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DieZeit / Reisen

Slobodan, Jessica, Kristina, Annika Färber, Ann-Katrin


3. Sprachliche Merkmale im Reiseteil der Zeitung "Die Zeit"

Als Beispieltext: "Cha-cha-cha, huch!" von Susanne Weingarten aus "Die Zeit" Nr. 19 vom 04. Mai 2006

Kurze Inhaltliche Wiedergabe:

Susanne Weingarten stellt in iherer Reportage einen Gay-Club (Oil Can Harry's)in L.A. vor, den sie selbst besucht hat, da hier auch hetrosexuelle Menschen aus aller Welt herzlich willkommen sind. Die schwulen Cowboys, die hier am Wochenende die Hüften kreisen lassen, sind in ihrem alltäglichen leben größtenteils alles andere als locker drauf, denn viele von ihnen sind seriöse Geschäftsmänner und immer ernst. Doch in dem Gay-Club können sie sie selbst sein und die Stammgäste, des Country-Dancing-Abend, können auf Zuruf dutzende Choreografien, schildert Susanne Weingarten begeistert.

Mittel:

Der Text "Cha-cha-cha, huch!" enthält alle wesentlichen sprachlichen Merkmale des Reiseteils, doch man muss etwas zwischen den Autoren/innen unterscheiden. Einige halten sich etwas mehr an ein gehobeneres Niveau, wobei auch sie ihre Texte durch die sprachlichen Mittel, die unten aufgeführt sind, auflockern. Der einen eben etwas mehr, der andere etwas weniger. Im ganzen kann man sagen, dass sich die niveauvolleren Texte und die umgangssprachlicheren die Waage halten.

  • Ausruf: z.B.: „Ach,...“ ; „Okay,...“ ; „..., nun ja, ...“
    • Wirkung: Der Ausruf kennzeichnet eine Äußerung des Gemützustandes oder eine Gemütbewegung, oft steht direkt danach oder am Ende des folgenden Satzes ein Ausrufungszeichen. Ein Ausruf wirkt eindringlich, auffordernd und auch kommunikativ.
  • Neologismus: z.B.: „Großraumbürohengst“ ; „Freizeitcowboys“ ; „Homo-Western“
    • Wirkung: Ein Neologismus ist eine Wortneuschöpfung und gestaltet einen Text sehr anschaulich und teils auch unterhaltend.
  • Parenthese: z.B.: „...- als vollkommene Country-Dancing-Ignoranten - ...“
			“… - laaangsam laaaangsam schnell schnell – “
  • Wirkung: Das Kennzeichen der Parenthese sind die Gedankenstriche, die einen Einschub eines Gedanken oder einer Zusatzinformation veranschaulichen. Dies wirkt, von Seiten des Autors, sehr kommunikativ.
  • Rhetorisch Frage: z.B.: „Darf ich bitten?“ ; „Aber wer kann das an der Standartkluft aus Stetson, Flanellhemd, Jeans und spitzen Stiefeln schon erkennen?“
    • Wirkung: Rhetorische Fragen sind keine echten Fragen, sondern nur Scheinfragen, darum wird auch keine Antwort erwartet. Diese Scheinfragen regen zum Denken an und wirken auf den Leser sehr kommunikativ.
  • Zitat: z.B.: „Wer gehen kann, kann auch tanzen.“ ; „Ihr seht besser aus als ihr glaubt.“ (Cari, die Tanzlehrerin)
    • Wirkung: Mit einem Zitat unterstützt man eigene Thesen mit Aussagen anderer Personen, was sehr eindringlich und überzeugend wirkt.
  • Stilbruch: z.B.: „...über den Tanzboden schwofen!“ ; „.. über das Parkett schlingern.“ ; „... wie verdammt lässig diesen Country-Dancing aussehen kann,...“
    • Wirkung: Bei einem Stilbruch werden die Sprachstile aus zwei Sprachebenen gemischt, was einen Text sehr unterhaltend gestalten kann und Situationen veranschaulichen.
  • Ellipse: z.B.: „Zu viele Füße, zu wenig Zeit!“
    • Wirkung: In einer Ellipse werden Wörter ausgelassen und dies verleiht ihr eine Art Telegrammstil, was sehr kurz, prägnant und eindringlich wirkt.
  • Vergleich: z.B.: „Die Atmosphäre bei Oil Can Harry’s ist die einer großen Familie.“
    • Wirkung: Mit einem Vergleich verknüpft man zwei Themenbereiche, die in einem Punkt übereinstimmen, was den Text dann sehr anschaulich gestaltet.
  • Hyperbel: z.B.: „Zur Erholung gönnen wir uns ein Mineralwasser an der Bar, über der ein schwarzer Cowboyhut von der Größe eines Ufos hängt,....“
    • Wirkung: Eine Hyperbel ist eine deutliche Übertreibung, die vergrößernd oder verkleinernd sein kann. Somit gestaltet eine Hyperbel einen Text sehr anschaulich und unterhaltend.

