Borderline
Selbstverletzendes Verhalten
Ritzen
1. Einleitung:
„Der Begriff Borderline („Grenzlinie“) wurde Ende der 30iger Jahre von dem amerikanischen Psychoanalytiker William Louis Stern eingeführt. Er charakterisierte damit psychische Beeinträchtigungen, die zwischen Neurose und Psychose schwanken.“ Heute weiß man, dass es sich bei Borderline um eine Persönlichkeitsstörung komplexen Ausmaßes handelt. Da die Krankheitsbilder sehr vielschichtig sind, wäre es zu umfangreich, alle Äußerungsformen von Borderline-Persönlichkeitstörungen (BPS) aufzuführen. Ein typisches äußerliches Merkmal der BPS ist selbstverletzendes Verhalten (SVV). Deshalb habe ich mich entschieden, das selbstverletzende Verhalten in Form von Ritzen zu behandeln, da diese Form eine der bekanntesten und häufigsten ist.
2. Was ist Selbstverletzendes Verhalten, speziell Ritzen?
Ritzen ist einer der häufigsten Formen von Selbstverletzendem Verhalten (SVV). Grundsätzlich unterscheidet man drei Arten von Selbstverletzung:
1. Die Simulation:
Bei dieser Form verletzen die Betroffenen sich nur, weil sie ein bestimmtes Ziel verfolgen, zum Beispiel weil sie Aufmerksamkeit oder nicht zur Schule wollen.
2. Die Artifizielle Zerstörung:
Hierzu zählt man Taten, die am eigenen Körper vorgenommen werden, wie zum Beispiel Injektionen, die dann zu Folgeerkrankungen führen. Menschen, die sich artifiziell „zerstören“ sind mit denjenigen vergleichbar, die am Münchhausen-Syndrom leiden, da sie der falschen Überzeugung sind, der Grund für ihre Folgeerkrankungen seien keinesfalls ihre vorhergegangenen Manipulationen an ihrem Körper.
3. Die offene Selbstverletzung:
Bei dieser Form bringen die Betroffenen sich selbst Verletzungen bei und sind sich dessen durchaus bewusst, nicht wie bei der artifiziellen Störung. Einige Betroffene geben es sogar gegenüber Vertrauenspersonen zu. Auch hier kann man wiederum zwei Gruppen unterscheiden:
- Die einen verletzen sich ganz offensichtlich und versuchen absolut nicht, es zu verbergen. Diese Menschen versuchen auf diese Weise häufig, auf sich aufmerksam zu machen. Ihr Verhalten kann zwanghaft und ein Hilfeschrei sein oder ein Versuch, Aufmerksamkeit zu bekommen und sich zu profilieren.
- Die andren verheimlichen ihre Krankheit oder versuchen es zumindest. Ihre Zahl ist wohl am größten. Sie versuchen, ihre Probleme selbst zu lösen, indem sie sich sehr zurückziehen und keine Hilfe oder Eingriffe von außen akzeptieren oder annehmen wollen.
Wenn man nicht mit sehr viel Feingefühl und Verständnis auf die Betroffenen eingeht, macht man es noch schlimmer, da Verständnislosigkeit oder Verwürfe noch mehr Verletzungen und seelische Abstürze mit sich bringen. Jede Entdeckung ist für sie demütigend und peinlich, weshalb sie ihre Wunden verstecken und zum Beispiel lange Ärmel tragen.
3. Was bringt das Verletzen den Betroffenen?
Durch Selbstverletzung versuchen die Betroffenen, ihr seelisches Gleichgewicht auch bei starker Belastung zu halten, beziehungsweise zu erhalten. „Experten sprechen beim Akt der Selbstverletzung von einer Dissoziation oder auch Selbstentfremdung, was bedeutet, dass die Betroffenen, wenn sie sich selbst verletzen, die Realität nicht mehr wahrnehmen und kein Körpergefühl haben“. Sie spüren sich nicht, betrachten ihren Körper praktisch von außen. Daher empfinden sie während des Selbstverletzens in der Regel keinen Schmerz.
