Stellungnahmen zu den Vorschlägen der Studie "Digitale Mentalität"
Bei aller Zustimmung zu der Unterscheidung verschiedener Nutzergruppen wird zu wenig beachtet, dass auch die Vorschläge der Studie den unterschiedlichen Gruppen "Angebote" machen, um ihre Bereitschaft zu steigern, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Die gesetzlichen Bestimmungen sollen damit auch einsichtig werden. Sie sollen schließlich der Investitionsfähigkeit für neue Produkte und Angebote dienen.
Hier noch einmal die Schlussempfehlungen der Studie:
'''Institut für Strategieentwicklung Digitale Mentalität und
Differenzierte Kommunikation - Schlussempfehlungen:
Die Softwareindustrie sollte die identifizierten
Gruppen so ansprechen, dass sich die jeweils anderen
Gruppen nicht angegriffen fühlen. So gleichen
sich die PC-Freaks und die PC-Profis in ihrem professionellen Umgang mit dem Computer, haben
aber im Umgang mit Raubkopien ein unterschiedliches
Verhalten. Besonders bei der Gruppe der PCFreaks
konnte festgestellt werden, dass ein ausgeprägtes
Bewusstsein für das Raubkopieren – die
starke Ausprägung der Raubkopiermentalität – keine
Bedeutung für das Verhalten hat.
Die PC-Freaks können zum Teil zu PC-Profis werden,
wenn sie in ihrer Ehre als Spezialisten als
ebenbürtige Partner angesprochen werden, für deren
Kritik man offene Ohren hat. Ein Wettlauf mit
den PC-Freaks führt wahrscheinlich zu immer neuen
Sicherheitsvorkehrungen, die vermutlich immer
wieder umgangen werden können – und während
die Industrie Geld verliert, bleiben die Pragmatiker
als Dritte irgendwann auf der Strecke, da sie als
Konsumenten mit geringen Kenntnissen von den
Widrigkeiten, die der technische Wettlauf mit sich
bringt, überfordert sind.
Die Gruppe der Hobby-User wird wie keine andere
über Digital Rights Management (DRM) gebunden
werden können – mit dem Versprechen, dass sie
dadurch auch am besten immer über den neuesten
Stand informiert sind. Die Chance beim Einsatz von
DRM liegt zudem in den besseren Möglichkeiten
des Customizings. Allerdings muss es beim Einsatz
von DRM gelingen, den Verbraucher nicht in Bezug
auf seine Privatsphäre zu verunsichern.
Am wenigsten Zahlungsbereitschaft ist bei den
Pragmatikern zu erwarten.
Hier stellt sich die Frage,ob diese Gruppe nicht durch kleinere und noch günstigere Versionen oder Freeware entkriminalisiert werden sollte. Der Imagegewinn könnte die
Verluste überwiegen, und zudem wird eine Legitimation
geschaffen, die verbleibenden Raubkopierer
härter zu verfolgen, weil sie eine legale Zugangsmöglichkeit
zu abgespeckten Versionen haben.
Neben den PC-Freaks kann die Gruppe der PCProfis
als Meinungsführer gelten. Darum darf auch
diese Gruppe nicht vernachlässigt werden. Solange
nur die so genannte „soziale Fallhöhe“ den Ausschlag
für die Nichtverwendung von Raubkopien
gibt, sind Vertreter dieser Gruppe keine sinnvollen
Vorbilder.
Überzeugt wird diese Gruppe durch hohe
Qualität der Produkte, und vielleicht noch wichtiger:
durch eine Übereinstimmung von Kommunikation
und Produktqualität – ein offen kommunizierter
Fehler wird akzeptiert, während ein nicht gehaltenes
Versprechen nachhaltig enttäuscht.
Alles in allem wird jeder Ansatz seine Zeit benötigen
– ein digitales Selbstverständnis muss kulturell
wachsen. Dabei sollten die genannten möglichen
Ansätze genutzt werden, um dieses Wachstum zu
unterstützen. In diesem Sinne können auch diese
Studie selbst sowie die im Zusammenhang der Studie
geführten Gespräche mit maßgeblichen Experten
und Meinungsführern als ein erster Schritt verbucht
werden."
So weit noch einmal dieser Auszug.
Ihr könnt eure erste Stellungnahme natürlich ohne Proleme noch um den ein oder anderen Satz ergänzen.
Wie gut und funktional sind die Möglichkeiten gegen Raubkopierer?
