Markierungs Archiv: Theater

Theaterbesuch der Jahrgänge 11 und 12 oder: Was sollte die Ziege auf der Bühne?

Iphigenie und ihr Bruder Orest - Landestheater Detmold

Am 18.10.2011 besuchten die Jahrgangsstufen 11 und 12 das Theaterstück “Iphigenie auf Tauris” von Goethe im Landestheater Detmold. Da in allen Deutschkursen dieses Stück seit einigen Wochen intensiv erarbeitet wurde, waren die Schülerinnen und Schüler bestens vorbereitet, um der Inszenierung des nicht ganz einfachen Textes folgen zu können. Die Umsetzung des Stückes ist – im Konstrast zum klassischen Text – bewusst modern gewählt und führte an einigen Stellen durchaus zu Irritationen und Unverständnis bei den Zuschauern.

Theaterbesuch der Jahrgangsstufen 11 und 12

Am Dienstag, 18.10.2011, besuchen die Jahrgangsstufen 11 und 12 das Theaterstück “Iphigenie auf Tauris” im Detmolder Landestheater. Anschließend findet für einzelne Kurse noch eine Nachbesprechung mit der Regisseurin und den Schauspielern statt. Die Abfahrt ist um 9:45h am Busbahnhof. Die Rückfahrt nach Blomberg erfolgt um 13:30h bzw. um 14:30h.

Minutenlange Ovationen

Zum ersten Mal ein Musical auf der Blomberger HVG-Theaterbühne. Unter der Leitung von Jasmine Naal-Glaßer konnten die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses mit ihren gefühlvollen Gesangsbeiträgen die Zuschauer in der vollbesetzten Aula zum Teil zu Tränen rühren. Die Geschichte des Musicals “Les Misérables” basiert auf dem Roman “Die Elenden” von Victor Hugo. Das Musical hat am Broadway und auf anderen Weltbühnen schon alle Rekorde gebrochen, jetzt also auch am HVG. Der begeisterte Bericht in der LIPPISCHEN LANDESZEITUNG vom 29.06.2011 ist hier noch einmal nachzulesen.

Theater im HVG: Black heaven

Mittwoch, 29.06.2011, 19.30 Uhr in der Aula: Literaturkurs Stefer mit “Black Heaven”

Theater im HVG – Ausverkauftes Haus

Katrin AltenberendFragen des Lebens, die so vielleicht noch nie gestellt wurden, und oft verblüffende Antworten gaben die Theater-AG-Akteure des Kurses von Peter Welslau am 17. Juni vor ausverkauftem Haus in der Aula. Grundlage war ein Stück absurden Theaters von Peter Haus, das von den Schülerinnen und Schüler “modernisiert” worden war. In schwarzem Anzug, Schnurrbart und Zylinder moderierte Katrin Altenberend die Szenenfolge und führte das Fragespiel mit dem Publikum.

Nicht verpassen: Theater im HVG

Theater am HVG. 27.06.2011, 19.00 Uhr, “Les Miserables”

“The Class Enemy” – Theater zum Aufrütteln?

In einer heruntergekommenen Berliner Schule vertreiben sich die Schüler der 10 a die Wartezeit auf einen neuen Lehrer. Bisher haben sie jeden Lehrer erfolgreich verjagt, regelrecht fertig gemacht, sowohl seelisch als auch körperlich. Getrieben von krimineller Energie, Aggression und unverholter Schadenfreude spielen sie die Demütigung der verhassten Autoritätspersonen nach. Bereits hier zeigt sich ein fataler Ausbruch von Hass und Gewalt.

Alternative Erziehung in Bolivien

StefanGurtner2Schnüffeldrogen, Gewalt, nächtliche Saufgelage – Alltag für viele bolivianische Kinder, die häufig schon im Grundschulalter auf der Straße leben, weil ihre Familien sie nicht mehr ernähren können. Diese Situation fand der Schweizer Stefan Gurtner vor, als er 1987 als humanitärer Helfer nach La Paz kam. Er gab seine bisherigen Berufspläne auf und gründete die Wohngemeinschaft “Tres Soles” für Straßenkinder. Darüber berichtete er am 11.09.2009 im HVG vor den Pädagogik-Kursen der Jahrgangsstufe 12.

“Die zwölf Geschworenen”

"Die 12 Geschworenen"Die diesjährige Theatersaison wurde am HVG mit der Bühnenadaption des berühmten Filmklassikers von Sidney Lumet “Die zwölf Geschworenen” beendet. Wieder war die Aula nahezu ausverkauft, um die Auführung des Literaturkurses unter der Leitung von Jasmin Naal-Glaßer zu sehen. “Besonders der zweite Teil war spitze”, befanden einige Schüler aus der Klasse 9. Ein ausführlicher Bericht findet sich auf “Blomberg-News”.

“Ich muss mich entscheiden zwischen Profit und Menschlichkeit”

welslau3b“Ich muss mich entscheiden zwischen Profit und Menschlichkeit”, sagt der Vizepräsident des Festlandstaates am Ende. Dass es diese Entscheidungsmöglichkeit noch gibt, ist die Hoffnung der selbst geschriebenen szenischen Montage des Literaturkurses Welslau. Vor der wieder ausverkauften Aula begann dieses Stück mit der beängstigenden Beschreibung der aktuellen politischen Lage. Ursachen und Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise wurden pointiert beschrieben und endeten mit der provokativen Aussage: “Auch Sie sind schon arbeitslos, Sie wissen es nur noch nicht.”