Die Klasse 8c (2004) beschäftigt sich mit dem Bombenkrieg in Deutschland, der 1940 begann und unter den Zivilisten schließlich mehr als eine halbe Million Opfer forderte.
Fragen:
- Wie nahmen die Kinder diese Bedrohung zur damaligen Zeit wahr?
- Wie veränderte sich das Familienleben?
- Welche besonderen, vielleicht auch besonders schlimmen Erlebnisse gab es bei Bombenangriffen?
- Welche Ereignisse sind besonders in Erinnerung geblieben?
Diesen Fragen soll in Gesprächen mit Zeitzeugen nachgegangen werden. Um diese Ereignisse einschätzen zu können, sollen auch die Kriegsursachen in den Blick genommen werden und vor allem die schrecklichen Folgen für alle Beteiligten.
Als Wettbewerbsbeitrag soll zu all dem ein Plakat entstehen in der Größe DIN A 1.
Es ist außerdem eine Themenhomepage entstanden, die viele Berichte über Bombenkriegserlebnisse in unserer Region enthält.
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Ideen zur Gestaltung des Plakats'''
Ein Plakat muss auffallen und neugierig machen klar nach Inhaltsbereichen gegliedert sein Fotos und/oder bildliche bzw. grafische Darstellungen enthalten beeindruckende Informationen enthalten zum Nachdenken und/oder zu weiteren Aktionen anregen Bezüge zu heutigen Fragen, Ereignissen oder Problemen herstellen
Geändert von: Rolf Eickmeier (rolf.eickmeier) am November 05, 2004 12:50 PM]
Terminplanung
Gespräche mit Zeitzeugen und Anfertigung von Berichten darüber mit Zitaten und Fotos
- 10.11. u. 12.11. Vorstellung der Berichte in GA und Auswahl Recherche: Ursachen, Verlauf und Folgen des 2.Weltkriegs
Hsaufg.: Erarbeitung eines Zeitungstextes zu einer Veranstaltung mit Historikern
- 17.11. u. 19.11. Vorstellung der Ergebnisse Entscheidung über Plakatentwurf Ausarbeitung der Präsentation
- 24.11. u. 26.11. Ausarbeitung der Präsentation Verfassen eines Arbeitsberichts
- evtl.: 30.11. (nachmittags) Beendigung der Arbeiten
- 1.12. Überprüfung der Wettbewerbsarbeit und Versand
Geändert von: Rolf Eickmeier (rolf.eickmeier) am November 05, 2004 01:05 PM]
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Arbeitsaufträge bis Mittwoch, 10.11.2004:'''
Registrierung auf Homepage Erkundung des FORUMS Zeitzeugenbefragungen Anfertigung eines Berichts mit Zitaten und Fotos Kontaktaufnahme mit Frau Richts und Herrn Haase aus Horn
hallo , also die seite mit der geschichte von herrn geise ist unter
diesem Link
zu finden und euch allen noch ein schönes Wochenende
Geändert von: Rolf Eickmeier (rolf.eickmeier) am November 07, 2004 06:11 PM]
stgr: hi habs jetzt enmtlich geschafft mich einzuloggen (ab jetzt hasse ich englisch) nun zum thema ich hab nen paar bücher gefunden wo so nen paar leute was über ihre kindheit im Krieg erzählen:
- Ich bin ein Stern von Inge Auerbacher(Belz und Gelberg)
- Zwei Wochen im Mai von Christine Nöstlinger(Belz und Gelberg) * Maikäfer flieg auch von Christine N.(Belz und Gelberg)
und zum Schluss
- Paulas Katze Ein Haus in Berlin 1935 von Waldtraut Lewin(Ravensburger)
also wenn euch was davon interessiert lest es(könnte vielleicht nützlich sein) Auch von mir schönes Wochenende und Tschüss Geändert von: Stefanie (stgr) am November 05, 2004 08:16 PM]
Aufgaben für Freitag, 12.11.2004,
1. Std. Jeder sucht sich aus den Aufgaben ein oder mehrere aus und bearbeitet sie schriftlich.
Aufgaben:
1. Ausformulierung eines Berichts über die Erinnerungen älterer Gesprächspartner an das "Leben im Bombenkrieg".
2. Kennzeichnung und Herausschreiben der Passagen, die auf dem Plakat erscheinen sollen.
3. Internet-Recherche:
- Ursachen des 2. Weltkrieges
- Folgen des Krieges
- Auflistung besonders wichtiger Kriegsereignisse und der Opfer
- Auflistung der Bombenkriegsereignisse während des Krieges
4. Bearbeitung des Zeitungsartikels aus der LIPPISCHEN LANDESZEITUNG vom 04.10.2004 mit der Überschrift "Der Totentanz der deutschen Städte".
Fragestellungen:
- Welche Aussagen werden über die Opfer der Luftangriffe gemacht? * Warum wurde in der Vergangenheit wenig über den Bombenkrieg auf Deutschland diskutiert?
- Welche Ziele verfolgten die Engländer mit der Bombadierung deutscher Städte nach Meinung des Buchautors Jörg Friedrich? * Welche Aspekte werden im Buch von Jörg Friedrich nicht genügend angesprochen?
Geändert von: Rolf Eickmeier (rolf.eickmeier) am November 11, 2004 11:39 PM]
Moin, hier sind nen par Daten zum Bombenkrieg:
Wichtige Daten im 2. Weltkrieg 1939
- 25. März: Dienstverpflichtung aller Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren zur HJ
- 1. September: Deutschland überfällt Polen ohne Kriegserklärung
- 1. September: England und Frankreich erklären Deutschland den Krieg
- 6. Oktober: Eroberung Polens abgeschlossen
1940
- 9. April: Deutscher Überfall auf Dänemark und Norwegen.
- 10. Mai: Beginn der Besetzung Frankreichs und der neutralen Staaten Belgien, Luxemburg und Niederlande.
1941
- 6. April: Deutscher Überfall auf Jugoslawien und Griechenland.
- 22. Juni: Deutschland greift die Sowjetunion an. SS-Einsatzgruppen ermorden Kommunisten, Juden, Zigeuner.
- 1. September: In Deutschland müssen Juden ab sechs Jahre einen gelben Stern tragen.
- 11. Dezember: Hitler erklärt den USA den Krieg.
1942
- Ende März: Die ersten Juden aus Westeuropa und dem Reichsgebiet werden nach Auschwitz verschleppt.
- Juni: Beginn der Massenvergasungen von Juden in Auschwitz-Birkenau.
1943
- Januar/ Februar: Schüler (Jungen und Mädchen) und Frauen werden als "Luftwaffenhelfer" dienstverpflichtet.
1944
- 6. Juni: Die Invasion der Alliierten in der Normandie (Frankreich) beginnt.
- 20. Juli: Das Attentat auf Hitler durch die Widerstandsgruppe misslingt.
- 25. September: Alle Männer zwischen 16 und 60 Jahren werden zum "Deutschen Volkssturm" einberufen.