Ann-Katrin Brause

Inhaltlicher Aufbau im Reiseteil der Zeitung "Die Zeit"

Als Beispieltext: "Wo geht´s hier zum Gral?" von Michael Mönninger aus "Die Zeit" Nr.20 vom 11.Mai 2006

Inhaltsangabe: „Wo geht´s hier zum Gral?“

In dem Text „Wo geht´s hier zum Gral?“ von Michael Mönninger geht es um den Thriller „Sakrileg“ von Dan Brown. In dem Buch stellt Dan Brown das erste Testament völlig falsch dar → es wird zu einer Fiktion. Viele Anhänger der Kirche Kritisieren nun diese Fiktion, trotzdem durch dieses buch wieder viele Menschen zur Religion hingeführt wurden, jedoch mit dem falschen Kenntnissen der Religionsgeschichte.

  • Themen:
    • national/ international:

Die Themen im Text sind international ausgerichtet, da es das Buch sowohl in Deutsch als auch in Englisch erschienen ist. Außerdem spricht der Artikel Kulturen der selben Religionen aus verschiedenen Ländern weltweit an.

  • Inhaltlicher Aufbau:
    • von wichtig zu unwichtig:

Der Text wird zum Ende hin sehr detailliert und geht somit vom Wichtigen zum Unwichtigen über.

  • von interessant für jeden zu „nur" interessant für „Minderheiten:

Ob dieser Text interessant ist oder nicht, hängt vom Leser selber ab, denn wenn der Leser das Buch nicht gelesen hat, versteht er die Kritik an Dan Brown und dessen buch nicht und der Text wirkt uninteressant. Für Leser die das Buch gelesen haben, ist der Text sehr interessant, denn es sind viele Fakten und Argumente pro und kontra gegeben. Außerdem werden Stellen aus dem Buch aufgegriffen an die man sich gut erinnern kann.

  • Abschnittüberschriften:

Insgesamt sind vier Zwischenüberschriften vorhanden, die dem Leser helfen sich neu zu orientieren. Die Länge der einzelnen Texte ist unterschiedlich und unterliegen dabei keiner Anordnung, wie zum Beispiel einer chronologischen Anordnung.

  • Bilder/Werbung; Tabellen/Kalkulationen:
    • Anzahl:

Es sind zwei Bilder zum Text vorhanden und passend zum Thema „Reisen“ Werbung für Hotels oder Urlaubsreisen in den Norden. Außerdem gibt es am Ende des Textes noch eine Karte, der Orte, die im Text beschrieben sind.

  • Aussage:

Die Bilder wirken bekräftigend zum Artikel, da sie Ausschnitte der Orte zeigen von denen der Artikel handelt. Durch den jeweils gegebenen Untertitel erklären sich die Bilder selbst. Sie wirken zusammen mit der Karte sehr veranschaulichend, denn nicht jeder war schon einmal an diesen Orten.

  • Art und Weise:

Die zwei Bilder sind sehr groß und farbig. Weiterhin sind sie nicht aufwendig gestaltet.

Jessica Pöhlker

Zeitungsanalyse: „Reiseteil“

Aufbau:

(ein sehr kurzer Teil von S.69-74)

1.Seite: Hauptartikel(„Wir sind der Balkan“) Serie über das ehemalige Jugoslawien (letzte Folge)- Beginn der Seite: ein riesiges Bild

2.Seite: 2 Berichte und ein Interview - Bilder, unten auf der Seite: Werbung

3.Seite: ein Bericht („Das lässt tief blicken“) und ein Bild unten Werbung für Reisen nach Spanien

4.Seite: ein Bericht („Museen satt“), viele kleine Bilder, unten Werbung 5. u. 6.Seite: Anzeigen für Auslandsreisen und Ferienwohnungen

Sprachlicher Aufbau:

Anzeigen: kurz und knapp gehalten, viele Abkürzungen, viele Bilder

Berichte: gehobene Sprache (jeder Autor hat seinen eigenen Stil), Lange Sätze, viele Kommas,

Sehr genau formuliert, die Berichte sind sehr lang

In den langen Berichten: zwei Zitate dick hervorgehoben

Kürzerer Bericht: Beginn des neuen Absatzes fett gedruckt

Inhaltlicher Teil:

Leitartikel über das ehemalige Jugoslawien (letzter Teil einer Reihe)

Zu jedem Artikel, wo über Orte berichtet wird, sind allgemeine Informationen zur Anreise, Unterkunft, usw. gegeben

Werbung: teilweise nicht zu dem Thema Reisen, manchmal aber Reiseempfehlungen - Relativ wenig Werbung, aber wenn sehr groß und platzeinnehmend

(Kristina)