)
- 17.11. und 18.11.: Entwurf der szenischen Darstellung mit Texten und Rollenverteilung
- 24.11. und 25.11.: Fotoaufnahmen, Entwurf einer Präsentation (Layout und Projektbericht)
- evtl. 29.11. nachmittags: Abschluss der Arbeiten
- 01.12. : Überprüfung der Wettbewerbsarbeit und Absenden
Gruppeneinteilung für die Befragungen:
Befragung von Schülerinnen und Schülern
- Gruppe 1: Manuel Mundhenk Fabian Engelberts Jonas Brenker
- Gruppe 2: Antonin Salice-Stephan Jason Omer Matthias Kopp Marc Hüser Tobias Ostermann
- Gruppe 3: Lena Lux Gabi Kobs Nadine Kaim
- Gruppe 4: Jennifer Schäfer Yvonne Reimann Lisa Lohmeier Marie Sewzyk
Befragung von Lehrerinnen und Lehrern
- Gruppe 1: Yvonne Metzger Theresa Ostermann Julia Zurmühlen Sina Obare
- Gruppe 2: Nadine Märtens Julia Schlidt Christine Kassir
- Gruppe 3: Alena Dörksen Anika Lehn Julia Braun
Befragung von Expertinnen und Experten
- Gruppe 1: Dominik Toetenel
- Gruppe 2: Daniel Frieske Fabian Kalle Ernst-Fabian Flor
Hat jemand Kontakt zu einer AOK-Geschäftsstelle? Bei der AOK gibt es eine hervorragende Broschüre mit dem Titel "Mobbing .... was kränkt, macht krank" Wir könnten diese Broschüre für unsere Projektarbeit sehr gut gebrauchen - auch in größerer Stückzahl.
Hinweise zur Fortsetzung der Mobbing-Geschichte
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Die nächsten Handlungsschritte:''
Zuspitzung der Situation Krezentia leidet, wird krank Betroffenheit bei einzelnen "Tätern" u. schlechtes Gewissen Gespräche mit Experten/-innen, InformationenSuche nach Lösungswegen
Verbesserung der Situation
Ein etwas anderer Verlauf: Zuspitzung der Situation Krezentia leidet, wird krank Krezentia verlässt die Schule, kommt in Behandlung Ihr kann geholfen werden
Sie lernt dort Freunde/Freundinnen kennen
Gemeinsam setzen sie sich mit der Mobberbande auseinander
Täter müssen sich mit ihrem Verhalten auseinandersetzen
Gespräche mit Experten/-innen, Informationen
Suche nach Lösungswegen
Verbesserung der Situation
Mobbing
Der in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts aufgetretene Begriff bezeichnet böswillig über längere Zeit bereitete Schwierigkeiten, die systematisch als Druckmittel eingesetzt werden. Dies kann Folgen sowohl auf individueller als auch auf innerbetrieblicher Ebene nach sich ziehen: Oftmals sinken Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der betroffenen Personen, der Krankheitsstand erhöht sich, und das Betriebsklima verschlechtert sich. Skandinavischen Untersuchungen zufolge sind rund 3 Prozent der arbeitenden Bevölkerung Mobbing ausgesetzt.
Das Landesarbeitsgericht in Erfurt stärkte 2001 in einem Grundsatzurteil den Schutz der Arbeitnehmer gegen Mobbing und stellte Leitsätze auf, nach denen Mobbing beurteilt werden kann. Mobbing ist danach systematischer Psychoterror, der einen schwerwiegenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht und die Gesundheit bedeutet.
Von Daniel F. und Fabian K.
Umfrage
Mobbing ist oft auf Schulfhöfen sehr verbreitet. Nach unserer Umfrage können alle Schüler\innen Mobbingopfer werden. Ein Junge meinte er werde oft von größeren Schülern gemobbt:"Sie drohen mir und wollen mein Geld.Dann gebe ich ihnen das Geld,damit sie mich in Ruhe lassen." Er meint ein Grund für Mobbing ist damit man sich "cool" füllt,und denn anderen seine Macht demonstriert.