- 21. Oktober: Aachen wird als erste deutsche Großstadt von den Amerikanern besetzt.
1945
- 27. Januar: Auschwitz wird von russischen Truppen befreit.
- 30. April: Selbstmord Hitlers.
- 7./ 9. Mai: Die deutsche Wehrmacht kapituliert. In Europa ist der Zweite Weltkrieg. zu Ende
julius123: Hallo, wir (Sarah, Maren, Nico und Julius) haben da noch ´ne durchaus interessante Pagegefunden.
martin: Tag. Ich hab grad mal was nachgeguckt. In diesem Krieg sind über 500000 Menschen gestorben. Bis denn. Jetta-Club
Stefan_Plogstert:
Der Kriegsverlauf 1939
Nach fingierten Grenzzwischenfällen begann am 1. September 1939 der deutsche Überfall auf Polen. In zwei Angriffskeilen stießen die Heeresgruppen Nord und Süd in einer umfassenden Zangenbewegung konzentrisch Richtung Warschau vor. Mit der geballten Kraft der technisch hochgerüsteten Wehrmacht wurde die überwiegend konventionell, zum Teil mit Kavalleriedivisionen ausgerüstete polnische Armee bis zum 6. Oktober vernichtend geschlagen.
Gemäß einem Geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts war die sowjetische Rote Armee am 17. September in Ostpolen einmarschiert. Elf Tage später unterzeichnete Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop in Moskau den deutsch-sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag, der die deutsche Interessensphäre nach Osten bis zum Bug verschob. Etwa die Hälfte des von der Wehrmacht besetzten polnischen Gebiets wurde dem Deutschen Reich als Reichsgaue "Danzig-Westpreußen" und "Wartheland" eingegliedert. Restpolen stand als "Generalgouvernement" fortan unter der Schreckensherrschaft eines von Hans Frank geführten Besatzungsregimes.
Zwei Tage nach Beginn des Angriffs auf Polen erfolgten die Kriegserklärungen Frankreichs und Großbritanniens an das Deutsche Reich. In Überschätzung der militärischen Stärke der Wehrmacht unterließen sie jedoch einen Angriff. Frankreich war ganz auf seine Defensivtaktik hinter der Maginot-Linie eingestellt, wo während des "Sitzkriegs" von September 1939 bis Mai 1940 über 20 Divisionen untätig in Bunkern ausharrten. Die Regierungen in Paris und London setzten ganz auf den Erfolg einer umfassenden Wirtschaftsblockade gegen das Deutsche Reich. In der Nordsee sollte die britische Royal Navy den Handel neutraler Staaten mit Deutschland verhindern. Der Seekrieg brachte in den ersten Kriegstagen spektakuläre Erfolge der zahlenmäßig unterlegenen deutschen Kriegsmarine.
donaychen: hey es ham sich ja jetzt schon richtig viele eingeloggt. und philip das mit der bombe is ja echt cool^^, aso also ich werd dann mal versuchen eine zusammenfassung von dem fritz geise zu machen schönes wochenende tschööööööööööööööööööööööö
gorgesjoha: Hi, hier ist eine interessante Seite zum Thema
Krieg beendet:
Nazi-Deutschland kapituliert
Reims, Montag, 7. Mai 1945
Die Unterzeichnung der deutschen Gesamtkapitulation beendet in Europa den zerstörerischsten Krieg der Weltgeschichte und besiegelt die politische, militärische und moralische Niederlage des Deutschen Reichs. Im Hauptquartier des US-Generals Dwight D. Eisenhower, des Oberbefehlshabers der alliierten Streitkräfte in Europa, unterzeichnen die deutschen Generäle Alfred Jodl (Heer), Hans-Georg von Friedeburg (Marine) und Wilhelm Oxenius (Luftwaffe) die bedingungslose Gesamtkapitulation. Sie tritt am 8. Mai um 23.01 Uhr in Kraft.
Der Krieg in Europa, der seit 1939 fast den ganzen Kontinent in Schutt und Asche gelegt hat, ist zu Ende. Auf Wunsch der Sowjets wird die Kapitulationszeremonie am 9. Mai in Berlin-Karlshorst wiederholt.
Damit soll unterstrichen werden, dass das Deutsche Reich vor allen Alliierten die Waffen streckt.
Berlin erobert:
Mit der Winteroffensive der Roten Armee, die am 12. Januar anrollte, begann der unaufhaltsame Vormarsch der Sowjets nach Westen: Am 17. Januar wurde Warschau, am 30. März Danzig besetzt. Am 16. März traten die Sowjets zur Schlacht um Berlin an. Nach erbitterten Kämpfen hissten Rotarmisten am 30. April die Rote Fahne auf dem Dach der Ruine des Reichstagsgebäudes.
Westfront:
Nach dem Scheitern der letzten Großoffensive der Wehrmacht in den Ardennen am 1. Januar, die 100 000 deutsche Soldaten das Leben kostete, begann am 23. Februar die alliierte Gegenoffensive.
Nach der Eroberung von Aachen bereits am 21. Oktober 1944 konzentrierten sich die Alliierten zunächst auf die Einnahme der linksrheinischen Gebiete. Am 7. März eroberten US-Truppen mit der Brücke bei Remagen den ersten Brückenkopf am Ostufer des Rheins. Auf ihrem Vormarsch nach Osten nahmen US-Truppen am 29. März Frankfurt am Main ein.
Am 17. April ergaben sich bei Düsseldorf 325 000 im Ruhrgebiet eingeschlossene deutsche Soldaten. Bombenkrieg: Aufgrund ihrer klaren Luftüberlegenheit verstärken die Alliierten nochmals die Intensität der Luftangriffe.
Am 2. Januar wurden Nürnberg, am 13./14. Februar Dresden und am 12. März Dortmund durch Bombenangriffe zerstört. Die Schätzungen der Opfer allein in Dresden schwanken zwischen 60 000 und 245 000 Toten. Fronten berühren sich: In Strehla, südlich von Torgau an der Elbe trafen am 25. April erstmals US-Truppen mit Einheiten der Roten Armee zusammen.
Das Deutsche Reich war in zwei Teile zerschnitten. Aufgrund der Weisung von General Eisenhower, die Eroberung Berlins der Roten Armee zu überlassen, wandten sich die Westalliierten nach Süden und nahmen am 30. April München ein.
Auflösung:
Die Regierung des von Adolf Hitler vor seinem Tod zum Reichspräsidenten ernannten Großadmiral Karl Dönitz wird am 23. Mai in Flensburg verhaftet. Die Oberkommandierenden der vier Besatzungsmächte geben am 5. Juni die Übernahme der obersten Regierungsgewalt, die Einteilung Deutschlands in vier Besatzungszonen und die Konstituierung des Alliierten Kontrollrats bekannt. Damit ist das Deutsche Reich faktisch aufgelöst.
