Klassenfahrt in die Landeshauptstadt

„2 und besser“ – diese Schulnote erteilten die meisten Schüler*innen der Klassen 9a, 9b und 9c der gemeinsamen Klassenfahrt in die Landeshauptstadt Düsseldorf. Dabei gab es unterschiedliche Favoriten in dem abwechslungsreichen Programm der vier Tage.
Zunächst galt es, die Altstadt von Düsseldorf kennenzulernen und sich darin zu orientieren durch eine Stadtrallye in Gruppen, eine Schifffahrt auf dem Rhein sowie durch den Medienhafen, den Blick auf Altstadt und Rhein vom Rheinturm, dem höchsten Bauwerk Düsseldorfs, und natürlich Freizeit zum eigenen Erkunden.

Ein Highlight war der Besuch im Landtag von NRW! Wir erhielten eine lebhafte und engagierte Einführung in die Grundregeln parlamentarischer Demokratie, veranschaulicht durch die Sitzordnung im Plenum des Landtages, wo die Besucher*innen auf ihre Abgeordneten herunterblicken, ihnen „im Nacken sitzen“ und über die Schulter schauen können und sollen.

Unseren lippischen Abgeordneten Jürgen Berghahn (SPD) kannten manche  schon als Nachbarn aus Istrup, Freund der Eltern oder gar Familienmitglied. In einem offenen, freundlichen Gespräch veranschaulichte Herr Berghahn uns seinen Arbeitsalltag als Abgeordneter im Parlament, als Mitglied in parlamentarischen Ausschüssen und als Ansprechpartner vor Ort im lippischen Wahlkreis. Mehrere interessierte Schüler*innen nutzten die Gelegenheit, Fragen an unseren Abgeordneten direkt zu stellen, z. B. zu schulischen Grundsatzfragen (G8 / G9), zu regionalen Themen (Passadetalbrücke), aber auch zu akuten politischen Problemen wie Einwanderung, Nutzung modernen Saatgutes und gleichgeschlechtliche Ehe.

Nach dem spannenden, aber auch anstrengenden Besuch im Landtag gab’s Entspannung und Spaß im Kino oder beim Besuch des Bundesligaspiels Borussia Mönchengladbach gegen VfB Stuttgart!
Ein Tiefpunkt war die eher langweilige Führung durch das Neanderthalmuseum. Umso mehr Spaß hatten wir beim anschließenden Bubble Ball – Wettstreit. Dies, wie auch Minigolf im Dunkeln und Trampolinspringen in der Gruppe, erlebten viele von uns zum ersten Mal.

Das A&O-Hostel, günstig gelegen zwischen Bahnhof und Rheinufer und deshalb auch von vielen Erwachsenen besucht, fanden die meisten von uns okay; das Essen dort allerdings „hätte besser sein können“.

Die Rückfahrt mit dem Bus nach Blomberg unterbrachen wir für einen Besuch des Gasometers in Oberhausen. Dort genossen viele bei sommerlichem Wetter den herrlichen Ausblick vom Dach des beeindruckenden Gebäudes weit über das Ruhrgebiet; andere bestaunten Exponate der Ausstellung „Wunder der Natur“. Schließlich reichte die Zeit gerade noch für einen Gang durch die Shopping Malls des CentrO, wo sich etliche von uns schnell noch mit einem Snack für die Rückfahrt eindeckten. Pünktlich um 16 Uhr waren wir wieder in Blomberg.

„Wir haben viele interessante Dinge unternommen. Ich fand viele Programmpunkte cool.“ Ähnlich positiv fiel das Fazit vieler Schüler*innen zur gemeinsamen Klassenfahrt aus, aber: „Manche Tage waren zu voll gepackt. Wir hätten einfach einen Tag länger fahren sollen.“

(Frau Franke-Eickmeier)

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