Anfang 2010 beschäftigt sich ein Zusatzkurs Sozialwissenschaften der Jahrgangsstufe 13 mit Fragen internationaler Politik in den Problemfeldern a) Entwicklung der EU und b) Afghanistan-Konflikt
Terminplanung
| 02.02.2010 | Simone | Ergbnisse der Afghanistan-Konferenz | Ausblick/Problemlösungen |
| 09.02.2010 | Julia, Laura, Sarah, Inga, Lukas, Anto, Ailine | Probleme der EU |
| 16.02.2010 | Melanie, Marie, Anika, Simone | Afghanistankonflikt | Geschichte des Konflikts |
| 23.02.2010 | Namen | Vorabi-Klausur |
| 02.03.2010 | Michelle, Lena, Arne | Afghanistankonflikt | xx |
| 09.03.2010 | Luca, Christoffer u. Sebastian | Afghanistankonflikt | xx |
| 16.03.2010 | Alex D., Sarah F. | Afghanistankonflikt | Konfliktlösungsstrategien |
| 16.03.2010 | Jan und Fabian | Afghanistan | Drogenanbau und -handel |
| 16.03.2010 | Namen | Themen |
| 23.03.2010 | Namen | Themen |
Zustimmung und Abstimmung
Ich stimme euren Überlegungen voll zu, vor allem auch dem Vorschlag Simones, dass sich die erste Gruppe schwerpunktmäßig mit der Geschichtze Afghanistans befasst. Ich lege in der List oben eine weitere Spalte zur Abstimmung der Schwerpunktsetzungen an.
Vielleicht ist eine Abstimmung untereinander dadurch noch möglich.
Als Anregung nenne ich einige mögliche Schwerpunktthemen, für die man auch gute Rechercheergebnisse in den Online-Tages- und Wochenzeitungen erzielt.
- Berichte von Soldaten aus Afghanistan ("Feldpost")
- Drogenanbau und -handel
- Korruption und Versickerung von internationalen Geldmitteln
- Erfolg/Misserfolg ziviler Hilfsprojekte
- Lage der Bevölkerung - Entwicklung der Zivilgesellschaft
- u.a.
Rolf Eickmeier
Kommentar zur Terminplanung:
Wenn man sich jetzt diese Terminplanung mal genau anschaut, dann lässt sich feststellen, dass wir ganze 5-Mal hintereinander Afghanistankonflikt haben. Wenn man außerdem sich auch nochmal die Arbeitsschritte vergegenwertigt, so kann man doch eigentlich nur bei den Punkten "Entwicklungs-/Lösungsmöglichkeiten" und "Kritische Bewertung" wesentlich unterschiedliche Beiträge erwarten, da sich beispielsweise die "Institutionalen Rahmenbedingungen" höchstwahrscheinlich nicht ändern werden und ich persönlich glaube, dass man die Themen "ISAF" und "OEF" nach einem Mal verstanden haben könnte. Mein Vorschlag wäre demnach, dass man sich innerhalb der Gruppen absprechen sollte, sodass jede Gruppe evtl. noch Schwerpunkte setzen könnte, sodass die Präsentationen auch für den Rest des Kurses informativer werden.
Jan
Zustimmung
Ich stimme Jan vollkommen zu. Mein Vorschlag wäre, dass sich die erste Gruppe zu Afghanistan, welche meine wäre, ausfühlich mit der Geschichte des Konflikts (auch vor 2001) auseinandersetzt und in Zuge dessen auch mit der "ISAF" und der"OEF".
Dann hätte man wenigstens eins ausführliche Grundlage.
Simone
Die Vorschläge hören sich ganz gut an. Nur das Problem ist meiner Meinung nach, dass diese neuen Vorschläge sehr sehr spät gekommen sind, sodass der Großteil der Gruppen die ersten Punkte schon abgearbeitet haben. Und ich es ehrlich gesagt sehr schade fände, würden diese Leistungen komplett rausfallen.
Jan
Arbeitsorganisation und Zeitplanung
- Gruppenarbeit: 02.02.2010
- Einzelarbeit: ab 19.01.2010 bis spätestens 16.03.2010
Arbeitsschritte
- Bestandsaufnahme/Problembeschreibung
- Aktuelle Situation
- Politische Fragen
- Institutionelle Rahmenbedingungen
- Interessen der Beteiligten
- Entwicklungs-/Lösungsmöglichkeiten
- Kritische Bewertung der Politik-Strategien
- Prüfung von Alternativen
Links:
Entwicklung der EU
Arbeitsplattformen
1. Entwicklung der EU
2. Afghanistan-Konflikt
Über Seilbahnen, Gurken und Pizza – Eine kritische Ausseinandersetzung mit der Eurokratie in Europa
Was haben Seilbahnen, Gurken und Pizzen gemeinsam? Richtig, alle 3 „Objekte“ sind oder waren in gewisser Weise Bestandteile der Regelungswut in Brüssel. Gurken sollten nur einen bestimmten Krümmungsgrad aufweisen, Pizzen der Sorte Napoletana dürfen maximal 4cm dünn und maximal einen Durchmesser von 35cm haben. Des weiteren müssen auch Bundesländer in denen keine Seilbahnen vorzufinden sind, wie beispielsweise Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern, Gesetze über die Sicherheit von Seilbahnen erlassen. Für die Menschheit ist es natürlich ebenso lebenswichtig, dass Kondome mindestens 5 Liter Wasser fassen müssen. Und die Liste geht noch endlos weiter – Brauchen wir soviel „Eurokratie“ oder haben die vielen Beschlüsse und Erlasse auch ihre positiven Seiten die von der Boulevardpresse übersehen werden?
Büroktratie kostet Geld und zwar 27 Milliarden Euro alleine auf Seiten der Unternehmen in Deutschland. Hinzu kommen noch weitere Kosten in Milliardenhöhe. (An dieser Stelle sollte man sich besser nicht vorstellen wofür diese Gelder besser verwendet werden könnten.) - Überreglementierung, Tonnen an Papier und Ausgaben sind allen bekannt. Die „Eurokratie“ hat aber auch gute Seiten: Sie sichert Qualitätsstandards, sorgt für unsere Sicherheit und macht uns in vielen Fällen das Leben deutlich einfacher: Dank der EU-Siegel auf Lebensmitteln haben wir beispielsweise die Gewissheit, dass ein Produkt „kontrolliert ökologisch“ angebaut wurde, selbst wenn es im Ausland erzeugt wurde. Des weiteren versucht die EU auch das Klima zu schützen – und dies ist nur mit der Hilfe von Richtlinien und Verordnungen möglich.
Meiner Meinung nach wird die EU zu oft als zu schlecht und überbürokratisiert dargestellt. Wir sollten alles versuchen die Bürokratie innerhalb der europäischen Grenzen zu vermindern um auf der einen Seite für mehr Transparenz und somit auch für mehr Glaubwürdigkeit zu sorgen und auf der anderen die enormen Kosten zu minimieren.
Jan Möller
Quellen:
http://buerokratieabbau.eu/journal/kosten-der-buerokratie-in-deutschland/