Hitler entzieht sich durch Selbstmord Am 30. April begeht »der Führer« und Reichskanzler Adolf Hitler in seinem hermetisch abgeriegelten Bunker unter der Reichskanzlei Selbstmord. Die Rote Armee war bereits in unmittelbarer Nähe, kurz zuvor hatten nur 800 m entfernt zwei sowjetische Feldwebel auf der Ruine des Reichstagsgebäudes die Rote Fahne gehisst.
Angesichts des militärischen Zusammenbruchs hatte sich Hitler im Januar 1945 zum »Endkampf« in den Bunker zurückgezogen. Er war entschlossen, das deutsche Volk, das sich seiner als »unwürdig« erwiesen hatte, in seinen eigenen Untergang mitzureißen. Bis zuletzt hatte sich Hitler an die Hoffnung geklammert, dass es noch gelingen würde, das eingeschlossene Berlin zu retten und eine militärische Wende herbeizuführen. Ungeachtet der tatsächlichen Lage operierte Hitler auf seinen Generalstabskarten weiter mit »Geisterarmeen« und erließ immer neue Durchhaltebefehle. Längst hatte er in seinem Bunker den Überblick verloren. Als ihm in der Nacht zum 30. April das Oberkommando der Wehrmacht das endgültige Scheitern aller Entlastungsangriffe gemeldet hatte, zog er sich gegen 15 Uhr mit seiner Geliebten Eva Braun, die er tags zuvor geheiratet hatte, zurück. Eva Braun tötet sich mit Gift, Hitler erschießt sich. Die Leichen werden im Garten der Reichskanzlei verbrannt.
Hitler auf dem Gipfel der Macht Dienstag 31. Dezember 1940
Im Jahr der erfolgreichen deutschen Blitzkriege, die Adolf Hitlers Machtbereich über fast ganz Kontinentaleuropa ausdehnen, stilisiert sich der Diktator vor seinem Volk »als größter Feldherr aller Zeiten«. Hitlers Stellung: Mit dem deutsch-französischen Waffenstillstandsvertrag von Compiègne am 22. Juni, der die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg und den Versailler Vertrag revidieren soll, befindet sich Hitlers innenpolitisches Prestige auf dem Höhepunkt.
Durch seine militärischen Siege wird Hitler in seinem Unfehlbarkeitsanspruch bekräftigt. Er greift künftig häufiger in die operative Führung der Wehrmacht ein und verschließt sich zunehmend gegen sachliche Einwände. Während des Westfeldzuges hält Hitler am 24. Mai gegen den Rat der militärischen Führung die vorstoßenden Panzertruppen für zwei Tage an, um sie für die weiteren Kämpfe zu schonen. Dadurch gelingt es 340 000 alliierten Soldaten, über Dünkirchen nach Großbritannien zu entkommen.
Rückschlag:
Die deutsche Niederlage gegen England am 15. September erschüttert erstmals das Vertrauen der Bevölkerung in den »Endsieg«. Das Landemanöver auf den britischen Inseln, die »Operation Seelöwe«, wird vom 21. September »bis auf weiteres« ausgesetzt. KZ Auschwitz: In den ehemaligen polnischen Kasernenanlagen in der Nähe von Auschwitz, zwischen Kattowitz und Krakau, werden am 14. Juni die ersten politischen Häftlinge interniert. Zum Leiter des neuen Konzentrationslagers wurde Rudolf Höß bestellt. Ende des Jahres fasst der Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei, Heinrich Himmler, den Entschluss, eine Erweiterung des Lagers zur Aufnahme von 100 000 Häftlingen vorzunehmen.
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»Jud Süß«:'''
Als Welturaufführung wird am 5. September auf der Biennale in Venedig der antisemitische Film »Jud Süß« von Veit Harlan vorgestellt. Die Lebensgeschichte des Juden Joseph Süß Oppenheimer wird in dem Hetzfilm als Werbung für den Rassismus des nationalsozialistischen Regimes missbraucht.
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BMW-Sieg:'''
Das 1000-Meilen-Rennen um den Großen Preis von Brescia gewinnen am 28. April die Deutschen Fritz Huschke Freiherr von Hanstein und Walter Bäumer.
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»Blitzmädchen«'''
Nach der Besetzung Dänemarks, Norwegens, Luxemburgs, der Niederlande, Belgiens und Frankreichs melden die drei Wehrmachtsteile Heer, Luftwaffe und Marine vermehrten Bedarf an weiblichen Hilfskräften. Aufgrund ihres Uniformabzeichens im Funkdienst, einem Pfeilsymbol, werden die Helferinnen auch »Blitzmädchen« genannt. Die Einsatzbereiche der verpflichteten Frauen finden sich vorrangig im Fernmeldedienst, im Flugwachdienst und im Luftschutzwarndienst. Sie werden als zusätzliches Personal in den Militärverwaltungen der besetzten Gebiete eingesetzt. Ab 1943 werden durchgehend Soldaten aus dem Fernmelde- und Funkhorchdienst durch Frauen ersetzt.
Die wachsende Zahl der weiblichen Hilfskräfte wird mit dem Beginn des Russlandfeldzuges weiter forciert. Im Oktober 1941 müssen alle Heeresdienststellen 10% der bei ihnen beschäftigten zivilen weiblichen Hilfskräfte freistellen. Mitte 1944 wird die Anzahl der Wehrmachthelferinnen um 150 000 Frauen auf 300 000 angehoben. Anfang 1945 sind unter dem Druck wachsender Verlustzahlen an den Fronten schließlich eine halbe Mio. Frauen im Wehrmachtdienst tätig. Die Uniformierung der Frauen ist anfänglich umstritten. Mit dem Argument, in einem uniformierten Korps ließe sich leichter Zucht und Ordnung erhalten und um die Frauen im Ausland als Repräsentantinnen der Wehrmacht kenntlich zu machen, wird als erste Gruppe das weibliche Flugmeldedienstpersonal eingekleidet. Alle Helferinnen sind dem Militärstrafgesetzbuch unterstellt.
Marcel29: Hi, auf dieser Page steht etwas über die Zerbombung in Koblenz
Danièle List: Der Luftkrieg in Nürnberg:
Zur Internet-Quelle Chronologie der Ereignisse
In den ersten beiden Kriegsjahren blieb Nürnberg weitgehend vom Luftkrieg verschont, obwohl die Stadt bereits 1939 zwei Alarme (davon ein Fehlalarm gleich am 1. September) erlebte. 1940 fielen Bomben auf Vororte der Nachbarstadt Fürth (17.08.) und auf das Märzfeld des Reichsparteitagsgeländes (21./22.12.). Bei diesen Angriffen waren die britischen Bomber auch zu anderen Zielen im Deutschland unterwegs.
