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auf der Unterrichtsplattform (Wiki) unserer Schule. Hier bereiten wir Unterricht und Projekte vor. Dieses Wiki ist Teil unserer offiziellen Schulhomepage.

Berufsschnuppertag2009 / Texte

Beobachtungen und Erfahrungen am Berufsschnuppertag 2009



1.  Unser Tag in der Fürstenhofklinik

Unser Tag fing um 7.45 Uhr an und begann mit einer Einweisung der verschiedenen Stationen, damit wir uns später besser zurechtfinden konnten.

Danach brachten wir mit einem dort Angestelten eine ältere Dame auf ihr Zimmer. Wir zeigten ihr den Weg durch die vielen Gänge, ihr Zimmer, erklärten ihr die Verhaltens- und Essensregel und übergaben ihr schließlich die Schlüssel.

Danach bereiteten wir sogenannte Infoblätter vor, indem wir sie zuschnitten, kopierten und Umschlägen zuordneten.

Als wir nach einiger Zeit damit fertig waren, nahm uns eine Reinigunskraft auf ein soeben verlassenes Zimmer mit und zeigte, wie man es richtig säubert.

Anschließend ließen wir uns in der Verwaltung erklären, wie die Einbuchungen in den Computer gespeichert werden. Nachdem wir noch einem älteren und etwas verwirrtem Gast geholfen hatten, sein Zimmer wiederzufinden, hatten wir "Feierabend" und gingen gegen 12.45 Uhr nach Hause.

1.1  Bewertung

Insgesamt war der Tag sehr lehrreich. Wir wurden gut aufgenommen und uns wurde viel erklärt.

Für Leute, die gerne mit anderen Menschen arbeiten und ihnen helfen, ist dieser Job aufjedenfall empfehlenswert. Es ist vielseitig und man lernt ständig neue Sachen. Wir selber würden nicht noch einmal dorthin gehen, da wir uns als Berufliche Perspektive etwas anderes vorgestellt haben.

Anna Deppe, Ramona Stolte

2.  Ein Tag mit dem LKW auf Lippe´ s Straßen

Mein Berufsschnuppertag bei der Umweltschutzfirma Wolfgang Wienkemeier begann um 7 Uhr morgens mit einem Frühstück mit allen Mitarbeitern. Danach bekam ich so gegen 8 Uhr meine erste Einweisung, in der mir erklärt wurde nach welchen Regeln und Gesetzen Altöle, Metallabfälle und giftige Chemikalien umweltfreundlich abtransportiert, verbrannt oder wiederverwertet werden.

Nach diesem wichtigen und sehr informativen Teil meines eintägigen Praktikums bin ich mit dem außer aus freundlichem Fahrer Marco zu unserem ersten Anlaufpunkt nach Blomberg zu der Betonfirma Remei gefahren. Dort angekommen wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie wichtig es ist dass es solche Firmen zum Umweltschutz überhaupt gibt. Denn wenn man das, was wir dort mit unserem 460 Ps starkem und 18 T schweren Saugwagen abtransportiert haben, einfach in die Natur kippen würde, wäre von der Tier- und Pflanzenwelt bald nichts mehr zu sehen.

Nach dem Absaugen ging es kurz zurück zu Wienkemeiers um den Tank zu entleeren. Gleich danach sind wir nach Lemgo gefahren, wo wir aus einer Baustellengrube Öl wasser absaugen mussten. Diese Aufgaben erledigt, ging es weiter nach Horn zu einer LKW- Waschanlage in der wir die Wassertanks sauber gemacht und das Wasser mit einem Wasserreinigungsbehälter gereinigt haben.

Da die Wassertanks total verschlammt waren, musste Marco mit einem speziellen Schutzanzug und einer Leiter herunterklettern und mit einer Schaufel alles mühselig entschlammen. Dazu kam noch, dass das Schmutzauffangbecken gereinigt werden musste, was noch einmal eine Stunde harte Arbeit bedeutete. Gegen 16 Uhr kam dann der Anruf, dass wir unsere 11 T schwere Ladung noch nach Bielefeld zur Wasserreinigungsanlage bringen mussten. Auf ging es nach Bielefeld.

Bei der Firma Lobbe in Bielefeld war bereits angekündigt, dass ich dabei bin um mir einige Informationen über diese Reinigungsabläufe zu beschaffen. Daher bekam ich dann auch eine ausführliche Führung mit interessanten Erklärungen durch die Welt der Chemie und die der Industrieabfälle. Ich durfte im Labor Proben zu den Wasserwerten miterleben und unter dem Mikroskop Bakterien beobachten. Mit dem Leeren und Säubern unseres Saugwagens kam mein Praktikumstag um 20 Uhr zu seinem verdienten Ende. ---

3.  Mein Tag im Kreisaltenheim Blomberg

Ich bin um neun Uhr im Kreisaltenheim Blomberg angekommen und dann wurde ich als Erstes mit den Mitarbeitern der Station für den sozialen Dienst und soziale Begleitung bekannt gemacht.

Deren Aufgabe ist es, viel Zeit den Bewohnern zu widmen, ihnen einen schönen Lebensabend zu bieten, sie zu füttern (was auch sehr zeitaufwändig ist) und alles Weitere, das nicht unter die medizinische/körperliche Pflegen fällt.

Dann fand ein erster Gang durch einige Zimmer statt , das Austeilen von Zeitschriften an einige Bewohner mit anschließendem Rundgang durch das ganze Haus, welches aus vier Teilen besteht, die jeweils zweistöckig gebaut wurden.

Auf meine Frage nach den Mitarbeiter- und Bewohneranzahlen antwortete man mir, dass ca 100 Menschen das Heim bewohnen und dass es insgesamt 106 Angestellte gibt,die aber zum großen Teil Teilzeitarbeiter sind. Diese werden in drei Schichten aufgeteilt, wobei die Nachtschicht jeweils fest ist.

Daraufhin habe ich erneut einen Rundgang gemacht und Informationen für die Bewohner weitergegeben, zu dem Gottesdienst mit Abendmahl und anschließendem Bewohner-Wunschplan. Um Zehn Uhr fand dann der Gottesdienst im Saal statt mit Pastor Donay,der von vielen Bewohnern wahrgenommen wurde.

Der anschließende Bewohnerwunschplan beinhaltete ein Gespräch zwischen einigen Bewohnern,die sich wünschen konnten, was sie zu essen bekommen wollen.

Dann habe ich zusammen mit einem Zivi von der Station "sozialer Dienst" die besonders Kranken, die ans Bett gebunden sind, gefüttert, was viel Geduld verlangte (z.B. die Patientin, bei der ich war, hat eine halbe Stunde für 3 Teelöffel gebraucht)

Anschließend sind wir zu Dritt mit drei Bewohnern spazieren gegangen,was mit einem Rollstuhl auch nicht immer einfach war.

Dann habe ich zusammen mit einer jungen Frau und einem Praktikanten den Lesekreis vorbereitet, Kaffe und Kuchen geholt, gedeckt und einige Bewohner zusammen geholt. Dieser Kreis begann um 15.00, eine Frau hat aus mehreren Büchern Geschichten zum Thema "Ostern" vorgelesen eine Stunde lang.

Dann habe ich noch mit aufgeräumt und die Bewohner zurück aufs Zimmer gebracht und damit war mein Arbeitstag beendet.

Pflegesätze für allgemeine Pflege

Tagessatz:

  • zwischen 24 und 76 Euro, kommt auf die Pflegestufe an
  • Entgelt für Unterkunft und Verpflegung 27,91 Euro
  • Investitionskostenpauschale 14,44 Euro

Gesamtentgelt: zwischen 67 und 118 Euro

Für Einzelzimmer wird einen Zuschlag von € 1,12 pro Tag berechnet.

