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FruehkindlicheEntwicklung / Start Seite

Paedagogik eic


Diese Unterrichtsplattform des Pädagogikkurses der Jahrgangsstufe 12 im Schuljahr 2005/2006 bietet

Materialien und Texte zur Entwicklung und Sozialisation in der Kindheit.


Vorstellung von Texten aus dem Online Familienhandbuch

Familienhandbuch


Zusammenfassender Überblick: Der Ansatz des symbolischen Interaktionismus im Blick auf Entwicklung und Sozialisation

Textausschnitte aus:

  1. Ernst M.Wallner, Margret Funke-Schmitt-Rink (Hrsg.): Soziologie der Erziehung
  2. R.Oerter, Moderne Entwicklungspsychologien

Aufgaben:

  1. Erläutere die Kritik am symbolischen Interaktionismus (Text 1, Z. 95 - 104)
  2. Nach Krappmanns Ansatz politischer Sozialisation können "vorschulische Einrichtungen für Kinder Grundlagen für Rollenhandeln in realer Demokratie legen." Stimmst du dieser Aussage zu?
  3. Nimm abschließend Stellung zur Bedeutung des symbolischen Interaktionismus!

Was ist für dich das Wichtigste an der Theorie des symbolischen Interaktionismus?


Vorlagen wollten liefern:

  • Aufgabe 1: Christian

In dem Auszug von "Soziologie und Emtwicklung" verfasst von Ernst M. Wallner und Magret Funke-Schmitt-Rink werden zwei Kritikpunkte besonders herrausgehoben.

Zum Ersten, dass kein adäquater Gesellschaftsbegriff verwendet wird, der das Rollenverhalten beschreibt, wie z.B. Herrschaft, Macht, Dominanz oder andere Positionen, die Situationen grundlegend beeinflussen können. Gesellschaftliche Konflikte würden ebenfalls nicht erwähnt, die den sozialen Aktionismus eines Individuums bis hin zu ungeahnten Ausamßen beeinflussen können. Zum Zweiten scheinen Meats Hauptbegriffe eher unscharf, also nicht konkret definiert, was schnell Fehlinterpretationen zulässt.

Schließlich fehlt ebenfalls noch eine bewiesene wissenschaftliche Basis, sodass seine Annahmen zu den Pseudowissenschaften gezählt werden könnten.


  • Aufgabe 2: Tanja

Nach Krappmann können vorschulische Einrichtungen für Kinder Grundlagen für Rollenhandeln in realer Demokratie legen.

Dieses können die Kindergärtner/innen erzeugen, indem Sie die Kinder, als altersangemessen, gleichbereichtigte Menschen ansehen. Die Kinder können zu einer demokratischen Gesellschaft erzogen werden, indem sie Erklärungen für alltägliche Entscheidungen bekommen. Bei diesen Entscheidungen/Gestaltungen für den Alltag, welche meistens von den Erwachsenen gefallen werden, müssen auch die Entscheidungen/Meinungen von den Kindern angehört und vor allem akzeptiert werden.

Es ist sehr wichtig, dass die Kinder ein Mitspracherecht für das Fallen von alltäglichen Entscheidungen bekommen, so dass sie sich mit integrieren können und als gleichberechtigte Menschen fühlen dürfen. Ein Beispiel wäre das Bestimmen der Frühstückszeit. Hier sollen die Kinder für sich selbst am vorteilhaftesten bestimmen, ob sie ihre Frühsückspause verlängern oder verkürzen möchten. Dieses sind nur kleine alltägliche Entscheidungen, in denen die Kindern mit intergriert werden können. Jedoch müssen bei wichtigen Entscheidungen, wo es beispielsweise um die Gesundheit der Kindern geht, die Kindergärtner/Innen die Entscheidungen fallen, aber sehr wichtigt sind wieder die Erklärungen für das Fallen der Entscheidungen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich der Aussage, dass "nach Krappsmanns Ansatz zur politischen Sozialistation vorschulischen Einrichtungen für Kindern Grundlagen für das Rollenhandeln in realer Demokratie legen" zu stimme. Denn die Kindergärtner/Innen können bei den Kindern in den vorschulischen Einrichtungen das Engegemant, die Selbstständigkeit und das Arbeiten in den Gruppen fördern. Auf diese Weise gelingt es den Kindergärtner/Innen den Kindern wichtige Qualifitkationen für das demokratische Handeln zu vermitteln.


