Was machen eigentlich Lehrer am pädagogischen Tag?

Was machen fast 75 Lehrer*innen ohne ihre Schüler*innen in der Schule? Die Bilder zeigen es: Zuhören, Gruppenarbeit, Plakate erstellen, Referate halten, Arbeitsblätter entwickeln. Am 29.03.2017 war am HVG ein „pädagogischer Tag“ angesetzt. An einem solchen Tag kann das Kollegium einer Schule an Themen arbeiten, für die im Schulalltag zwischen vorbereiten und durchführen von Unterricht, Korrekturen, Schüler – und Elterngesprächen, Klassenfahrten und Verwaltungsarbeit einfach keine Zeit bleibt.
Am Mittwoch wurde an zwei Themenblöcken gearbeitet. Die Klassenlehrer*innen der Jahrgangsstufen 5 – 9 hatten die Referentin Frau Magiera – Remmert, Schulentwicklungsberaterin, eingeladen, die mit ihnen zum Thema Classroom Management arbeitete. Darunter kann man alle Vorgehensweisen und Methoden verstehen, die ein effizienteres Unterrichten ermöglichen. Ein Baustein waren z. B. Klassenregeln, deren Einhaltung zu einer deutlichen Steigerung der Lernzeit in einer Schulstunde führen. Die Lehrer*innen erarbeiteten Möglichkeiten, diese Regeln spielerisch und häufig mit Wettbewerbscharakter einzuüben, sie aber auch durchzusetzen. Natürlich wurde es auch hier kurzzeitig laut und es wurde auch schon mal geredet, ohne sich vorher zu melden. Ordnungsmaßnahmen waren allerdings nicht nötig.
Zweiter Schwerpunkt war die Stärkung der Lesekompetenz von Schüler*innen. Das Kollegium möchte ein Lesecurriculum für die Schule entwickeln, das neben „Leseevents“ wie Poetry Slams und Autorenlesungen auch Unterrichtseinheiten zur Leseförderung in allen Fächern beinhaltet. Hierzu arbeiteten einige Kolleg*innen in verschieden Fachbereichen an entsprechenden Unterrichtseinheiten für die Klassen 7 oder 8. So wurden beispielsweise im klassischen naturwissenschaftlichen Fach Biologie Arbeitsblätter erstellt, mit denen das Lesen besonders gefördert wird.

Uns ist klar, dass jeder schulfreie Tag außerhalb der Ferien einen erheblichen organisatorischen Aufwand für viele Familien bedeutet. Das Kollegium des HVG bedankt sich daher an dieser Stelle bei allen Eltern und Schüler*innen für ihr Verständnis.


 

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