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Erziehungssituationen / Der Kindergarten 2

Arbeitsgruppe 2 "Der Kindergarten - die erste pädagogische Institution im Leben der meisten Kinder"

Seite 122/ 1+4

1) Wie verhalten sich die Neulinge in den ersten Wochen im Kindergarten?

1.Woche --> Neulinge warten ab, bleiben im Hinntergrund und beobachten

beiteiligen sich noch nicht an Aktivitäten

2.Woche --> Kinder vergleichen die Kindergartensituation mit bekannten Ereignissen und versuchen so, sich einen Eindruck zu verschaffen

Nachdem alles etwas vertrauter ist, gehen sie mehr aus sich heraus und starten erste Kontaktversuche (In dieser Phase gibt es oft Streitigkeiten durch Konkurenzkämpfe)

3. Woche --> Die Hauptauseinandersetztungen sind vorbei

Die Neulinge haben eine Auswahl getroffen, mit wem sie spielen wollen
Die Position in der Gruppe wird gefestigt
Die Neulinge umschwärmen die Älteren und richten sich nach Ihnen

4. Woche --> Der Kindergarten ist zum Alltag geworden!

'''4) Vergleichen Sie die Situation im Kindergarten mit der Situation zu Beginn der 11 ?!'''

Während es bei den Kindern erst nach 2 Wochen entscheidet, wer ihnen sympatisch oder unsympatisch erscheint,trifft man in unserem Alter die Auswahl vielleicht schon etwas früher
Räumlichkeiten sind für uns nicht neu
Manche sind anfangs vielleicht auch noch etwas zurückhaltend
Jedoch kennt man die meisten Leute,also nicht so wie im Kindergarten, dass man keinen kennt

Lena Beckers


S.122-124 "ICH KANN WAS!"

Aufgabenstellung Seite 124

Nummer 1:Stellen sie mit Hilfe des Artikels zusammen ,

         -wie die Ausgangslage beschrieben wird,
         -welche Vorschläge gemacht werden und 
         -welche Orientierungs-Modelle das Ausland zu bieten hat.

Gerade in Frankreich werden kleine Kinder schön früh gefördert.Den Kleinen wird bereits im Alter von zwei Jahren so etwas ähnliches wie die Vorschule in Deutschland geboten.Die Franzosen nennen diese Schule für die Kleinsten "Ecole Maternelle".Jedoch findet diese Vorschule in Fankreich keinen richtigen Zuspruch. Von den französischen Journalisten wird die Ecole Maternelle als "Betreuungsanstalt für Kleinkinder" beschimpft!Dort würden bloß berufstätige Eltern ihre Kleinen abliefern und sich einen schönen Tag machen.So die die Meinung der Franzosen.

Generell lässt sich sagen ,dass die Schulpflicht und das Besuchen der Schule in vielen Ländern unterschiedlich ist.

Hierzu einige Informationen:

Deutschland:

  • Kinder ab 3 Jahren haben eine Garantie auf einen Kindergartenplatz
  • ab 7Jahre besteht in Deutschland Schulpflicht

Nordirland/Luxemburg:

  • Die Vorschule wird ab dem 4 Lebensjahr besucht

Finnland/Dänemark und Schweden:

  • Kinder gehen ab dem 7 Lebensjahr in die Schule, haben vorher jedoch Anspruch auf eine Ganztagsbetreuung(Kindertagesstätte oder Tagesmutter)

Frankreich:

  • die Kinder besuchen mit 2 Jahren die Ecole Maternelle (Kindergarten für die Kleinsten)

und beenden den Besuch der Maternelle mit 6 Jahren

Meine Meinung zu diesem Thema:

Ich denke ,dass man Kinder Kinder sein lassen sollte und sie nicht schon im frühen Alter überfordern sollte.

Im Alter von drei bis vier Jahren entdecken Kinder die Welt erst richtig und in dieser Zeit sollte man sie nicht einsperren und sie so lassen, wie sie wollen.

Jedoch, finde ich, sollten Kindergärten Abwechslung bieten und nicht durch eintöniges Spielen geprägt werden.

Lisa Huch


S.137

Kinder wahrnehmen und verstehen -

1) Was versteht die Autorin unter Beobachtung?

Die Autorin Erkia Kazemi-Veisari versteht unter Beobachtung eine Information, welche allerdings nie eindeutig ist. Wenn man ein Kind beobachtet, kann man immer nur einen Ausschnitt sehen und versucht daraus Schlüsse zu ziehen, was allerdings Chancen, sowie auch Gefahren aufweist, da man so keinen Blick auf die komplexe Wirklichkeit hat, sondern nur auf einen Teil und daraus schon versucht zu urteilen.

Allerdings besteht die Chance genau darin, nicht nur diesen flüchtigen Ausschnitt zu sehen, sondern es (das Kind) zu beachten und verschiedene Sachen wie sein Denken und sein Handeln in Frage zu stellen. Man sollte "Beobachten" als Entdeckungsprozess und Lernvorgang ansehen. Gefahren sind es, Erwartungen, Interessen und Gefühle in Beobachtungen hinein zu interpretieren und Abweichungen als negativ zu registrieren.

Bianca Kalinowski