Piaget-Informationen:

(Marina)

Zusammenfassung Jean Piaget im Überblick

(zunächst ohne Erläuterungen und Erklärungen)

Zur Person

  • Schweizer Psychologe
  • Forschung über Entwicklung der Intelligenz bei Kindern
  • Untersuchung der Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten

Kognitive Funktionen

  • Assimilation
  • Akkommodation

Kognitive Entwicklung: Vier Phasen Modell

  1. Sensumotorisches Stadium (0-2 Jahre)
  2. Präoperationales Stadium (2-7 Jahre)
  3. Konkretoperationales Stadium (7-11 Jahre)
  4. Formaloperationales Stadium (11-16 Jahre)

Paradigmatische Experimente (Verhaltensexperimente)

  • Gegenstand hinter Sichtschutz
  • Glaskontainer mit Wasser
  • Knetkugeln
  • Spielzeugautos
  • Spielsteine

Arbeitsbereich:

Online-Familienhandbuch: Förderung der kindlichen Entwicklung?


  1. Grundlagentext zur Rollentheorie mit Aufgaben Δ

Grundlagentext zur Rollentheorie mit Aufgaben

  1. Grundbegriffe der Rollentheorie Δ

Rollentheorie

Rollentheorie


Die Theorie des Symbolischen Interaktionismus nach Mead wird hier noch einmal zusammengefasst. Meads Theorie des Symbolischen Interaktionismus Δ

Meads Theorie des Symbolischen Interaktionismus


Textgrundlage:

Lothar Krappmann, Kompetenzförderung im Kindesalter

Daseinskompetenz als Bildungsziel

  • Wichtigkeit frühkindlicher Erfahrungen
    • Bedeutung der Familie
      • Probleme von Familien
        • Soziale Situation
        • Ein-Eltern-Familien
        • Berufstätigkeit beider Eltern
        • Einfluss der Medien
        • Migrantenprobleme
  • Welche Bedeutung haben Kindergarten und Schule?
    • Welche Möglichkeiten ergänzender und kompensatorischer Erziehung hat die Schule?
    • Herausarbeitung von Inhalten und Methoden für die einzelnen Jahrgangsstufen

Zusammenfassende Aussagen zu dem Text: Kompetenzförderung im Kindesalter von Prof. Lothar Krappmann

  • Der unbeachtete Alltag vieler Menschen in Familien bringt eine Fülle von oft unvorhersehbaren und komplizierten, nicht selten widersprüchlichen Problemen, für deren Bewältigung oft die Kompetenzen fehlen.
  • Notwendig wären sozio-kognitive Fähigkeiten, eine soziale Situation richtig einzuschätzen und einen Ausgleich unter verschiedenen Zielsetzungen zu erreichen
  • Die verschiedenen Zielsetzungen liegen in dem Anspruch, eigenen Ansprüchen Respekt zu verschaffen, andere zu erkennen und als gleichberechtigt anzusehen, ohne von einer Art Regelwerk an der eigenen Art der Problembewältigung gehindert zu werden.
  • Die Wissenschaft bietet bisher wenig Erhellendes, weil sie Einzelbereiche des Alltagslebens untersucht, nicht aber komplizierte Prozesse des Zusammenlebens. (Kritik an Kohlbergs Dilemmata-Konstrukten)
  • Fundamentales Ziel ist die Bildung einer Fähigkeit zur Lebensbewältigung: Daseinskompetenz
  • „Es kommt darauf an, Zusammenhänge zu erspüren, langfristige Entwicklungen einschätzen zu lernen; Aufwand und Ertrag in ein Verhältnis zu bringen; auf den richtigen Zeitpunkt für Lösungen warten zu können und zu ertragen, wenn trotz aller Bemühungen am Ende unbefriedigende Ergebnise stehen.“
  • In allen Lebensbereichen – auch in Wirtschaft und Verwaltung – geht es darum, die Auseinandersetzung mit Ungewissheit, Differenz und Wandel produktiv zu führen.
  • Schule kann diese Kompetenzen in einem problem- und projektorientierten Unterricht vermitteln.
  • Immer dann, wenn in einer pädagogischen Institution nicht für Kinder, sondern mit Kindern gehandelt wird, entstehen Situationen, in denen die notwendigen Kompetenzen ablesbar und aufsaugbar sind.
  • Das Wissen um die Bedeutung der erlebten Selbstwirksamkeit in Lernprozessen und in der Persönlichkeitsentwicklung müsste in didaktische Modelle umgesetzt werden.
  • „Die Erfahrung, dass sich gemeinsames Leben angesichts knapper Mittel und unterschiedlicher Erwartungen aushandeln und gestalten lässt, kann dann zum Fundament für systematische Lernprozesse werden, ...“
  • Die Familie müsste in die Lage versetzt werden, ihren Alltag konstruktiv zu gestalten. So erhielten insbesondere auch die Kinder entscheidende Grundlagen zu einer flexiblen Lebensbewältigung.

