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Geschichte10b / Der Imperialismus

Der Imperialismus


Definition Imperialismus

Imperialismus ist die Bezeichnung für die Bestrebungen einer politischen bzw. territorialen Macht, die Herrschaft oder zumindest Kontrolle über andere Länder oder Völker zu erhalten. Letzteres kann über politische, ökonomische oder kulturelle Einflussnahme geschehen. Geprägt wurde der Begriff im Zusammenhang mit der europäischen Expansionswelle nach 1870

Quelle

Max Und lukas


Gründe für den Erwerb von Kolonien:

  1. Überbevölkerung, politische Unterdrückung und religiöse Verfolgung. Dadurch wurden viele Menschen zur Auswanderung und zur Gründung von Siedlungskolonien gezwungen, z. B. in Nordamerika;
  2. Handels- und Wirtschaftsinteressen, die zur Anlage von Handelspunkten und dem Erwerb wirtschaftlich interessanter Gebiete auf anderen Kontinenten führten;
  3. strategische Gründe, um bereits bestehende Besetzungen und die Verkehrsrouten zu ihnen z. B. durch Militärstützpunkte abzusichern;
  4. religiöse Absichten, das Christentum zu verbreiten
  5. Heimatliches Handelssdenken, das in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts in Kriege und Konflikte umschlug.

wichtiger link: http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761576293/Kolonialismus.html

phillip Roser und Daniel Büsching


Deutsche Kolonien

Die Erwerbung von Kolonien wurde durch den Deutschen Kolonialverein (1882 gegründet) und die daraus hervorgegangene Deutsche Kolonialgesellschaft (1887 entstanden) regiert.

Otto von Bismarck, zunächst ein Gegner der Kolonialbewegung, förderte allerdings 1884 die Bestrebungen, endlich Kolonialbesitz zu erwerben. Besitz in Übersee sollte mehr Handel bewirken, Raum für Auswanderung schaffen und Rohstoffe sichern. Daraus erschloss sich eine Ausweitung des Reichsgebietes . Die Gebiete in Übersee wurden zunächst von privaten Gesellschaften verwaltet, am Ende des 19. Jahrhunderts hatte das Reich die Verwaltung übernommen.

Das deutsche Interesse lehnte sich vor allem auf Afrika:

Deutsch-Südwestafrika, das heutige Namibia, wurde 1884 eine deutsche Kolonie (bis 1915). Togo (heute zwischen den Staaten Togo und Ghana aufgeteilt) und Kamerun wurden ebenfalls 1884 zum Schutzgebiet erklärt (bis 1914). Die sogennante Kolonie Deutsch-Ostafrika im Gebiet der heutigen Staaten Tansania, Ruanda und Burundi wurde ca im Jahre 1885 gegründet und sie bestand bis 1918.

Auch im pazifischen Raum erwarb und gewann das Deutsche Reich Kolonien: 1885 das sogenannte Deutsch-Neuguinea im Nordosten von Neuguinea, fortan wurde es Kaiser-Wilhelms-Land genannt, 1888 folgten Nauru und 1899 die Marianen, Karolinen, Palau-Inseln und ein realativ kleiner Teil der Samoa-Inseln (Samoa-Vertrag). Kiautschou wurde 1898 für 99 Jahre von China gepachtet. Dadurch wurden zusätzliche Einnahmen gemacht.

Nach dem 1. Weltkrieg musste das Deutsche Reich im Versailler Vertrag alle Kolonien abtreten. Sie wurden nun und ab sofort als Mandatsgebiete des Völkerbundes regiert.

von Daniel Büsching

Quelle:http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761576293/Kolonialismus.html


Nutzen der Kolonien

Entsprechend nach dem Nutzen und der Zusammenarbeit der einheimischen Politikern entwickelten sich verschiedene Regierungen und Nutzungstypen.Aus Handels- und Forschungsstützpunkten, wie sie vor allem in den ersten Phasen der von Europa geleiteten Expansion nach Übersee von Portugiesen und Spaniern gegründet wurden, entstanden häufig sogenannte Wirtschaftskolonien, die vorrangig der Ausbeutung der menschlichen und natürlichen Vorkommen des Kolonialgebiets dienten, um das Vaterland mit Rohstoffen und „Kolonialwaren” zu versorgen.