Das Altenheim und die Dienstleistungen:

Auszüge aus den Informationsbroschüren:

  • Wir sind für Sie da, wenn trotz Hilfen eigenständiges Wohnen nicht mehr möglich ist.
  • Wir möchten, dass Sie in Würde alt werden.
  • Wir wollen Sie zur Selbsthilfe in der Gestaltung Ihres Lebensbereiches anregen
  • Wir pflegen Sie im Sinne einer ganzheitlichen Pflege und führen Aktivierungsmaßnahmen durch.
  • Wir schützen Sie, wenn Sie psychisch verändert oder körperlich vermindert leistungsfähig sind, vor Vereinsamung
  • Wir helfen Ihnen bei der Wahrung Ihrer Identität, Ihrer persönlichen Bedürfnisse und Ihrer Rechte.
  • Wir helfen Ihnen durch Gespräche,verständnisvolle Betreuung, das Alter als natürlichen Lebensvorgang anzunehmen.
  • Wir begleiten Sie in der Phase des Sterbens und sorgen dafür, dass Ihre Würde nicht verletzt wird "

Zimmer

Wohnen und Leben nach persönlichen Bedürfnissen

  • Gestaltung des eigenen Lebensraumes (eigene Möbel, Bilder usw.)
  • Behindertengerechte Einrichtung, sicher und bequem
  • Anschlussmöglichkeiten für Kabel-TV und Telefon
  • Nasszelle mit Dusche und WC
  • Balkon oder Terrasse

Räume im Seniorenheim:

  • Snoezleraum
  • Gymnastikraum
  • Cafeteria
  • Wohnzimmer (Aufenthaltsraum)
  • Sitzecken auf den Gängen und im Eingangbereich
  • Frisör

Programm für die Bewohner

  • Montag: Einzelbetreuung,Spielegruppe,Singen mit Kaffeetrinken
  • Dienstag: Gottesdienst, Kochen/Backen, Einzelbetruung, Lesekreis, Therapieküche
  • Mittwoch: Aktuelle Stunde, Betreuung (Musik und Bewegung), Sitzgymnastik, Einzelbetreuung
  • Donnerstag: Aktuelle Stunde, Singen, Einzelbetreuung, ein mal im Monat Kino
  • Freitag: Aktuelle Stunde, Gedächtnistraining, Sitzgymnastik
  • Cafekonzerte am Wochenende oder zu besonderern Anlässen
  • Abendmahl zu besonderen Anlässen wie zum Beispiel Ostern und Weihnachten

Fazit

Der Tag war für mich sehr interessant und die Arbeit hat mir total viel Spaß gemacht.

Es war im Endeffekt sogar noch besser, als ich es erwartet hätte, ich könnte mir richtig gut vorstellen, dort einmal zu arbeiten, da das Arbeitsklima total gut war, das Haus an sich gepflegt und schön wohnlich ist und mir die Arbeit dieser Abteilung unwahrscheinlich gut gefällt.

VON VALERIE STOCK


4.  Ein Tag im Buchhaus am Markt

Mein Berufsschnuppertag im Buchhaus am Markt in Detmold begann um neun Uhr morgens. Als ich den Buchladen betrat, wurde ich von einer Mitarbeiterin freundlich begrüßt, die mit mir eine kurze Führung durch das Geschäft machte.

Sie zeigte mir die verschiedenen Abteilungen sowie den Mittagspausenraum. Danach durfte ich mich noch eine ganze Stunde selbst im Laden umsehen.

Schließlich kam Frau Uhlmann zu mir und erklärte, sie würde sich heute um mich kümmern. Sie begann damit, sich selbst und ihren Beruf, Buchhändlerin, vorzustellen.

Ich erfuhr, dass man heutzutage eigentlich nur noch mit Abitur später eine Stelle bekommen würde. Nach dem Abitur muss man zwei Jahre zur Berufsschule, um sich dort ausbilden zu lassen. Frau Uhlmann beschrieb die Vielseitigkeit des Berufs. Man muss sich nicht nur mit Büchern auskennen, sondern auch Bücher bestellen.

Nach diesem theoretischen Teil begann für mich das Praktische. Im Buchhaus waren neue bestellte Pakete angekommen. Meiner Aufgabe war es nun, diese auszupacken und auf dem Lieferschein abzuhaken, ob auch wirklich die richtigen Bücher in den Paketen sind. Anschließend musste ich die Bücher in einem Regal sortieren.

Im Buchhaus am Markt gibt es für jeden Bereich (Kinderbücher, Romane und Schreibwarenartikel) einen Mitarbeiter/-in, der/die sich seine/ihre Bestellungen später aus dem Regal abholt.

Außerdem musste ich noch die Bücher mit Preisen versehen. Als ich fertig war, zeigte mir Frau Uhlmann, wie man den die Bestellungen mit einem besonderen Programm im Computer speichert. Jede Buchhandlung hat dafür ein anderes Programm.

Frau Uhlmann ist für den Bereich "Romane" zuständig, worüber ich sehr froh war, denn dieser Bereich interessiert mich am meisten. Sie zeigte mir, dass es auch bei den Romanen noch Unterteilungen wie Thriller, Krimis, Novitäten, Historienbücher, Fantasy und Romane gibt.

Diese Romane müssen immer in alphabetischer Reihenfolge sortiert sein. Dieses „Alphabetisieren“ ist für gewöhnlich Aufgabe der Auszubildenden. Ich musste es nicht machen, da es viel zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte.

Während ihrer Erklärungen musste Frau Uhlmann immer wieder unterbrechen, weil sie Kunden beraten musste. So konnte ich auch diesen Aufgabenteil einer Buchhändlerin beobachten.

Leider hatten die Mitarbeiter des Buchhauses selbst nicht so viel zu tun, deshalb gab es auch für mich nicht sonderlich viele Aufgaben. Die meiste Zeit über konnte ich den Mitarbeitern zusehen und ihnen Fragen stellen. Da ich schon so viel über das Buchhaus am Markt gelernt hatte, konnte ich selbst dem einen oder anderen Kunden bei der Suche nach einem Buch helfen.

Bei der Kundenbetreuung ist mir aufgefallen, wie oft nach einer Buchempfehlung gefragt wird. Das bedeutet, als Buchhändler muss man selbst sehr viele Bücher lesen und somit Empfehlungen geben können.

Nach meiner Mittagspause bekam ich die Aufgabe, verschiedene Bücher und andere Kleinteile im Laden einzusortieren. Das war besonders deshalb schwierig, weil ich mich noch nicht so genau dort auskannte. Mit ein wenig Hilfe habe ich es dann jedoch hinbekommen.

Um fünf Uhr nachmittags durfte ich nach Hause gehen. Ich habe den ganzen Tag lang gestanden, deshalb taten mir meine Beine ganz schön weh.

Als kleines Dankeschön für die Mithilfe habe ich ein Büchlein und einen Geschenkgutschein für das Buchhaus bekommen. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

Insgesamt war der Tag interessant, weil ich sehr viel über den Beruf als Buchhändlerin gelernt habe. Es war nur schade, dass ich so wenig zu tun hatte. Ich hätte gern noch mehr mitgeholfen.

Jennifer Seifert


5.  IT Woinke

Nachdem ich eine Absage von Synflex erhalten habe, entschied ich mich an meinem Berufsschnuppertag den Betrieb IT Woinke zu besuchen.

Meine Schwester hat mir von dem Chef (Sven Woinke) des Betriebes erzählt.Sie meinte, dass er sehr nett sei und dass ich meinen Arbeitstag bei ihm gut verbringen könne.

Sven Woinke und sein Mitarbeiter Markus arbeiten von Montag bis Freitag von 9.00 bis 17.00 Uhr. In dieser Zeit statten sie ihren Kunden bei Problemen mit Computern Hausbesuche ab. Wenn das Produkt beschädigt ist, reparieren sie es in ihrem Büro. IT Woinke hat viele verschiedene Arten von Kunden. Ich konnte Hausbesuche bei Rentnern und Hausfrauen, aber auch bei der im Lipperland berühmten "Burg Sternberg" miterleben.

