Physik in Flammen

In diesem Jahr stand in der Physik-AG das Feuer im Mittelpunkt. Rund um dieses Thema haben wir einige Versuche durchgeführt. Wie zum Beispiel den „Mülleimer-Versuch“. Dieser ist höchst spektakulär und dennoch simpel.

In einen Gittermülleimer wird mit brennbaren Substanzen eine Flamme entfacht. Dann wird der Mülleimer mittels eines Motors in Drehung versetzt. Die Flamme fängt an, spiralförmig aufzusteigen. Dieser Effekt ist auf den sogenannten Drehimpuls zurückzuführen. Die Flamme benötigt Luft, um zu brennen. Diese strömt von außen in den Mülleimer und wird durch die Drehung des Gitters mitgerissen. Auf ihrem Weg zur Mitte erhöht sich aufgrund der Drehimpulserhaltung die Geschwindigkeit der Luft, sodass eine brennende Spirale entsteht. Der Effekt ist ähnlich wie bei einer Eiskunstläuferin, die bei einer Pirouette ihre Arme an den Körper zieht und sich somit schneller dreht.

Des Weiteren haben wir einen Versuch mit Wunderkerzen durchgeführt. Hierbei wurden Wunderkerzen auf einen sich einen drehenden Teller montiert und gleichzeitig entzündet. Durch die rechtwinklig angeordneten Wunderkerzen kommt es zum physikalischen Phänomen des Rückstoßes: Beim Abbrennen der Wunderkerzen werden kleine Metallsplitter abgestoßen. Dies geschieht vorzugsweise in Richtung Spitze der Wunderkerze, sodass die Wunderkerze nach hinten gestoßen wird und sich der Drehteller anfängt zu drehen.

Diese und weitere spannende Versuche, werden in der Physik-AG ausprobiert, die alle 14 Tage donnerstags in der 8. und 9. Stunde in Raum F 221 stattfindet. Wer auf den Geschmack gekommen ist und auch mitmachen möchte, kann sich bei Herrn Jürgens auf der Haar melden.

Ein Artikel von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Physik-AG: Falk, Benedikt (7c), Gleichmann, Lars (7d), Wegener, Fabian (8d), Greff, Laura (12), Schmidt, Lars (13), Wohlrab, Lukas (13)

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