Arbeitsgruppe 1 (Jana, Lisa, Lucia, Katharina) "Der Kindergarten - die erste pädagogische Institution im Leben der meisten Kinder"
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Text 1: "Die ersten Wochen im Kindergarten"
1) Beschreiben sie mit Hilfe des Textes das Verhalten der "Neuen" im Kindergarten.
Erste Woche:
- im Hintergrund bleiben und beobachten
- auf Gefahrensignale überprüfen
- Angst ihre Bedürfnisse preis zugeben
- sie beziehen einen Beobachterposten aus einem sicheren Abstand
- vergleichen den Kindergarten mit früheren Erlebnissen
- versuchen die Regaln im Kindergarten zu verstehen
- starten erste Kontaktversuche
Zweite Woche:
- machen sich interessant mit allen Mitteln, die ihnen zur Verfügung stehen (auch Einschmeicheln und Nachmachung)
- geraten in Konflikte und Rivalitäten, dadurch dass sie im Mittelpunkt stehen wollen (Machtkampf)
- bevorzugen noch keine bestimmten Spielpartner
Dritte Woche:
- das Machtgefüge der Gruppe wurde kennen gelernt und akzeptiert
- haben sich ihre eigene Beliebtheitsskala gebildet und bilden dementsprechend Kontakte
- versuchen ihre Beliebtheitsposition zu sichern, z.B. durch Geschenke
Vierte Woche:
- haben sich eingelebt und fangen an den Kindergarten als alltäglich zu empfinden
- alle Anfangsschwierigkeiten sind vergessen
2) Welche Erklärungen geben die Autorinnen für dieses Verhalten?
Ergänzen sie diese Erklärungen durch eigene Überlegungen.
Die "Neuen" halten sich in der ersten Woche noch im Hintergrund, da ihnen der Kindergarten noch nicht geheuer ist und sie sich fremd fühlen. Es besteht die Unsicherheit, dass sie etwas falsch machen könnten und sich dadurch bei den anderen Kindern unbeliebt machen, wenn sie, z.B. die Regeln des Kindergartens nicht einhalten, deswegen wollen sie diese erst erforschen. Außerdem müssen sie erst einmal die Bedeutung des ganzen Geschehens und der neuen Umgebung erfassen und verstehen, unter anderem auch das sie sich den Erzieherinnen anvertrauen können und müssen und dass sich die anderen Kinder keines falls darüber lustig machen werden.
3) Wie sollten sich die Erzieherinnen und Erzieher auf dieses Verhalten reagieren?
Unserer Meinung nach sollten sie individuell reagieren, da sich alle Kinder charakterlich stark unterscheiden und manche mehr Aufmerksamkeit beanspruchen und manche weniger. Sie sollten die Kinder ihre Eingewöhnungszeit möglichst allein erleben lassen und nur in dringenden Fällen eingreifen, da es für die anderen Kinder sonst so aussehen könnte, als wenn die "Neuen" sich nicht alleine zurecht finden könnten und die anderen sich deswegen vielleicht über sie lustig machen. Jedoch brauchen sie oft Ablenkung, so dass sie ihre Mütter in Ruhe zur Arbeit gehen lassen und merken das es dort im Kindergarten vieles Neues zum Spielen oder Entdecken gibt. .
4) Vergleichen Sie die Situation der Neuen im Kindergarten mit ihrer Situation zu Beginn der Jahrgangsstufe 11. Lassen sich vergleichbare Prozesse feststellen?
Wenn man die Eingewöhnungszeit des Kindergartens mit der Anfangszeit der 11 vergleicht, erkennt man deutlich, dass Parallelen vorhanden sind. Die Kinder sind im Kindergarten auf sich allein gestellt und haben nicht mehr den direkten Kontakt zu ihren Eltern, in der Oberstufe müssen die Schüler selbstständig arbeiten und sie können mit ihren Problemen nicht mehr an ihren Klassenlehrer wenden, der sich möglicherweise zu einer Art Vertrauensperson entwickelt hat.
Jedoch sind wir in der 11. Jahrgangsstufe schon fast volljährig und selbstständig und somit alt genug, um uns bei Problemen Hilfe zu suchen. Im Gegensatz dazu haben Kindergartenkinder in den ersten Wochen noch nicht das Selbstvertrauen, um den Erzieherinnen ihr Anliegen ans Herz zu legen. Was verständlich erscheint, da sie auf eine völlig fremde Umgebung und viele fremde Kinder treffen.