Die Verletzungen geschehen oft zwanghaft, wie in Trance, manchmal fehlt sogar die Erinnerung daran. Mit dem Setzen des Schnittes und dem Blutfließen, erfolgen Entspannung und Erleichterung, und die Dissoziation wird beendet. Körper und Seele sind wieder eins. Die gefühlte innere Leere verschwindet vorübergehend, Erleichterung und Zufriedenheit kehren ein, und es können wieder klare Gedanken gefasst werden.
Die Abhängigkeit vom Selbstverletzen ist aber nicht nur psychischer Natur, sondern hat nachweislich auch eine physische Komponente. Während der Selbstverletzungen werden vermehrt Endorphine („Glückshormone“) ausgeschüttet. Diese Stoffe senken das Schmerzempfinden oder schalten es sogar aus und erzeugen ein Glücksgefühl. Bei wiederholten Selbstverletzungen kann es zu einer körperlichen Abhängigkeit, ähnlich der von körperfremden Opiaten, beispielsweise Heroin, kommen. Dies gilt nicht nur bei Menschen, die sich ritzen, denn es gibt sehr viele Arten von Selbstverletzendem Verhalten.
4. Formen des Selbstverletzenden Verhaltens:
Es reicht von Formen, wie zum Beispiel sich mit scharfen Gegenständen wie Rasierklingen oder Fingernägeln oberflächliche Wunden zuzufügen, bis hin zu ernsthaften Verletzungen, Behinderungen und extremen Persönlichkeitsstörungen. Bekannte Arten sind zum Beispiel gestörtes Essverhalten, wie Bulimie, übertriebener Sport, bis hin zum Zusammenbruch und totaler Erschöpfung, oder Ritzen, zum Beispiel mit Fingernägeln, Messern oder Rasierklingen. Betroffene Körperteile sind hierbei Arme und Handgelenke, Beine, Bauch, Kopf, Brust oder sogar die Genitalien. „Nach einer weiteren Untersuchung schnitten sich 72 Prozent der Selbstverletzer in die Haut, 35 Prozent verbrannten sich, 30 Prozent schlugen sich, 22 Prozent verhinderten die Wundheilung, weitere 22 Prozent zerkratzten sich die Haut, 10 Prozent rissen sich die Haare aus und 8 Prozent brachen sich die Knochen. Die Summe von mehr als 100 Prozent erklärt sich durch Mehrfachnennung einzelner Personen.“
5. Wer ist hauptsächlich betroffen?
Experten schätzen, dass sich gut 1,5 Prozent der Deutschen selbst verletzen, was circa 1,2 Millionen Menschen entspricht. Der größte Anteil von ihnen sind Jugendliche. Etwa die Hälfte der Selbstverletzer beginnt im Alter von ungefähr 14 Jahren. Diese Zeit ist bei den meisten Mädchen der Hochpunkt ihrer Pubertät. Insgesamt fangen 90 Prozent aller Betroffenen noch vor dem 18. Lebensjahr an, sich zu verletzen. Dabei überwiegt der Anteil weiblicher Betroffener, welcher bei gut 80 Prozent liegt, was ein Verhältnis von 4 zu 1 ist. Forschungen ergaben außerdem, dass über 40 Prozent der Betroffenen sich 5 Jahre und auch länger verletzen, während circa 15 Prozent dies auch länger als 10 Jahre tun. In über der Hälfte der Fälle weiß niemand aus der Familie von dem kranken Verhalten der Betroffenen.