1941 gab es mehrere Luftangriffe. In der Nacht vom 12. zum 13. Oktober wurde bei einem Angriff erstmals eine Person getötet. Da in Nürnberg eine große Anzahl von Rüstungsbetrieben ansässig war, an erster Stelle die MAN, wo seit 1938 Panzer hergestellt wurden, mußte mit einem Großangriff gerechnet werden. Auch die strategisch wichtige Lage der Stadt, in der sich zwei bedeutende Bahnverbindungen, eine vom Ruhrgebiet nach Wien und Südosteuropa, die andere von Berlin nach München und Italien, kreuzten, machte die Stadt zu einem besonders lohnenden Ziel für die alliierten Luftstreitkräfte.
Der erste Großangriff in der Nacht vom 28. zum 29. August 1942 kam also nicht überraschend. "Man rechnete seit Monaten mit ihm", hieß es im Monatsbericht des Regierungspräsidenten für Mittel- und Oberfranken in Ansbach für August 1942. 50 britische Flugzeuge warfen Spreng-, Brand- und Phosphorbomben auf das Stadtgebiet und richteten große Schäden an. Rüstungsbetriebe (MAN, Faun) und der Rangierbahnhof wurden getroffen, 52 Wohnhäuser total zerstört, Kaiserburg und Albrecht-Dürer-Haus beschädigt, über 20.000 Menschen obdachlos. 136 Personen verloren ihr Leben.
Für diese "Gefallenen" inszenierte die NSDAP eine Trauerfeier im „Heldenhain“ des Südfriedhofs. Zu Beginn des Jahres 1943 war die Altstadt noch fast unversehrt, doch jetzt erreichte der Bombenkrieg Nürnberg endgültig. Die Luftangriffe häuften sich und die Pausen zwischen den Alarmen wurden immer kürzer.
Bei zwei großen Angriffen zu Anfang des Jahres (25./26.2. und 8./9.3.) wurden Vororte und die Innenstadt getroffen, wobei wertvolle historische Gebäude, z. B. die Mauthalle, zerstört wurden. 360 Opfer waren zu beklagen. Auch die Angriffe im August 1943 richteten verheerende Schäden an. Der Stadtteil Wöhrd wurde völlig zerstört, die gotische Lorenzkirche stark beschädigt, es starben 585 Menschen.
Ab diesem Zeitpunkt gehörten Fliegeralarm und der Aufenthalt in den Luftschutzräumen endgültig zum Alltag der Bevölkerung. Um die Lutzschutzsituation zu verbessern - der Bau von Bunkern wurde auf Grund des Materialmangels immer schwieriger -, wurden nach und nach die Felsengänge unterhalb der nördlichen Altstadt ausgebaut und zu einem System von Schutzräumen und Fluchtwegen gestaltet, das Schutz für 60.000 Menschen bot. Erfahrung mit dem Ausbau der z. T. mittelalterlichen Felsengänge hatte man bereits 1940 beim Bau des Kunstbunkers gesammelt, in dessen Räumen Kunstwerke aus Nürnberg gelagert wurden. Auch der Krakauer Marienaltar des Veit Stoß überlebte den Krieg im Nürnberger Kunstbunker. 1944 wurden 6 Großangriffe auf Nürnberg geflogen.
Bei dem Angriff am 31.3. erlitt die Royal Air Force schwere Verluste. Wegen der deutschen Luftabwehr, des schlechten Wetters und des starken Windes erreichten viele Bomber ihr Ziel nicht. Im September und Oktober flog die US Air Force Tagesangriffe auf die Stadt: Am 3. Oktober fielen amerikanische Spreng- und Brandbomben auf die Industriegebiete im Süden des Stadtgebiets und auf die nördliche Altstadt, viele historisch wertvolle Gebäude wurden stark oder total zerstört (Teile der Kaiserburg, des Rathauses, der Sebalduskirche). Beide Angriffe kosteten mehr als 400 Menschen das Leben, 37.000 wurden durch sie obdachlos.
Weitere Angriffe folgten am 19. Oktober (237 Tote), am 25., 26., 27. und 28. November und am 5. und 18. Dezember. Den schwersten Angriff erlebte Nürnberg am 2. Januar 1945. Ab 19.20 Uhr flogen ca. 1.000 Bomber der Royal Air Force über die Stadt. Ihr Ziel waren die Wohngebiete in der historischen Altstadt. 1 Million Brandbomben und 6.000 Sprengbomben wurden abgeworfen. Die Bilanz dieser größten Katastrophe in der Stadtgeschichte: ca. 1.800 Tote (darunter viele Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter), 3.333 Verletzte, 100.000 Obdachlose.
Die Altstadt war fast völlig zerstört. Die Löscharbeiten erstreckten sich über mehrere Tage. Viele Schulen und Ämtergebäude wurden total zerstört oder stark beschädigt, so daß das öffentliche Leben zunächst völlig lahmgelegt war.
In den letzten Monaten des Krieges wechselten sich fast täglich Klein- und Fliegeralarme, Störangriffe und erneute schwere Luftangriffe ab (20./21.2. 992 Tote, 16.3. 517 Tote, 5.4. 197 Tote, 11.4. - letzter Angriff auf Nürnberg - 74 Tote.). Insgesamt wurden in den vier Kriegsmonaten des Jahres 1945 auf Nürnberg mehr Bomben abgeworfen als in den Jahren 1942 bis 1944. Die Stadt, in welche die Amerikaner am 20. April 1945 einmarschierten, war ein Trümmerfeld: "Insbesondere betroffen wurde das Stadtzentrum mit der Altstadt, deren Bestand an historischen Gebäuden fast restlos vernichtet ist, die dicht bevölkerten Gebiete südlich des Bahnhofs und die nordöstlich anschließenden Wohngebiete; Streuschäden liegen in sämtlichen Stadtteilen vor[...]." (Bericht des Baureferats vom 02.07.1945). Die Schuttmenge betrug 25,3 cbm je Einwohner (Köln: 31,2, Hamburg: 20,9, Berlin: 12,7). Der Luftkrieg hat in Nürnberg ca. 6.000 Menschen das Leben gekostet (Hamburg: 48.602, Berlin: 35.000, Köln: 13.654 Opfer).
Susanne Rieger: Der Luftkrieg gegen München 1939-1945,
in:Internet-Quelle Vorgeschichte und Anfänge
Bereits aus dem das Reichsgebiet unter Luftkriegsaspekten klassifizierenden "Gefahrenzonenplan" von 1937 ging hervor, daß München durch seine Nähe zur Landesgrenze und seine leichte Auffindbarkeit besonders luftgefährdet war. Zusätzliche Attraktivität als Ziel von Bombenangriffen gewann die Stadt durch die hier angesiedelten rüstungswichtigen Firmen wie Dornier oder den Flugmotorenhersteller BMW und ihre Funktion als Verkehrsknotenpunkt (Flugplatz Oberwiesenfeld, Flughafen München-Riem und Hauptbahnhof).