Auch ein anderer Junge bestätigte dies. Nach seiner Meinung wird oft in Gruppen gemobbt. "Mobbing kann ein wirklich runter ziehen und ein psychisch fertig machen." Er meint wenn man Mobbingopfer ist sollte man einen (Vertrauens-)Lehrer,oder Eltern aufsuchen und sich dann mit Opfer und Täter zusammen setzen und das klären. Oft können Täter gar nichts dazu,das sie andere Mitschüler mobben,da sie z.B. Probleme Zuhause,mit Freunden oder in der Schule haben. Das Ergebnis unserer Umfragen ergibt, dass jeder Opfer oder auch Täter werden kann
Von Manuel M.,Jonas B. und Fabian E.
Ergebnis der Umfrage zum Thema Mobbing
Wer wurde befragt? Schüler der Fünften Klassen
Unsere Gruppe befragte 6 Schüler aus den 5. Klassen…
Bei der Frage wie gemobbt wird, wurde immer wieder geantwortet, dass man erpresst wird, dass Gerüchte über jemanden erzählt werden und dass man von den anderen ausgegrenzt wird.
Auf die Frage, wie es zum Mobbing kommt, wurde meistens geantwortet, dass man mobbt, weil man eifersüchtig ist, oder weil man findet, dass das Opfer nicht so gute und teure Sachen besitzt, oder weil jemand vielleicht doof aussieht.
Die Befragten antworteten unabhängig von den anderen auf die Frage, warum man mobbt oder warum man zum Mobber wird jedes Mal: „Man mobbt, weil man seine Aggressionen auslassen will!!“
Bei der Frage wie man zum Opfer werden kann, gab es verschiedene Antworten. Z.B. weil man vielleicht nicht so gut aussieht weil man immer angibt und sich für etwas „besonders Gutes“ hält weil man besonders gut in der Schule ist weil man kaum, oder gar keine Freunde hat (Außenseiter ist)
Auf die Frage, was man gegen Mobbing tun kann, gab es allerdings immer nur eine Antwort: „Man sollte es den Eltern oder einem Lehrer petzten!!“
Mobbing
Mobbing, aus dem Englischen stammende Bezeichnung (to mob: herfallen über, attackieren) für psychische oder physische Schikanen und sonstige Handlungen, die einzelne oder mehrere Personen am Arbeitsplatz gegen bestimmte Kollegen richten. Der in den neunziger Jahren aufgetretene Modebegriff findet dann Verwendung, wenn sich die böswillig bereiteten Schwierigkeiten über einen längeren Zeitraum hinweg erstrecken und systematisch als Druckmittel gegen gewisse Mitarbeiter eingesetzt werden.
Dies kann Folgen sowohl auf individueller als auch auf innerbetrieblicher Ebene nach sich ziehen: Oftmals sinken die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der betroffenen Personen, erhöht sich der Krankheitsstand und verschlechtert sich das Betriebsklima. Skandinavischen Untersuchungen zufolge sind dem Problem des Mobbing rund drei Prozent der arbeitenden Bevölkerung ausgesetzt.
Mobbing in der Schule - Gewalt im Klassenzimmer
Nicht jede Rauferei ist gleich Mobbing. Eigentlich sollte man sich beim Lernen wohlfühlen und in den Pausen Spaß mit seinen Freunden haben. Leider ist das nicht überall der Fall. Manche Kinder beschleicht ein ungutes Gefühl, wenn das Wochenende zu Ende geht. Sie wissen, dass sie am nächsten Tag wieder schikaniert und gehänselt werden. Manche werden sogar körperlich gequält. Das nennt man Mobbing. Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie "anpöbeln". Doch das ist viel zu kurz gefasst, denn richtiges Mobbing reicht vom böswilligen Verspotten eines Mitschülers bis hin zu Tritten, Schlägen, Diebstahl und fortwährenden Demütigungen.
Viele Kinder leiden auch darunter, dass niemand sie beachtet, keiner mit ihnen sprechen will - auch das ist Mobbing. Macht Mobbing zum Thema! Oft stehen gemobbte Kinder ganz allein da, weil andere ihnen nicht helfen wollen oder sich nicht getrauen, einzuschreiten. Lehrer merken oft gar nicht, dass einer ihrer Schüler gemobbt wird oder sie "halten sich raus". Für die gemobbten Schüler ist das sehr schlimm, einige leiden so sehr darunter, dass sie nicht mehr zur Schule gehen, plötzlich schlechte Noten bekommen oder krank werden. Deshalb ist es wichtig, dass man ihnen hilft. Doch wie geht das?