Bei jedem Kunden haben die technisch sehr interessierten Sven und Markus eine schnelle und meistens günstige Lösung gefunden. Es hat mich erstaunt, mit welcher Leichtigkeit die beiden jungen Männer die Computer geöffnet haben und sofort das "Problemteil" entdeckt haben. Als die Beiden z.B. ein "Knacken" beim Hochfahren des Rechners hörten, wussten sie sofort Bescheid: Die Festplatte ist bald kaputt.

Beide Mitarbeiter gingen sehr freundlich und offen mit mir um. Schon nach einigen Minuten war das Eis gebrochen und wir duzten uns nur noch. Sven und Markus versuchten mir den Arbeitstag schmackhaft zu machen. Sei es bei einer politischen Diskussion im Auto oder bei Kunden. Immer konnte ich mitdiskutieren und zur Hand gehen. Sofort behandelten mich die Beiden wie einen echten Praktikanten. Ich konnte Kisten tragen und Geräte mit dem Computer verbinden. Sobald ich eine Frage hatte, halfen mir die beiden Mitarbeiter und erklärten mir vieles.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich viel Spaß bei "IT Woinke" hatte und gerne ein weiteres Praktikum dort machen würde. Die beiden Mitarbeiter haben mir die "Informationstechnik" näher gebracht und haben dadurch einen sehr guten Eindruck bei mir hinterlassen.

Max Pellmann


6.  Auswertungsaspekte zum Berufsschnuppertag bei KW-Software

Adresse des Betriebes:

KW-Software GmbH

Lagesche Straße 32

32657 Lemgo

Homepage:

www.kw-software.com

Informationen zum Betrieb

Beschreibung der Produkte:

KW-Software programmiert Software für die Steuerungs- und Automatisierungstechnik.

Es werden Programme verkauft,

  • mit denen man die Steuerung selber programmieren kann (Multiprog),
  • mit denen man die eigenen

Programme auf der Steuerung laufen lassen kann (ProConOS),

  • mit denen man den Zustand von Maschinen visualisieren kann (ProVisIT),
  • die zur Sicherheit der Maschinen beitragen (Safety).

Genauere Beschreibung der Tätigkeiten in einem Aufgabenbereich:

Der Softwareentwickler erhält als Arbeitsgrundlage ein Lastenheft. Dieses beschreibt, was später das Programm können soll. Es wird vom Auftraggeber erstellt.

Auf der Basis dieses Lastenheftes wird eine Struktur der Software erstellt und im Pflichtenheft festgehalten. Daraus schreibt der Softwareentwickler nun das Programm und testet es selbst. Wenn dieses Programm dann fertig ist, übergibt er es dem Tester, der es erneut auf Mängel hin überprüft und diese dann zurück an den Softwareentwickler gibt. Wenn nun keine Mängel mehr zu finden sind, ist die Arbeit des Softwareentwicklers getan.

Zahl und Zusammensetzung des Personals:

Ca. 50 Mitarbeiter arbeiten bei KW-Software. Hauptsächlich sind diese Ingenieure für Informatik oder Elektrotechnik. Etwa 90% der Beschäftigten sind Männer. Frauen arbeiten hauptsächlich als Sekretärinnen und in der Buchhaltung.

Ausbildungsmöglichkeiten/Lehrberufe:

Bei KW-Software sind überwiegend Mitarbeiter mit einer Hochschulausbildung beschäftigt. Die Firma bietet selbst keine Ausbildungsmöglichkeiten oder Lehrberufe an.

7.  Eigene Erfahrungen am Berufsschnuppertag

Informationsgewinnung:

Dadurch, dass die Mitarbeiter, mit denen ich zu tun hatte, mir immer alles sehr nett und freundlich erklärt haben, konnte ich viel über die Tätigkeiten als Softwareentwickler erfahren. Die Arbeit als Softwareentwickler geht über das eigentliche Programmieren am Computer hinaus und ist sehr vielseitig. Man muss sich auch mit vielen anderen Mitarbeitern verständigen und gemeinsam mit anderen eine Lösung für entstandene Probleme erarbeiten. Das macht die Aufgaben sehr interessant und abwechslungsreich.

Eigene Tätigkeiten:

Am Berufsschnuppertag habe ich einen Einblick in alle Bereiche von KW-Software erhalten. Ich habe mich ausführlich über die einzelnen Aufgaben eines Softwareentwicklers informiert und interessante Gespräche mit den Mitarbeitern geführt. Mir wurde viel an konkreten Beispielen erklärt und ich durfte auch immer wieder nachfragen. Dieses hat den Tag sehr spannend und informativ gemacht.

Abschließende Bewertung des Tages

Der Berufsschnuppertag an sich hat mir sehr gefallen, da ich so viel über ein weiteres interessantes Berufsfeld dazugelernt habe.

Allerdings war es für mich sehr schwer, so kurzfristig eine Firma zu finden. Es wäre besser gewesen, wenn von Anfang an mehr Transparenz über Bewerbung und Ablauf des Berufsschnuppertages bestanden hätte. So kamen die Informationen sehr spät. Zudem wäre es besser gewesen, wenn alle Schüler von Anfang an die Chance gehabt hätten, sich selber zu bewerben.

Dennoch sollte der Berufsschnuppertag auch im nächsten Jahr wiederholt werden, da man so einen kurzen Einblick in das Berufsleben erhält. Es ist nicht mit dem Aufwand eines mehrwöchigen Praktikums verbunden, aber gibt doch intensiven Eindruck in die Berufswelt.

Insgesamt würde ich sagen, dass sich der Berufsschnuppertag sehr gelohnt hat, da der Tag sehr spannend und interessant war.

Lukas Wohlrab


8.  Mein Berufsschnuppertag bei der Glunz AG

Adresse dse Betriebs:

  • Glunz AG - Werk Horn
  • Bahnhofsstraße 57
  • 32805 Horn - Bad Meinberg
  • www.Glunz.de

Mein Tag:

Die Glunz AG produziert Spanplatten für z.B. die Verarbeitung hin zu Möbeln. Dabei ist es wichtig, dass die Platten sehr strapazierfähig sind. Dies wird in dem Betrieb in sogenannten Labors getestet und genau dort habe ich meinen Berufsschnuppertag verbracht.

In dem Labor prüft Herr Grzyb, bei dem ich diesen Tag verbracht habe, wieviel Kraft man z.B. braucht, um die zweite Schicht der Platte von dem Rest zu lösen. Dazu streicht er einen speziellen Leim auf Eisen-Gewichte, um diese dann auf 10 Proben aus einem Streifen von einer Spanplatte zu kleben.

Anschließend lässt er den Leim aushärten und spannt diese 10 Proben in eine Maschine ein, die mit einer immer größer werdenden Kraft (mehrere hundert Newton pro Quadratzentimeter), die die Gewichte wieder von der Probe löst. In einem weteren Test wird geprüft, wie stark die Mittelschicht der Spanplatte ist.

Doch dazu muss man erst einmal wissen,dass eine Spanplatte in mehrere Schichten aufgeteilt ist :

  1. Die Mittelschicht besteht aus groben Holzspänen
  2. Die zweite Schicht besteht aus sehr fein gemahlenen Holzspänen
  3. Beschichtung wird z.B. bei Arbeitsplatten für die Küche etc. verwendet

Zurück zu dem Test, um ihn durchzuführen, streicht Herr Grzyb zwei Eisenplättchen wieder mit dem Leim ein und klebt sie wieder auf beide Seiten der Spanplattenproben, diese werden später wieder in eine Maschine und auseinandergezogen.