Schließlich war München auch als „Hauptstadt der Bewegung“ mit seinen NSDAP-Einrichtungen sowie durch die hier befindlichen Landes- und Reichsbehörden exponiert, weshalb insbesondere seine Altstadt als in erhöhtem Maße "luftempfindlich" galt. Dennoch war die Stadt bei Kriegsbeginn am 1. September 1939 auf potentielle Luftangriffe völlig unzureichend vorbereitet.
Nach einer amtlichen Zusammenstellung vom 26.10.1939 waren zu diesem Zeitpunkt von den 169 geplanten öffentlichen Luftschutzräumen erst 34 fertiggestellt. Da bis zum Mai 1940 nur alliierte Aufklärer am Münchner Himmel erschienen und die anschließenden britischen Versuche München mit Bombern zu erreichen vorerst scheiterten, wiegte sich die Bevölkerung im vermeintlichen "Luftschutzkeller des Reiches" in Sicherheit. Dieses trügerische Gefühl der Sicherheit, das sich auch in dem Kinderreim "Bomben auf Berlin, Rosen auf Wien, München wollen wir schonen, da wollen wir später wohnen" artikulierte, wurde in der Folgezeit noch dadurch verstärkt, daß bis einschließlich Juli 1942 keine Luftangriffe stattfanden.
Die britischen Nachtangriffe
Im September 1942 wurde die Bedrohung aus der Luft schließlich Realität: In der Nacht vom 19. auf den 20. September flogen erstmals 89 Bomber der Royal Air Force (RAF) das Stadtgebiet an und verwüsteten im Stadtzentrum die Sonnenstraße vom Sendlinger-Tor-Platz bis zum Karlsplatz sowie einen großen Gebäudekomplex westlich des Wittelsbacher Brunnens. Daneben war im Stadtteil Schwabing besonders das Areal um den Elisabethplatz betroffen. Die 168 Tonnen Bombenlast mit einer im Verhältnis zu bisherigen Angriffen auf andere deutsche Städte großen Zahl von abgeworfenen Luftminen mit verheerender Wirkung töteten 143 und verletzten 413 Menschen, soviel wie noch nie zuvor in diesem Krieg. Durch den Luftdruck einer in der Grillparzerstraße detonierten Bombe wurde auch die Privatwohnung Hitlers am Prinzregentenplatz 16 beschädigt, was die Briten jedoch nicht wußten. Gauleiter Giesler und Oberbürgermeister Fiehler inszenierten einige Tage später eine im nationalsozialistischen Sinne propagandistisch aufgeladene Trauerfeier für die Opfer des Angriffs auf dem Nordfriedhof. Die RAF verlor bei diesem Angriff insgesamt 6 Flugzeuge.
Vier weitere britische Großangriffe nach dem Prinzip des Flächenbombardements ("area bombing" oder "carpet bombing") des von Luftmarschall Arthur Harris geleiteten Bomber Command jeweils in der Nacht vom 21./22. Dezember 1942, 9./10. März 1943, 6./7.September 1943 und 2./3. Oktober 1943 trafen die bayerische Kapitale. Die dabei angerichteten Zerstörungen standen nicht in Verbindung mit einzelnen Objekten, sondern waren Teil des Konzepts der Verwüstung ganzer Stadtviertel und der Demoralisierung ihrer Bevölkerung. Die dichtbebaute Innenstadt war bei allen Angriffen der RAF auf München das bevorzugte Zielgebiet, so auch beim dritten Bombardement im März 1943, bei welchem erstmals zu Testzwecken das neue Radarsichtgerät H2S eingesetzt wurde, dessen Abkürzung für den Spruch "Home, sweet home" stand.
Der Höhepunkt im Jahre 1944 Durch das Eingreifen der Amerikaner verschärfte sich 1944 das Luftkriegsgeschehen für die Münchner Bevölkerung deutlich. Mit drei angreifenden alliierten Luftflotten - zwei amerikanischen und einer britischen - wurde es das Jahr der schwersten Luftangriffe. Bei Nachtangriffen auf Braunschweig, Schweinfurt und München erprobte die RAF eine neue Markierungsmethode, wobei sich die Attacke von 288 Bombern auf München in der Nacht vom 24. auf den 25. April 1944 als die erfolgreichste erwies.
Nur der Tatsache, daß die Flächenbrandgebiete im Stadtzentrum sowie in den angrenzenden Stadtteilen Giesing und Haidhausen nicht zusammenwuchsen und einen Feuersturm erzeugten, war es zu verdanken, daß München nicht mehr als 136 Todesopfer zu beklagen hatte. Mit 4185 Menschen, der höchsten Zahl aller Angriffe, wurden die Verletzten beziffert. Ursache hierfür waren primär die 7105 Brände in der Innenstadt. In dieser Nacht verloren die Briten 29 Flugzeuge. Dieser sechste Großangriff galt als der bisher schwerste und verursachte die ersten einschneidenden Veränderungen im Baubestand der Isarmetropole: Neben zahlreichen Wohnhäusern wurden auch historisch bedeutende Gebäude wie die Residenz, das Odeon, der Marstall, die Bürgersaalkirche oder die Türme der Peters- und Heiliggeistkirche getroffen und teilweise vernichtet. Auch das Wittelsbacher Palais, der Sitz der Münchner Geheimen Staatspolizei, wurde außer dem dahinter liegenden Gefängnis zerstört.
Die amerikanische 8. (stationiert in Ostengland, erster Angriff auf München am 18. März 1944) und 15. Luftflotte (stationiert in Süditalien, erster Angriff auf München am 9. Juni 1944) konzentrierten sich bei ihren Angriffen auf die bayerische Landeshauptstadt auf die kriegswichtige Industrie sowie das Schienennetz.
Das Resultat war der verheerendste Abschnitt in der Münchner Luftkriegsgeschichte, eine siebenteilige Serie von Tagesangriffen der 8. United States Army Air Forces (USAAF) im Juli 1944 (11., 12., 13., 16., 19., 21. und 31.). Abgesehen vom 19.07.1944 schlugen die geplanten Präzisionsangriffe auf Bahnhöfe und Rüstungsbetriebe wegen der ungünstigen Witterung fehl. Die folgenden Blindbombardierungen hatten katastrophale Auswirkungen auf das gesamte Stadtgebiet, Schwabing mußte sogar zum "Notbereich" erklärt werden.
Der Angriff am 12. Juli 1944 mit 1124 gestarteten Bombern war der folgenschwerste auf München mit der höchsten Opferzahl (631 Tote) und der größten abgeworfenen Bombenlast (2451 Tonnen). Die USAAF verlor an diesem Tag 24 Flugzeuge, von denen 10 in der Schweiz abstürzten oder notlandeten, 297 Bomber kehrten beschädigt zu ihren Basen zurück. Insgesamt forderten die Luftangriffe im Juli 1944 2038 Tote, knapp ein Drittel aller Münchner Luftkriegsopfer, bei einer Gesamtabwurfmenge von 8418 Tonnen Bomben. Das leidgeprüfte München kam in diesem Jahr nicht mehr zur Ruhe.