Befragung der Schüler:
Wir haben Schüler aus verschiedenen Schulen zum Thema Mobbing befragt:
3 Schüler aus einer 8. Klasse und 3 Schüler aus der10. Klasse des Gymnasiums und noch 6 Schüler der 9.Klasse der Realschule.
Wir haben ihnen 5 Fragen gestelt. Sie alle haben sehr oft dieselben Antworten gegeben.
1.Frage: Welche typischen Handlungen und Methoden gibt es?
Dazu haben sie geantwortet:
sich mit Worten wehren, an den Lehrer(Vertrauenslehrer) wenden, bei sehr schlimmen Fällen diejenigen anzeigen.
2.Frage: Welche Bedingungen fördern das Mobbing?
Dazu haben sie geantwortet:
Beleidigungen, wenn man als Außenseiter behandelt wird, wenn man anders aussieht(sich anders verhält), Neid, wenn man keine Markenklamotten trägt.
3.Frage: Wozu lassen sich Täter und Mittäter verführen?
Die häufigste Antwort war Gruppenzwang.
Doch die 8.Klasse des Gymnasiums hatte noch andere Antworten:
zu Fehlern, zu Mutproben.
4.Frage:
Wie kann man zum Opfer werden?
Dazu haben sie geantwortet:indem man sich unterkrigen lässt, indem man schlecht aussieht, indem man anders als die andern ist, indem man eine andere Hautfarbe hat. Die 8.Klasse des Gymnasiums hat außerdem noch geantwortet:indem man homosexuell ist, indem manGerüchte erzählt.
Zitat eines Jungen:"Niemand mag es, wenn Gerüchte über einen erzählt werden. Besonders dann, wenn man dadurch zum Außenseiter wird!"
5.Frage:
Welche Gegenmaßnahmen sind fällig? Dazu haben sie geantwortet: selbstbewuster werden, abnehmen, zum Psychologen gehen, zur Polizei gehen.
Gruppe: Gabi Kobs, Lena Lux, Nadine Kaim
Befragung zum Thema Mobbing
Bei unserer Umfrage in den Klassen 7a und 7c des Gymnasiums in Blomberg stellten wir folgende Fragen :
Hattet ihr schon einmal Mobbing-Fälle in eurer Klasse oder Umgebung?
- Wie gingen die Täter vor?
- Wie viele Täter und wie viele Opfer gab es?
- An wen wandten sich die Opfer?
- Welche Folgen erlitten die Opfer?
- Aus welchen Gründen wurde gemobbt?
Nach den Fragen stellte sich heraus:
Es gab häufig Mobbingfälle , es gab aber auch Klassen, die zusammenhielten. Die Täter suchten sich die Schwächsten heraus. Teilweise gab es Psychoterror und teilweise Brutalität ,
Zitat eines Befragten “du behindertes Kind“
Die Täter waren bei den meisten Befragungen in der Überzahl und die Opfer meist einzeln. Einige wendeten sich an die Vertrauenslehrer oder an die Eltern. Die Vielzahl der Opfer hatte keine Vertrauensperson. Oft erlitten die Opfer psychische Folgen. Oft aus Spaß oder um anderen zu imponieren .
Wir haben Lehrer vom Gymnasium und Real befragt, da kamen teilweise gleiche und sehr verschiedene Antworten.
Vom Gymnsium haben wir Herrn Mielitz, den Vertrauenslehrer, befragt, von der Real haben wir Herrn Brinkmann befragt.
1. Frage: Haben sie schon mal einen Fall von Mobbing miterlebt?
Mielitz: Nein!
Brinkmann: Ja, indirekt.
2. Frage: Welche typischen Handlungen und Methoden gibt es?
Mielitz: Hauptsächlich verbal.
Brinkmann: Wegnehmen von Sachen, Geld; verbal
''3.Frage:
An Mielitz: Sie sind ja Vertrauenslehrer. Kamen schon häufig oder eher selten Schüler/innen zu ihnen?''