In einem letzten Test prüft er die Biegefestigkeit der Platte. Hier wird geprüft,, wieviel Druck die Platte aushält bis sie Bricht. Nach jeder einzelnen Probe trägt Herr Grzyb die Messwerte, die während der Proben mit einem Computerprogramm aufgezeichnet werden, in eine speziell für diese Proben entwickelte Tabellenprogramm ein.

Weitere Angaben über das Labor:

In dem Labor arbeitet nur Herr Grzyb, der mit meinem Vater, dem Quality Manager zusammenarbeitet, und wertet die Tabellen für Herrn Grzyb aus. Er fährt weiterhin zu Reklamationen von Kunden, die nicht zufrieden sind, um zu überprüfen, was mit den Spanplatten nicht stimmt.

Eigene Erfahrungen an dem Tag:

Ich konnte an diesem Tag viel darüber erfahren, wie Spanplatten produziert und getestet werden, dabei hat mir Herr Grzyb alles genauestens erläutert. Zwischendurch hat mich mein Vater auch noch im Werk herumgeführt und hat mir die Presse gezeigt, in der die Spanplatten, wie es der Name schon sagt, aus den groben und feinen Späne gepresst werden.

Meine Devise zum Berufsschnuppertag:

Also mir hat dieser eine Tag eigentlich ganz gut gefallen, denn ich konnte gute Eindrücke über die Belastungen im Arbeitsalltag sammeln und außerdem Einblicke in ein Berufsfeld bekommen.

Constantin


9.  Mein Schnupperpraktikum in der Kindertagesstätte in Großenmarpe

Ev. Kindergarten Großenmarpe

Selbecker Straße 6.

32825 Blomberg

05236 522

Mein Schnupperpraktikum im Kindergarten begann um 8 Uhr morgens. Wir waren zwei Schnupperpraktikantinnen und wurden erst einmal durch den gesamten Kindergarten geführt, der in drei verschiedene Gruppen eingeteilt ist. Es gibt die Bären-, Igel- und Löwengruppe, in denen jeweils um die 10-20 Kinder sind. Die Kindertagesstätte besitzt außerdem eine kleine Turnhalle, einen Spielplatz, eine Küche, einen Essensraum und Räume, wo die Erzieherinnen Pause machen können.

Ich selber blieb in der Löwengruppe, wo ich den Erzieherinnen vorgestellt wurde und ich sofort von ein paar Kindern zum „Ligretto“-Spielen aufgefordert wurde. Die jüngste der Gruppe war ca. 4 Jahre alt, allerdings waren auch ältere dabei.

Zum Beispiel anfangs waren noch Schulkinder in der Gruppe, die dann aber pünktlich zum Unterricht in die Grundschule Großenmarpe gingen. Diese Schulkinder kommen immer morgens und dann mittags nach der Schule wieder, um im Kindergarten zu essen und ihre Hausaufgaben zu erledigen.

Allgemein bestand mein Tag aus spielen, malen, basteln, kneten und anderen Kinderbeschäftigungen.

Da es kurz vor Ostern war, malten wir zusammen ein paar Eier an und hängten sie in der Gruppe auf. Zwischendurch durften die Kinder immer wieder draußen auf dem Spielplatz spielen oder mit anderem Spielzeug draußen herum toben.

Zur Mittagszeit wurde dann das Essen gegessen, das ein paar Kinder morgens schon mit den Erzieherinnen gekocht hatten.

Danach mussten die Schulkinder, die zum Essen in die Kindertagesstätte gekommen waren, ihre Hausaufgaben machen und die anderen durften entweder in eine andere Gruppe oder nach draußen, um nicht bei den Hausaufgaben zu stören.

Der Nachmittag war für die Löwengruppe ein besonderer Tag, da die Großeltern der Kinder zu Besuch kommen sollten. Wir stellten Stühle in die Turnhalle und aßen dort mit den Großeltern und Kindern Kuchen und tranken Kaffee. Vorher tanzten wir noch den „ Indianertanz“ und die Kinder zeigten ihren Großeltern die Löwengruppe und spielten und bastelten mit ihnen. Zum Schluss wurden die Hände der Kinder mit Fingerfarbe angemalt und als Erinnerung auf ein großes Tuch gedrückt.

Um halb fünf endete mein Schnupperpraktikum und ich musste mich von den Kindern verabschieden.

Alles in allem hat mir der Tag gut gefallen, da ich mich gerne mit Kindern beschäftige. Auch hat es mich überrascht, wie anstrengend dieser Job sein kann. Man muss pausenlos mit den Kindern spielen und auf sie achten. Das Klima in der Löwengruppe war gut, die Erzieherinnen waren sehr freundlich und man hat gemerkt, wieviel Spaß sie mit den Kindern hatten. Trotzdem zeigten sie den Kindern auch ihre Grenzen und ließen nicht alles durchgehen.

Ich habe einen guten Einblick bekommen, weiß aber jetzt auch, dass ich nicht Kindergärtnerin werden möchte.

Pauline Kehl


10.  Mein Tag in der Sparkasse Blomberg

Sparkasse Blomberg 32825 Blomberg Rosenstr.5

http://www.sparkasse-blomberg.de/

Als uns mitgeteilt wurde, dass wir uns für einen Tag einen Betrieb aussuchen müssen, wo wir einen Tag lang arbeiten möchten, war für mich sofort klar, dass ich bei der Sparkasse in Blomberg dies tun werde. Das war für mich eine gute Gelegenheit eine Einblick in den Berufsalltag eines Bankkaufmannes zu gelangen, denn ich interessiere mich schon sehr lange für diesen Beruf. So habe ich mich bei der Sparkasse beworben und habe eine Zusage bekommen. Am 31. März war es dann so soweit, der Berufsschnuppertag stand vor der Tür. Für die Leute, die bei der Sparkasse den Berufsschnuppertag machen wollten begann der Tag erst um 9 Uhr.

Kurz vor 9 habe ich mich mit paar anderen Schülern aus den anderen 10 Klassen getroffen und sind zusammen zu der Sparkasse hin gegangen. Wir würden da recht freundlich empfangen und wurden in einen großen Seminarraum im Keller, des Gebäudes geführt. Dort war für jeden Schüler und Schülerin ein Sitzplatz . Jeder bekam einen Notizbuch und einen Kugelschreiber, damit man sich das wichtigste notieren könnte. Uns würden auch Getränke und eine Kleinigkeit zu essen angeboten. Frau Knollmann hat uns in den ersten Dreiviertelstunden allgemeine Information über die Sparkasse gegeben. So erfuhren wir z.B, dass die Sparkasse neben der Hauptfiliale in Blomberg , noch sieben andre Betriebe in Blomberg hat.

Nach den allgemeine Information über die Sparkasse wurde uns Information über die Ausbildung erzählt. Dort erfuhren wir wie die Ausbildung der Bänker ablauft. Zudem wurden uns auch die Anforderungen , die ein Bänker mitbringen sollte , übermittelt. Um sich bei der Sparkasse zu bewerben, sollte man ein Fachhochschulreife besitzen. Während der Ausbildung stehlt die Sparkasse auch noch für die Ausbilden am Wochenende Seminare zur Verfügung.Nach der ausführlichen Information Stunde wurden wir in fünf Gruppen aufgeteilt und von je einen Auszubildenden durch die Sparkasse geführt. Die Durchführung hat mir sehr großen Spaß gemacht den man kennt die Sparkasse nur von außen und nur die Schalter doch wir hatten die Möglichkeitalle Ecken der Sparkasse nach zugucken . Uns wurden die wichtigsten Mitarbeiter , der Sparkasse vorgestellt. Es war sehr interessant zu sehen wie die Sparkasse arbeite.

