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AnlageUmwelt / Welche Bedeutung Wird Nach Den Prognosen Die Emotionsarbeit Gewinnen

Welche Bedeutung wird nach den Prognosen die "Emotionsarbeit" gewinnen?


Emotionsarbeit:

Die Erwerbsbevölkerung besteht aus Landwirtschaft, Produktion und Dienstleistungen. Betrachtet man die letzten 60 Jahre, dann sieht man, dass der Dienstleistungsbereich sich mehr als verdoppelt hat. Schon fast 70 % aller Beschäftigten arbeiten in diesem Bereich. Dadurch wird deutlich, wie wichtig dieser Wirtschaftsbereich ist und in Zukunft sein wird.

Um in diesem Beruf erfolgreich sein zu können, muss man besonders mit Menschen gut umgehen können. Daraus erschließt sich die sogenannte „Emotionsarbeit“. Das bedeutet, dass die Angestellten bei den Kunden bestimmte Gefühle hervorrufen sollen und auch ihre eigenen Gefühle unter Kontrolle haben müssen. Diese Fähigkeit ist schon heute sehr wichtig, da z.B. Verkäufer, Kellner, Hotelangestellte usw. freundlich dem Kunden gegenüber auftreten sollten und ihnen ein gutes Gefühl geben sollen. Man soll sich als Käufer/ Kunde/ Konsument wohlfühlen und den Service erkennen.

Man kann schon jetzt voraussagen, dass die Dienstleistungsbranche zunehmen wird und deswegen auch die „Emotionsarbeit“ weiterhin wichtig sein wird. In Zukunft werden auch, auf Grund des demographischen Wandels, Pflegetätigkeiten mehr benötigt. Weil die Geburtenrate sinkt und die Menschen immer älter werden, wird so die Nachfrage in dem Dienstleistungsbereich steigen und es ist nach wie vor erforderlich z.B. älteren Menschen ein gutes Gefühl zu geben und ihr Leben zu verschönern.

Alles im allem wird deswegen „Emotionsarbeit“ an Bedeutung gewinnen.

Bianca


Eigene Gefühle unterdrücken?

Die im den Text genannte Emotionsarbeit beschreibt die Fähigkeit beim Gegenüber bestimmte Gefühle erzeugen zu können.

Die beschriebenen Prognosen sagen deutlich aus, dass diese in Zukunft im Berufsleben an großer Bedeutung gewinnen wird, da geschätzt wird, dass im Jahre 2010 70% aller Arbeiter im Dienstleistungbereich tätig sein werden, was wiederum viel Kontakt mit anderen Menschen bedeutet.

Die Arbeiter müssen dementsprechend in der Lage sein, ihren Kunden ein je nach Situation entsprechendes Gefühl vermitteln zu können, sodass diese sich gut behandelt und wohl fühlen. Um das so gut wie möglich umsetzen zu können, sind eben jene Emotionsarbeit, aber auch soziale und kommunikative Kompetenzen notwendig.

Dienstarbeitstätige müssen in der Lage sein, ihre persönlichen Gefühle "abzustellen", um ihre Kunden zufrieden stellen zu können.

Da zudem die Prognose besteht, dass besonders die Pflegeberufe zunehmen werden, ist es umso wichtiger, diese Kompetenzen zu erlernen und ich bin somit der Meinung, dass in Zukunft in Ausbildungen großen Wert darauf gelegt wird.

Jana, Pascal


Positive Gefühle erzeugen

Da sich die Zahl der Erwerbstätigen im Dienstleistungsbereich in den letzten 60 Jahren verdoppelt hat, wird sich dieses "Vermehren" in den nächsten Jahren weiter fortsetzen.

Die Erwerbstätigen müssen lernen auf andere Menschen einzugehen und eigene Bedürfnisse "hinten anzustellen". Es müssen positive Gefühle für Genesung oder einen Kauf vermittelt werden.

Der Verkauf wird immer mehr von Bedeutung gewinnen, da durch hohe Preise weniger gekauft wird. Der Kunde muss also von dem Dienstleistenden gut beraten werden und das Gefühl vermittelt bekommen, den Gegenstand zu benötigen und zu kaufen.

Noch wichtiger ist die "Emotionsarbeit" in medizinischen Berufen, wie z.B. die einer Krankenschwester. Die Krankenschwester muss auf den Patienten eingehen, ihm Mut und positives Denken vermitteln und viel Feingefühl entwickeln, um dem Patienten zu helfen, schnell wieder gesund zu werden.