Antwort: Eher selten.
4. Frage: Gab es, als Sie zur Schule gingen, auch so etwas wie Mobbing?
Mielitz: Klar!
Brinkmann: Nein.
Sah es so aus wie heutzutage oder eher anders?
Mielitz: Es sah genau so aus wie heute.
Brinkmann: In dieser Form nicht, nein.
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5. Frage: Welche Bedingungen fördern das Mobbing?'''
Mielitz: Markenkleidung, Werbeeinfluss...
Brinkmann: Man fühlt sich stärker als andere, kein Geld, Rang
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6.Frage: Welches Alter ist für Mobbing typisch?''
Mielitz: Keine Beschränkung, nur Jüngere reagieren empfindlicher.
Brinkmann: In der GS bis zu 21 Jahren.
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7.Frage: Was verführt die Täter oder Mittäter dazu?''
Mielitz: Angst um Konkurrenz, Egoismus, mangelnde Toleranz
Brinkmann: Fernsehen, man will ein Vorbild sein.
8. Frage: Wie wird man zum Opfer?
Mielitz: Indem man sich nicht einfügt oder nicht offen genug ist.
Brinkmann: Indem man sich alles gefallen lässt und keinem etwas erzählt.
9. Frage: Welche Gegenmaßnahmen sind hilfreich?
Mielitz: Reden, Hilfe annehmen.
Brinkmann: Indem alle darauf achten und nicht wegsehen.
Gruppe: Alena Dörksen, Anika Lehn, Julia Braun
Aufgaben für Donnerstag, 18. November
- Berichte über Streitschlichter-Programme an verschiedenen Schulen * Anlegen einer Liste mit "Ursachen für Mobbing" (linke Spalte) und "Maßnahmen zur Beseitigung der Ursachen" (rechte Spalte), * Übertragung in eigene Mappe * Durcharbeiten der AOK-Broschüre
Gruppenarbeit:
- Beschreibung einzelner Situationen/einzelner Szenen
- Ordnet die einzelnen Szenen und Situationen unserem Handlungsablauf zu! * Legt neben der Szenenbeschreibung in eurer Mappe eine rechte Spalte an, in die wir später Hinweise auf die beteilgten Personen, ihre Kostüme und den Handlungsort eintragen können.
Bei Aufgabe 3 arbeiten am besten die Gruppen zusammen, die auch schon gemeinsam die Befragungen durchgeführt haben.
Besuch auf der Sonderschule
Als wir zur Sonderschule gekommen waren, bekamen die Schüler und Schülerinnen Angst vor uns, weil wir fremd auf ihrem Schulhof waren. Es war schwierig überhaupt zu einer Lehrerin zu kommen, da einige Schüler mit Bällen und Steinen nach uns warfen, uns schubsten und traten.
Nachdem wir bei einer Lehrerin einen Termin bekommen hatten und zur Sonderschule zurückgingen, hielten sich die Schüler von uns fern und wir hörten sie "Die schon wieder!" sagen. Wir gingen zum Lehrerzimmer und befragten die Lehrerin: Mobbing ist eine Gewalttat zwiischen Menschen und wird oft phsychisch ausgeübt. Man kann zum Opfer werden, wenn man wenig Selbstvertrauen, kein Durchsetzungsvermögen oder keine Freunde hat.
Geschrieben von: Christine, Julia S. und Nadine M.
Buchvorstellung zum Thema Mobbing:
Bitterschokolade (Autorin Mirjam Pressler, Verlag Beltz & Gelberg)
In dem Buch geht es um ein 15 jähriges Mädchen namens Eva. Sie ist dick und fühlt sich deswegen einsam und ungeliebt. Da sie keine Freunde hat und von allen in der Schule gemobbt wird, frißt sie ihren Kummer in sich rein- Eva ist freßsüchtig. Doch langsam merkt sie, dass es nicht der Speck ist, der sie von den anderen trennt, und beginnt, sich selber zu akzeptieren.