Nach einer Statistik vom November war die 1939 fast 818.000 Einwohner zählende Stadt auf 492.000 Einwohner geschrumpft. Nachdem die ursprünglichen Angriffsabsichten wiederum aus Witterungsgründen gescheitert waren, wurden bei einem Kampfeinsatz der 15. USAAF am 22. November 1944 noch bestehende historische Bauten wie die Frauenkirche zerstört oder das Innere der Michaels- und der Damenstiftskirche verwüstet. Der kurz darauf folgende vorletzte englische Großangriff in der Nacht vom 17. Dezember auf den 18. Dezember 1944 forderte von allen neun britischen Angriffen mit 562 die höchste Zahl an Todesopfern. Die Verluste der Briten betrugen 4 Flugzeuge. Die Endphase Ein Doppelangriff der RAF am 7./8. Januar 1945 mit insgesamt 597 Bombern, von welchen 16 nicht mehr zurückkehrten, kostete noch einmal annähernd so vielen Menschen (505) das Leben. Die verheerendsten Schäden entstanden in der Gegend zwischen Hauptbahnhof und Ludwigsstraße, u.a. wurde auch die NSDAP-Parteizentrale in der Brienner Straße, das "Braune Haus", schwer beschädigt. 46 Fliegeralarme, 120 öffentliche Luftwarnungen, die jetzt "Kleinalarm" genannt wurden, sowie 24 Luftangriffe waren allein in der Endphase des Luftkriegs vom 1. bis 29. April 1945 zu verzeichnen. Noch am 21. April 1945, neun Tage vor der Befreiung, starteten 111 Flugzeuge der 8. US-Luftflotte zu einem Angriff auf München.
Am 29. April 1945 heulten die Sirenen zum letzten Mal. Bilanz Von den insgesamt 73 Angriffen auf München können dreißig als Großangriffe bezeichnet werden. Neun wurden durch die RAF geflogen, elf durch die 8. US-Luftflotte und zehn durch die 15. US-Luftflotte. Als Resultat des Luftkriegs büßte München 45 Prozent seiner Bausubstanz ein. In der Altstadt waren drei Viertel aller Gebäude und vier Fünftel aller Wohnungen zerstört. Als Konsequenz wurden ca. 300.000 Münchnerinnen und Münchner obdachlos. Die Angaben zu den Todesopfern divergieren je nach Quelle zwischen 6.400 und 6.632. dazu gehören noch 2 luftschutzhochbunker fotos, die man evt auch verwenden könnte...
Interessanter Link
Link Alltagsleben(approve sites)
Verordnung: Kinderlandverschickung, 1940
Der Führer hat angeordnet, daß die Jugend aus Gebieten, die immer wieder nächtliche Luftalarme haben, auf der Grundlage der Freiwilligkeit in die übrigen Gebiete des Reiches geschickt wird. Hierbei sollen vor allen Dingen die Kinder aus Laubenkolonien und solchen Stadtteilen, die keine ausreichenden Luftschutzkeller besitzen, berücksichtigt werden.
Die Unterbringung erfolgt, soweit wie möglich, schul- bzw. klassenweise. Die Lehrkräfte der Heimatschulen werden zu einem erheblichen Teil bei der Unterbringungsaktion mit eingesetzt und sorgen für eine Aufnahme des Schulunterrichts in ausreichendem Maße in dem Unterbringungsort. Die Unterbringung erfolgt in Jugendherbergen, Gaststätten und anderen geeigneten Räumen. Sind derartige Räumlichkeiten zur Zeit als Hilfslazarett oder andere Zwecke belegt, so können sie, wenn nicht ganz besondere Gründe im Einzelfall vorliegen, ebenfalls für diese Aktion in Anspruch genommen werden.
Mit der Durchführung dieser Maßnahme hat der Führer Reichsleiter Baldur von Schirach beauftragt, zu dessen Unterstützung insbesondere die NSV, die Hitler-Jugend und der NS-Lehrerbund tätig sein werden. Die NSV übernimmt die Verschickung der vorschulpflichtigen Kinder und der Kinder der ersten vier Schulklassen. Die Hitler-Jugend übernimmt die Unterbringung der Kinder vom fünften Schuljahr an. Die Unterbringungsaktion beginnt am Donnerstag, dem 3. Oktober 1940.
Für die Aufnahme der Großstadtjugend kommen folgende Gaue in Frage: Bayrische 0stmark, Mark Brandenburg, Oberdonau, Sachsen, Schlesien, Sudetenland, Thüringen, Wartheland, Ostland. Weitere Weisungen für die Landverschickung der Großstadtjugend werden vom Reichsleiter Baldur von Schirach herausgegeben. Bei der Durchführung dieser Maßnahme ist engste Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen erforderlich.
Für ein reibungsloses Zusammenarbeiten sind die Gauleiter verantwortlich. Die Gauleiter haben ferner eine einheitliche Werbung und Propaganda bei den Eltern zwecks freiwilliger Meldung der Kinder für die Landverschickung durchzuführen. Der Entwurf eines Schreibens der örtlichen Hoheitsträger der Partei an die Erziehungsberechtigten wird in Kürze den Gauleitern, aus deren Gebiet die Landesverschickung von luftgefährdeter Großstadtjugend erfolgt, zur Verteilung in den Schulen übersandt. Eine öffentliche Propaganda, insbesondere durch die Presse, hat nicht zu erfolgen. Beim Eintreffen der Jugendtransporte kann in der örtlichen Presse des Empfangsortes hierüber kurz berichtet werden. Nach einer Anordnung des Führers ist jedoch hierbei nicht von einer Evakuierung, sondern lediglich von einer Landverschickung der Großstadtjugend zu sprechen. Rückfragen sind an Reichsleiter von Schirach zu richten.
Quelle: Rundschreiben des Reichsleiters M. Bormann an die obersten Reichsbehörden und Parteidienststellen vom 27. September 1940; Wiedergabe nach Dabel, G.; KLV-Lager 1940 bis 1945; Freiburg 1981, S. 7. www.dhm.de
rolf.eickmeier: Hat es auch in Lippe kinderlandverschickte Kinder gegeben?
konstantinmansfeld: ich hab was über blomberg gefunden!!! bring ich dann mal mit. bis dann
Bombardierung Bielefelds
Die ersten Bomben fielen im Juni 1940 auf Bielefeld. Dabei hielten sich die Schäden zunächst in Grenzen. Die schwersten Angriffe trafen das Zentrum im Jahr 1944. Besonders beim Luftangriff am 30. September wurden viele Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Der Großteil der historischen Gebäude in der Altstadt fiel den Bomben zum Opfer. Über 600 Todesopfer waren alleine nach diesem Luftangriff zu beklagen.
