Zum ersten Mal ein Musical auf der Blomberger HVG-Theaterbühne. Unter der Leitung von Jasmine Naal-Glaßer konnten die Schülerinnen und Schüler des Literaturkurses mit ihren gefühlvollen Gesangsbeiträgen die Zuschauer in der vollbesetzten Aula zum Teil zu Tränen rühren. Die Geschichte des Musicals “Les Misérables” basiert auf dem Roman “Die Elenden” von Victor Hugo. Das Musical hat am Broadway und auf anderen Weltbühnen schon alle Rekorde gebrochen, jetzt also auch am HVG. Der begeisterte Bericht in der LIPPISCHEN LANDESZEITUNG vom 29.06.2011 ist hier noch einmal nachzulesen.
Markierungs Archiv: Literaturkurs
Theater im HVG: Black heaven
Mittwoch, 29.06.2011, 19.30 Uhr in der Aula: Literaturkurs Stefer mit “Black Heaven”
“Leben. Traum. Tod.” Freitagabend am HVG
Am 25.06.2010 – Einlass: 19:30 Uhr – Beginn: 20:00 Uhr – Das Stück “Leben, Traum, Tod” handelt von Liebe, Einsamkeit, Toleranz, Intoleranz, Freundschaft, Akzeptanz, Sinneskrise, Verzweiflung, zynischer Realität, neurotischem Selbstmitleid, Gewalt und Tod.
“The Class Enemy” – Theater zum Aufrütteln?
In einer heruntergekommenen Berliner Schule vertreiben sich die Schüler der 10 a die Wartezeit auf einen neuen Lehrer. Bisher haben sie jeden Lehrer erfolgreich verjagt, regelrecht fertig gemacht, sowohl seelisch als auch körperlich. Getrieben von krimineller Energie, Aggression und unverholter Schadenfreude spielen sie die Demütigung der verhassten Autoritätspersonen nach. Bereits hier zeigt sich ein fataler Ausbruch von Hass und Gewalt.
“Die zwölf Geschworenen”
Die diesjährige Theatersaison wurde am HVG mit der Bühnenadaption des berühmten Filmklassikers von Sidney Lumet “Die zwölf Geschworenen” beendet. Wieder war die Aula nahezu ausverkauft, um die Auführung des Literaturkurses unter der Leitung von Jasmin Naal-Glaßer zu sehen. “Besonders der zweite Teil war spitze”, befanden einige Schüler aus der Klasse 9. Ein ausführlicher Bericht findet sich auf “Blomberg-News”.
“Ich muss mich entscheiden zwischen Profit und Menschlichkeit”
“Ich muss mich entscheiden zwischen Profit und Menschlichkeit”, sagt der Vizepräsident des Festlandstaates am Ende. Dass es diese Entscheidungsmöglichkeit noch gibt, ist die Hoffnung der selbst geschriebenen szenischen Montage des Literaturkurses Welslau. Vor der wieder ausverkauften Aula begann dieses Stück mit der beängstigenden Beschreibung der aktuellen politischen Lage. Ursachen und Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise wurden pointiert beschrieben und endeten mit der provokativen Aussage: “Auch Sie sind schon arbeitslos, Sie wissen es nur noch nicht.”
Heute: “Abel macht frei”
Die HVG-Theatersaison wird heute, Mittwoch 10. Juni, um 20.00 Uhr fortgesetzt mit dem Stück “Abel macht frei” – ein weitgehend selbst geschriebenes Stück um Bestechung, Macht und Verletzung der Menschenrechte, aber auch um die ganz große Liebe. Absolut empfehlenswert.
Beeindruckend: Literaturkurs Stefer
Ein am Ende nachdenklich machendes Theaterstück, das am 09.06.2009 in der ausverkauften Aula vom Literaturkurs Stefer auf die Bühne gebracht wurde. Der Autor, Frank Wedekind, nannte es 1891 eine Kindertragödie – ein junger Mensch bringt sich um, ein junges Mädchen stirbt bei einer Abtreibung. Dass dieses Stück mit der deutlichen Kritik an zerstörerischer Prüderie und autoritärer Moral erst 1906 uraufgeführt werden konnte, verwundert dann nicht. Und heute? Ist da alles anders? Diese Frage stand immer im Raum, nicht nur durch zeitgemäße Einschübe mit Fernseher und Sexspielzeug.
Heute Theaterabend: Frühlings Erwachen
Frank Wedekind “Frühlings Erwachen” wird heute Abend, 9. Juni, ab 19.30 Uhr in der Aula von einem Literaturkurs der Jahrgangsstufe 12 aufgeführt. Das Stück ist die Geschichte mehrerer Jugendlicher, die im Zuge ihrer Pubertät mit den Problemen psychischer Instabilität und der gesellschaftlichen Inakzeptanz ihrer sexuellen Neugier konfrontiert sind – Probleme, die es nicht nur zur Zeit der Entstehung dieses gesellschaftskritisch-satirischen Dramas gab.
Blomberger Theatersaison: Leonce und Lena
Die Blomberger Theatersaison wird am Mittwoch, den 4. Juni fortgesetzt mit Büchners “Leonce und Lena”. Die Aufführung beginnt um 19.30 in der Aula. “Leonce und Lena” kann als eine unter dem Deckmantel der Fröhlichkeit versteckte Satire an den deutschen Verhältnissen des 19. Jahrhunderts – geschrieben 1836, uraufgeführt 1895 – verstanden werden.




