Politik eic
Die Klasse 10a hat im März 2006 eine Ausstellung anlässlich des 60. Jahrestages des Atombombenabwurfs auf Hiroshima gezeigt. Sie hat nicht nur die militärische Nutzung der Atomenergie beschrieben, sondern auch die Probleme der friedlichen Nutzung aufgezeigt. Der 20. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl ist im Jahre 2006. Die Klasse 8b hat 2006/2007 dieses Thema weiter bearbeitet.
Schülerwettbewerb zu den Energiequellen der Zukunft
Mit dem Wettbewerb "kids 4 offshore" rufen die Universität Oldenburg und die Hochschule Bremen Schulklassen auf, ihre eigenen Visionen zur Energieerzeugung der Zukunft zu entwickeln und ihre Beiträge bis zum 30. November einzureichen.
Ob Video, Computeranimation, Fotos, Texte oder ganz klassisch ein gemaltes Bild, möglich ist fast alles, wenn Schülerinnen und Schüler sich in den nächsten Monaten auf kreative Art und Weise mit einer der unerschöpflichen Energiequellen der Zukunft auseinandersetzen.
Nähere Informationen
Die Klasse 8b (2005/2006)hat sich nach den Berichten über das Tschernobyl-Unglück vorgenommen, die Möglichkeiten der Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien genauer zu untersuchen.
Als Ergebnis soll eine arbeitsteilig entstandene Internetpräsentation erarbeitet werden.
!!!!!Die Öl-, Erdgas- und Kohlevorkommen sind endlich. Ein Grund für die Zeitschrift der Bundeszentrale für politische Bildung "Fluter" (fluter.de) sich mit dem Thema "Energie" zu befassen, Begriffe zu erklären und im Energie-Forum die Diskussion zu eröffnen. Empfehlenswert!
Hier die Internetversion
Schon gewusst?
Der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland entspricht Gesamtverbrauch Dänemarks.
Ziel bis 2020: 20 Prozent des gesamten Energieverbrauchs durch erneuerbare Energien ersetzen.
Genauere Informationen
!!!Wichtige Hinweise für das Schreiben im Internet
Bei der Textproduktion für das Internet sollten einge Regeln beachtet werden, die die Lesbarkeit von Texten am Computer-Bildschirm erhöhen.
- Erste Grundregel: Pyramidenstil
- Checkliste mit wichtigen Regeln
- 10 Leitlinien
- Hinweise zum verständlichen Schreiben
Gesetze beachten
Wenn ihr ganze Textpassagen oder auch Bilder und Graphiken aus Internet-Texten übernehmt, müsst ihr die Erlaubnis der Autoren haben.
Eine Ausnahme bilden Wikipedia-Texte, die dürfen frei verwendet werden - allerdings auch mit Quellenangabe.
Ihr könnt aber selbstverständlich euern eigenen Text mit anderen Texten verlinken.
Aufgabenstellung für Freitag, 16.06.06
- Jeder sucht sich einen Text aus dem eigenen Ordner hier auf der Unterrichtsplattform oder auch aus dem Internet und erklärt in einem kurzen, verständlichen Text dessen Wichtigkeit und Bedeutsamkeit. Anschließend werden Links auf den Ursprungstext gesetzt.
oder etwas abgewandelt:
- Der Inhalt eines Textes wird zusammengefasst und auch dann wird anschließend die Verlinkung vorgenommen.
Aufgaben 30.05.06:
Nachdem vielfältige Informationen zu den verschiedenen Energieträgern und zu den Methoden der Energieerzeugung gesammelt worden sind, stellen sich zwei Aufgaben, die alle Gruppen bearbeiten müssen.
- Welche Anwendungsmöglichkeiten für die jeweilige Alternativenergiegewinnung gibt es in Deutschland?
- Welche Energiegewinnungssysteme gibt es bereits vor Ort?
- Genaue Beschreibung
- Übersicht über Kosten und Ertrag/Einsparung anderer Energie
- Gespräch/Interview mit Betreibern
Am 26. April 2006 jährt sich die Atomreaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 20. Mal.
Dies sollte Anlass sein, die Fakten und Folgen noch einmal genau zu betrachten. Denn auch in unserem Land wird der Vorschlag diskutiert, die Atomkraftwerke länger als vereinbart zu nutzen.
Hier nun einige Informationsmöglichkeiten:
Tschernobyl 2005 - eine Fotogalerie
Besuch im strahlenden Sarkophag!!!