Mehr als 1.300 Menschen kamen während des Krieges in Bielefeld durch Bomben ums Leben. 15.600 Wohnungen waren beschädigt oder zerstört. Der Wiederaufbau der zerstörten Stadt Trümmerräumung Am 4. April 1945 wehte vom Bielefelder Rathaus die weiße Fahne. Die Amerikaner nahmen an diesem Tag die Stadt ein, ohne dass sie auf Widerstand stießen. Ihnen folgten die Engländer und richteten eine neue Verwaltung ein. Die vielen evakuierten Frauen und Kinder kamen nun zurück, Soldaten kehrten heim, und es begann der Zustrom der Ostvertriebenen.
Die Einwohnerzahl wuchs von etwa 127.000 vor dem Krieg auf 155.000 im Jahr 1950. Bei der Besichtigung der Kriegsschäden stellte sich die Frage: historischer Wiederaufbau oder moderne Neugestaltung.
In Bielefeld entschied man sich für den zweiten Weg. Im Rahmen des Wiederaufbaus blieben nur wenige historische Gebäude erhalten. Verbreiterte Straßen und dringend benötigter Wohnraum prägten diese Phase. Bielefeld erhielt ein neues Gesicht. Bemerkenswert war der schnelle Aufbau der Industrie. Der alte Arbeiterstamm und die neu Zugezogenen wirkten dabei tatkräftig mit. Es begann ein Wirtschaftsaufschwung ohnegleichen. Die Vielseitigkeit der Industrie konnte zunächst wiederhergestellt werden. Die Textilindustrie verlor jedoch bald an Bedeutung. Schon in der Weimarer Zeit war es zu schweren Krisen gekommen, die 50er und 60er Jahre brachten für viele Betriebe das Aus. Auch der Fahrrad- und Nähmaschinenbau ging zurück, während das Dienstleistungsgewerbe im Wachsen begriffen ist.
Wie alle Großstädte macht Bielefeld den Wandel vom Produktionsstandort zum Dienstleistungszentrum mit.
Quelle: www.bielefeld.de
Das zerstörte Hannover
Die Alliierten setzten erstmals Täuschungstechniken (Codename Window) gegen die Radaranlagen des deutschen Luftverteidigungssystems ein. Anschließend begann die britischen Luftwaffe Ende Juli 1943 die Operation Gomorrah auf Hamburg. Es waren die damals schwersten Angriffe in der Geschichte des Luftkrieges. Er tötete etwa 35.000 – 45.000 Menschen und machte eine Million Menschen obdachlos. Die Opfer Amerikanische Kriegsgräber
Während des Zweiten Weltkrieges fanden Schätzungen zufolge 60 Millionen Menschen den Tod, darunter nicht nur viele Soldaten, sondern – charakteristisch für den "modernen Krieg" – auch viele Zivilisten (so beispielsweise in der Schlacht um Stalingrad). In dieser Zahl sind auch die vielen politisch oder rassistisch Verfolgten (unter anderem die sechs Millionen europäischen Juden), die Sinti und Roma, die Homosexuellen und die so genannten "Asozialen" sowie die "Wehrkraftzersetzer" und die Geistlichen enthalten, die in den Vernichtungs- und Konzentrationslagern (KZ) der Deutschen umkamen.
Es gab auch viele tote Zivilisten durch die Bombardierungen der Großstädte (Köln, Hamburg, Dresden, London), die Belagerung von Leningrad, die Aushungerung von Charkow, die Versenkung von Flüchtlings-Schiffen, die Härte des Winters, die Straflager in der Sowjetunion und die gewaltsame Vertreibung von Menschen nach dem Krieg (zum Beispiel als Folge der Beneš-Dekrete). Vielen Menschen war es nicht möglich, zu fliehen, weil Staaten wie die USA oder die Schweiz teilweise die Grenzen schlossen und auch jüdische Flüchtlinge zurück in die vom Deutschen Reich beherrschten Gebiete schickten.
Es gab viele Denunzianten und Mitläufer unter der Zivilbevölkerung – auch in den eroberten Gebieten –, die für die Auslieferung ihrer Mitmenschen an die Gestapo (Geheime Staatspolizei) sorgten. Die Aufarbeitung dieses Teils der Geschichte (zusammengefasst unter dem Stichwort der Kollaboration) ist vielfach noch nicht geschehen. Die direkten und indirekten Opfer der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki belaufen sich in die Hunderttausende. Quelle: www.wikipedia.de /
Aktuelle Nachricht:
Freitag Projekttag Am kommenden Freitag wollen wir versuchen, das Wettbewerbsplakat zu erstellen. Es müssen dann alle Texte ausgesucht und formuliert sein. Vor allem die Fotos müssen da sein. Alle weiteren Planungen in der Mittwochstunde.
Vorbereitung des Projekttags
Beachtet bitte die Liste mit der Aufgabenverteilung. Sie hängt im Klassenraum aus. Wir haben eine Region vergessen, die auch sehr stark von Bombardierungen betroffen war: Das Ruhrgebiet. Wer könnte Informationen dazu sammeln und Texte oder Linktipps zusammenstellen?Bitte, hier im FORUM kurz melden.
Den Plakatentwurf findet ihr hier als Download. Als Überschrift für die rechte Seitenleiste hatte ich vorgeschlagen: "Von Guernica bis Hiroshima"In GOOGLE kann man zu dem Stichwort "Guernica" Wichtiges finden. Wenn es irgendwelche Schwierigkeiten gibt, meldet euch bitte sofort bei mir bzw. hier im FORUM. Geändert von: Rolf Eickmeier (rolf.eickmeier) am November 24, 2004 06:34 PM]
donaychen: hey ich hab einen guten aba langen artikel über hamburg und den 2. weltkreig gefunden, dort wird über kinder und geflohen berichtet, er ist unter [[http://www.politikforen.de/showthread.php?t=1322&page=3 |
dieser Adresse
]] zu finden.
HIer noch der Link
Projekttag - Verlauf
- 7.45 Uhr Vorstellung des Tagesplans
- 8.00 Uhr Absprachen innerhalb der Gruppen:
Welcher Text? - Textentwurf anfertigen und ausdrucken.
Welche Fotos?
Welche zusätzliche Recherche?
Zu Ursachen und Verlauf des 2.Weltkriegs siehe Linktipps.
- 9.20 Uhr Pause
- 9.45 Uhr Redaktionskonferenz: Festlegung von Texten, Fotos/Bildern, Layout
- 10.45 Uhr Überarbeitung der Texte Gestaltung des Plakats Beschreibung des Projektverlaufs
- 12.45 Uhr Ende
Geise: Plakat is fertig. Is aber sehr, sehr klein... Müssen das beste raus machen... see you Geier
Geise: Es is voll scheiße das die, die noch was machen müssen einfach nach Hause gegangen sind. Schämt euch !!!!!! Geier
Sarah_Friedrich: http://www.bombenkrieg.historicum.net/ themen/trier.html Als Frau oder Kind im Luftschutzkeller: Ich bin im Luftschutzkeller. Es ist mitten in der Nacht, die Flak (=Flugabwehrkanonen) fängt an zu schießen, gleich fallen die Bomben? Wie fühlt sich mein Körper, meine Haut, mein Rücken? Ich schaue auf die anderen Menschen im Bunker ,was mögen sie denken? Was wird morgen sein? Ich denke an den Krieg.