Ich finde es schon einmal einen sehr guten Ansatz, dass die Verfasser der Studie die verschiedenen Gruppen unterschiedlich ansprechen wollen. Da ist wahrscheinlich die einzige gute Möglichkeit um möglichst viele Menschen zu erreichen und an eine „digital honesty“ heranzuführen.
Die PC-Freaks kann man wahrscheinlich nur mit Strafen abschrecken oder die Gesetze lockerer machen. Auch die Pragmatiker wären sicher damit zufrieden, wenn grundlegende Programme Free- oder zumindest Shareware wären. Die PC-Profis raubkopieren sowieso nicht generell, daher wäre bloß eine bessere Argumentation, die Gesetze betreffend und eventuell günstigere Preise für Software bei gleich bleibender Qualität angemessen. Es ist sicherlich wichtig, für sie ein offenes Ohr zu haben. Die Hobby-User müssen besser aufgeklärt werden und es muss alles möglichst transparent dargelegt werden.
Insgesamt finde ich die Lösungsvorschläge sehr gut und außerdem finde ich es gut, dass sich Menschen mit einer Lösung dieses Problem betreffend beschäftigen.
Lukas Warning & Jan-Erik Ostwaldt
Stellungnahme zu digital honesty
Die Studie zur geistigen Mentalität bei PC Programmen und die Einteilung in verschiedene Gruppen finde ich gut und interessant, da sich nicht viele mit diesem Thema beschäftigen.
Die Einteilung in Gruppen führt auch dazu, dass sich die User selbst in solche einordnen können, und es ist somit gut, da sich nicht alle Computerbenutzer als Rechtsbrecher fühlen müssen.
Ich denke, die PC-Freaks werden immer weiter kopieren, da es ihnen wahrscheinlich Vergnügen bereitet zu sehen, wie gut und leicht sie an die Software kommen. Allerdings würde ein Herabsetzten der Preise auf ein bezahlbares Niveau dazu führen, dass sich die User, die nur ab und zu downloaden dazu durchringen könnten, diese Software zu kaufen und damit zum Erhalt dieses Wirtschaftszweiges beitragen. Es ist auch darum eine gute Idee, da die Preise meiner Meinung nach sowieso viel zu überteuert sind. Ich finde aber auch, dass die digitale Industrie nicht immer nur die Verluste durch Raubkopierer darlegen sollen, diese sowieso nur auf Schätzungen beruhen, sondern auch die enormen Gewinne, die durch ehrliche User zustande kommen.
Meine gesamte Meinung zu der Szene der Raubkopierer und Hacker ist somit, dass diese immer bestehen wird und man diese auch nur schwer bezwingen kann. Man könnte die Lösungsvorschläge der Studie jedoch einmal ausprobieren.
Philip Heringlake
Die vorgegebene Studie zur Mentalität von Usern ist interessant und von Seltenheitswert, da sich Studien eher selten mit Raubkopien beschäftigen.
Vermutlich werden die PC-Freaks das Kopieren nicht lassen, weil selbst herabgesetzte Software immer noch teurer ist als illegal. aber kostenlos heruntergeladene oder kopierte Software.
Dies gilt logischerweise für alle Gruppen von Usern.
Desweiteren würde es nichts bringen, die Preise für Software herabzusetzen, weil von den Freaks trotzdem illegal kopiert würde und die Normal-User für legale Software weniger zahlen müssten, also die Firmen weniger Einnahmen hätten.
Alles in allem halten wir die in der Studie vorgegebenen Vorschläge also für sinnlos, da die Effektivität in meinen Augen mehr als zweifelhaft ist.
Arndt-Philipp Ohms & Luca Gadzimski
Stellungnahme zu den „Maßnahmen“ gegen Raubkopierer.
Ich finde den Ansatz, die Gruppen einzeln anzusprechen sehr gut, denn so kann man auf die einzelnen „Motive“ genauer eingehen und sehr wahrscheinlich eine höhere Wirkung in der Bekämpfung erzielen.
Trotzdem denke ich, dass trotz all dieser Maßnahmen die Raubkopiererei nie aufhören wird, weil zum Beispiel die PC-Freaks immer weiter illegal downloaden werden, da es für sie eine Art Herausforderung darstellt, die neuesten Kopierschutz-Softwares zu „knacken“.
Meiner Meinung nach lassen sich am ehesten die Hobby-User davon überzeugen, sich die Programme oder Dateien legal zu downloaden, wenn sie darüber aufgeklärt wurden, welcher Schaden durch das Raubkopieren in der Wirtschaft verursacht wird.
Alles in allem meine ich, dass diese Maßnahmen immerhin ein Anfang sind die Raubkopierer von ihrem illegalem Geschäft abzuhalten und man auf diesen Grundideen aufbauen kann und auch sollte.
