Darstellung und Erprobung unterschiedlicher Erziehungsstile
Rollenspiel "Erziehungsstile"
Katharina, Lucia, Jana, Lisa, Eugen, Rebecca, Anna-Lena
Unser Rollenspiel findet auf einem Klassentreffen statt. Die ehemaliegen Freunde treffen sich und eine von ihnen ist schwanger. Durch die Schwangerschaft kommen die Freunde auf das Thema Erziehung, weil sich die Schwangere mit ihrem Mann auf keinen Erziehungsstil einigen kann. Die Freunde diskutieren über die verschiedenen Stile, die sie bei ihren Kindern anwenden.
Permissiver Erziehungsstil
von Lisa-Marie und Kim
Unser Rollenspiel findet in der Küche statt. Die Protagonisten sind Mutter und Tochter, welche von ihren Plänen für die Sommerferien erzählt. Dadurch, dass die Mutter nichts gegen irrsinnige Reisenf einzuwenden hat, wird der permissive Erziehungsstil deutlich.
Rollenspiel:Demokratische Erziehung
(Annabelle und Vanessa)
Die Tochter möchte mit ihren Freunden auf ein Konzert fahren. Sie fragt die Mutter um Erlaubnis und sagt, dass das Konzert ca. 60 Euro kosten würde. Die Mutter zweifelt, da sie dafür nicht das benötigte Geld bezahlen kann und nicht möchte, dass sie nur mit gleichaltrigen Mädchen unterwegs wäre.
Doch die Tochter kommt der Mutter entgegen und macht den Vorschlag, die Hälfte des Geldes zu bezahlen und sagt auch, dass die älteren Freunde als Begleitpersonen mit dabei wären.
Die Mutter ist damit einverstanden und freut sich, dass ihre Tochter so verantwortungsbewusst ist.
Was ist daran demokratisch?
- Beide Seiten kommen sich offen entgegen und finden Kompromisse
- Es wird in einem vernünftigen Ton gesprochen
- Beide Seiten hören einander erst ihre Forderungen an
- Die Tochter ist schon selbstständig genug und weiß, dass ihre Mutter eventuell Bedenken hätte, sie allein mit Mädchen wegfahren zu lassen
Hausaufgabe, 20.10.2008
"Vom Befehlshaushalt zum Verhandlungshaushalt", S. 85/86
Aufgaben:
- Was versteht der Text unter den Begriffen "Befehlshaushalt" und "Verhandlungshaushalt"?
- Erläutere beispielhaft: Welche Fähigkeiten werden in einem schulischen Umfeld für einen "Verhandlungshaushalt" benötigt?
- Nimm argumentierend Stellung: In der Schule kann es keine ständigen Verhandlungen geben. Klare Regeln sind notwendig.
Die Aufgaben 1 und 3 können stichwortartig vorbereitet werden, die Aufgabe 2 soll ausformuliert werden.
Alternative Aufgabe 1:
1. Beschreibe die Argumentationsstruktur des Textes!
Erläuterungen zur Aufgabenstellung:
- Es soll beschrieben werden, was der Autor macht. dies wird auch in den eigenen Formulierungen deutlich, z.B. "Der Verfasser behauptet ...", "Der Autor fragt, ob...", "Der Autor beginnt mit der These...", "Der Verfasser nennt Beispiele..", "Der Autor belegt seine These mit ..." usw.
- Der eigene Text beginnt mit der zusammenfassenden Formulierung des Hauptthemas bzw. der Hauptaussage des Textes, z.B. "In dem Text [Verfassername und Überschrift] geht es um ..." o.ä.
- Grundlage für den eigenen Text ist die genaue Gliederung des Textes mit der Unterstreichung der Schlüsselwörter in den einzelnen Abschnitten und der Kennzeichnung besonders wichtiger Aussagen und sprachlicher Besonderheiten.
Definitionen verschiedener Erziehungsstile
Autokratischer Erziehungsstil:
In diesem Erziehungsstil wird ein hohes Maß an Autorität der Erzieher gegenüber dem Zu-Erziehenden ausgeübt. Die Eigeninitiative und Meinung des Zu-Erziehenden wird vollständig unterdrückt.
Autoritärer Erziehungsstil:
Das Erziehungsmittel dieses Stils ist Belohnung und Bestrafung. Die Meinung des Zu-Erziehenden wird akzeptiert, zum Schluss bestimmt aber der Erzieher.
Demokratischer Erziehungsstil:
Der Zu-Erziehende wird als ernster Gesprächspartner betrachtet und soll mit steigendem Alter selbstständiger und eigenverantwortlicher handeln. Die Notwendigkeit Grenzen zu setzen wird im Regelfall besprochen.
Egalitärer Erziehungsstil:
Die Erzieher und Zu-Erziehenden haben dieselben Rechte und Pflichten. Die Meinung des Zu-Erziehenden besitzt das gleiche Gewicht wie die des Erziehers.
Permissiver Erziehungsstil:
Der Erzieher hält sich bei der Erziehung vollständig zurück.
Laissez-faire Erziehungsstil:
Die Erziehung wird als eine nicht legitime Maßnahme gegenüber Kindern aufgefasst. Zielgerichtete Erziehungsmaßnahmen unterbleiben.
Negierender Erziehungsstil:
Keine Erziehungsmaßnahmen und kein Interesse gegenüber der Entwicklung des Zu-Erziehenden.
Flexibler Erziehungsstil:
Dieser Stil fordert die richtige Erziehungsmaßnahme situationsabhängig.