6. Ursachen:
Meistens steckt ein Trauma, eine Neurose, ein seelisches Ungleichgewicht hinter der Selbstverletzung. Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen haben meist schwere emotionale, physische und/oder sexuelle Traumatisierungen erfahren. Traumatisierungen können in der Familie ihren Ursprung haben, aber auch Faktoren wie gewalttätige Nachbarschaftsbeziehung, das Miterleben des gewaltsamen Todes anderer Menschen, todesnahe Erfahrungen, oder das Beisein bei Kriegen oder Naturkatastrophen können Auslöser sein. Andere Auslöser sind zum Beispiel Vernachlässigung, vor allem in seelischer Hinsicht, die Unfähigkeit, seine Gefühle auszudrücken oder die Selbstbestrafung, zum Beispiel für ungewollte Gefühle.
Die Anzahl der Borderline-Patienten, die keine eindeutige Traumagenese aufweisen, liegt je nach Studie bei etwa 20 bis 40 Prozent. Bei diesen Personen handelt es sich in der Regel um solche, die seit ihrer Kindheit als äußerst ängstlich und schüchtern gelten, weshalb man auch bei ihnen davon ausgehen kann, dass sie in ihrer Kindheit angstvolle Erfahrungen gemacht haben. Die wichtigsten Ursachen dieser Art sind extreme emotionale Vernachlässigung der Kinder durch Eltern und andere wichtige Bezugspersonen oder sehr strenge Erziehungssituation (Autoritärer Erziehungsstil) mit sehr starkem Anpassungsdruck auf die Kinder.
7. Das Erscheinungsbild des Borderline-Menschen / Symptome:
Typisch für Borderline-Menschen ist ein sehr unterschiedliches Verhältnis zwischen liebenswerten und erschreckenden Seiten oder kreativen und (selbst-)zerstörerischen Charaktereigenschaften. Man kann aber keineswegs aus einzelnen Verhaltensmerkmalen oder Eigenschaften auf die Diagnose „Borderline“ schließen.
Den meisten Betroffenen mangelt es an Selbstliebe und -respekt. Gerade deshalb sind sie sehr verletzlich. Ständig haben sie den Drang, ihre Selbstsicherheit zu überprüfen und nach Bestätigung zu suchen. Hierbei gehen sie soweit, dass sie Mitmenschen so sehr provozieren, dass sie von diesen abgelehnt werden. Aufgrund ihrer mangelnden Selbstliebe und Selbstsicherheit sind sie sehr skeptisch und können auf falsches Lob hochsensibel reagieren.
Borderliner sind sich oft nicht sicher in ihrer Geschlechtsrolle, weshalb sie vorübergehend oder auch länger homoerotische Beziehungen eingehen, aus Angst vor dem jeweils anderen Geschlecht. Sie haben ein starkes Bedürfnis nach immer vollkommenen Partnerschaften, verbunden mit starker Bindungs- oder auch Trennungsangst.
Aufgrund ihrer Sprunghaftigkeit haben sie große Schwierigkeiten, langfristige berufliche und andere hohe Ziele zu planen und zu erreichen. Ihre Stärken sind meist Spontaneität, Beweglichkeit und Idealismus. Letzterer führt allerdings wiederum zu Problemen in Beziehungen aller Art, denn er bewirkt Fehleinschätzungen von anderen und sich selbst, sowie zu Überreaktion in bestimmten Situationen.
Die Gedankengänge von Borderline-Menschen sind oft sehr einfach, sodass jemand nur entweder als gut oder als böse gesehen wird. Etwas dazwischen gibt es in dem Moment nicht. Die Betroffenen versuchen häufig, ihre innerliche Spaltung auf andere zu übertragen. Dies befreit sie von unerträglichem Druck durch gleichzeitig empfundenen Hass und Liebe. Typisch für sie sind außerdem Sprachgewandtheit, Witz und unterschwelliger Humor.