Nach der Durchführung hatten wir eine 20 min. Pause. Die letzten Dreiviertelstunde habe wir mit Herr Ouante über den ganzen Tag geredet. Wir haben so eine Art Feedback gemacht. Dabei wollte Herr Quante von uns wissen , was die Sparkasse verbessern könnt, damit mehr Jugendliche angesprochen werden. Es gab viel sinnvolle Ideen, die Herr Quante bei der nächsten Vorstandssitzung ansprechen wolle.. So ging auch schon der Berufsschnuppertag für mich zu ende.

Für mich persönlich war der Berfusschnuppertag eine echt gut Erfahrung, denn so bekam ich einen Einblick ins spätere Berufsleben. Durch den Berufsschnuppertag bei der Sparkasse in Blomberg hat sich mein Interesse an den Beruf des Bankkaufmannes verstärkt. Im groß und ganzen finde ich den Berufsschnuppertag sehr hilfreich für die Schüler und dies sollte jedes Jahr wiederholt werden.

Abdu Deveci


11.  Mein Tag bei Elektromotoren-Kraus GmbH

  • Schmuckenberger Weg 24
  • 32825 Blomberg

Mein Tag bei Elektromotoren-Kraus begann um 7.45 Uhr. Ich wurde vom Werkstattleiter Herrn Walter seh freundlich empfangen und konnte um 8.00 Uhr anfangen. Die ca. 30 Mitarbeiter beginnen ihren Arbeitstag allerdings früher und müssen bis ungfähr 16.00 Uhr arbeiten.

Der Betrieb ist auf die schnelle Reparatur von Elektromotoren aller Größenordnungen spezialisiert. Der Großteil der Mitarbieter und die Azubis sind in diesem Bereich und der Neuwicklung der Spulen tätig. Weiterhin sind einige Mitarbeiter für Büro, Logistik, Lackierung und Lagerverwaltung zuständig. Es sind Mitarbieter aller Altersschichten vertreten, hauptsächlich jedoch Männer. Zurzeit sind 6 Azubis bei Elektromotoren-Kraus beschäftigt, die alle den Beruf des Elektrotechnikers erlernen, wozu kein Abitur benötigt wird.

Nach einer kurzen Führung durch den Betrieb wurde ich vom Werkstattleiter einem Auszubildenden zugeteilt, um den Tag über einige Erfahrungen sammeln zu können. Ich half dabei einige kaputte Motoren zu zerlegen und durfte dabei die ganze Zeit selbst Hand anlegen, was interessanter war als das reine Zuschauen. Den Tag über musste ich außerdem einige Praktikantentypische Hol- und Bringdienste erledigen, aber wurde mehr in den normalen Arbeitsalltag mit einbezogen als ich es erwartet hätte.

Später am Tag hatte ich außerdem die Möglichkeit ein kurzes Gespräch mit dem Chef Christopf Kraus zu führen, welcher Aufträge auf ganz Deutschland bekommt und sich gerade auf den Weg nach Trier machte, um einen Kunden zu beliefern.

Meine abschließende Bewertung des Berufsschnuppertags ist positiv, weil man auch in dieser kurzen Zeit viel lernen kann und sicher auch einige berufliche Erfahrungen sammelt, die vielleicht einmal sehr nützlich seien können. Außerdem schätze ich den Berufsschnuppertag als gute Vorbereitung zum „großen“ Praktikum im Januar nächsten Jahres ein.

Fabian Erichsmeier


12.  Mein Berufsschnuppertag beim Kreisamt Lippe

Mein Tag im Kreisamt fing mit der dortigen Ankunft um 7.15Uhr an. Zuerst wurde ich rumgeführt und mit jedem der uns über den Weg lieg bekannt gemacht. Zudem bekam ich von dem jenigen auch meist gesagt wofür er zuständig ist. So lernte ich auch schon in den ersten 75 Minuten eine Menge. Um halb Neun fuhr ich dann mit zu einem Außentermin in Horn bei der Wohnungsbaugenossenschaft (WBG), wo ich dann bei einem Gespräch über Erdwärmesondenanlagen beisaß. (Da das Gespräch streng vertraulich war, darf ich über dieses nicht weiter berichten.)

Um 11.30 kam ich wieder im Kreishaus an und hörte mir weitere Tätigkeiten von Berufen an. Von 12.00-12.30Uhr gab es dann eine Mittagspause, wobei das Essen nicht ganz so gut war, weil die dortige Cafeteria gerade umgebaut wurde. Nach der Mittagspause sammelte ich noch die Informationen für die Auswertungsaspekte und fuhr dann um ca. 15.00 Uhr wieder nach Hause.

Florian Schult


13.  Ein Tag als Lackierer

Adresse des Betriebs:

  • Glowna GmbH
  • Hellweg 1
  • 32825 Blomberg
  • www.glowna.com

Mein Tag

Am 31.3.2009 ging es für mich morgens um 8 Uhr bei der Lackiererei Glowna in Blomberg los. Ich hatte zuvor mit dem Meister Ekkehard Glowna abgemacht, dass ich um diese Uhrzeit anfange, damit ich besser ausgeschlafen bin. Ich begrüßte dann zunächst den Meister und der schickte mich umgehend zu seinem Mitarbeiter Herr Möller. Dort habe ich mich ihm direkt einen schwarzen Skoda poliert, der am Vortag lackiert wurde. Diesen Skoda haben wir dann zum Autohaus Hache gefahren, wo ich auch drei meiner Klassenkameraden bei ihrem Berufsschnuppertag gesehen habe.

Als wir wieder in die Lackiererei zugekehrt sind, haben Herr Möller und ich die erste Frühstückspause eingelegt. Doch nach einer halben Stunde mussten wir wieder ran die Arbeit und man hat mir gezeigt, wie man Farben für diverse Automarken mischt und so u.a. erfahren habe, dass manche Farben sogar aus bis zu 8 verschiedenen Farben zusammengemischt werden. Daraufhin wurde mir vom Meister gesagt, dass ich die Halle wischen solle, um sie von einigen Karosseriearbeiten zu reinigen. Dies tat ich auch und habe die Halle gründlich gewischt. Nun war es schon Mittag und die Mittagspause begann, die auch wieder ca. eine halbe Stunde dauerte.

Als diese zu Ende war haben Herr Möller und ich einen Peugeot Unfallwagen versucht aus zu dellen, was uns auch einigermaßen gelang. Diese Arbeit währte nur kurz, da von einem Opel Corsa noch seine neu lackierte Heckkarosserie angeschraubt werden musste, was ich erledigen durfte. Danach machten wir uns wieder bei den Peugeot an die Arbeit, um ihn weiter zu reparieren. Anschließend haben dann der Meister und ich einige Karosserieteile fertig zum lackieren gemacht.

Nun war es schon Nachmittag und es mussten noch zwei Autos aus Aerzen abgeholt werden zum Lackieren. Ich durfte mit Herr Möller die beiden Autos abholen, die wir von einem Autohaus abgeholt und dann auf einen Anhänger gebracht haben, um sie zur Lackiererei zubringen. Nun war es schon kurz nach 3 Uhr und ich fragte den Meister, ob ich nun Feierabend machen dürfe, da wir vorher abgemacht haben, dass ich von 8 Uhr bis 3 Uhr im Betrieb bleibe. Der Meister stimmte dem zu und ich fuhr mit einigen wertvollen Erfahrungen wieder nachhause.

Meine Fazit zum Berufsschnuppertag:

Ich fand diesen Berufsschnuppertag sehr gut, da man so Einblicke in die diversen Berufswelten erhalten kann. Zudem hat der Tag bei der Lackiererei mir sehr viel Spass gemacht. Man könnte dies für die anderen Klassen wiederholen.