Quarks&Co auf den Spuren des Super-GAUs
Über lange Gänge gelangen wir schließlich ins Innere des Sarkophags. Wir betreten einen düsteren Raum. Es ist die Leitwarte des Blocks 4. Nackte Schaltpulte sind noch zu erkennen. Die Elektronik ist ausgebaut. Ranga Yogeshwar lässt sich die Stelle zeigen, an dem die Kraftwerksbesetzung am 26. April 1986 um ein Uhr morgens vergeblich den Notabschaltknopf drückte. Wir messen 10 Mikrosievert pro Stunde. Das ist erstaunlich wenig, wenn man bedenkt, wie nah wir an dem zerstörten Reaktor sind.
Dann werden wir weitergeführt und gelangen zum Vorplatz des Sarkophags, auf dem gerade gebaut wird. Die Anzeige unseres Messgeräts schnellt in die Höhe: 470 Mikrosievert pro Stunde! Das ist der höchste Wert, den wir auf unserer Reise gemessen haben. Ein 10.000-fach erhöhter Wert. Der alte Reaktor strahlt und durch die Bauarbeiten wird zusätzlich noch Strahlung freigesetzt - wer sich hier ohne Schutzanzug und Atemmaske bewegt, läuft Gefahr, an Krebs zu erkranken.
Aber auch mit Schutzausrüstung ist es auf Dauer ein riskanter Job. Wir beneiden die Arbeiter nicht, die hoch über uns auf Gerüsten die Betonwand um die Reaktor-Ruine ausbessern. Wir gehen schnell weiter, aber sie müssen bleiben. Diese Männer werden nicht die letzten sein, die sich einer Gefahr aussetzen, um den Reaktor zu sichern. Experten gehen davon aus, dass wohl noch 100 Jahre vergehen werden, bis das Wrack endgültig aufhört, zu strahlen.
http://www.wdr.de/themen/politik/nrw02/tschernobyl/quarks.jhtml
Norbert Lossau
Verlassene Häuser und menschenleere Landstriche kennzeichnen bis heute die Sperrzone um Tschernobyl
Neuschnee hat die junge ukrainische Stadt Slavutitisch über Nacht mit unschuldigem Weiß überzogen. Diesen Ort mit seinen 25 000 Einwohnern gäbe es nicht, wäre nicht am 26. April 1986 in Tschernobyl ein Kernreaktor exp>>white<<lodiert. Damals wohnten die Mitarbeiter des Atomkraftwerks nur wenige Kilometer von ihrem Arbeitsplatz entfernt - im Ort Pripjat, der durch die Nuklearkatastrophe zu einer radioaktiv verseuchten Geisterstadt wurde.
mehr: http://www.welt.de/data/2006/03/30/867018.html
GREENPEACE bietet eine Ausstellung an:
Die Ausstellung: Verstrahlt, verdrängt, vergessen
Ein Kalender mit vielen wichtigen Informationen:
Atomernegie nicht zukunftsfähig?
Eine energiepolitische Wende sei nur möglich, wenn verstärkt in erneuerbare Energien investiert wird, sagt Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Auch für CO2-freie Kohletechnologien müssten mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden. Atomenergie sei nicht zukunftsfähig, so Kemfert im Interview mit politikerscreen.de, längere Laufzeiten für bestehende Anlagen aber wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll.
Rücknahme des Atomausstiegs?
Was haben die Herren Koch, Glos und Oettinger mit Konzernen wie RWE und EnBW gemeinsam? Sie machen sich allesamt für die Rücknahme des Atomausstiegs stark. Während die SPD mehrheitlich hinter der rot-grünen Entscheidung von 2000 steht, denken Unionspolitiker und Branchenvertreter wieder lauter über längere Laufzeiten von Atomkraftwerken nach. Obwohl die Kernenergie nicht auf der Tagesordnung des im April stattfindenden Energiegipfels steht, wollen sie die Gelegenheit dennoch nutzen und die Politik von einer Rückkehr zur Atomkraft überzeugen.
Hier der Gesamttext.
Ivo:
Hier ist vielleicht etwas Interessantes im Zusammenhang mit Atomwaffen.
Die Klasse 8b hat überlegt, welche Schlussfolgerungen aus dem Tschernobyl-Unglück zu ziehen sind:
Wir müssen:
- Atomstrom so schnell wie möglich durch alternative Energien ersetzen
- für Atomabfälle sichere Lagerstätten finden
- mehr Geld für die Forschung zur Verfügung stellen zur Sicherung von Atomabfällen
- Atomkraftwerke noch sicherer machen
- schnell wirkende Notfallpläne vorbereiten
- dafür sorgen, dass keine neuen Atomkraftwerke gebaut werden