In der 11. Jahrgangsstufe kennt man meist einige schon aus der alten Klasse, man ist eigentlich nie allein und durch die Kurse lernt man auch viele neue Schüler kennen und vielleicht auch durch diese wieder andere. Im Kindergarten bezieht man sich oft eine Person, weil die Freundschaft mit mehreren sich oft durch Eifersucht und anderen Intrigen schwierig gestalten lässt.
(Jana und Lisa)
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Text 2: "Ich kann was!"
1) Nach den Internationalen Schulleistungs-Vergleichstudien wird auch der Vorschulbereich kritisch darauf untersucht, was Vorschulkinder wann und wie für eine erfolgreiche Zukunftsbewältigung brauchen.
Stellen Sie mithilfe des Artikels zusammen,
- wie die Ausgangslage beschrieben wird,
- welche Vorschläge gemacht werden und
- welche Orientierungs-Modelle das Ausland zu bieten hat.
Ausgangslage:
Ausgangslage:
Der Text behandelt die Frage ob es wichtig ist auch schon im jungen Alter "unterrichtet" zu werden oder nicht.
Die Ausgangslage wird als mehr oder weniger schlecht im Gegensatz zu anderen Ländern beschrieben.
Die Kinder haben zu wenig Regeln gelernt, so heißt es. Die deutlichen Aufforderungen wie z.B. "Setz' dich hin!" betrachten die Kinder nur als Geplapper.
Die Kinder können nicht lernen, weil sie keine Ausdauer haben. Außerdem sagt der Text aus, dass die Kinder grob gesehen gar nicht erzogen werden.
Vorschläge:
- Heranführung an bestimmte Themenbereiche, z.B Einbringung kleiner Experimente
- die Kinder zu dem Ziel bringen, bis sie sagen: "Ich kann was!"
- Erfolgserlebnisse
Orientierungs-Modelle aus dem Ausland:
- Vorschule mit 4 Jahren (Nordirland)
- Vorschule mit 2 Jahren (Frankreich)
- "Pre-Schools" mit 3 Jahren, mit 5 Jahren Kindergartenpflicht (USA)
- mit 5 Jahren Schulpflicht (Niederlande)
2) Zu welcher Reformlösung tendieren Sie? Begründen sie ihre Einschätzung.
Unsere Meinung ist, dass man Kinder in einem jungen Alter noch nicht überfordern sollte.
In erster Linie ist es wichtig, dass Kinder den sozialen Umgang mit anderen lernen, da dies in der heutigen Gesellschaft Grundvorraussetzung ist.
Speziell im Kindergarten sollte dies an erster Stelle stehen.
Spielerisch gestaltete Lernphasen können jedoch Teil des Kindergartenprogrammes sein.
Grade im Kindergartenalter lässt sich leichter in die Erziehung eingreifen als in der Jugend oder im Erwachsenenalter.
Es gibt genug negative Beispiele für zu frühes Lernen.
In anderen Ländern in denen Kinder zu früh gefördert werden erkennt man deutliche Unterschiede im Verhältnis zu "normalen" Kindern.
Meist sind diese Kinder im späteren Leben von der Gesellschaft ausgeschlossen, da sie im jungen Alter nicht gelernt haben mit anderen umzugehen.
Unserer Meinung nach:
Man sollte ein Kind ein Kind sein lassen!
Text 3 : Situationsorientierung in der Kindergartenerziehung
- Ein Beipiel aus der pädagogischen Arbeit im Kindergarten
1) Arbeiten Sie Ziele und Methoden der pädagigischen Arbeit in diesem Kindergarten heraus.
- keine Unterschiede zwischen Gruppenleitung und Zweitkraft
- lernen Eigenständig zu sein (telefonieren)
- freundlich und lebendig gestaltete Einrichtung
- selbst entworfene Spielgeräte
- Hilfsbereitschaft
- Unterschiedliche Bereiche für verschiedene Interessen
- spielerisches Lernen
- organisieren lernen
2) Vergleichen Sie diese Art der pädagogischen Arbeit mit ihren eigenen Kindergartenerfahrungen.