Christine Kassir (Christine) am November 22, 2004 08:39 PM]
'''
Projekt-Planungen'''
Fortsetzung der Projektarbeit:
Montag, 5 bis 8. Stunde
- Fertigstellung am Dienstag
- Vorbereitung der Projektarbeit im FORUM
- Entwicklung der Fotoszenen: 14 Szenen aus der Sicht Kreszentias, 14 Szenen aus der Sicht der Täter-Clique
Die Szenen sollen parallel laufen.
Grundlage soll die Übersicht auf Arbeitsblatt 1 werden. Da dieses Arbeitsblatt als Projektbericht mit eingeschickt werden kann, muss es am Montag vollständig ausgefüllt werden.
- Wichtige Abstimmungsplanung im FORUM
Damit wir am Montag so schnell wie möglich mit den Fotoszenen beginnen können, sollte versucht werden, die einzelnen Szenen mit den "Mobbing-Streichen" der Clique und Kreszentias Reaktionen darauf hier im FORUM gemeinsam zu entwickeln.
Das bedeutet: Stellt kurz eure Szenenvorschläge hier ins FORUM.
Rollenbesetzung
Vielleicht gelingt es euch am Freitag, die Rollen zu besetzen. Also, wer spielt Kreszentia? Wenn ihr euch einigen könntet, müsste am Montag auf die "richtige" Kleidung für Kreszentia geachtet werden.Außerdem: Wer spielt in der Clique?
Die Cliuqe schwärtzt Kreszentia bei dem Lehrer an. Sie behaupten, Kreszentia würde immer im Bus abschreiben oder sie habe eines der Mädchen der Cliuqe geschlagen.
Zuerst ist der Lehrer nicht überzeugt, doch nach Aussage mehrerer Schüler bekommt Kriszentia eine Klassenkonferenz. Eventuell Anonyme Briefe an den Lehrer, in denen die "Taten" Kriszentias dargestellt werden.
Geändert von: Hüsi (MAHuesi) am November 26, 2004 04:36 PM]
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Wichtige Mitteilungen'''
Ich liste einmal auf, welche Szenen bis jetzt vorgeschlagen worden sind:
- Vorgegebene Schulhofszene
- Joghurt in Kreszentias Schultasche
Spickzettel in Ks Arbeitsheft
- Austausch von Ks Arbeitsheft(Ergänzung von Skatepunk)
- Vorwurf: Abschreiben im Bus
- Vorwurf: K hat anderes Mädchen geschlagen
- Versöhnung im Supermarkt
Ihr merkt, aus euren Befragungen und sonstigen Informationen müssten sich unbedingt weitere Szenen ergeben.
Wichtig ist, dass wir uns auf so viele Szenen wie möglich bereits hier im FORUM einigen, damit am Montag die unbedingt benötigten Utensilien mitgebracht werden können (hier z.B. Joghurtbecher und alte Schultasche, Hefte, Spickzettel usw.)
Wir müssten am Montag in der 5. und 6. Stunde so viel wie möglich schaffen. Wir werden dann allerdings auch am Dienstag weitere Szenen fotografieren müssen und erst am Mittwoch in allerletzter Minute wahrscheinlich alles zu der Wettbewerbsarbeit zusammenfügen.
Am Mittwoch ist sicher einiges möglich, da ihr wegen des Elternsprechtags ja keine Schule habt.
Also noch einmal meine Bitte: Schreibt auf, was ihr euch an Szenenvorschlägen überlegt (habt), stellt es hier ins FORUM. Geändert von: Rolf Eickmeier (
kriszentia gibt bei einer klassenarbeit ihr heft fünf minuten früher ab und darf den raum verlassen.der lehrer legt das heft auf seinen tisch.er geht durch die reihen um zu zu sehen ob niemand abschreibt.in dem moment zieht ein schüler,der in der clique ist und dierekt an lehrertisch sitzt ein heft mit kriszentias namen und tauscht es gegen das arbeitsheft von kriszentia aus. (die szene könnte man mit der szene mit dem spickzettel verbinden)
Geändert von: TSG_Skatepunk (TSG_Skatepunk) am November 28, 2004 12:33 PM]
Einige Fragen an Herr Eickmeier:
wollten wir nicht montag auch noch in der 7. und 8. Stunde an dem Projekt arbeiten?
Welche Stunden würden wir Dienstag nutzen? Und soll das in ihrem letzten post bedeuten,dass wir mittwoch auch in die schule müssen?