Lage:
Blicke auf das brennende Bielefeld Lage war die einzige Stadt in Lippe, die in den Februar- und Märztagen der Jahres 1945, wenige Wochen vor Kriegsende, durch Luftangriffe schwer getroffen wurde. Vorher wurden bereits im Mai 1942 die Häuser der Luisenstraße und die Möbelfabrik Riekendorf durch Luftangriffe beschädigt
Fritz Geise, 1871 in Tintrup nahe Blomberg geboren und 1866 in Detmold gestorben, erfuhr wie nahe der Krieg doch war. „Es brennt an mehrern Stellen! Da geht eine Flamme hoch! Sicher ist da ein Gaswerk, ein Öltank oder ein Holzlager getroffen. Das war eine dicke Bombe, die hat Platz ge- schaffen. Was die Hunde wieder anrichten, ist Arbeit für Lange Zeit.“ Dies sagte er, als er von Lage aus sah, wie Bielefeld getroffen wurde.
Quelle: Staatsarchiv Detmold; Buch: Erinnerungen, Gedanken und Mahnungen Damals vor 40 Jahren Tagebuchaufzeichnungen von Gustaf Fassemeir und Fritz Geise Druckerei Brinkmann
rolf.eickmeier: Geschafft! Gratulation den Ausdauernden, die bis gegen 18.00 Uhr durchgehalten haben und vor allem toll gearbeitet haben.
icefrosch: aslo ich finde, dass das plakat sehr gut gelungen ist. auch ein lob von mir, die daran zum schluss noch mitgearbeitet haben ;)
stgr: hey glückwunsch plakat ist super geworden respekt an alle die bis 18:00 noch dran gearbeitet haben suppi cu BD
Die Folgen des 2. Weltkrieges für Deutschland in politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht.
1. : In politischer Hinsicht. : Der zweite Weltkrieg endete 1945 und forderte etwa 55 Millionen Tote. Die materiellen Schäden erreichten ein gewaltiges Ausmaß. Deutschland lag in Schutt und Asche.
1945: Teilung Berlins in 4 Sektoren. Die Streitkräfte der Siegermächte (USA, England, Russland und Frankreich) besetzten je eine besondere Zone Deutschlands mit dem Sitz der Zentral Kontroll Kommission in Berlin.
8. August 1945 : Beginn der Nürnberger Prozesse : Verurteilung und Bestrafung der Kriegsverbrecher.
24 Juni 1948- 12 Mai 1949 : Berliner Blockade. Die UdSSR unterbindet den Verkehr von Westdeutschland nach Berlin zu Land und zu Wasser. In dieser Zeit wird die Stadt von den USA durch Flugzeuge mit Nahrung und Medikamenten versorgt. (Rosinenbomber) „ Luftbrücke“
Mai- September 1949: Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Bundespräsident: Theodor Heuss Bundeskanzler : Konrad Adenauer Gründung der DDR Staatspräsident: Wilhelm Pieck 1949: Ost Berlin wird Hauptstadt der DDR.
19 August 1961 : Bau der Berliner Mauer zur Verhinderung eines militärischen Überfalls aber auch zur Verhinderung von Republikflucht. (Schießbefehl)
USA und die Sowjetunion wurden die führenden Weltmächte, die um sich ein Paktsystem schufen. NATO = North Atlantik Treaty Organisation.
Warschauer Pakt: Beide Weltmächte rüsteten um die Wette, zur gegenseitigen Abschreckung (kalter Krieg). Deutschland blieb bis zum Mauerfall 1990 geteilt. Die beiden Teile waren in zwei gegensätzliche politische und wirtschaftliche Machtblöcke eingebunden.
2. : In wirtschaftlicher Hinsicht :
1949 Währungsreform, aus der Reichsmark wird die DM. (Westdeutschland) Unter dem Wirtschaftsminister Ludwig Erhard erfährt Westdeutschland mit Hilfe der Westmächte eine rasche wirtschaftliche Entwicklung. Insbesondere die Kohle- und Stahlindustrie war gefragt.
Im Ruhrgebiet hatten große Werke wie Thyssen und Krupp einen neuen Aufschwung. (Wirtschaftswunder) 3. : In gesellschaftlicher Hinsicht : Deutschland hat erneut einen Krieg begonnen.
Deutschland hat 5,5 Millionen Juden geplant vernichtet. So sehen es die Siegermächte und der Rest der Welt, obwohl nur wenige für diese Taten verantwortlich waren. Dennoch hat das deutsche Volk an Ansehen und Achtung erheblich verloren. Holecaust: Vernichtung von 5,5 Millionen (ein Drittel des gesamten Judentums) Juden in Konzentrationslagern. Entsetzen und Verachtung im Ausland. Deutschland muss sich bis heute mit den Folgen auseinandersetzen. Offizielle Entschuldigungen der Regierung. Kampf gegen die Neo-Nazis (Verbot der NSDAP) Verbot wichtiger Schriftsteller und Künstler. Bücher von z.B. Erich Kästner, Heinrich Mann und Siegmund Freud wurden verboten oder sogar verbrannt.
icefrosch: ah... link vergessen :
und ich habe jetzt gehört, dass dieser Linklink bei manchen nicht funktionierte...probiert das dann mal so: geht erst auf die
seite
und klickt dann auf den ordner. aber ichw erde morgen oder heute noch eine kurze adresse einrichten, die sicher bei jedem funzt... Geändert von: icefrosch (icefrosch) am Februar 01, 2005 01:42 PM]
rolf.eickmeier: Ich schließe mich dem Lob für die Themen-Homepage an. Allerdings taugt die beste HP nichts, wenn sie keine interessanten Inhalte hat, nicht ständig ergänzt wird oder Anregungen für Diskussionen liefert.
Bei dem Aufspüren interessanter Erinnerungen müssen jedoch alle durch persönliche Ansprachen und Gespräche helfen. Das geschieht nicht von selbst im Internet.
Deshalb meine Bitte an euch: Sprecht mit Eltern, Großeltern, Nachbarn, bittet sie, euch noch mehr zu erzählen, schreibt es auf, damit es hier erscheinen kann. Aber auch ihr selbst könntet ein bisschen mehr von euren Fragen, Eindrücken, Empfindungen und Überlegungen preisgeben. Denn es lässt doch sicher niemanden unberührt, wenn wir 60 Jahre nach dem Kriegsende an diese schrecklichen Zeiten erinnert werden. Zeitungstexte, Radio- und Fernsehbeiträge bieten jetzt und in nächster Zeit viel Stoff, um zurückzublicken. Wir blicken heute zurück, damit wir mithelfen können, dass so etwas nie wieder passieren kann.
Also, macht mit!