Aufgabe für Freitag, den 24.03.2006, und die folgenden Stunden, in denen ich auf Klassenfahrt bin

  1. Setzt euch bitte mit dem Konzept Prof. Lothar Krappmanns auseinander!
  2. Haltet stichwortartig die Aussagen dieses Textes fest.
  3. Beschreibt die Grundsätze des Theorieansatzes von Krappmann. Dabei sollte auch weitere Literatur hinzugezogen werden - aber bitte immer mit Quellenangabe.
  4. Verfasst eine eigene Stellungnahme zu diesem Ansatz, in dem ihr insbesondere die Bedeutung für (früh)kindliches Erziehungsverhalten thematisiert.

Die Aufgaben 1 und 2 befinden sich in der eigenen Mappe, die Aufgabe 3 soll zusätzlich hier auf diese Plattform gestellt werden.


Familien bei der Herausbildung von Alltagskompetenzen unterstützen

Ich persönlich denke, dass der Lerntheoretische Ansatz von Prof. Lothar Krappmann, den wir in seinem Aufsatz „ Kompetenzenförderung im Kindesalter“ kennen lernen, durchaus sehr sinnvoll und bedacht ist.

Durch seine Hervorhebung des Haushaltes als erste Bildungsstätte und die Betonung der soziokognitiven Fähigkeiten, welche dort notwendig sind, um richtig zu handeln, geht er auf den symbolischen Interaktionismus (Wahrnehmung von Dingen-> Deutung-> Handeln) ein.

Meiner Meinung nach spielt dieser im kindlichen Lernprozess eine große Rolle, da die sog. Alltagskompetenzen nicht lernbar, aber durchaus durch Vorbilder ablesbar bzw. aufsaugbar sind.

Des weiteren stellt Krappmann die Bedeutung des Alltagsfamilienlebens heraus, was ich für sehr wichtig halte, denn zu Hause ist der Ort, wo man (oft) am meisten aufnimmt und vorgelebt bekommt. Denn wie kann sich ein Kind vernünftig entwickeln, wenn die Eltern oder die übrigen Bezugspersonen ihm etwas anderes vorleben, als sie von ihm fordern?

Es ist also von großer Bedeutung, dass das Kind von Anfang an lernt rational aber auch vernünftig zu handeln, denn so können Konflikte vermieden werden. Natürlich kann es hier und da zu kleinen Streitereien kommen, keine Frage, aber trotzdem sollte das Familienleben und die damit verbundenen Probleme und Herausforderungen ein wichtiges Fundament für das menschliche Miteinander bilden.

Zusammenfassend würde ich also sagen, dass der Rest des Lebens durch die eigene Kindheit zu Hause geprägt wird. Geschieht hier keine richtige Erziehung, so liegt es in der Hand von Pädagogen, dies „auszubügeln“. Von daher es ist also von großem Vorteil, wenn im Familienalltag daran „gearbeitet“ wird.

Alles in Allem stimme ich Herrn Krappmann also voll und ganz zu, die Haushalte sollten definitiv unterstützt werden und es sollte mehr Wert auf richtiges Verhalten von Seiten der Eltern geachtet werden. (Anna-Lena)


Familien sind wichtigste Bildungsstätte für Kinder

Auch ich stimme Hern Krappmann eigentlich im Großen und Ganzen zu, denn die Familie ist wirklich die erste Bildungsstätte für Kinder. Ein Kind kann doch kein gutes Benehmen haben, wenn die Eltern selbst keines haben und sich "daneben benehmen". Eltern sind ein sehr wichtiges Element zur guten Entwicklung für ihre Kinder. Sie sind das einzige Vorbild für Kleinkinder.

Die Erziehung und das Familienleben prägt das ganze Leben. D.h also auch, dass ein "verkorkster" Haushalt unterstützt werden muss, genau wie Herr Krappmann es in seinem Aufsatz sagt. Andererseits könnten bei dem Versuch seine Kinder richtig gut zu erziehen auch zu hohe Ansprüche gestellt werden von Seiten der ELtern und so könnte es dazu kommen, dass Eltern zu viele Regeln und Vorschriften für ihre Kinder parat haben.

Man sollte also vorsichtig sein und seinen Kindern ein gutes Familienleben "vorleben", damit sie es später genauso gut oder besser machen können.