Einige Antworten und weitere Hinweise Ich wäre sehr froh, wenn Montag auch in der 7. und 8. Stunde weiter gearbeitet werden könnte. Es müssten sich dann allerdings auch einige/möglichst viele darauf einstellen. Ich weiß nicht, ob das problemlos möglich ist. Es wäre natürlich gut, wenn sich heute hier im FORUM noch einige mehr dazu äußern würden.
Ein weiteres Problem: Einige Mobbing-Attacken auf Kreszentia sind ja bereits entwickelt worden. Es müsste nun dargestellt wird, wie K. reagiert, wie sie darunter leidet. Was sie macht bzw. nicht macht.Für die Mehrheitsclique gilt natürlich ähnliches. Was denken die sich dabei? Sprechen die miteinander darüber? Gibt es Anführer? Wer ist eher Mitläufer?All das müssen wir darstellen, bevor wir im letzten Teil zur Lösung der Probleme kommen.
Ich vermute, dass wir all diese Fragen morgen in der 5. und 6.Stunde endgültig klären müssen. Dennoch wären weitere Vorschläge hier im FORUM gut.
Das würde bedeuten, dass wir vielleicht in der 7. und 8. Stunde fotografieren könnten, dies dann am Dienstag fortsetzen müssten (die genauen Zeiten müssten morgen noch festgelegt werden).Ich würde dann den Ausdruck der Fotos übernehmen. Die wären am Mittwoch fertig.
Einige von euch müssten dann sicher noch (Sprechblasen-)Texte schreiben, die wir am Mittwoch einfügen würden. Die Arbeit muss spätestens um 17.00 Uhr zur Post gebracht werden.
Also, ihr merkt, es ist nicht einfach. Deshalb wäre es natürlich toll, wenn möglichst viele mitziehen würden. Vielleicht könnt ihr euch mit denen, die es noch nicht gewohnt sind, sonntags ins Internet zu gucken, auch noch einmal telefonisch verständigen.Versuchen wir, das Beste draus zu machen!
Betreff:Projektbeurteilung
Ich fand es gut,dass fast alle mitgearbeitet haben. Aber doof war,dass wir so wenig Zeit hatten. Nächstes mal, sollten wir früher anfangen! Dann haben wir nicht so'n Zeitdruck!
Manöverkritik:
Was war bis jetzt gut, was wäre zu verbessern?
Gut war, dass die Rollen der Darsteller sehr schnell verteilt waren und das manche Schüler am Elternsprechtag da waren um die Fotostory fertig zu stellen.
Schlecht war, dass nicht alle Schüler wussten oder nicht jedem Bescheid gesagt wurde, dass am Elternsprechtag weiter gearbeitet wird und das wir so lange Zeit für das Anmelden am Computer verschwendet haben.
Zur Verbesserung: -besser absprechen -schneller arbeiten bzw. früher mit Projekten anfangen -parallel arbeiten
Was wir aus dem Projekt mitnehmen: -wie man sich gegen Mobbing helfen kann -wie es zu Mobbing kommt -was ist Mobbing
Von Lisa, Yvonne R. und Jenny
Meine Meinung zur Projektarbeit:
Ich fand es gut das alle mitgearbeitet haben....!Aber ich fand es nich so toll,dass wir erst am Ende richtig angefangen haben....an Mittwoch konnten daher viele Leute aus unserer Klasse nicht zu der Projektarbeit erscheinen...wir hätten auch mehr am Dienstag geschafft,wenn alle die irgentwie zeit hatten zur 7. und 8. dageblieben wären...!
Erfahrungsbericht
Ich werde seit der 3. Klasse von einer Gruppe Schülern gemobbt. Seit ich auf dem Gymnasium bin, ist die Sache noch schlimmer geworden, da die alle auf Realschule gekommen sind und ich aufs Gymnasium. Bus fahren wurde schnell zum Horror.