Zwiespältige Gefühle bei Menschen mit dem Borderline-Syndrom sind wie gesagt sehr häufig. Andere Personen werden deshalb als nah, aber gleichzeitig auch als bedrohlich erlebt, was bei den Betroffenen den Drang weckt, diese Personen ständig zu kontrollieren. Sie identifizieren sich mit ihrem Gegenüber, was dazu führt, dass das Ausdrücken eigener negativer Gefühle, wie zum Beispiel Wut und Aggressionen, nicht befreit und erleichtert, denn der Borderliner ist durch die Identifikation Angreifer und Angegriffener in einer Person. Dieser Aspekt unterscheidet die Betroffenen besonders von Menschen mit einem psychischen Gleichgewicht, da bei diesen die Projektion ihrer negativen Gefühle auf andere durchaus den Effekt der inneren Befreiung hat. Realitätsungerechtes, unangemessenes Verhalten geschieht aufgrund von fremdartigem Erleben von Dingen, die anderen normal erscheinen oder auch von einem Mangel an Selbstkontrolle und der Fähigkeit, Angst auszuhalten. Die Betroffenen nehmen die Wirklichkeit meist sehr widersprüchlich, unvollständig wahr und erschaffen sie stattdessen immer wieder neu. Diese Eigenschaften machen zum einen die Kreativität und Lebendigkeit der Borderliner aus, andererseits aber auch ihre Verwirrung und Orientierungslosigkeit.
Die häufig instabilen Persönlichkeiten der Betroffenen sorgen auch für ihre meist zwar intensiven, aber trotzdem sehr wackeligen Beziehungen zu anderen und überhaupt zu der gesamten Wirklichkeit. Sie haben oft gleichzeitig Angst vorm Alleinsein und vorm Zusammensein. Diese Zwiespältigkeit führt zu einem verzweifelten Bemühen, Alleinsein zu verhindern und eine erfüllte Partnerbeziehung zu führen, denn die Betroffenen verspüren eine starke Sehnsucht nach Verständnis und Liebe. Ihnen fehlt es an Vertrauen ihrer Umwelt und sich selbst gegenüber, Misstrauen dagegen haben sie mehr als genug. Abschied, Trennung oder Abstand von ihren Partnern sind für sie unerträglich.
Auch im Umgang mit anderen Menschen treten verhäuft rasche, oft sehr extreme, Stimmungswechsel auf. Sie können in einem Moment sehr freundlich und aufgeschlossen sein und im nächsten Moment ganz plötzlich grundlos unfreundlich und wütend. Andere Arten der plötzlichen Stimmungsschwankungen sind zum Beispiel zwischen unbeschwert und deprimiert, ruhig und reizbar oder ausgeglichen und panisch-ängstlich. Grund für ein ängstliches, verzweifeltes Innenleben ist oft das unerträglich empfundene Gefühl von innerer Leere und Langeweile. Dieses Gefühl kann Minuten dauern, aber auch tagelang anhalten. Aus dieser Angst vor Langeweile gestalten die Betroffenen ihren Alltag oder auch ihren Urlaub oft besonders farbig und originell.
Borderline-Menschen sind oft sehr impulsiv und spannungsgeladen. Intensive Wut und Wutausbrüche können aus dem Nichts kommen oder sie können den Grund haben, dass die Beherrschung und Selbstkontrolle der Betroffenen aussetzt. Weiter sind Gefühle von Hass und Selbsthass sowie tiefe Verzweiflung üblich. Menschen, die an Borderline leiden, versuchen ständig, echt und ehrlich zu sein und fordern dies auch vom Gegenüber, besonders in Liebesbeziehungen und anderen nahen Kontakten. Sie wollen sich und andere Nahestehende vor Ungerechtigkeit und Schlechtem beschützen. Ihre starken Gefühle leben sie entweder extrem oder sehr zurückgezogen aus.
