Die Klasse 10a hat im März 2006 einen Projekttag zur Berufsorientierung durchgeführt, der von Mitarbeiterinnen der Firma Phoenix zusammen mit den Politiklehrern geplant und durchgeführt wurde.
Das Programm:
Nach der kurzen Vorstellung des Unternehmens stellten zwei junge Mitarbeiter die Parallelausbildung in Betrieb und Fachhochschule vor.
Frau Mattke beschrieb anschließend die Einstellungsverfahren und machte deutlich, welche Erwartungen an die Bewerberinnen und Bewerber gestellt werden.
Die SchülerInnen der 10a führten unter annähernd Realbedingungen einen Einstellungstest durch, der anschließend gemeinsam ausgewertet wurde.
Im letzten Teil der Veranstaltung wurde eine Aufgabe gestellt, die von einer Gruppe gelöst werden musste. Die Gruppe wurde dabei von anderen SchülerInnen nach festgelegten Kriterien beobachtet, um anschließend die Teamfähigkeit beschreiben zu können.
Die Schülerinnen und Schüler der 10a fassen ihre Eindrücke und Einschätzungen dieses Projekttages noch einmal zusammen.
Sie machen außerdem Vorschläge zur Berufsorientierung in der Oberstufe.
1. Projekttag mit Phoenix:
Der Projekttag war sehr informierend. Für jemanden, der sich für die angebotenen Berufe interessiert, war es sehr interessant, doch für die anderen war es eher langweilig.
Das Gruppengespräch jedoch war für jeden spannend, da es so wie in richtigen Einstellungtests sein kann. Wichtig und gut fanden wir außerdem die Zusammenstellung dazu, wie eine Berwerbung auszusehen hat und worauf man bei einem Einstellungsgespräch achten sollte.
2. Was wir in der Oberstufe zur Berufsorientierung erwarten:
Wir wünschen uns eine individuelle Beratung und Vorbereitung zur Berufswahl. Dabei sollte auf alle Interessen Rücksicht genommen werden. Außerdem sollten Vertreter verschiedener Firmen in die Schule eingeladen werden, um auch über andere Berufsfelder zu berichten. Nicht nur Phoenix.
Tobias und Leonie
Phoenix-Projekttag
Wir finden, dass uns der Tag viel gebracht hat. Es war sehr interessant, besonders der Eignungstest hat uns neue Einblicke in die Berufswelt verschafft. Unsere Vorstellungen von Bewerbungsgesprächen haben sich gefestigt.
Oberstufe:
Wir wünschen uns eine ausgiebige Vor- und Nachbereitung des Praktikums und fänden es gut, wenn sich Projekte, wie mit Phoenix Contact, wiederholen würden. Gut wäre auch, wenn man uns verschiedenen Studiengänge vorstellen würde, da sich nach dem Abitur für die meisten ein Studium anbieten würde.
Kristina und Annika P.
1. Stellungsnahme zum Projekttag der Firma Phoenix:
Wir fanden den Projekttag der Firma Phoenix Contact sehr interessant und lehrreich.
Der Einstellungstest (Fragebogen) gewährte uns einen kleinen Einblick zu einer richtigen Bewerbung bei einer Firma.
Durch die Gruppenarbeit wurde unsere Teamfähigkeit getestet und es wurde uns verdeutlicht, wie wichtig Teamfähigkeit heute ist.
Tipps und Verbesserungsvorschläge bei einer Bewerbung wurden uns im nächsten Augenblick von dem Personal unterbreitet.
Der Tag an sich war sehr spaßig, aber auch sehr langwierig.
Als Belohnung für unser Durchhaltevermögen und unsere Bemühungen haben wir kleinere Präsente bekommen.
Alles im allem war der Tag an sich sehr gelungen.
2. Vorstellungen der Berufsvorbereitung in der Oberstufe:
Durch das Praktikum im 2. Halbjahr der Jahrgangsstufe 11 wird uns ein kleiner Einblick in das richtige Berufsleben ermöglicht.