C.a ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Kolonien zunehmend wichtig als günstige Investitionsräume für Kapital aus dem Vaterland genutzt und verkauft, das brachte den ,,Regierungsherren" der jewilligen Gebiete zusätzlich noch Geld ein. Dies hatte einen sehr großen Nutzen, da man nun regelmäßiges Geld bekam und sich noch nicht einmal um das verkaufte Gebiet zu kümmern hatte.

Militärische Punkte und Militärkolonien dienten der Sicherheit und wurden angelegt, um die Routen zu den Kolonien, aber auch Besetzungen selbst zu schützen. Siedlungskolonien wurden von ethnischen Minderheiten geschaffen, die als Angehörige religiöser Minderheiten, als politisch Verfolgte, Armutsflüchtlinge oder Abenteurer ausgewandert waren und nun ihr Glück in den neuen Kolonien suchten.

Es gab eine ganz besondere Form der Siedlungskolonie und zwar war es die Strafkolonie. Sie wurde bewohnt von Sträflingen, die nach New South Wales transportiert worden waren. Aus diesen Sträflingen ging die neue weiße Besiedlung Australiens hervor.

Wirtschaftlich waren die deutschen Kolonien anfangs ein großes Verlustgeschäft, nur Togoland erwirtschaftete einen sehr geringen Überschuss, sodass man dort einen kleinen Gewinn erzielte.

Auch die Hoffnung, deutsche Auswanderer in die Kolonien leiten zu können, erfüllte sich leider nicht. 1914 lebten nicht mehr als 25.000 Deutsche in den dortigen deutschen Kolonien. Als die deutschen Kolonien nach dreißig Jahren und vielen Investitionen langsam wirtschaftlich Gewinn brachten, begann der Erste Weltkrieg, der das Ende der deutschen Kolonialzeit mit sich brachte.

von Daniel Büsching

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Kolonien (ein kleiner Teil)

       http://de.encarta.msn.com/encyclopedia_761576293/Kolonialismus.html  
                                                             (weiter größerer Teil)

Französisch-Englischer Gegensatz zur Zeit des Imperialismus

Zur Zeit des Imperialismus(um 1900) wollten sowohl Großbritanien als auch Frankreich Weltmacht werden. Es gab viele Länder, die dieses Ziel ereichen wollten, doch vor allem Großbritanien und Frankreich waren darin sehr vertieft. Weil beide Nationen dieses Ziel sehr anstrebten, gab es viel Auseinandersetzungen blutiger Art.

Vor allem die Kolonien litten unter diesen grausamen Kriegen. Kampf und Tod waren an der Tagesordnung. Die beiden Länder richteten ihre Kriege in den Kolonien aus, weil Frankreich erbost war, dass sie viele asiatische Kolonien im Siebenjährigen Krieg an England verloren hatten.

Frankreich hatte viele Kolonien in Schwarzafrika.England hatte vor allem Kolonien in Indien bzw. Asien. Diese waren sehr wichtig für sie. England nutzte die Kolonien vor allem für die Schiffsverbindung, Frankreich zur Landgewinnung. Trotzdem wollten beide Nationen weitere Kolonien erkämpfen. In Afrika, Asien und Südamerika, d.h. in den potenziellen Kolonien, nahm die politische und wirtschaftliche Macht der Europäer, besonders der Briten zu.

Beschreibung des Konfliktes

Karte von Europas zu dieser Zeit

Die Kolonien gewannen immer mehr an Bedeutsamkeit

Auflistung der Kolonien u.a. auch von England und Frankreich

England:

Da in England die industrielle Revolution begann, fing dort auch der Imperialismus an, weil sie zu diesem Zeitpunkt die größte Seemacht der ganzen Welt waren. So konnten sie auch viele Kolonien für sich beanspruchen. Mit der Eröffnung des Suez-Kanal konnte England noch schneller Soldaten in ihre Kolonien schicken, sodass dort Angriffe noch schneller niedergeschlagen werden konnten.