8. Selbsthilfe:
Es gibt durchaus Alternativen zum Selbstverletzenden Verhalten, zum Beispiel eine Art von passiver Selbstkontrolle. Man kann sich beim Verletzen selbst kontrollieren, indem man darauf achtet, dass man sich nicht zu stark verletzt oder indem man versucht, die Häufigkeit der Selbstverletzungen zu vermindern. Weiter können körperliche Verausgabung durch Sport jeglicher Art, Spazieren gehen oder andere aktive Ablenkungen hilfreich sein. Wichtig ist es außerdem, dass die Betroffenen es zulassen, intensiv zu weinen und viele Gespräche, vor allem mit Freunden und anderen nahestehenden führen, oder sich zum Beispiel mit dem Haustier beschäftigen. Genauso erlösend kann das Ausdrücken seiner Gefühle durch Briefe, Tagebuch oder auch Gedichte und Zeichnungen sein.
Weitere Selbsthilfe kann es sein, seine Aggressionen oder angestauten Gefühle herauszulassen, indem man zum Beispiel gegen Gegenstände boxt. Auch die Beschäftigung mit Dingen, die Aufmerksamkeit und Konzentration fordern, zum Beispiel Lesen, Hausaufgaben, oder etwas Neues wie Musikinstrumente lernen, sind eine gute Ablenkung. Um ein besseres Verhältnis zu ihrem Körper zu bekommen, sollten die Betroffenen sich und ihrem Körper etwas Gutes tun, indem sie zum Beispiel ein Bad nehmen, sich pflegen und eincremen und einmal versuchen, selbstverständliche Tätigkeiten wie Atmen oder Trinken genau wahrzunehmen.
Außerdem ist es wichtig, möglichst Orte und auch Gedanken und Situationen zu meiden, die mit dem Ritzen zu tun haben und dazu verleiten, zum Beispiel Messerschublade oder ähnliches. Kommt trotzdem der Drang nach dem körperlichen Schmerz gibt es für das Ritzen Alternativen wie eine eiskalte Dusche, das Drücken eines Eiswürfels auf die Haut bis zum Schmerz oder das Schnellenlassen eines Gummibandes auf das Handgelenk.
Die beste Form von Selbsthilfe ist aber wohl immer noch Wärme, Liebe und Geborgenheit, am besten von einem verständnisvollen Partner, einem guten Freund oder einer anderen Vertrauensperson. Wichtig ist, dass die Person mit dem Betroffenen darüber redet, zuhört und auch aufpasst, dass er sich nicht verletzt. Leider sind die Ratschläge zur Selbsthilfe aber keine Dauerlösung und sie können auch die Hilfe, die eine Therapie bietet, nicht ersetzen.
9. Schlussteil:
Borderline wird in unserer Kultur als DIE Krankheit gesehen, da die Menschen, die darunter leiden, die Merkmale extrem aufweisen, die unsere Gesellschaft charakterisieren: Das Gefühl unter dem viele Borderline-Menschen leiden, das Gefühl vor Einsamkeit und Unverbindlichkeit in lebenswichtigen Beziehungen, breitet sich immer mehr aus. Die Kälte, von der sie betroffen sind, ergreift bei uns sehr viele Lebensbereiche, vom Schulalltag bis hin zum Arbeitsklima, von Familien bis zu Politikern. Die Angst vor Versagen und Ausgrenzung, sowie die Angst vor Verlusten materieller wie auch zwischenmenschlicher Art, ist Realität. „In keiner anderen Symptomatik seelischen Leidens spiegeln sich in dieser Schärfe charakteristische Merkmale unserer Gesellschaft: Orientierungslosigkeit, Zerstörungswut, aber auch eine neue Sinn- und Identitätssuche. Und schließlich ist für das Borderline-Syndrom das Paradox charakteristisch, dass Krankheit eine Chance sein kann: Im Leben auf der Grenze wird aus Zerstörung auch Kreativität frei.“
10. Erfahrungsberichte, Gedichte und Zeichnungen von Betroffenen:
Quellen:
http://www.btonline.de/krankheiten/persoenlichkeit/emotionalinstabile/borderline/borderline.html
http://www.rotelinien.de
http://www.rotelinien.de/information.html
http://www.rotelinien.de/alternativen.html
http://www.aufrecht.net
http://www.svv-info.de
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