Mirko Kiehne
Stellungnahme zur Problemlösung - Digitale Mentalität
Wir finden die Studie zur "Digitalen Mentalität" sehr ansprechend.
Es ist sehr gut, dass verschiedene Gruppen angesprochen werden und sich dadurch manche User selbst damit identifizieren können. Allerdings denke ich, dass es sehr schwer sein wird, die PC-Freaks von dem illegalen Downloaden abzuhalten, da diese immer wieder einen Weg finden die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Die restlichen Gruppen (Pragmatiker, Hobby-User und PC-Profis) könnte man so schon eher von illegalen Downloads und Raubkopien wegbekommen, weil sie es nicht regelmäßig machen.
Insgesamt ist diese Studie in unseren Augen ein guter Anfang, das illegale Downloaden zu verringern. Aber wir denken, dass man es NUR verringern und es nicht ganz "auslöschen" kann, weil es sehr sehr schwer sein wird, die Raubkopierer verschwinden zu lassen.
Johanna Koch & Alina Leidt
Stellungnahme zur Problemlösung - Digitale Mentalität
Die Verfasser meinen, wenn die Softwarebranche dafür sorgt, dass der Verbraucher ein Verständnis für die Handlungen und Vorgehensweisen der Softwarebranche bekommt und versteht, wie man mit geistigem Eigentum richtig unmgeht, so werde sich das Problem des Raubkopierens schon seiner Lösung nähern.
Ich finde es vernünftig, wenn die Verfasser vorschlagen, dass man die einzelnen Nutzergruppen getrennt ansprechen sollte. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass z.B. der Vorschlag der Verfasser, dass man die Hobby-User ausreichend über das Raubkopieren informieren sollte, sinnvoll ist, da diese Benutzer leichter zu beeinflussen sind.
Die PC-Profis, die z.B. beruflich mit dem Computer arbeiten, sind leichter "anzusprechen" als beispielsweise die PC-Freaks oder die Pragmatiker. Die Idee, dass man die PC-Profis mit der Qualität gewisser Produkte überzeugen sollte, ist gut, da diese Nutzergruppe gewissermaßen vernünftig und wirtschaftlich denkt und somit durch Qualität überzeugt werden kann, vom Raubkopieren abzusehen.
Insgesamt finde ich die Idee der Verfasser gut und einleuchtend, denn wenn es gelingt bei allen vier Nutzergruppen eine "Digital Honesty" zu erwecken, kann das eine Lösung zum Problem sein. Obwohl ich bezweifle, dass es klappt, dass die Nutzer so ein Verständnis für den richtigen Umgang mit geistigem Eigentum entwickeln.
Andre Giesbrecht
Digital Honesty
Stellungsnahme zur Problemlösung
Wir finden die Idee Raubkopierern das Handwerk zu legen sehr ansprechend,
da sich nicht viele mit diesem Thema beschäftigen und sich nicht im klaren darüber sind was für Folgen man davon tragen kann.
Es ist gut das die verschiedenen Gruppen aufgezählt wurden, da man sich dadurch selber einordnen und einschätzen kann und somit bestens über die wesentlichen Probleme und Folgen aufgeklärt wird. Durch diese Informationen kann man zumindest Hobby-User vom illegalen Downloaden fernhalten.
PC-Profis und PC-Freaks werden wohl weiterhin neue Schranken umgehen können, welche eigentlich das illegale Downloaden verhindern sollten.
Alles in allem wird man illegales Downloaden nicht verhindern können.
Jelena Beckmeier und Isabell de Bruin
Stellungnahme zur Problemlösung - Digitale Mentalität
Die Idee der Verfasser Raubkopierern durch gezieltes ansprechen der einzelnen Usern, wie zum Beispiel Hobby-User, PC-Profis, PC-Freaks und den Pragmatikern, dass Handwerk zu legen halte ich für sehr gut! Leider bringt dies natürlich auch einige Probleme mit sich!
Die Hobby-User vom Raubkopieren fernzuhalten ist nicht schwer, da sie sich eh kaum mit dem Umgang eines PCs kaum auskennen! Die anderen drei Gruppen zu überzeugen ist da schon schwieriger, weil sie das schon lange machen und daher auch weiterhin betreiben wollen! Selbst wenn die Software mit starken Kopierschutzen belegt ist, finden die PC-Freaks, PC-Profis und die Pragmatiker immer wieder einen Weg dies zu umgehen!