Nachdem der Imperialismus sich auch in anderen europäischen Ländern entwickelt hatte, fürchtete England Konkurrenz. Aus dieser Angst heraus versuchten sie noch weitere Kolonien zu gewinnen. Dieses gelang ihnen. ( Ägypten, 1882; Kenia, 1882; Rhodesien, 1895; Sudan, 1898; die Burenstaaten, 1899-1902)

Gesamt: Entdeckte England viele für diese Zeit neue Transportmittel und Wege. Dieses verschaffte ihnen einen Vorteil in vielen Belangen. Dadurch konnten sie sich weiter ausbreiten.

Frankreich:

Frankreich war bis ins 20. Jahrhundert eine der größten Kolonialmächte der Welt. Die ersten Kolonien wurden im 17 Jahrhundert in Amerika eingenommen. Frankreich war im Bereich der Schiffwege noch nicht so ausgebildet wie die Engländer. Daraus lässt sich auch schließen, dass sie viele Kolonien bereits an die Briten abgeben mussten. Ein gutes Beispiel dafür ist, dass Frankreich nach dem Siebenjährigen Krieg Kanada und Lousiana an England abgeben musste, weil sie den Krieg verloren hatten. Dieses wurde am 10. Februar 1763 beschlossen. Allerdings hat Frankreich nicht alle Kriege verloren: Am 30. Mai 1814 musste England wegen dem "Ersten Pariser Frieden" viele eroberte Kolonien an Frankreich zurückgeben.

Gesamt: Frankreich verlor viele Kolonien, weil sie den Engländern in dem Bereich Schiffahrt unterlegen waren.

Insgesamt:

Die Engländer konnten sich in den Zeiten des Imperialismusses vergrößern und Kolonien (auch von Frankreich) gewinnen. England hatte zu diesem Zeitpunkt einfach die bessern Mittel im Bereich Schiffahrt. Sie konnten besser Soldaten in ihre Kolonien und in die des Gegners (Frankreich) bringen. Die Franzosen gaben sich aber nicht geschlagen und so gab es viele lange Kämpfe und immer wieder Friedensverhandlungen mit Übergabe der Kolonien in Amerika, Afrika und Asien.

Zeitalter des Imperialismus

Quellen: Wikipedia Bereich Imperialismus, andere geschichtliche Seiten (u.a. Spiegel.de) welche Informationen über die Kolonialarbeit zwischen Frankreich und England beschrieben. Unter den jeweiligen Texten sind die Quellen als Link vermerkt.

Fragen:

1) Informiert euch mehr über die Kolonien von England und Frankreich. Was ist davon übrig geblieben? (Sprachen...) Gibt es heute noch so etwas wie Kolonien?

2) Kreative Aufgabe: Erklärt in ein paar Sätzen wie ihr an Frankreichs Stelle England stoppen könntet.

Max und Lukas


Die Deutung des Imperialismus

Der Imperialismus ist eine Herrschaftsform, welche viele verschiedene Formen annehmen kann: das Land wird beherrscht, kann den Status einer Kolonie verändern... . Der Imperialismus kann auch ausgeblendet werden von einer formalen Gleichheit zwischen den Ländern und quasi erfundene Herrscher und Ländern beherrscht: die Brüder Osteuropas waren Satellitenstaaten der UdSSR. das Römische Reich oder die Vereinigten Staaten von Amerika hatten diese als Verbündete. Darüber hinaus, den Imperialismus nicht mehr zwangsläufig von der Beziehungen von Staat zu Staat oder staatliche Bevölkerung kann es sich um Beziehungen zu multinationalen Unternehmen zu nationalen Tochtergesellschaften, oder multinationale Bevölkerung. Dieser Begriff umfasst daher eine breite Vielfalt von wirtschaftlichem, politischem und rechtlichem.

Bis hierher verstehe ich nichts. Verständlicher beschreiben.