Durch selbstständiges Arbeiten bekommt man auch weitere Qualifikationen für das spätere Berufsleben.
Da man seine eigenen Fächer wählen kann, kann man seinen zukünftigen Berufspfad selber in ersten Schritten planen.
Man kann auch selber Leistungskurse wählen, womit man seine Stärken noch zusätzlich verbessern kann.
Soziale Fähigkeiten und Selbstbewusstsein bekommt man auch durch die Oberstufe und dies ist sehr wichtig im späteren Berufsverlauf.
Philipp Opel, Richard Reilender
Stellungnahme zu dem Projekttag mit der Firma Phoenix:
Ich fand den Tag sehr informativ und lehrreich.
Am besten gefiel mir der Einstellungstest, denn dabei konnte man sich meiner Meinung nach
ein gutes Bild von der Arbeitswelt und speziell von Einstellungstests machen.
Gut fand ich es auch, dass zu den Referenten auch zwei Personen zählten, die selber in einer
Ausbildung oder in einem Job sind, den sie vorgestellt haben.
Auch gut fand ich, dass wir Schüler uns so aktiv an diesem Projekttag beteiligen konnten. Dabei ging allerdings auch eine Menge Zeit verloren, die man besser hätte nutzen können, da einige immer nur das Gleiche gesagt haben.
Ich empfand den Tag sehr langatmig und hätte mir ein bisschen mehr „Aktion“ gewünscht. Die Gruppenarbeit am Ende hat mir nicht gefallen, da sie auch sehr lange dauerte und meiner Meinung nach wenige Erkenntnisse brachte.
Alles in allem fand ich den Tag zwar gut gedacht und die Themen gut vorgestellt, allerdings hat mir die Langatmigkeit und das ständige Sitzen gar nicht gefallen.
Jan Jendrkowiak
Phoenix Projekttag
Es war interessant, zunächst etwas über Phoenix allgemein zu erfahren und das Duale Studium kennenzulernen, zudem die Einstellungsteste praktisch kennenzulernen.
Die Gruppenaufgabe am Ende empfanden wir alle als sehr lustig und lehrreich.
Obwohl wir viel gelernt haben, hat der schriftliche Einstellungstest zu lange gedauert und zu viel Zeit in Anspruch genommen.
Berufvorbereitung in der Oberstufe
In der Oberstufe gibt es ja keine Klassen, sondern Kurse, in denen man lernen kann, selbstständig zu arbeiten und mit vielen, oft fremden Menschen umzugehen. Außerdem kann man sich Schwerpunkte legen, zum Beispiel durch die Leistungskurse. In diesen sollte es Auskünfte über verschiedene Berufe in diesem Bereich geben.
Zudem sollte es genaue Beratung zum Thema Studium / Ausbildung geben, die genau darauf eingehen, was man mit einem Abitur alles machen kann.
Das Praktikum in der Stufe 11 sollte umfassend vor- und nachbereitet werden und auch die Lehrer sollten gut vorbereitet sein.
Julia K. und Katharina G.
Stellungnahme zum Projekttag mit Phoenix Contact
Wir fanden den Projekttag mit der Firma Phoenix Contact sehr informativ. Wir haben aus erster Hand erfahren, wie mit unseren Bewerbungen in der Firma umgegangen wird. Außerdem haben wir hilfreiche Tipps und Informationen zum Thema Bewerbung erhalten.
Durch die präzisen Erläuterungen der momentanen Auszubildenen von Phoenix Contact konnten wir uns ein Bild des Arbeitsalltages in der Firma machen. Auch der Einstellungstest konnte von den meistens Schülern problemlos absolviert werden. Wir, die Schüler, wurden super mit einbezogen und unsere vielen Fragen konnten beantwortet werden.
Alles in allem war der Tag für alle hilfreich und extrem informativ. So ein Projekttag kann auch den nachfolgenden Stufen weiterhin angeboten werden.