Allgemein gesagt ist es eine gute Idee der Verfasser die Nutzergruppen einzeln anzusprechen, weil sie vielleicht dadurch einige Leute doch noch vom Raubkopieren abhalten können, wenn auch nicht alles! Es ist beinahe unmöglich, alle User vom Raubkopieren abzuhalten! Daher ist die Idee der Verfasser recht gut, weil sie so wenigstens das Raubkopieren eine wenig einschränken können!
Niklas Kleinmeyer
Stellungnahme zur DIGITAL HONESTY
Ich finde es gut, dass Möglichkeiten gesucht werden, die das illegale Downloaden und Raubkopieren verhindern sollen.
Diese Studie ist, so finde ich, ein guter Anfang.
Durch die Einteilung in die verschiedenen Gruppen (PC-Freaks, Hobby-User, Pragmatiker, PC-Profis), kann man sich selbst einordnen.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass sich das illegale Downloaden und Raubkopieren bei den Hobby-Usern, Pragmatikern und PC-Profis hierdurch verringern lässt, denn man kann die PC-Profis mit Qualität überzeugen und bei den Hobby-Usern könnte es schon reichen, sie einfach nur über die Verbote und ihre Rechte im Umgang mit Downloads und Kopien aufzuklären.
Bei den PC-Freaks glaube ich jedoch nicht, dass diese Studie etwas bewirken wird, denn die PC-Freaks interessiert so eine Studie überhaupt nicht und sie werden weiterhin versuchen jeden Kopierschutz zu knacken und sich auch nicht vom illegalen Downloaden abhalten lassen.
Insgesamt finde ich, dass das illegale Downloaden und Raubkopieren nicht zu stoppen sein wird. Es sich jedoch, durch zum Beispiel eine Studie wie diese, bei den Hobby-Usern, Pragmatikern und PC-Profis verringern lässt.
Svenja Kaufeld
Stellungnahme zur "Digitalen Mentalität "
Eine eventuelle Lösung für das große Problem des Raubkopierens ist die "Digitale Mentalität" (auch "digital honesty" genannt). Unter "digital honesty" versteht man grob, dass Raubkopierern ein schlechtes Gewissen vermittelt wird.
Wir sind der Ansicht, dass das Raubkopieren nie ein Ende nehmen wird, da es weltweit betrieben wird und die Anzahl der Raubkopierer stetig steigt; auch wenn schon viel dagegen getan wurde (wie zum Beispiel Einführung von "copyrights" oder Warnungen an Raubkopierer mit anschließender Hausdurchsuchung und Geld- oder Gefängnisstrafen).
Es existieren verschiedene PC-Nutzergruppen, die das illegale Downloaden auf unterschiedliche Weise in Anspruch nehmen und somit dem legalen Weg der Verbreitung von Daten ausweichen. Diese Gruppen wären zum Beispiel PC-Profis, PC-Freaks und Hobby-User.
Illegales Kopieren betreiben PC-Profis jedoch nicht so oft, da sie eher die Verantwortung übernehmen und sich auch meistens über die Folgen im Klaren sind. PC-Freaks und Hobby-Usern sollte man die Konsequenzen hingegen näher bringen, damit auch sie anfangen, das Kopieren einzustellen. Die Leute dieser beiden Gruppen machen vom Raubkopieren häufig Gebrauch und tauschen die Daten im Internet oder mit Hilfe von Datenträgern mit anderen PC-Nutzern aus.
Es müsste eine andere Möglichkeit als die "digital honesty" gefunden werden, die den illegalen Kopierern verdeutlicht, welchen Schaden sie auch unter den Verbrauchern und Händlern anrichten, denn die Kunden, die legal einkaufen, zahlen im Endeffekt für kriminelles Vorgehen mit.
Außerdem ist es möglich, auch auf günstige und legale Art an z.B. Musikdateien aus dem Netz zu kommen. Dafür wurden extra Seiten wie "musicload" oder "napster" eingerichtet. Wer denkt, er gibt unnötig Geld für so etwas aus, liegt falsch, da illegales Downloaden am Ende doch um vieles teurer ist.
Insgesamt denken wir, dass sich die Idee der "Digitalen Mentalität" nicht lohnt, weil sie sich auf viel zu dünnem Eis befindet. Die Mehrheit der Raubkopierer setzt sich mit den Folgen ihrer Taten nämlich nicht auseinander. Entweder interessiert es sie nicht oder sie meinen, dass sie sowieso nicht ertappt würden. Oft handeln sie skrupellos und denken nicht darüber nach, dass das, was sie tun, strafbar ist.
Hertha Derksen & Irina Rau