Ich denke, all dies gehört zur "Emotionsarbeit" und daher wird sie meiner Meinung anch immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Janina


Gefühle anderer ausnutzen?

Da die Prognosen für das Jahr 2010 in Richtung "Emotionsarbeit" gehen, wird der Bereich der Pädagogik und der Psychologie für die spätere Arbeitswelt immer wichtiger. Emotionsarbeit beschreibt das zwischenmenschliche Agieren und Handeln im Beruf (zB. Dienstleistung -> Kontakt mit anderen Menschen). Das Fach- und Faktenwissen rückt somit in den Hintergrund, die sozialen und kommunikativen Kompetenzen in den Vordergrund.

So muss zunächst erlernt werden auf den jeweilig Anderen einzugehen, um später seine Gefühle/Emotionen richtig zu deuten und dementsprechend handeln zu können (z.B. bei einem Verkaufsgespräch). Dies ist vor allem für den Fortgang des Gesprächs/ der Kommunikation wichtig. Geschieht dies nicht, erlahmt die Konversation und gelangt ins Stocken oder hört gar auf.

Der "Emotionsarbeiter" muss somit erlernen mit den Gefühlen anderer umzugehen. Er muss sie unterstützen können oder so handeln wie der Kunde verlangt (Verkaufsgespräch). Sprich, er muss sie in gewissem Maße auszunutzen zu wissen. All diese Kompetenzen können in z.B. Seminaren oder Fortbildungen erworben werden.

Dinah


Emotionsarbeit im Beruf

„Emotionsarbeit wird immer wichtiger“, heißt es in dem Text der Hochschule Göttingen. Was aber ist mit Emotionsarbeit gemeint? Emotionsarbeit ist einfach gesagt, der Tausch von Emotionen gegen Geld. Das bedeutet, dass die Arbeiter ihre Emotionen und Handlungen darauf planen müssen, um Geschäfte zu machen.

In Zeiten, wo die kundenorientierte Arbeit immer mehr zunimmt, ist es wichtig mit dieser „Arbeit“ gut umgehen zu können. Prognosen besagen, dass 2010 mehr als 70% aller Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig sein werden. Als Beispiel wären da Mitarbeiter in Call-Centren zu nennen, deren Aufgabe darin besteht, Telefonate freundlich anzunehmen und zu beantworten, auch wenn sie vielleicht gerade schlecht gelaunt sind. Die Emotionsarbeit findet sich in fast allen Berufen, die mit Kunden zu tun haben, so muss sie zum Beispiel auch der Bankkauffrau oder die Friseurin beherrschen, um ihre Kunden zu beraten und Geschäfte zu machen. Menschen mit besonderen Fähigkeiten in diesem Bereich sind besonders gefragt, deshalb kann man sich auch in diesem Bereich fortbilden lassen. Die Emotionsarbeit hat in unserer Gesellschaft eine große Bedeutung angenommen.

Allerdings birgt die so genannte Emotionsarbeit auch gewisse Gefahren. In dem Text wird sie sogar mit einem Teufelskreis verglichen. Da die Arbeiter sozusagen „auf Knopfdruck“ bestimmte Empfindungen und Eigenschaften zuspielen, kommt auf sie eine große seelische Belastung zu. Höflich zu seinen vielen Kunden zu sein, während man am liebsten alleine seine Ruhe hätte, kann zu Gereiztheit führen, die dann besonders nach der Arbeit zum Vorschein kommt, weil man seinen Beruf nicht verlieren will. Nun können Probleme in der Familie entstehen, weil man nicht mehr auf sie eingehen kann. Die Familie lässt einen dann auch in Ruhe, es entsteht Zwiespalt. Man ist gestresst von der Arbeit und geht nicht mehr auf soziale Unterstützung ein, bis man sie nicht mehr bekommt.

Auch wenn diese Gefahren sehr groß sind und es sehr schwer wird, sollte man versuchen Arbeit und Freizeit zu trennen. Denn die Entwicklung lässt sich nicht rückgängig machen und so wird mit Steigerung der Beschäftigtenanzahl im Dienstleistungsbereich auch die Erforderlichkeit der Emotionsarbeit immer weiter steigen.

Jaqueline