Vanessa Reker und Madeleine Becker
Stellungnahme zu dem Projekttag mit Phoenix Contact:
Um noch einmal das Thema des Projekttages aufzugreifen, den ich übrigens sehr gelungen fand, ist dies denke ich auch ein sehr attraktiver Punkt den Unterricht interessanter zu gestalten. Die einzelnen Bereiche waren sehr gut ausgewählt, denn es war sehr abwechslungsreich. Man musste sowohl sein Wissen preisgeben, aber man konnte auch in der Gruppenarbeit mit den Anderen den Projekttag etwas lockerer angehen lassen. Da die beiden Auszubildenden auch noch sehr jung waren, konnte man sich mit denen gut identifizieren, das hatte zu Folge, dass das Arbeitsklima sehr angenehm war.
Erwartungen zum Thema "Berufsorientierung" in der Oberstufe
Wie wir ja alle bereits wissen, findet in der Jahrgangsstufe 11 unser Berufspraktikum statt. Die mit diesem Praktikum verbundene Mappe soll uns helfen uns im Nachhinein mit unseren Erfahrungen zu beschäftigen.
Außerdem hoffen wir, dass es nach dem Praktikum genügend Zeit gibt unsere Erlebnisse mit den anderen Schülern auszutauschen.
In der Oberstufe erwarten wir, dass wir durch das Praktikum und vielleicht noch weitere Projekttage, wie mit Phönix, gut auf das spätere Berufsleben vorbereitet werden.
Außerdem sollten Fähigkeiten, wie zum Beispiel Teamfähigkeit oder auch selbstständiges Arbeiten, mehr gefördert werden. Dies könnte auch dazu beitragen, dass der Unterricht einfacher und interessanter gestalten werden kann. Das wäre ein Vorteil für die Schüler und gleichzeitig auch für die Lehrer.
Aber auch der Schritt in die Oberstufe bringt Vorteile, denn man kommt mit anderen Leuten zusammen und erhält so ein anderes Arbeitsklima und erlangt neue Möglichkeiten und Erfahrungen.
Jedoch muss die Organisation der Lehrer stimmen oder sogar noch mal verbessert werden. Vorteilhaft wäre, wenn man den Schülern auch noch verschiedene Studiengänge als Beispiele näher bringt und dann vielleicht auch mal eine Uni o.ä. besucht, um zu erfahren wie dort ein Tag abläuft.
Jessica Pöhlker, Ivo Siemers
Stellungnahme zu dem Projekttag mit Phoenix Contact:
Wir fanden den Projekttag richtig gut, da die drei Mitarbeiter eine sehr informative und interessante Präsentation vorbereitet hatten und anschließend alle unsere Fragen beantworten konnten. Außerdem wurden wir mit einbezogen, indem wir zuerst gemeinsam Stichpunkte zum Thema Bewerbung gesammelt haben und später einen Einstellungstest und ein Gruppenspiel gemacht haben.
Durch den Einstellungstest konnten wir einen guten Eindruck von den Bedingungen in der Berufswelt erlangen. Und man hat erfahren, unter Zeitdruck Leistung zu bringen.
Der Tag wurde nicht langweilig und es hat Spaß gemacht, mal ausgiebig über Bewerbungen, Einstellungsbedingungen und die anderen wichtigen Aspekte im Beruf zu reden.
Was haben wir für Erwartungen an die Oberstufe?
In der Oberstufe erwartet uns eine neue und wichtige Erfahrung – das Praktikum!
In den 3 Praktikumswochen werden wir einen hoffentlich vielfältigen Eindruck von einem Beruf unserer Wahl bekommen. Dabei müssen wir Tagesprotokoll führen und eine detaillierte Praktikumsmappe anlegen. Durch das Praktikum kann man eventuell leichter entscheiden, in welche Richtung man beruflich gehen möchte. Außerdem lernt man den Umgang mit Mitarbeitern und wie hart ein langer Arbeitstag aussieht.
Ulla und Valerie