Autor:Phillip Roser Quelle: Wikipedia.de und andere



Die Kolonialpolitik unter Bismarck

Der Erwerb von Kolonialreich war für Deutschland für lange Zeit undenkbar. Dies änderte sich nach der Reichsgründung langsam. Als das Reich aber gefestigt war, begann es begleitend zur wirtschaftlichen Ausdehnung im Zeichen des Freihandels den deutschen Handel auf anderen Kontinenten zu unterstützen.

Ein großes Hindernis für die eigentliche Kolonialherrschaft war der Reichskanzler Bismarck.

Er wollte vermeiden, dass sich Deutschland wegen kolonialer Interessengegensätze die Feindschaft anderer Großmächte aus Europa einhandelte. Zusätzlich betrachtete er die Kolonien als unnötig.

Diese Politik wurde jedoch 1884 aufgegeben. In kürzester Zeit versuchte Deutschland sich eine Reihe sogenannter Schutzgebiete in Afrika sowie einige Inseln im Pazifik zu sichern. Dazu gehörten die heutigen Länder Kamerun, Namibia, Tansania und Togo.

Dies waren die zwei wichtigen Gründe für den Richtungswechsel:

  1. Deutschland befand sich in einer außenpolitisch günstigen Lage.
  2. Alle Großmächte,ausgenommen Frankreich, suchten die Freundschaft Deutschlands.

Schließlich schlossen sich die Tore für den Freihandel, denn die noch nicht kolonisierten Gebiete wurden besetzt.

Das neue deutsche Kolonialreich nahm sich im Vergleich zum englischen oder auch zum französischen Imperium bescheiden aus.

Mitte der neunziger Jahren wurde die imperialistische Politik Deutschlands von Wilhelm II geführt. Es gab wenig Landgewinn, trotzdem trug sie entscheidend zur Verschärfung der kolonialen Gegensätze zwischen den Großmächten bei.

Autor: Phillip Roser Quelle:Wikipedia.de und andere



Was bedeutet dieser Text??

Die deutsche Offensive auf dem Balkan

Wir erleben zurzeit eine Gegenoffensive der Deutschland im ehemaligen Jugoslawien und dem Balkan zum Ausgleich sank wegen der Abkommen von Dayton. Sie zielt darauf ab, die Schwierigkeiten der USA im Nahen Osten, um seinen Einfluss in Südosteuropa und Zentralasien. Die Ankunft der deutschen Truppen in Bosnien, alles andere als ein isoliertes Ereignis von "Friedenstruppen", ist Teil eines extrem aggressiven imperialistischen Schubes in Richtung Mittelmeerraum, dem Nahen Osten und den Kaukasus. Der Dreh-und von dieser Politik ist die Zusammenarbeit mit der Türkei. Die Niederlage des Imperialismus Russlands in Tschetschenien, die Schwächung seiner Position in der gesamten Kaukasus, ist nichts weniger als das Ergebnis dieser türkischen Zusammenarbeit - Deutschland. Heute ist Deutschland unterstützt nachdrücklich die Politik der Angleichung der Regierung Erbakan in Ankara mit dem Iran, einem anderen traditionellen Verbündeten der Bundesrepublik Deutschland. Diese werden eindeutig von der Partei der Türkei im Konflikt mit Griechenland. Der Außenminister, Kinkel, sagte der Presse am 7. Dezember 1996 in Bonn: "Die Türkei ist für Deutschland eine Schlüsselrolle in unseren Beziehungen mit der islamischen Welt. Wie kann man die Schuld der Türkei lehnen stärker auf ihren islamischen Nachbarn, wenn die Türkei hat noch nicht einmal um einen Pfennig in der Zollunion mit der Europäischen Union wegen der Blockade-Politik in Griechenland? "Um diese deutsch-türkische Verständigung, dass Russland hat die Lieferung von Raketen an den griechischen Zyprioten, ohne ernsthafte Meinungsverschiedenheiten auftreten, die von Washington. In diesem Gebiet zwischen Europa und Asien, gibt es eine massive Anhäufung von Waffen und einer Zunahme der Spannungen Kriegerinnen.

Autor: Phillip Roser Quelle:Wikipedia.de und andere