Marcel Bunte


13.1  Ein Tag als Kfz-Mechaniker

  • Autohaus Hermann Hache
  • auf den Kreuzen 2-4
  • 32825 Blomberg
  • www.autohaus.hache,de

Mein arbeitstag begann um 8,00 Uhr morgens. Zuerst bekam ich eine kleine Einführung und Informationen zu dem Betrieb. Dann wurde ich nach einer halben Stunde einem Personal zugeteilt, das mich den ganzen Tag lang betreuen sollte. Wir nahmen den ersten Auftrag entgegen. Wir mussten einem VW Polo Sommerreifen aufziehen. Das selbe mussten wir dann noch an einem Audi A6 und einem VW Lupo machen. Dann kam ein wenig Abwechslung ins Spiel weil wir diesmal eine Inspektion an einem Audi A4 durchführen mussten.

Nachdem mehrmaligen Ab- und Anmontieren von Winter- auf Sommerreifen gab es dann endlich eine Pause. Nach der Erholung ging es dann gleich weiter. Nach erneuten Reifenwechsel hatten wir dann endlich einen sehr aufwendigen Auftrag reinbekommen. Wir mussten den Keilriemen austauschen. Nach entfernen des Motorblocks kamen wir an die Variomatik( Antrieb ) des Fahrzeuges heran und konnten so das Teil austauschen. Nach zweimaligen Reifenwechsel und einer schnellen Inspektion war der Abreitstag zu ende.

13.2  Mein Fazit

Insgesamt hat mir der Berufsschnuppertag im Autohaus viel gebracht. Ich habe neue Kenntnisse über den genauen Ablauf eines An-und Verkaufes eines Fahrzeuges, durchführen von einer Inspektion eines Fahrzeuges, Ab-und Anmontieren und Wechsel der Sommer/Winterreifen gelernt und einen Einblick in den Arbeitstag in einer Kfz- Werkstatt und der Verkaufsabteilung bekommen.

Philipp Hartfelder


14.  Mein Tag im Autohaus Hache

Als mein Tag um 8.00 Uhr morgens begann, wurden mir zuerst ein paar Informationen über den Betrieb genannt. Dann wurde ich in die Werkstatt gebracht, um einen Einblick zu erhalten, was dort so alles durchgeführt wird. Selbst hand anlegen durfte ich u.a bei der Inspektion einiger Fahrzeuge. Diese Zeit ging sehr schnell herum und so konnte ich dann auch schon nach nicht alt zu langer Zeit schon in die Mittagspause gehen.

Danach wurde ich dann auf das Teilelager geschickt, wo ich einen Einblick erhalten sollte, wie viele Teile dort auf Lager sind und wie schnell bestellte Teile da sind die gebraucht werden. Dort blieb ich dann auch, bis ich um ca.16.15 Uhr meine weiteren Informationen für die Auswertungsaspekte sammeln ging. Als ich dies getan hatte war der Arbeitstag dann auch schließlich um ca.16.30 Uhr für mich zu Ende.

Jan-Hendrik Göde


15.  Mein Tag in der Grundschule Schieder

Am 31. März 2009, am Berufsschnuppertag, ging ich mit zwei anderen Mädchen aus meiner Klasse in die Grundschule in Schieder. Da wir vor Unterrichtsbeginn ankamen, zeigte eine der Betreuerinnen uns die offene Ganztagsschule (OGS), in der die Kinder, die aus unterschiedlichsten Gründen früher kommen oder später nach Hause fahren müssen, vor Unterrichtsbeginn und nach Schulschluss betreut werden, dort Mittagessen bekommen und verschiedene Aktionen durchführen können.

In der ersten Stunde nahm der Direktor der Grundschule, Herr Eisenhut, uns dann mit in eine dritte Klasse, in der er Mathe unterrichtete. Die Kinder bekamen einen Test zurück und besprachen die Hausaufgaben.

Nach der Stunde teilte Herr Eisenhut uns drei unterschiedlichen Lehrern zu, bei denen wir im Unterricht mithelfen und zugucken durften. Ich ging mit Herrn Seewald in die 4a, in der er Klassenlehrer ist. In der ersten Stunde in dieser Klasse sammelten die Kinder Ideen für Frühlingsgedichte, die sie als Hausaufgabe vorbereiten sollten.

Nach der großen Pause gingen wir mit den Kindern in die Turnhalle, wo wir Völkerball und „5-Minuten-Fangen“ spielten.

In der nächsten Stunde kamen einige Mütter in die Klasse, die mir als „Lesemütter“ vorgestellt wurden. Die Kinder konnten so in Gruppenarbeit mit jeweils einer Betreuerin ihre Frühlingsgedichte formulieren und gestalten. Auch ich durfte eine Kleingruppe mit 4 Mädchen leiten. Als die Gedichte fertiggestellt waren, wurden sie von den jeweiligen Gruppen im Stuhlkreis vorgestellt.

Danach hatte die Klasse Matheunterricht bei Frau Storbeck. In der Stunde kamen auch die anderen beiden aus ihren Klassen dazu und wir sammelten Material und kopierten Arbeitsblätter für Frau Storbeck. Anschließend gingen wir durch die Klasse und halfen den Kindern, die in Einzelarbeit verschiedene Aufgaben erarbeiteten.

In der sechsten Stunde gingen wir mit Herrn Eisenhut mit, der eine erste Klasse in Sport unterrichtete. Wegen des schönen Wetters blieben wir mit den Kindern auf dem Schulhof, wo sie sich austoben konnten, während wir uns mit Herrn Eisenhut über unsere Berufswünsche unterhielten.

Mir hat der Schnuppertag in der Grundschule sehr gut gefallen. Ich hatte nicht erwartet, dass ich so viel auch selbst mithelfen und machen durfte. Dadurch habe ich einen guten Einblick gewinnen können. Die Arbeit mit den Kindern hat mir Spaß gemacht, aber später in einer Grundschule zu arbeiten, kann ich mir noch nicht richtig vorstellen. Besser würde mir gefallen, auch mehr mit einzelnen Kindern oder kleineren Gruppen zu machen und sie spezieller zu fördern.

Informationen über die Grundschule:

Parkallee 7

32816 Schieder

05282/8600

grundschule-schieder.de

Angestellte: eine Sekretärin, ein Hausmeister, 12 Lehrerinnen und 3 Lehrer zwischen 27 u. 64 J.

Bevor man als Lehrer/Lehrerin arbeiten kann, muss man studieren. Als praktischen Ausbildungsteil kommt man dann als Lehramtsanwärter in die Schule. Voraussetzungen sind also an erster Stelle das Studium, außerdem Kinderfreundlichkeit, Kontaktfreudigkeit und pädagogische Kenntnisse.

von Beke Warning


16.  Ein Tag in der Kindertagesstätte Istrup

Am 31. März 2009 fand an unserer Schule dem Hermann-Vöchting-Gymnasium Blomberg der so genannte „Berufsschnuppertag“ statt, den ich mit Phillip R. zusammen in der Kindertagesstätte Istrup verbracht habe.

Mein ,,Arbeitstag" begann um 8:00 Uhr.Als Phillip und ich in die große Eingangshalle hereinkamen waren schon fast alle Kinder da.Die Leiterin stellte uns zunächst den Erzieherinnen vor.Wir warteten dannn zusammen mit den Erzieherinnen zusammmen bis alle Kinder da waren.

Erst dann begann die eigentliche ,,Arbeit".Phillip und ich wurden getrennt und jeder musste in eine andere Gruppe.Ich kam in den ,,Maulwurfshügel" wo die 3-6 jährigen Kinder waren. Der Maulwurfshügel hatte zwei Erzieherinnen.Diese stellten mich den Kindern vor , die zunächst sehr schüchtern waren.Doch nach einiger Zeit hatten sie ein sehr großes Interesse an mir und überwanden ihre Schüchternheit und fragten ob ich mit ihnen puzzeln will. Ich spielte also die meiste Zeit mit den Kindern und bastelte mit ihnen.