Besonders schlimm war für mich, dass meine damalige beste Freundin auch auf einmal damit anfing mich fertig zu machen. Bis heute weiß ich nicht warum oder wieso, da ich mit ihr nie Streit hatte. Der Auslöser war eigentlich ein Streit mit einer anderen Freundin. Sie regte sich total darüber auf, wenn ich nicht ihrer Meinung war und nicht das machen wollte, wozu sie gerade Lust hatte. Mir reichte es und ich sagte ihr, dass ich nicht immer das machen muss, was sie will. Danach vertrugen wir uns wieder. Doch dann hörte ich ein Gespräch mit, wo sie mit anderen Klassenkameraden über mich lästerte, wie blöd ich denn wäre und dass ich in der Schule nur wegen ihr so weit gekommen wäre.
Ab da wollte ich mit ihr nichts mehr zu tun haben und so wurde die ganze Sache nur noch schlimmer. Alles was ich gemacht habe, wurde von ihr kommentiert und runter gemacht. In der vierten Klasse wollte ich nicht einmal mehr zur Schule und sprach mit meiner Lehrerin.
Als diese dann mit uns beiden zusammen redete, brach meine liebe 'Freundin' in Tränen aus und meinte, ich wäre so gemein zu ihr. Meine Lehrerin wusste jetzt nicht mehr, wem sie glauben sollte und schickte uns beide raus. 'Das hast du jetzt davon, du blöde Kuh! Dachtest wohl so leicht kriegst du das alles wieder hin, was?' war der Satz, den ich gleich danach zu hören bekam. Auf dem Gymi sah alles so aus, als wäre es vorbei. Sie war mit ihrer Freundin, die auch mitlästerte, auf die Realschule gegangen. Als ich sie aber am Busbahnhof traf, wusste ich, dass ich mich geirrt hatte. Nun waren es nicht mehr zwei, die mich durch den Dreck zogen, nein, es waren nun um die 12.
Einige kannte ich noch nicht einmal, wusste deshalb nicht, was ich jetzt machen sollte. Wie oben schon erzählt war auch eine sehr gute Freundin, die auch auf Real gekommen war, dabei. Sie ist auch noch heute die, die meistens anfängt. Warum und wieso hat sie mir nie gesagt, auch nicht warum am Tag davor noch alles okay war...
Nun bin ich in der neunten und kann damit leben. Ich weiß, dass ich nicht so dumm bin, wie sie immer behaupten, sondern eher umgekehrt. Trotzdem habe ich oft Angst Leute anzusprechen, da ich mir nie sicher bin, was sie über mich denken und besonders, was sie nach dem Gespräch über mich sagen. Sogar in der Klasse habe ich immer noch Angst meine eigene Meinung zu äußern, da ich nicht weiß, wie die anderen reagieren. Bei meinen Freunden bin ich da ganz anders. Da wird gequatscht bis der Arzt kommt.
Erfahrungen
Mein Cousin (9 Jahre alt) wird auch gemobbt, aber er findet das nicht so schlimm, weil er genug wahre Freunde hat, die ihn so mögen, wie er ist. Wenn andere ihn mobben, dann sagt er sich einfach nur (das hat ihm seine Ma beigebracht) "Die sind doch nur neidisch auf mich!" . Dann geht er weg und reagiert nicht mehr darauf.
Meine Meinung ist, dass wenn man das Mobbing nicht beachtet, dass es denen dann langweilig wird, DIE mobben und nach einer gewissen zeit auch damit aufhören. natürlich gibt es auch (ich glaube seltene) fälle, bei denen das anders ist, wie man am beispiel von "Pan12" sehen kann.
Ergebnis der Umfrage zum Thema "Mobbing"
Wir haben einige Kinder aus der fünften Klasse befragt. Bei der Frage wie gemobbt wird, wurde immer wieder geantwortet, dass erpresst wird, Gerüchte erzählt werden, man wird ausgelacht und beschimpft und man wird ausgegrenzt. Der Grund, antworten die meisten Kinder, ist, dass Eifersucht eine Rolle spielt, aber auch No-Name-Klamotten und das etwas andere Aussehen.
Die Befragten antworteten unabhängig von einander warum sie mobben/ mobben würden:"Na, aus Spaß natürlich und man baut so super Aggressionen ab!" Bei der Frage "Wirst du gemobbt?" wurden die Antworten schon nicht mehr so spontan.Zwei unserer Befragten werden gemobbt, manchmal nur wegen der Größe.