Alles in Allem kann man also sagen, dass Herr Krappmann gute Überlegungen und Schlüsse hat. Sabrina


Jugendliche auf ihre Zukunft gezielter vorbereiten

Meiner Meinung nach ist der Lerntheoretische Ansatz von Prof. Lothar Krappmann von der „Kompetenzenförderung im Kindesalter“ sehr interessant und wichtig.

Der Haushalt spielt eine sehr wichtige Rolle in der Entwicklung der Kinder. Er ist die erste Bildungsstätte für sie. Wenn die Kindern eine schöne Kindheit haben und sie eine gute Erziehung genießen, dann trägt dies zu einer gesunden Entwicklung der Kinder bei! Wenn den Kindern aber Gewalt, schlechtes Benehmen und ähnliches vorgelebt werden, dann wirkt sich das auch auf die Kinder und ihre Entwicklung aus.

Das heißt, dass eine gute Erziehung und ein gut funktionierender Haushalt wichtig für die kindliche Entwicklung ist.

Prof. L. Krappmann sagt, dass schon in der Schule Unterrichtsreihen für das spätere Leben helfen können. Doch die Probleme, die er aufführt (Zeitproblem, falsche Vermittlung etc.), sind plausibel. Es muss viel daran gearbeitet werden, wie man Schüler auch außerhalb der Familie auf ihr späteres Leben vorbereiten kann.

Ein wichtiger Punkt, dem ich voll und ganz zustimme, ist, dass den Jugendlichen Möglichkeiten geboten werden (z.B. Kurse), sich auf ihre Zukunft vorbereiten zu können, um Probleme zu vermeiden oder zu lernen was zu beachten ist.

Alles in Allem kann man sagen, dass sich der Haushalt auf das Kind und seine Entwicklung auswirkt und somit auch auf sein späteres Leben.

Außerdem stimme ich Prof. L. Krappmann, seiner Theorie und seinen Überlegungen zu und finde es wichtig den Haushalt und die Jugendlichen zu unterstützen, um Fehler in der Erziehung und deren Leben zu vermeiden.

Julia N.


Stellungsnahme zum Theorieansatz von Prof. Lothar Krappmann unter besonderer Berücksichtigung des (früh)kindlichen Erziehungsverhaltens.

In dem Text ,,Kompetenzförderung im Kindesalter’’ von Prof. Lothar Krappmann geht es um den komplizierten Familienalltag und deren Bewältigung, für den jedes Mitglied gewisse Fähigkeiten besitzen muss, damit das Zusammenleben funktioniert.

Die Kommunikation zwischen Menschen ist sehr komplex. Der Text beschreibt sehr modern und verständlich, wo insbesondere in der Familie Schwierigkeiten im Alltag auftreten können. Im Alltag treten unvorhergesehen, nicht planbare Situationen auf, die bewältigt werden müssen. Dazu kommt oftmals eine allgemeine Unzufriedenheit und Spannungen bedingt durch zum Beispiel Geldnöte.

Um die Konflikte und Probleme lösen zu können braucht der Mensch gewisse Kompetenzen, insbesondere sozio-kognitive Fähigkeiten (= soziale Situationen richtig einschätzen). Die fundamentale Fähigkeit zur Lebensbewältigung ist nach L. Krappmann die ,,Daseinskompetenz’’, der Mensch muss ein Gespür für den jeweils anderen entwickeln, aber sich selbst treu bleiben. Diese Fähigkeit soll schon in der frühkindlichen Erziehung erlernt werden.

Die öffentlichen Institutionen wie Schulen und Kindergärten sollen Kinder mehr an Handlungen beteiligen. Die entstehenden Situationen ermöglichen das Erlernen der Kompetenzen durch Vorbilder, aber auch durch eigene Erfahrungen. Der Autor fordert eine bessere Unterstützung der Eltern und Qualifikation für Erzieherinnen.

Der Autor zweifelt aber selbst an der These, ob eine Förderung der Alltagskompetenzen in der Schule überhaupt möglich ist, zum größten Teil wird das Verhalten der Eltern nachgeahmt, Fehler können nur schwer ausgemerzt werden.

Meiner Meinung nach gibt der Text zuwenig konkrete Ratschläge und Beispiele und bleibt insbesondere bei den Auswirkungen auf die frühkindliche Erziehung, bei der die Kompetenzförderung erlernt werden muss, zu oberflächlich. Der Text ist trotzdem leserfreundlich geschrieben. Die Probleme im Familienalltag, die genannt werden, können gut nachvollzogen werden, viele Wiederholungen stören dabei.

Carolin