Um 12:00 Uhr gab es dann Essen ,welches von dem Deutschen-Roten-Kreuz geliefert wurde. Doch dieses mal war das Essen sehr knapp ,sodass nur die Kinder etwas bekommen haben.Ich musste also auf mein mitgebrachtes Essen zurückgreifen.

Um 12:30 bekamen Phillip und ich eine einstündige Mittagspause,die wir außerhalb des Kindergartens draußen verbrachten.

ALs wir dann um 13:30 wiederkamen hielten die 2-3 jährigen Mittagsschlaf ,sodass Phillip mit in meine Gruppe kam. Um 14:00 Uhr ging es dann raus in die riesige Außenspielanlage der Kindertagesstätte Istrup.Dort verbrachten wir auch den Rest unseres Berufsschnuppertages.

Um 16:00 Uhr war der ,,Arbeitstag" zuende und ich ging mit Phillip zusammen erschöpft nachhause.

Mein Fazit: Der Tag im Kindergarten war sehr gut, da alle Erzieherinnen sehr nett waren und wir dort herzlich willkommen waren.Außerdem haben wir gleich beim ersten Anfragen eine Zusage für den Schnuppertag bekommen.Ich hatte jedoch nicht gedacht das ein Tag im Kindergarten so anstrengend sein kann! Alles in einem kann ich den Berufsschnuppertag im Kindergarten nur empfehlen.

D. Büsching


17.  Berufsschnuppertag in der Kindertagesstätte Istrup

Zusammen mit Daniel B. verbrachte ich den Berufsschnuppertag der 10. Klasse in der Kindertagesstätte in Istrup. Um 8 Uhr traf ich mich mit Daniel vor der Eingangshalle des Kindergartens. Gemeinsam betraten wir dann den Eingangsbereich, wo die Erzieherinnen und viele Kinder bereits auf uns warteten und und begrüssten. Wir warteten noch bis 8:30 Uhr, da noch nicht alle Kinder da waren. Währenddessen wurden wir schon ein bisschen mit den Kindern und den dortigen Räumlichkeiten bekannt gemacht und legten unsere Ranzen im Büro ab. Als dann schliesslich alle Kinder da waren, wurden Daniel und ich getrennt: Daniel durfte mit in den Maulwurfshügel, um auf die älteren Kinder von 3-6 Jahren aufzupassen (dort genannt "Wadenbeisser), ich durfte auf die sogenannten "Windelnscheisser" in der Löwengrube aufpassen, die im Alter von 1-3 Jahren waren. Zuerst begann ich, den Kindern beim Puzzeln zu helfen und ihnen Geschichten vorzulesen. Anfangs war es noch etwas ungewoht und so gewönte man sich erst ein wenig später an das Arbeitsklima und lernte dann die kinder und Erzieherinnen besser kennen. Gegen 10 Uhr durften die Kinder dann raus in den Garten, um mit Rollern und Baggern herumzufahren oder sich anders zu beschäftigen. Dort traf ich dann auch das erste mal seit Arbeitsbeginn auf Daniel, da "seine" Kinder wenig später auch in den garten durften um zu Spielen. Wir tauschten uns ein bisschen aus und halfen den Kindern, wenn einige Probleme hatten. Es fiel auf, wass die Wadenbeisser viel rauflustiger waren und sich oftmals mit "Kämpfen" beschäftigten. Die Erzieherinnen meinten jedoch, das sei normal und die Kinder müssten sich dabei austoben.

Um 12 Uhr gab es dann Mittagessen und ich wurde wieder von Daniel getrennt. Das Essen wird in der Kindertagesstätte vom Deutschen Roten Kreuz kostenlos zur Verfügung gestellt. Nach dem Essen, um 12:30 Uhr hatten Daniel und ich dann eine einstündige Mittagspause, die wir gemeinsam ausserhalb des Kindergartengeländes verbrachten. Als wir um 13:30 wieder in die Kindertagesstätte zurückkehrten, hatten die "Windelnscheisser" aus der Löwengrube Mittagsschlaf und so ging ich mit in den Maulwurfshügel zu Daniel. Mittlerweile hatte man sich viel mehr eingelebt und das Klima war viel lockerer. Um 16 Uhr war unser Berufsschnuppertag beendet und wir verabschiedeten und bei den Kindern und Erzieherinnen.

Fazit: Es hat Spass gemacht und war ein guter Einblich in den Arbeitsalltag, jedoch ist es eine anstrengende Arbeit und auf Dauer auch nichts für mich. Trotzdem war es eine wichtige Erfahrung.

Phillip Roser


18.  Mein Berufsschnuppertag bei Goldschmied Lipke

Meinen Berufsschnuppertag am 31.03.09 machte ich bei „Goldschmied Lipke“ in Blomberg, weil ich mich sehr für die Fertigung von Schmuck interessiere und einmal einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Goldschmieds bekommen wollte.

Als ich morgens um 9 Uhr bei dem kleinen Laden in Nähe der Burg ankam, sah ich zuerst die zerbrochene Scheibe eines Schaufensters. Wie ich später in Erfahrung bringen konnte, hatten am vergangenen Freitag Unbekannte die Scheibe eingeschlagen und versucht den Schmuck aus dem Schaufenster zu stehlen, was schon öfters vorgekommen ist.

Ich wurde sehr freundlich empfangen, obwohl Herr Lipke im ersten Moment etwas überrascht schien, dass heute schon der „Berufsschnuppertag“ war. Zuerst sollte ich zwei Bücher lesen, ein Kinderbuch, welches die Gewinnung und Verarbeitung von Gold sehr genau erläuterte und eines über die Entwicklung der Tätigkeiten eines Goldschmieds. Danach sollte ich aus einem Stück Blech einen möglichsten runden Kreis aussägen, was mir anfangs nicht so gut gelang. Nachdem ich es jedoch geschafft hatte, durfte ich meinen eigenen Ohrring entwerfen und ich fertigte einige Skizzen an, wie er später aussehen sollte. Anschließend musste ich ein Stück Silber platt walzen, woraus ich später meinen Ohrring sägte. Das Walzen war relativ anstrengend und mühevoll, doch als das Silberplättchen schließlich die richtige Stärke erreicht hatte, durfte ich mit einer Art Zirkel bestimmen, wie groß der Ohrring später sein sollte. Danach musste ich das Muster von der Skizze zuerst mit einem Stift auf das Silber übertragen und danach leicht hineinritzen, damit ich später wusste, wo ich wie viel aussägen musste.

Dann war es schon etwa 1 Uhr und ich durfte eine Mittagspause bis 2 Uhr machen. Als ich wieder in die Werkstatt kam, in der übriges trotz dem hellem Sonnenschein 14 Lampen brannten und ein Ofen angenehme Wärme verbreitete, hatte Herr Lipke bereits zwei Löcher in den Ohrring gebohrt, damit ich schon anfangen konnte, den Ohrring von innen auszusägen. Dabei musste ich jedoch wieder feststellen, dass dies wohl einfach nicht mein Ding ist, denn mir gingen viele Sägeblätter kaputt, was jedoch nicht schlimm sei, wie mir Herr und Frau Lipke versicherten. Während der ganzen Zeit wurde mir ein sehr großes Vertrauen entgegengebracht, denn man ließ mich des Öfteren auch alleine und unbeaufsichtigt in der Werkstatt zurück, wo bereits fertige Schmuckstücke im Wert von mehreren hundert Euro lagen.

