Freuds Modellvorstellungen: Darstellung und Kritik
Freuds Märchendeutungen Δ
1. Kritik an den psychoanalytischen Modellvorstellungen
1.1 Konsequenzen aus der Freudschen Phasentheorie:
grüne Punkte --------> positiv , rote Punkte ----------> negativ
2. orale Phase:
- hohe Sensibilität für die Emotionen des Säuglings
- immer "für das Kind dasein"
- Entwicklungsangemessene Situationen schaffen
- Ablehnung des Kindes
- fehlende Sensibilität
- fehlende Akzeptanz den Aktivitäten des Kindes gegenüber
- nervöses und hektisches Erziehungsverhalten
3. anale Phase:
- Erweiterung des sozialen Umfelds
- transparente Regeln und Normen
- emotionale Loslösung
- Akzeptanz den Aktivitäten des Kindes gegenüber
- zu rasche Sauberkeitserziehung
- Vermittlung von Ekelgefühlen im Zusammenhang mit körperl. Erkundung
- wenig Unterstützung bei den Selbstständigkeitsbestrebungen des Kindes
- überfordernde Haltung
4. phallische Phase:
- Akzeptanz gegenüber dem sexuellen Interesse des Kindes
- Kaum Setzung von Tabus
- "gutes Vorbild" sein
- positives, emotionales Familien-/Erziehungsklima
- Selbstvertrauen des Kindes stärken
- tabuisierende Erziehung
- Unterbindung und Ablehnung sexueller Interessen und Handlungen des Kindes
- einseitige Verstärkung geschlechtstypischen Verhaltens
- Loyalitätskonflikte bei Scheidungen der Eltern
von Jan Möller & Marcel Klemme
5. Kritik an Sigmund Freuds Phasenlehre
negative Kritik:
- Schlussfolgerungen beruhen auf Introspektion
- Verunsicherung für die Erzieher
- konservatives Frauenbild
- ungenaues Modell
- bezeichnet sich selber als Feind der Religion
positive Kritik:
- eröffnet Zugang zu Unbewusstem
- betont familiäre Bindung
Fazit:
Freud entwickelt gute Anhaltspunkte, die genauer untersucht werden können!!!
von L. Schmidt & N. Garben