Immer wieder blickte Herr Lipke über meine Schulter um meine Arbeit zu kontrollieren, während er selbst mit der Fertigung von einem Ring beschäftigt war. Nachdem mein Ohrring neben dem schwierigen Muster innen auch noch außen ausgesägt war, musste ich die noch recht scharfen Kanten mit einer Feile abrunden. Mit einem kleinen Stempel, den man mit einem Hammer in das Silber drückte, brachte man das Echtheitssiegel des Silbers zum Ausdruck. Nun wurde in den Ohrring ein Loch gebohrt und ich musste aus einem dicken Draht, den ich nach und nach durch immer engere Löcher ziehen musste, einen dünneren machen. Dieser wurde dann durch das Loch gezogen und verdreht, sodass sich dieser nicht lösen kann, und zum Schluss in die richtige Form gebogen. Anschließend tauchte Herr Lipke den Ohrring in eine ätzende Säure, dadurch wurde aus dem glänzenden Silber ein Mattes. Um dieses dann noch glatt und schimmernd zu bekommen, wurde der Ohrring mit einer Poliermaschine auf Hochglanz gebracht. Dann endlich hatte ich es geschafft und konnte meinen ersten, selbst gemachten Ohrring stolz in den Händen halten.

Während des ganzen Tages wurde ich sehr nett behandelt, obwohl ich zugeben muss, dass ich zu Beginn leichte Zweifel hatte. Herr Lipke erzählte mir, dass er schon öfters Praktikanten/Innen bei sich hatte, doch annimmt, das diese nach einem Praktikum bei ihm eher enttäuscht seien. Für den Beruf als Goldschmied, so Herr Lipke, braucht man neben einer ungeheuren Geduld auch großes Interesse und Begeisterung an handwerklichen Tätigkeiten, denn das sei unerlässlich.

Den Beruf des Goldschmieds übt Herr Lipke nun schon seit über 40 Jahren aus und bereut seine Entscheidung Goldschmied geworden zu sein nicht, obwohl er immer wieder über die schlechte Bezahlung und die mangelnde Anerkennung für diesen harten Beruf meckerte. Der Laden wird nur von Herrn Lipke und seiner Frau geführt.

Michelle Kamps


19.  Mein Tag im Autohaus Hache

  • Autohaus Hermann Hache
  • auf den Kreuzen 2-4
  • 32825 Blomberg
  • www.autohaus.hache,de

Mein Arbeitstag begann um 8 Uhr morgens im Autohaus Hache. Zuerst bekam ich einige Informationen zu dem Betrieb genannt. Danach wurde ich durch den Betrieb geführt, wobei mir noch weitere Informationen gegeben wurden.

Ich wurde anfangs einem Mitarbeiter im Lager zu geteilt. Der Mitarbeiter erklärte mir das System, wie die Teile geordnet werden. Nachdem er mir alles gezeigt hatte, durfte ich dabei helfen neu gelieferte Teile einzusortieren. Hierbei musste man die Nummer des Teiles in das Computer eingeben, um das richtige Feld für das Teil heraus zu bekommen. Wenn noch kein Feld vorhanden war, mussten wir ein neues erstellen.

Nachdem alle Teile einsortiert waren, bekamen wir den Auftrag alte Reifen aus dem Lager zu holen und Reifen und Felge voneinander zu trennen. Nachdem wir dies erledigt hatten, bekamen wir den Auftrag alte Reifen zu entsorgen. Hierbei sollte ich die Luft aus den Reifen lassen und die Gewichte entfernen.

Von 12-13 Uhr war Mittag. Nun hatten wir die Gelegenheit unsere Butterbrote zu essen und etwas zu trinken.

Am Nachmittag wurde ich dann in die Werkstatt geschickt. Dort durfte ich Innenräume saugen sowie auch Fenster putzen. Nachdem ich diese Dinge erledigt hatte durfte ich auch an einem Audi die Reifen wechseln. Nach noch so manchem Innenraum durfte ich dann um 16:30 Uhr nach Hause.

19.1  Mein Fazit:

Mir hat der Berufschnuppertag im Grunde gut gefallen, wobei ich sagen muss, dass ein solcher Beruf für mich nicht das Richtige wäre.

Sascha Jankowski


20.  Ein Tag in der Kindertagesstätte/Familienzentrum Rasselbande in Blomberg

Mein Tag in der Kindertagesstätte der AWO begann um 9.00 Uhr morgens. Als ich mit einer anderen Schnupperpraktikantin in der KiTa ankam wurden wir freundlich begrüßt und dann in verschiedene Gruppen gebracht.

Ich kam in die Rote Gruppe, dort wurde ich auch freundlich von der Gruppenleiterin begrüßt. Sie saß gerade mit einigen Kindern an einem Tisch und sie haben zusammen gefrühstückt, also habe ich mich dazu gesetzt und mitgefrühstückt. Die Erzieherin hat mir erzählt das an diesem Tag nur ungefähr die Hälfte der Kinder wie normalerweise da waren, da sehr viele krank waren. Außerdem hat sie mir noch erzählt was wir an diesem Tag machen werden. Nach dem Frühstück habe ich ein bisschen mit einigen Kindern gemalt und ihnen danach beim anziehen geholfen und wir sind zusammen raus gegangen da an diesem Tag gutes Wetter war.

Draußen habe ich dann die anderen Erzieherinnen kennengelernt und dabei geholfen eine Weidenhütte zu bauen während die anderen Ehrzieherinnen mit einigen Kindern zusammen die Wege gefegt haben. Mir wurde erzählt das auch Tätigkeiten wie z.B. Gartenarbeit zu den Aufgaben einer Erzieherin gehören. Danach haben wir den Kindern beim spielen zugesehen und später hatte ich dann mit der anderen Schnupperpraktikantin zusammen eine Stunde Mittagspause, in der Zeit wurden auch einige Kinder von ihren Eltern abgeholt.

Nach der Mittagspause sind wir wieder raus gegangen da die Sonne schien und sehr gutes Wetter war. Wir haben mit den Kindern auf dem Spielplatz gespielt und es hat sehr viel Spaß gemacht. Ab 15.00Uhr wurden die ersten Kinder von ihren Eltern abgeholt wir konnten um 15.30 Uhr nach Hause gehen.

Alles in allem fand ich den Tag interessant und hatte viel Spaß, es war jedoch auch anstrengend sich den ganzen Tag mit den Kindern zu beschäftigen.

Maren Schaper

21.  Ein Tag im Hotel Detmolder Hof

Mein Tag im Detmolder Hof fing um 7.oo Uhr morgens an. Zuerst musste ich mich erstmal anpassen, indem ich die gleiche Arbeitskleidung bekommen habe. Ich wurde dann mit dem Betrieb bekannt gemacht und habe sofort meine erste Aufgabe bekommen.

Ich durfte beim Frühstückvorbereiten und beim Frühstück selber helfen und den Gästen das Frühstück bringen. Anschließend habe ich draußen vor dem Hotel alles aufgebaut für den Tag, Stühle und Tische hergerichtet.

Als ich diese Aufgabe erledigt hatte, habe ich das Restaurant für das Mittagessen eingedeckt, dies war gar nicht so einfach denn alles musste auf jedem Tische genau gleich sein und alles musste in eine bestimmte Richtung hingelegt bzw. gestellt werden.

Ich hatte dann eine kurze Pause bevor ich die Getränke aufgefüllt und für Abends schon einmal die Servierten gefaltet habe. Zum Schluss habe ich dann noch die Gläser poliert und dann war mein Berufsschnuppertag auch schon zu Ende.

Fazit:

Ich empfand den Berufsschnuppertag als wichtige Erfahrung. Es war zwar teilweise anstrengend, jedoch hat es auch spaß gemacht.

Ich habe viele Einblicke in die Berufswelt erhalten und finde es ist auch eine gute Vorbereitung für unser Praktikum. So konnten wir schon einmal gucken, ob wir wirklich in diesem Bereich unser Praktikum machen wollen, oder ob wir lieber in eine andere Richtung etwas machen wollen, da wir vielleicht gemerkt haben, dass es nicht unseren Vorstellungen entspricht die wir vorher von diesem Beruf gehabt haben.

Den Berufsschnuppertag sollte es nächstes Jahr wieder geben.

Vivien Schlichte